Problemlösung mit Social Media

Wie Sie mit Social Media die 5 häufigsten Probleme von Kleinunternehmen lösen

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Kleine Unternehmer haben mit zahlreichen Problemen zu kämpfen, die sich den Chefs größerer Firmen gar nicht erst stellen – das ist bekannt und eigentlich noch milde ausgedrückt. Führungskräfte großer Konzerne stehen natürlich ebenfalls vor diversen Anforderungen, sind aber dabei selten so im Zeit- und Spardruck wie die Inhaber von Kleinbetrieben. Ein begrenztes Budget und ein enger Terminplan sollten Sie aber nicht daran hindern, die Herausforderungen für Ihr Unternehmen auf innovative Art und Weise anzugehen. Wenn Sie erst begriffen haben, wie Sie soziale Medien und deren Vorteile für sich nutzen, können Sie sowohl Geld sparen als auch Ihr Unternehmen intelligenter und effizienter führen.

Um Sie beim Einsatz sozialer Medien für Ihre geschäftlichen Anforderungen zu unterstützen, haben wir eine Liste der häufigsten Social Media-Probleme für kleine Unternehmen zusammengestellt – natürlich gleich mit Vorschlägen, wie Sie die sozialen Medien dazu nutzen können, anstehende Probleme zu bewältigen.

Auf geht’s: Wie Sie mit Social Media die fünf häufigsten Probleme von Kleinunternehmen lösen

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Problem Nr. 1: Ich will den Bekanntheitsgrad meiner Marke steigern – kann mir aber keine Radio- oder Plakatwerbung leisten.

Dank Social Media-Plattformen wie Facebook und Twitter kann man den Bekanntheitsgrad einer Marke heute auch auf kostengünstigere Art wirksam steigern.

Tipp Nr. 1: Setzen Sie auf Cross-Posting.

Eine ebenso einfache wie effektive Methode, die Reichweite Ihres Social Media-Marketing zu erhöhen, besteht darin, Ihren Content auf mehreren sozialen Netzwerken zugleich zu posten. Damit erreichen Sie ein größeres Publlikum, erhöhen die Wirkungsdauer Ihrer Inhalte und verstärken die Nachrichtenwirkung.

Tipp Nr. 2: Nutzen Sie Werbeanzeigen auf Facebook und Twitter.

Das Anzeigengeschäft hat sich in den letzten paar Jahren tiefgreifend verändert. Konnte man früher als Kleinunternehmen lokale Zielgruppen noch mit Reklametafeln, Zeitungsinseraten und Werbung an Bushaltestellen erreichen, bieten die Werbeplattformen der Social Networks heute wesentlich leistungsstärkere Werkzeuge zur Erreichung bestimmter Zielgruppen an, als sämtliche „alten Medien“. Außerdem sind sie für kostenbewusste Unternehmer ideal, da sie nach Klickrate verrechnen. Wenn Sie genau wissen wollen, wie Sie bei Facebook und Twitter erfolgreich werben, lesen Sie diesen Blog-Beitrag.

Problem Nr. 2: Ich möchte mehr über meine Kunden wissen – habe aber weder Zeit noch Geld für Marktforschungsstudien.

Mit Hilfe der sozialen Medien können Sie mehr über Ihre Kunden erfahren – dank regelmäßiger Social Media-Kennzahlenberichte, in denen das Kundenverhalten genau analysiert wird. Hootsuite bietet Analytics-Berichte* an, aus denen Sie die Wirkung Ihrer Social Media-Aktivitäten im Detail ersehen und auch analysieren können, wie Ihre Kunden in den sozialen Medien mit Ihrer Marke interagieren. Im folgenden finden Sie 5 Social Media-Empfehlungen, die Sie zu einem besseren Verständnis Ihres Kundenkreis nutzen sollten.

*Bevor Sie Hootsuite Analytics nutzen, sollten Sie unbedingt einen Social-Media-Marketing-Plan parat haben, damit Sie auch wissen, welche Fortschritte Sie bereits erzielt haben. Außerdem wäre es gut zu wissen, welche Social Media-Kennzahlen für Sie interessant sind.

