Wie Sie Bilder für Social Media-Zwecke auswählen

By Melanie Dichtl

Social

Gehören auch Sie zu den über 400 Millionen Instagram-Nutzern? Sind unter den 30 Milliarden Bildern, die bereits auf Pinterest gepostet wurden, auch welche von Ihnen? Haben Sie sich als einer der 4 Milliarden Video-Fans auf Facebook ein paar der über 1 Milliarde täglich geschauten Facebook-Videos angesehen?

Dass Bilder und Filme in den sozialen Medien funktionieren, gilt heute als gesetzt. Wir alle lieben visuelle Darstellungen – das beweisen auch die Statistiken. Pinterest kommt gleich nach Facebook, wenn es darum geht, Referral-Traffic auf Websites zu lenken. Tweets mit Fotos erhalten im Durchschnitt 35 Prozent mehr Retweets als ohne. Die Liste von Beispielen ist unendlich.

Optische Elemente sind erwiesener Maßen der Schlüssel zum Social Media-Erfolg. Aber nicht jeder, der jedem Google+-Post oder Tweet ein Bild anhängt, verzeichnet automatisch mehr Follower oder steigert das Engagement – und zwar deswegen, weil in den sozialen Medien nicht alle Bilder gleich gut ankommen. Es gibt eine ganze Reihe an Faktoren, die dazu beitragen, wie gut Ihr Bild gefällt und ob es zum Erfolg Ihres Posts beisteuern kann.

Nach welchen Kriterien sollten Sie Ihre Social Media-Bilder also auswählen? Wir haben nachfolgend einige Richtlinien zur Orientierung für Sie zusammengestellt:

Optimieren Sie die Bilder für jedes einzelne soziale Netzwerk

Was glauben Sie: Funktioniert ein Selfie oder eine übersichtliche Tabelle besser auf LinkedIn? Bringt ein Diagramm oder ein Gif mehr Erfolg auf Tumblr? Um Ihre Bilder zu optimieren, sollten Sie die generelle Nutzerschaft und Ihre spezifische Zielgruppe in jedem sozialen Netzwerk kennen und wissen, was von Ihrer Seite bzw. Ihrem Profil erwartet wird. Das kann von Netzwerk zu Netzwerk unterschiedlich sein, auch, wenn es um das gleiche Unternehmen geht. Wählen Sie also Bilder aus, die für das jeweilige Netzwerk und dessen Nutzer relevant sind.  

Das Optimieren von Bildern dreht sich nicht nur um Ihren speziellen visuellen Stil. Wenn Sie durch die populärsten sozialen Netzwerke surfen, werden Sie entdecken, dass Bilder oft im Querformat, also breiter als hoch, präsentiert werden. Das ist die Bildorientierung auf Facebook, Twitter und LinkedIn, wo Inhalte in der Regel in einer einzigen Spalte dargestellt werden.

Bildmaterial: Mashable Twitter-Feed

Auf Google+ und Pinterest dagegen wird meistens das Portrait- oder Hochformat verwendet, das Bild ist also höher als breit. Der Grund dafür ist das mehrspaltige Design dieser Social Networks.

Bildmaterial: Herschel Supply auf Pinterest

Auf Instagram sind die meisten Fotos quadratisch. Hier haben aber bereits einige Benutzer damit begonnen, die Maße zu ändern und Fotos im Querformat zu posten.

Was ich damit sagen will: Jedes soziale Netzwerk hat bestimmte Richtlinien bezüglich der Bilddarstellung, denen man folgen sollte. Auf Pinterest etwa ein Bild im Querformat zu verwenden, wäre keine gute Idee: Das Bild würde nicht in die Umgebung passen, der Inhalt würde kleiner aussehen und die Benutzer würden es eher weniger teilen – weil es einfach nicht ins Format passt. Sie wollen schließlich, dass Ihre Bilder sich optimal einfügen – auch bei jenen Nutzern, die sie teilen.  

Ihre Bilder sollten für jedes Netzwerk im optimalen Format verfügbar sein. So sorgen Sie dafür, dass jede visuelle Darstellung scharf und klar erscheint, wenn die Nutzer sie in Ihrem Feed sehen. Ein unscharfes oder verzerrtes Bild möchte niemand gerne teilen.

