6 Social Media-Angewohnheiten, die Sie sofort abstellen sollten

By Maryam Lawal

Social

Es muss ja nicht gleich ein ausgewachsener Social Media-Shitstorm sein. Auch die bewährteste Routine gehört für Social Media-Profis regelmäßig auf den Prüfstand.

Denn die sozialen Medien bewegen sich schnell – was heute heiß ist, ist morgen vielleicht kalter Kaffee. Hier kommt eine Liste von Gewohnheiten, auf die Sie besser verzichten, wenn Sie Ihre Social Media-Kanäle 💯 managen wollen. Oder ist 💯 etwa auch schon wieder out?

Bonus: Laden Sie sich diesen kostenlosen Leitfaden herunter und entdecken Sie, wie Sie die Interaktion in den sozialen Medien steigern können – durch verbesserte Zielgruppenanalyse, genauere Kundenansprache und die einfach zu nutzende Social Media-Software von Hootsuite.

1. Zu viele Hashtags verwenden

Ja, Hashtags machen es einfacher, Ihren Content auf Plattformen wie Instagram und Twitter zu entdecken. Aber manchmal neigen Social Media-Nutzer dabei zur Übertreibung.

Warum Sie das lassen sollten: Zu viele Hashtags können nach Spam aussehen – oder verzweifelt, wenn Sie die falschen verwenden, die keine Relevanz für Ihren Post haben. Selbst wenn Sie Follower gewinnen, sind das oft nicht die richtigen – zum Beispiel Bots oder Leute, die Ihnen lediglich folgen, weil sie daran interessiert sind, ihre eigenen Follower-Zahlen zu erhöhen.

Was Sie stattdessen tun können: Konzentrieren Sie sich bei der Auswahl von Hashtags auf passende, statt „auf Teufel komm raus“ möglichst viele Hashtags aneinanderzureihen. Eine gute Faustregel: Verwenden Sie nicht mehr Hashtags als Worte. Ermöglichen Sie Ihren Followern, sich auf das zu fokussieren, was Sie zu sagen haben, statt sie mit einer Hashtag-Flut zu überschwemmen.

Mehr Informationen zum angemessenen Umgang mit Hashtags in den sozialen Medien finden Sie in unserem Blog-Post Hashtags verwenden, aber richtig!.

2. Auf jeden Trend aufspringen

Marken springen oft auf Trendthemen und beliebte Memes auf, um sich selbst in die Diskussion zu drängen oder sich als „im Bilde“ zu präsentieren.

Warum Sie das lassen sollten: Nur weil ein Thema gerade heiß ist, wollen die Leute nicht unbedingt von Ihnen darüber hören. Wenn es keine Relevanz für Ihre Marke und Zielgruppe hat, werden Ihre Bemühungen ins Leere laufen und können Ihre Fans sogar abschrecken.

Was Sie stattdessen tun können: Stellen Sie sicher, dass Ihre Marke wirklich einen Mehrwert zur Konversation und für Ihr Publikum beisteuert. Fragen Sie sich: Ist das, was ich teile, tatsächlich relevant für unsere Marke und die Zielgruppe? Falls nicht, verzichten Sie auf den Post.

3. Dieselbe Nachricht auf allen Plattformen posten

Wir wissen Bescheid: Social Media-Vermarkter sind schwer beschäftigt und müssen Zeit sparen, wo immer sie können. Trotzdem: ein und dieselbe Nachricht auf allen Kanälen zu veröffentlichen, ist keine gute Idee.

Warum Sie das lassen sollten: Nicht jede Plattform unterstützt dieselbe Art Content – Twitter unterstützt Hashtags, LinkedIn nicht. Und dann unterscheidet sich natürlich auch das Publikum in den verschiedenen sozialen Netzwerken.

Selbst Fans, die Ihnen in diversen Social Networks folgen, werden sich wundern, wenn sie überall dasselbe vorgesetzt bekommen.

Was Sie stattdessen tun können: Bei Hootsuite setzen wir auf eine Strategie zur Content-Verbreitung. Dabei geht um die Kreation von einzigartigen Inhalten für jede Plattform. So stellen wir sicher, dass wir Inhalte veröffentlichen, die bei einem spezifischen Publikum ankommen – und das sorgt für maximales Engagement.