  1. Ow.ly-Klicks: Mit Hootsuite können Sie jene Klicks auf URLs verfolgen, die mit Ow.ly gekürzt wurden. Dadurch erhalten Sie Informationen darüber, wo auf der Welt die Mehrzahl Ihrer Kunden beheimatet ist – und ob Sie auch wirklich die Medien Ihrer Zielgrupe erreichen.
  2. Facebook-„Gefällt mir“-Angaben nach demographischer Struktur: Wenn Sie unbedingt die demographische Zusammensetzung Ihrer Zielgruppe kennenlernen wollen, brauchen Sie bei Facebook nur die „Statistiken“ anzuklicken, um die „Gefällt mir“-Angaben nach Alter und Geschlecht aufgeschlüsselt zu sehen.
  3. Twitter Sentiment: Mit diesem Tool messen Sie die Stimmungen Ihrer Kunden – und erfahren so, wie die Zielgruppe über Ihr Unternehmen denkt.
  4. Facebook-„Gefällt mir“-Angaben nach Region: Mit dieser Metrik erhalten Sie Informationen darüber, in welchen Regionen sich Ihre Facebook-Zielgruppe aufhält – und damit auch über den Wohnort Ihrer Kundschaft.
  5. Schlagwort im Zeitablauf: Dieses Werkzeug lässt Sie bestimmte Schlagwörter (neudeutsch: Keywords) verfolgen, damit Sie sehen, wie Ihre Zielgruppe oder Ihre Kunden damit interagieren. Interessiert man sich vielleicht mehr für Ihren Firmennamen als für den Namen Ihres Produkts?

Problem Nr. 3: Soll ich meine Marktpräsenz ausweiten? Aber wie weiß ich überhaupt, dass in anderen Märkten ein Bedarf für meine unternehmerischen Leistungen herrscht?

Nicht nur durch Marktforschung, sondern auch über Social Media-Analytics-Berichte erhalten Sie Informationen darüber, wo Ihre Kunden zu Hause sind. Unsere Vorschläge: Nutzen Sie via Hootsuite Facebook Insights und die Geotargeting-Suche von Twitter.

Tipp Nr. 1: Nutzen Sie Facebook Insights.

Wenn Sie mit Hootsuite Analytics arbeiten, dann können Sie darin auch Facebook Insights nutzen. Mit diesem Tool beobachten und gewichten Sie Ihre Fans, „Gefällt mir“-Angaben, Kommentar- und Seitenaktivitäten vom Hootsuite-Dashboard aus. Zudem finden Sie hier ausführlichere Angaben über die Fans – demographische Daten, Wohngegend, Sprache sowie die Geräte, auf denen sie ihre Beiträge erstellen.

Tipp Nr. 2: Nutzen Sie Geo Search.

Machen Sie sich die Suche via Geotargeting in Hootsuite zunutze; damit können Sie die Suchergebnisse nach Entfernung filtern und nur die Social Media-Nachrichten aus einer bestimmten Region einsehen. Die Suchaufträge lassen sich auch weiter präzisieren, sodass Sie beispielsweise nur Branchenbegriffe oder Erwähnungen Ihrer Marke in der Nähe Ihres Standorts auswerfen. Weitere Informationen darüber, wie Sie eine Suche via Geotargeting durchführen, finden Sie in diesem Blog-Beitrag.

Problem Nr. 4: Kundenservice ist teuer. Wie kann ich in diesem Bereich einsparen?

Die sozialen Medien sind mittlerweile mehr als nur ein weiterer Marketing-Kanal – verstärkt geht es hier auch um Kundenservice oder den sogenannten Social Media-Kundenservice. Damit kann Ihr Unternehmen Kundenbindung und -zufriedenheit mit Hilfe der sozialen Medien verbessern. Da der Kunde heute erwartet, dass Sie sich binnen weniger Stunden – wenn nicht sofort – seiner Anliegen annehmen und er das auch über mehrere Social Media-Netzwerke einfordert, sollten Sie wissen, wie man die sozialen Medien entsprechend nutzt. Im folgenden finden Sie einige Tipps, wie Sie auf allen Social Media-Kanälen schnell, effektiv und konsequent auf Kundenanfragen reagieren.

