4 Social Media-Elemente, die sich ständig ändern – so halten Sie Schritt

Jeder weiß: Social Media ist dynamisch. Tatsächlich handelt es sich um einen der schnelllebigsten Technologiebereiche überhaupt. Jeden Monat gibt es neue Tools, Verfahren und Entwicklungen, die unser Verständnis der sozialen Medien und wie diese in unser Unternehmen passen, vollständig verändern.

Das macht Social Media zu einer echten Herausforderung. Eine Standardmethode zu kennen reicht nicht, jedenfalls nicht langfristig. Flexibel und für Änderungen gerüstet zu sein, ist entscheidend für die schnelle Anpassung und Vermarktung neuer Trends.

Nachfolgend gehen wir auf vier Social Media-Elemente ein, die fast immer in Bewegung sind, und erklären Ihnen, wie Sie mit Hootsuite up-to-date bleiben.

Mobiles Social Media

Social Media auf mobilen Geräten hat sich weit über per Smartphone gesendete Tweets und Posts hinaus entwickelt. Trotzdem ziehen viele hier den Schlussstrich. Die einen zögern, ihrem Handy bestimmte Aufgaben zu überlassen, andere kennen die vorhandenen Technologien gar nicht.

Heutzutage können Sie einem Mitarbeiter bestimmte Social Media-Nachrichten zuweisen, während Sie unterwegs sind. Inhalte von Buzzfeed, Flipboard, Feedly, Evernote und vielen anderen können terminiert und geteilt werden. Und das alles über wenige Tabs auf Ihrem iPhone.

Die Möglichkeiten zur mobilen Nutzung von Social Media erweitern sich ständig. Doch obwohl die Liste immer länger wird, ist es wichtig, sich dieser Chancen bewusst zu sein. Eine Social Media-Strategie für den Mobilbereich sorgt dafür, dass Sie für jedes aufkommende Problem gerüstet sind, selbst wenn Sie nicht im Büro oder im Urlaub sind. Dazu gehört auch ein Backup-Plan für Notfälle, wenn zum Beispiel die Rechner ausfallen.

Wie Sie den Überblick behalten? Die kurze Antwort heißt: Recherche! Recherchieren Sie, welche Social Media-Tools für Mobile verfügbar sind und wählen Sie die für Ihr Unternehmen passenden aus. Viele Technologie-Seiten haben eigene Bereiche für Mobile. Suchen Sie auch nach mobilen Best Practices und erklären Sie Ihrem Team wie die Apps funktionieren. Viele Apps sind nicht von vornherein einfach zu bedienen, vor allem wenn man an die Desktop-Variante eines Tools gewöhnt ist.

Social Media Kunden-Support

Kundendienste werden von immer mehr Menschen über soziale Netzwerke kontaktiert. Die Reaktion der Unternehmen muss sich nun ebenfalls ändern. Viele Unternehmen halten mit diesen Veränderungen leider nicht Schritt. Sie antworten nicht einmal auf die in sozialen Netzwerken geäußerten Beschwerden und Anfragen, oder verweisen einfach auf die traditionellen Kanäle.

Apps wie Zendesk, eine Kundenservice-App, lassen sich einfach in das Social Media Management-Tool Ihrer Wahl integrieren. Damit können Sie nicht nur auf Anfragen aus den sozialen Medien antworten. Die App erstellt Tickets, legt die Priorität der Beschwerden fest, weist sie einem bestimmten Mitarbeiter zu, verknüpft sie mit bereits bestehenden Tickets und vieles mehr.

Mit anderen Apps, wie zum Beispiel Review Trackers, können Bewertungen von Seiten wie Yelp und Google an einer Stelle gesammelt, gefiltert und abgebildet werden. So kann der Kundenservice die in diesen Bewertungen identifizierten Anliegen einfacher beantworten und erledigen.

Wenn Sie nicht mit den neusten Technologien für den Social Media Customer Support Schritt halten, gehen Sie ein Risiko ein. Ihre Kunden könnten ihre Beschwerden über Social Media (wie Sie ja wissen, eine sehr öffentliche Plattform) einer breiteren Masse zugänglich machen. Die Leute erwarten mehr als nur eine Antwort, sie wollen eine prompte Lösung ihres Problems. Und neben der Imagepflege ist die Vernetzung des Kundendienstes mit den sozialen Medien auch bei Notfällen, im Unternehmen oder anderweitig, hilfreich.

Um am Ball zu bleiben, sollten Sie eventuelle Lücken in Ihrem Social Media-Kundenservice aufspüren. Hören Sie Ihren Followern zu – die weisen Sie üblicherweise auf Ihre Schwachstellen hin. Die Chancen, dass es genau für Ihr Problem eine App oder ein Tool gibt, sind hoch. Identifizieren Sie die Support-Tools, die sich optimal in Ihr Social Media Management-System einbinden lassen. Der gesamte Prozessablauf Ihres Kundendienstes läuft dann reibungsloser.

Social Media-Bilderbuch

Inzwischen weiß man, dass Bilder zu den wichtigsten Social Media-Tools gehören; und, dass Posts, die Bildmaterial enthalten, bessere Ergebnisse erzielen, ist ebenfalls selbstverständlich. Die auf visuelle Elemente fokussierenden sozialen Netzwerke verändern sich ständig, auch, um mit neuen Trends mitzuhalten und benutzerfreundlicher zu werden.

