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In 5 Schritten zur besseren Social Media-Analyse

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Das Aufgabengebiet von Social Media-Managern entwickelt sich permanent und wird laufend um neue Elemente erweitert. Im gleichem Maße steigen auch die Erwartungen an Social Media-Experten und ihre Qualifikationen. Vom Projektmanagement  bis zum Design – Digital-Marketing-Einsteiger benötigen vielfältigere Kompetenzen – unter anderem die Social Media-Analyse – , um es mit ihrer Konkurrenz aufzunehmen und die Anforderungen von Arbeitgebern zu erfüllen.

Wer bereits im Social Media-Umfeld arbeitet, hat eine deutlich steilere Lernkurve zu bewältigen als in vielen anderen Jobs erforderlich. Das liegt nicht nur an der wachsenden Anzahl der Social Media-Kanäle. Die ständig fortschreitenden Social Media-Möglichkeiten zur Verbesserung von Unternehmensprozessen tragen ebenfalls dazu bei.

Social Media-Analyse gehört für viele Social Media Experten zu den Kernfähigkeiten, um Traffic und Followerzahlen zu steigern. Mit der Analyse von Social Media-Daten und der damit verbundenen Beeinflussung geschäftlicher Entscheidungen können Social Media-Profis gegenüber Vorgesetzten den ROI ihrer Aktivitäten belegen und Erfolge für ihre Abteilung einfahren.

Sie müssen sich deshalb nicht komplett neu qualifizieren. Alle notwendigen Informationen sind bereits vorhanden. Sie brauchen nur einen neuen Prozess zur Implementierung aufsetzen. Da es Social Media-Managern ganz gut tut, sich ab und zu auch mal den Social Media-Analysten-Hut aufzusetzen, haben wir fünf Tipps zusammengestellt, mit denen Sie sich leichter tun.

In 5 Schritten zum besseren Social Media Analysten

1. Schritt: Den Unterschied zwischen Social Media-Managern und Social Media-Analysten kennen

Sie haben bereits Verantwortung für Social Media-Kanäle übernommen? Wir haben etliche Posts und Leitfäden für Sie zusammengestellt, damit Sie Ihre Social Media-Strategie-Expertise perfektionieren können. Schauen Sie sich bei Gelegenheit doch einfach mal in der Hootsuite Ressourcen-Bibliothek um.

Zu den Pflichten eines Social Media-Analysten gehört das Verständnis für die erhobenen Daten und deren Zusammenfassung in einer Form, die alle Beteiligten begreifen. Auch Vorgesetzte und Kollegen, die sich weniger damit beschäftigen, sollten die Vorteile für das Unternehmen erkennen und auf Anhieb verstehen.  

2. Schritt: Wissen welche Metriken für die Ergebnispräsentation wichtig sind

Um den ROI von Social Media erfolgreich nachzuweisen, ohne dabei Ihr Führungsteam mit technischen Details anzuöden, müssen Sie als Social Media-Analyst wissen, welche Daten zu beobachten sind und wie sich diese am besten vorstellen lassen.

Die wichtigste Qualifikation eines Social Media-Analysten: Er/sie sollte genau wissen, wie Suchmaschinenoptimierung (SEO) funktioniert und wie diese zur Steigerung der Markenbekanntheit und für Marketing-Maßnahmen eingesetzt werden kann. Wer die SEO-Finessen beherrscht, füttert seine Social Media- und Content-Strategien mit den richtigen Suchbegriffen an, die dafür sorgen, dass die eigenen Inhalte ganz oben in den Suchergebnissen erscheinen.

Als Social Media-Analyst sollten Sie aber auch die den Unternehmenszielen zugeordneten Daten im Blick haben. Ein Beispiel: Als ein Hauptziel wurde festgelegt, verstärkt Kunden  über die Webseite und die Social Media-Kanäle zu gewinnen. Dafür ist es sinnvoll, Metriken wie Durchklickraten und Social Media-Traffic über die angegebenen URL-Parameter zu verfolgen. Lesen Sie auch unseren ausführlicheren Blog-Beitrag zu diesem Thema und erfahren Sie mehr über zu überwachende Social Media-Kennzahlen für verschiedenste Ziele.

3. Schritt: Erfassen Sie alle notwendigen Metriken

Wer nicht ausschließlich als Social Media-Analyst unterwegs ist, sollte das Erfassen und die Analyse der Daten möglichst zeit- und kosteneffizient gestalten. Aus diesem Grund brauchen Sie für jede Metrik, die im 2. Schritt festgelegt wurde, die effizienteste Datenbeobachtungs- und -erfassungsmethode.

