Instagram- und E-Mail-Marketing

Instagram- und E-Mail-Marketing für mehr Umsatz kombinieren

Der tägliche, weltweite E-Mail-Verkehr wächst um 5 Prozent pro Jahr, und 86 Prozent aller Konsumenten erwarten mindestens einmal monatlich einen Newsletter. Klick- und Öffnungsraten sind heiß umkämpft, an den technologischen Feinheiten wird permanent gefeilt. Die E-Mail gehört als verkaufsförderndes Instrument also noch längst nicht zum alten Eisen.

Und dennoch… Hand aufs Herz: Sind Sie als E-Mail-Marketer nicht doch manchmal neidisch auf die Reichweite und vielen Follower Ihrer Kollegen aus dem Social Media Marketing?

Verständlich, denn der Mythos „E-Mail ist tot“ ist unter Marketingexperten sehr verbreitet.

Aber wie es Mythen so an sich haben – sie entsprechen nicht unbedingt der Wahrheit, wie ein Report der Radicati Group feststellt: Weltweit gibt es 2,76 Milliarden E-Mail-Nutzer. Diese Zahl umfasst sowohl Unternehmen wie Verbraucher. Tendenz: steigend.

Tatsächlich handelt es sich bei E-Mail und Social Media-Plattformen um zwei Seiten derselben Medaille. Jede für sich ist wertvoll und nützlich, doch in Kombination können sie wahre Wunder wirken.

Eine dieser Social Media-Plattformen ist uns besonders aufgefallen: Instagram. Mit mehr als 600 Millionen Nutzern – von denen über die Hälfte Instagram täglich nutzen – gehört die Bild- und Video-Plattform aktuell zu den beliebtesten sozialen Netzen.

Was spricht also dagegen Instagram-Marketing in Ihre E-Mail-Listen einzubeziehen und so für mehr Umsatz zu sorgen?

Mit Instagram E-Mail-Listen erweitern? Ernsthaft? Aber wie?

Wie bereits erwähnt, ist Instagram eine äußerst anziehende und leistungsstarke Social Media-Plattform. Je beliebter sie wird, desto mehr E-Mail-Vermarkter steigen ein, um Ihre Ergebnisse durch Instagram-Marketing zu optimieren.

Das klingt überzeugend? Dann schauen wir uns doch einfach mal an, wie es funktioniert.

Etwa 50 Prozent aller Unternehmen haben keine Ahnung, wie sie von Instagram profitieren können – obwohl viele es versucht haben. Wer sich immer noch nicht auskennt, dem wollen wir im Folgenden den Instagram-Verkaufstrichter vorstellen.

Im Wesentlichen geht es darum, mit Hilfe von Instagram-Marketing an potenzielle Leads zu gelangen und diese dann zu pflegen, bis ein Kauf erfolgt.

Marken sind heute bereits sehr aktiv auf Instagram, weil sie so ihre Sichtbarkeit erhöhen – doch das Social Media-Netzwerk kann auch dabei nützlich sein, Kundenkontakte zu knüpfen, die zu einer Umsatzsteigerung beitragen.

Wie das geht? Ganz einfach …

3 Methoden, um Ihre E-Mail-Liste mit Instagram zu erweitern

1. Optimieren Sie Ihr Instagram-Profil für E-Mail-Anmeldungen.

Der erste Schritt zum Optimieren Ihrer Instagram/E-Mail-Marketing-Kombination: Fügen Sie Ihrer Instagram-Bio ein wasserdichtes Anmeldeformular hinzu – und zwar an der Position, an der Sie eine URL eintragen können. Solche Formulare können Ihnen wertvolle Leads für Ihre Marke einbringen.

Es gibt zahlreiche E-Mail-Marketing-Services – zum Beispiel Constant Contact, AWeber, ConvertKit, GetResponse, MailChimp, Campaign Monitor oder ActiveCampaign. Dort finden Sie tatkräftige Unterstützung bei der Erstellung von individuellen Anmeldeformularen, die Sie dann in diverse Social Media-Plattformen integrieren können.

Sorgen Sie dafür, dass Ihre Formulare Felder enthalten, in denen der Nutzer Informationen einträgt. So erfahren Sie mehr über Ihre Instagram-Kundenkontakte. Eine Detailstudie über Ihre potenziellen Kunden kann Sie dabei unterstützen, wichtige Informationen wie Kunden- und Einkaufsverhalten besser zu verstehen.

Schaffen Sie zudem Anreize, die potenzielle Kunden dazu motivieren, Ihr Anmeldeformular auch auszufüllen. Achten Sie darauf, dass es sich bei den besagten Anreizen um etwas handelt, das sich Ihre Kunden wünschen und das Sie gerne anbieten. Angebote wie kostenlose Downloads, Promotion-Codes, Rabatte, Wettbewerbe und Produktmuster funktionieren in der Regel gut.

2. Pflegen Sie Ihre Kundenkontakte mit relevanten Inhalten.

Sobald Sie Kontakt mit potenziellen Kunden aufgenommen haben, bemühen Sie sich darum, mehr über deren Vorlieben zu erfahren. Welchen Seiten folgen sie? Wofür interessieren sie sich? Wie sehen ihre Online-Kaufgewohnheiten aus? Was erwarten sie von Ihrer Marke?

Kümmern Sie sich so früh wie möglich darum, alle Aspekte Ihrer potenziellen Neukunden zu erforschen. Achten Sie auf Kriterien wie Geschlecht, Interessen, Standort, Käufe in jüngster Vergangenheit, Kaufhistorie und Muster, bevor Sie Ihre Kontakte behutsam zu einem Kauf motivieren.

Ihr letztendliches Ziel ist zwar ein Verkaufsabschluss – doch bis dahin sollten Sie Ihren Leads ein möglichst angenehmes Erlebnis bieten. Das erfreut nicht nur bereits bestehende Kunden und ermuntert diese zur Interaktion mit Ihren Social Media-Inhalten, sondern zieht auch weitere potenzielle Kunden an. Die Mundpropaganda spielt nach wie vor eine wichtige Rolle.

3. Erstellen Sie E-Mail-Listen, um den Umsatz anzukurbeln.

Sobald die Anzahl der Anmeldungen steigt, können Sie damit beginnen, Angebote und Schnäppchen an den Posteingang Ihrer Kunden zu schicken. Da diese Ihre Mails über Instagram abonniert haben, erwarten sie wahrscheinlich auch interessante und interaktive Inhalte. Sorgen Sie also dafür, dass Sie Mehrwert liefern, sie bei der Stange halten und – besonders wichtig – verstehen, was ihnen wichtig ist.

Gestalten Sie Ihre kommerziellen Maßnahmen so bequem und einfach wie möglich. Der Versand von Newslettern und Angebots-E-Mails an Ihre Abonnenten kann zu Konversionen führen.

Newsletter spielen in diesem Prozess eine wichtige Rolle – vor allem, wenn Ihre potenziellen Kunden über Instagram zu Ihnen kommen. Die meisten Leads werden Sie durch Ihre Beiträge auf Instagram generieren. Doch diese Posts werden häufig verpasst oder gehen zwischen anderen Beiträgen im Newsfeed der Nutzer unter. Versenden Sie deshalb regelmäßig einen Newsletter mit Ihren Angeboten und einer Liste Ihrer aktuellen Posts: Das kann die Beziehung zu Ihren potenziellen Kunden stark verbessern.

Im Hootsuite App-Verzeichnis finden Sie etliche E-Mail-Marketing-Apps, mit denen Sie Ihre E-Mail-Kampagnen gemeinsam mit Ihren Social Media-Aktivitäten besser managen.

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