Twitter beispielsweise basierte vor allem auf kurzen Textbeiträgen. 2014 hat sich das geändert. Twitter hat Profilen mehr optische Elemente hinzugefügt und erlaubt jetzt auch Posts mit GIFs, Video-Cards und mehreren Bildern. Facebook dagegen zieht Link-Posts großen Bildern mit Links vor.

Social Video wächst ebenfalls weiter. Nicht nur auf YouTube, auch auf Facebook, Instagram, Snapchat und darüber hinaus. Apropos Instagram: Im Herbst 2014 erreichte die Fotoplattform mehr als 300 Millionen aktive Nutzer und überholte damit Twitter.

Auch andere visuelle soziale Netzwerke gewinnen weiter an Bedeutung. Flipboard  zum Beispiel ist ein Content-Aggregator, der Inhalte aus verschiedenen Quellen zu einem Magazin bündelt. Die optisch ansprechenden Darstellung wirkt auf Leser viel attraktiver. Mit ein Grund, warum Flipboard inzwischen zu den beliebtesten Verweisquellen gehört, die mehr Traffic für die Herausgeber generiert, als jede andere Kurator-App.

Kurz gesagt, visuelles Social Media hat einen sehr großen Einfluss, verändert sich aber ständig. Sie sollten sich über diese Trends ständig auf dem Laufenden halten, aktives Zuhören gehört dazu. Konsultieren Sie Seiten wie Mashable oder VentureBeat, die schon früh über die neuesten sozialen Netzwerke und Entwicklungen schreiben. Folgen Sie den Blogs sozialer Netzwerke wie Twitter und Facebook, um sofort über die aktuellsten Entwicklungen informiert zu werden.

Investieren Sie auch in Fotografie. Nehmen Sie sich Zeit, um gute Fotos aufzunehmen und zu teilen. Das können Instagram-Fotos oder professionelle Fotos sein – solange sie markenkonform sind und einen Mehrwert für Ihre Social Media-Präsenz bieten. Die paar Minuten, die Sie dafür aufwenden, das richtige Foto zu finden, machen sich in häufigeren Shares und Page Views auf jeden Fall bezahlt.

Social Media-Strategie

Jede effektive Social Media-Strategie sollte flexibel sein. Social Media verändert sich ständig, wie in den obigen Abschnitten deutlich wurde. Ihre Strategie muss so formbar sein, dass sie mit diesen Änderungen Schritt halten kann.

Gehen Sie also nicht davon aus, dass Ihre Social Media-Strategie für 2015 auch das ganze Jahr über gültig ist. Überarbeiten Sie Ihren Social Media Marketing-Plan regelmäßig. Vor allem, wenn sich etwas in der Social Media-Industrie, Ihrer Branche oder Ihrem Unternehmen ändert. Vielleicht hat Ihr Unternehmen neue Ziele definiert, zu denen Social Media beitragen kann, oder Sie wollen ein neues soziales Netzwerk ausprobieren. Nehmen Sie gegebenenfalls Änderungen vor. Eine Revision der Social Media-Strategie ist nie verkehrt. Erfassen Sie, wo Sie gerade stehen und wie bzw. was Sie verbessern können, basierend auf den neuesten Entwicklungen.

Erstellen Sie eine ausbaufähige Social Media-Strategie. Wenn Sie ein kleines Unternehmen haben, schalten Sie wahrscheinlich keine bis wenig Werbeanzeigen in sozialen Netzwerken, höchsten während den Spitzenzeiten am Black Friday oder zu Weihnachten. Vielleicht wollen Sie Ihr Social Media-Team nach einem hervorragenden Quartal vergrößern und ordnen Social Ads ein Budget zu. Denken Sie bei der Entwicklung Ihrer Social Media-Strategie an die Skalierbarkeit. Schaffen Sie Systeme, die Sie einfach an Mitarbeiter übergeben können und die sich gegebenfalls auf neue Filialen oder Standorte übertragen lassen.

Personalvermittler Axel Koster zum Beispiel hat in nur fünf Jahren aus dem Nichts eine treue Anhängerschaft von über einer halben Million aufgebaut. Koster ist heute der Recruiter mit den meisten Twitter-Followern. Während der gesamten Zeit blieb seine Sprache und Online-Persönlichkeit authentisch. Gleichzeitig hat er seine Social Media-Strategie ständig verfeinert und jeden Social Media-Kanal als einzigartige Plattform behandelt.  

Auch für die Recherche gilt – wie bei jedem anderen sich verändernden Aspekt von Social Media – bleiben Sie dran. Folgen Sie den Social Media-Blogs.  Folgen Sie Experten auf Twitter und LinkedIn. Nehmen Sie an Webinaren und Panels über Social Media-Strategie teil. Gewöhnen Sie sich an, täglich etwas dazu zu lernen, selbst wenn Sie nur ein paar Minuten Zeit für ein oder zwei Artikel haben.

Behalten Sie den Überblick über Social Media-Trends und Veränderungen. Mit Hootsuite können Sie mehr aus Social Media herausholen. Finden Sie heraus, welcher Tarif am besten zu Ihnen passt.