Zumindest sollten Sie Engagement-Daten, z.B. wie oft Ihre Marke in Social Media-Konversationen erwähnt wurde, verfolgen. Kreieren Sie dafür offizielle Marken-Hashtags – für Ihre Marke, Ihre Produkte und/oder Services, für Events (von Ihrem Unternehmen organisiert oder gesponsert) und für jede einzelne Social Media-Kampagne. Richten Sie Such-Streams zur Echtzeit-Beobachtung Ihrer Marken-Hashtags ein, sobald sie diese zum ersten Mal verwenden. Dann können Sie die Posts, die Ihren offiziellen Hashtag erwähnen, nach Stimmung und Einfluss des Nutzers analysieren.

Da Ihre Firma Personal zur Pflege ihrer Internetpräsenz abstellt, kann man davon ausgehen, dass das Unternehmen diverse Online-Assets besitzt –  eine Webseite, einen Blog, Online-Anzeigen, mehrere Social Media-Profilen, usw. Fügen Sie allen Ihren URLs Tracking-Parameter hinzu, um die Quelle mit dem höchsten Traffic oder den meisten Leads  zu ermitteln. Am schnellsten geht das, wenn Sie für alle Links einen Kurz-URL-Dienst nutzen. Selbst die einfachsten URL-Verkürzer werden Ihnen Einblick in die Click-through-Raten gewähren. Komplexere Anbieter liefern Informationen über die Verweisquelle und die Region aus der die Klicks stammen.

Höchstwahrscheinlich werden Ihre Webseite und/oder Ihr Blog auch von einer umfassenden Analyse-Plattform wie Google Analytics profitieren. Die kostenlose Version beinhaltet alle für die meisten Websites benötigten Metriken: Besucher (Unique Visitors), soziale Verweisquellen, auf der Seite verbrachte Zeit, usw. Verzeichnet Ihre Seite mehrere Millionen Besuche (Visits) im Monat, sollten Sie erwägen, auf die Premium-Version umzusteigen.

4. Schritt: Verpacken Sie die Social Media-Daten in einem aussagekräftigen Report

Haben Sie einmal alle Daten erfasst und sind sich darüber im Klaren, wie diese sich mit den Zielen Ihres Unternehmens decken, können Sie sich an den Bericht machen. Überlegen Sie, wie Sie Ihre Ergebnisse Ihren Vorgesetzten und Kollegen am besten nahebringen können.

Bevor Sie Ihren Report schreiben, sollten Sie die Schlüsselthemen definieren, die Sie vorstellen möchten. Je nachdem, welche Daten Sie erfasst haben, könnten Ihre Ergebnisse als Marken-Audit, Wettbewerbs-Audit oder als Untersuchung zum Thema Ihrer Wahl präsentiert werden.

Ein Marken-Audit fasst Einblicke in das Engagement, die vorherrschende Stimmung in Ihrer Social Media-Zielgruppe und zu Influencern, die Ihrem Unternehmen folgen, zusammen.

Mit einem Wettbewerbs-Audit können Sie herausfinden, wie sich Ihre Marke im Markt schlägt und wie die allgemeine Stimmung gegenüber der Konkurrenz ist. Sie erkennen zudem, welche Bereiche erfolgreich und welche (im Vergleich zu Mitbewerbern) verbesserungswürdig sind.

Eine Untersuchung kann sich mit der Wirksamkeit der Social Media-Strategie für bestimmte Geschäftsziele befassen oder Studien über wichtige Influencer in Ihrem Geschäftsfeld erörtern. Basierend auf den Diskussionen Ihrer Kunden in den sozialen Netzwerken können Sie aber auch die Nachfrage nach potenziellen, künftigen Produkten oder Dienstleistungen analysieren.

Eine gute Struktur ist unerlässlich. Beginnen Sie Ihren Report mit den gesetzten Zielen, die Sie mit Hilfe dieser Daten erreichen wollten. Schildern Sie dann Ihre Erkenntnisse. Halten Sie sich zunächst allgemein und heben Sie nur die interessantesten Fakten hervor. Zum Schluss sprechen Sie über die besten Resultate. Erläutern Sie hier die anfangs festgelegten Ziele und sprechen Sie dann entsprechende Empfehlungen für die nächsten Schritte aus.

Wenn Ihr Unternehmen Hootsuite für das Social Media-Management und Monitoring einsetzt, können Sie Ihre Reports direkt aus dem Analysetool auf dem Dashboard erstellen.

5. Schritt: Behalten Sie die neuesten Social Media-Analyse-Trends im Auge

O*net Online prognostiziert für die kommenden zehn Jahre eine steigende Nachfrage nach Social Media-Analysten von 4 bis 7 %. Mit wachsender Nachfrage steigen aber auch die Erwartungen an die Qualifikationen.

Melden Sie sich bei der Hootsuite University an, und verpassen Sie keinen neuen Social Media-Trend. Hat Sie unser One-Click-Reportingsystem aus dem 4. Schritt neugierig gemacht? Die Hootsuite University bietet umfassende Informationen und Quellen, die Ihnen genau erklären, wie Hootsuite Analytics funktioniert.

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