Tipp Nr. 1: Gehen Sie schnell auf Kundenanliegen ein.

Stellen Sie sicher, dass Sie Ihre Social-Media-Konten und jede Erwähnung Ihrer Marke im gesamten Social Web stets überwachen. So können Sie Kundenprobleme schnell identifizieren und möglichst effizient lösen.

Tipp Nr. 2: Messen Sie die Kundenzufriedenheit.

Wenn Sie Kontrolle und Reaktion gut draufhaben, sollten Sie auch messen, wie effektiv Ihr Social-Media-Kundendienst arbeitet. Mit Hootsuite Analytics verfolgen Sie alle Erwähnungen Ihres Unternehmens und sehen auch, ob sich die Markeneinschätzung verbessert hat oder gleichgeblieben ist.

Problem Nr. 5: Ich will der Konkurrenz einen Schritt voraus sein – doch es ist nicht so einfach, stets über die Aktivitäten meiner Mitbewerber Bescheid zu wissen.

Wenn Sie der Konkurrenz den entscheidenden Schritt voraus sein wollen, empfehlen wir Ihnen, sich eingehend mit Social Media-Monitoring zu beschäftigen. Durch die Beobachtung der Social Media-Aktivitäten Ihrer Mitbewerber wissen Sie zum einen immer, was gerade los ist, und können zum anderen die nächsten Schritte der Konkurrenten vorhersagen. Um in dieser Hinsicht effektiv zu arbeiten und Ihre Zeit nicht zu verschwenden, sollten Sie ein paar Dinge beachten. Unsere Tipps:

Tipp Nr. 1: Beobachten Sie Ihr Unternehmen.

Erstellen Sie unbedingt die richtigen Schlagwort-Such-Streams und suchen Sie nach Namen von Produkten oder Dienstleistungen ohne die Erwähnung Ihrer Marke oder Ihres Firmennamens. Halten Sie außerdem Werbeslogans, Kampagnen mit Marken-Hashtags und die wichtigsten Protagonisten Ihres Unternehmens – etwa GeschäftsführerInnen oder GründerInnen – unter Beobachtung. Dadurch können Sie die Effektivität Ihrer Marketing- und Werbemaßnahmen evaluieren.

Tipp Nr. 2: Beobachten Sie die Konkurrenz.

Beobachten Sie unbedingt die Erwähnung von Marken und Firmennamen sowie die Namen von Produkten und Dienstleistungen Ihrer Mitbewerber. Suchen Sie auch nach Ihren eigenen Produkten oder Markennamen, um sinnvolle Vergleiche mit der Konkurrenz anstellen zu können. Sie sollten auch versuchen herauszufinden, welche Themen bei der Zielgruppe Ihrer Mitbewerber (die ja auch die Ihre sein könnte …) oder einer Zielgruppe, die Sie gerne erreichen würden, gerade angesagt sind. Dadurch eröffnen sich Ihnen neue Marktchancen in Echtzeit; abgesehen davon, dass Sie auch einschätzen können, wie sich Ihr Unternehmen im Vergleich zur Konkurrenz schlägt.

Tipp Nr. 3: Beobachten Sie die Branche.

Da Sie nicht alles verfolgen können, was in den sozialen Medien geredet wird, sollten Sie sich auf Gebiete konzentrieren, die für Ihre Branche relevant sind. Forschen Sie nach bestimmten Themen und wichtigen Branchenereignissen. Durch eine genaue Beobachtung dieser Felder können Sie leichter strategische Entscheidungen über Marketing- und Produktoptimierungen treffen.

Nun wissen Sie, wie man Social Media zur Lösung geschäftlicher Probleme einsetzt.
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