4. Nicht auf Ihr Publikum reagieren, nicht interagieren

Zu viele Firmen nutzen die sozialen Medien noch immer ausschließlich als Werbe-Tool. Darum geht es aber nicht.

Warum Sie das lassen sollten: Bei Social Media geht es um den Dialog. Dies ist kein Ort, um auszuposaunen, wie toll Ihr Unternehmen ist – zumindest nicht in einer Tour. Die sozialen Netzwerke sind ein Ort, an dem sich Menschen treffen und mit Ihrer Marke interagieren.

Was Sie stattdessen tun können: Denken Sie bei der Erstellung Ihres Veröffentlichungsplans daran, Zeit für Interaktionen einzuplanen. Stellen Sie Ihren Followern Fragen, und fördern Sie das Feedback und die Diskussion über Ihr Unternehmen, Ihre Produkte und das, was Sie in den sozialen Medien teilen.

Und wenn Sie schon die richtigen Fragen stellen, fassen Sie auch richtig nach:

Wie der Tweet oben zeigt, sind Twitter-Umfragen ein gutes Beispiel für Engagement. Sie lassen sich leicht erstellen und sorgen garantiert für mehr Interaktionen mit Ihren Followern.

5. Ihre Social Media-Accounts für sich behalten

In der Vergangenheit haben Unternehmen das vielleicht getan, um sich einfach einen Markennamen zu sichern. Aber wenn Sie schon einen Account haben, dann sollten Sie diesen auch nutzen.

Warum Sie das lassen sollten: Ein geheim gehaltenes Social Media-Profil kann vieles vermitteln – Faulheit? Etwas zu verstecken? Oder, dass Sie eine Investition in die sozialen Medien für sinnlos halten?

Ein Nutzer, der Ihnen nicht in den sozialen Medien folgt, kann sich sehr wohl bei Google nach Ihren Social Media-Aktivitäten umsehen.

Was Sie stattdessen tun können: Nutzen Sie Ihren Account, oder machen Sie ihn dicht. Die sozialen Medien sind ein großartiger Ort, um zu wachsen und mit Ihrer Zielgruppe zu interagieren.

Wenn ein bestimmter Social Media-Kanal noch nicht durchgestartet ist, Sie sich aber schon einen Namen sichern möchten, posten Sie eine Nachricht, dass Sie bald online sein werden. Ein einfaches „Vielen Dank, dass Sie uns folgen! Wir arbeiten an einigen Neuigkeiten für Sie!“ sagt sehr viel mehr, als ein nicht öffentlicher Account.

6. Automatisierte Danke-Nachrichten versenden

Es gab mal eine Zeit, in der eine automatisierte Nachricht ein einfacher und netter Weg war, um Ihren Followern ein gutes Gefühl zu geben.

Warum Sie das lassen sollten: Eine automatisierte Nachricht wirkt unpersönlich – so wie ein Abo einer Broadcast-Nachrichten-Liste um das niemand gebeten hat.

Zudem spricht niemand gerne mit einem Roboter. Und wenn sie es denn täten: warum dann jemanden einstellen, der den Social Media-Namen Ihrer Marke managt?

Was Sie stattdessen tun können: Nehmen Sie sich die Zeit, und durchforsten Sie das Social Media-Profil eines neuen Followers gründlicher. Suchen Sie nach Gemeinsamkeiten oder Anknüpfungspunkten.

Sehen Sie sich mal das Twitter-Profil unserer Blog-Autorin Dana Fontein an – Sie könnten Ihr eine Nachricht mit einem Katzen-GIF oder einem Meme schicken (Spoiler-Alert: sie hat uns gesagt, dass sie sich darüber freuen würde).

Oder Sie strengen sich etwas mehr an, finden auf Fonteins Instagram-Profil heraus, dass sie einen speziellen Social Media-Account für ihre Katze Gloria betreibt und erwähnen das in einer Nachricht an sie.

Wie gesagt: Die Menschen sind in den sozialen Medien, um zu interagieren. Ein bisschen Extraaufwand bei der Recherche lohnt sich. Packen Sie die gewonnenen Informationen in Ihre Direktnachricht an einen neuen Follower.

Gehen Sie Ihre Social Media-Aktivitäten mit Hootsuite richtig an. Terminieren und veröffentlichen Sie Ihre Social Media-Posts, interagieren Sie mit Ihren Followern und messen Sie den Erfolg Ihrer Arbeit – alles über ein einziges Dashboard.

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