Schauen Sie sich die optimalen Maße für Bilder an, die diesen populären sozialen Netzwerken geteilt werden:
Twitter:Im Stream erscheinen die Bilder im Format von 506×253 Pixeln, aber sie können bis zu 1024×512 Pixel haben.

Facebook:Die Bilder im Newsfeed erscheinen in 470×394 Pixel-Kästchen. Facebook empfiehlt , Fotos mit einer Breite von 720, 960 oder 2048 Pixeln hochzuladen, um die bestmögliche Qualität zu erhalten. Die Bildgröße wird anschließend automatisch angepasst, damit sie in den Feed passt.

Google+:Die Größe der Spalten variiert enorm – je nachdem, wie groß Ihr Fenster ist. Eine Breite von 350 Pixeln ist allerdings das Minimum. Auch die Höhe eines Bildes kann stark variieren – das liegt in der Natur des Hochformats. Viele Nutzer posten vollständige Infografiken. Auf Google+ ist es möglich ein Bild in voller Größe anzusehen, wenn man es anklickt. Also gilt: je größer, desto besser – solange die Bilder mit einer Breite von 350 Pixeln klar erscheinen. Die maximale Größe für einen Bild-Upload beträgt 2048×2048 Pixel.

Pinterest: Bilder in Pinterest-Feeds erscheinen in einer Breite von 238 Pixeln – und erweitert in einer Breite von 735 Pixeln. Die Höhe kann stark variieren.

Instagram: Die maximale Größe für Fotos, die auf Instagram hochgeladen werden, beträgt 2048×2048 Pixel. Die Qualität von Smartphone-Bildern ist für dieses soziale Netzwerk ausreichend.

Erhöhen Sie Ihre Chancen mit mehr packenden Bildern

Es gibt etliche Faktoren, die dazu beitragen, wie Menschen auf Ihre Bilder reagieren – viele davon sind psychologisch.

Die Fachzeitschrift Psychological Science hat eine Studie über die Psychologie des Teilens veröffentlicht. Das Ergebnis: Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Nachricht geteilt wird, kann erhöht werden, indem man bestimmte Emotionen triggert. Im Grunde ist es so, dass emotionale Reize das Nervensystem aktivieren und die „soziale Übermittlung“ steigern. Eine andere Studie hat untersucht, welche durch Content provozierte Emotionen zum Teilen anspornen. Ganz oben auf der Liste: Staunen, Unterhaltung, Inspiration, Schock, Angst und Kontroverses.

Das zeigt, warum visuelles Storytelling in den sozialen Medien so effektiv ist. Bei visuellem Storytelling handelt es sich um Bilder, die auf emotionaler Basis für Resonanz bei den Nutzern sorgen (besonders durch oben genannten Emotionen), und damit in Verbindung stehenden Handlungssträngen. Sie sollten immer versuchen, mit Ihren Bildern Emotionen auszulösen. Genau das sorgt dafür, dass Ihr Content geteilt wird.  

Als ein Paradebeispiel für visuelles Storytelling gilt das Foto, das die Verantwortlichen der Obama-Kampagne nach der gewonnenen Wahl 2012 getwittert hatten. Mit sage und schreibe 750.000 Retweets war dieser Tweet der erfolgreichste seiner Zeit. Cameron Uganec, Director of Marketing bei Hootsuite, erklärt: „Jeder Tweet, der zu diesem Zeitpunkt von den Kampagnenmachern veröffentlicht  worden wäre, hätte enorme Aufmerksamkeit erhalten. Ich denke, dieser Tweet war so erfolgreich, weil er eben emotional und authentisch war. Er hat den echten Moment eingefangen. Der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika – jemand, der eigentlich unverwundbar sein sollte – zeigt, dass auch er nur ein Mensch ist. Auf emotionaler Ebene kann man sich leicht damit identifizieren.“

Es gibt eine Vielzahl von Faktoren, die das Engagement beeinflussen. Der Grad des Engagements ist zum Beispiel abhängig davon, ob ein Mensch auf einem Marken-Foto auf Facebook gezeigt wird oder nicht. Entgegen gängiger Erwartungen sorgen Fotos, auf denen keine Gesichter gezeigt werden, für mehr Engagement. Tatsächlich verzeichnen andere Körperteile deutlich mehr Likes und ein höheres Engagement.

Das klingt für uns alle überraschend, die gehört und akzeptiert haben, dass Bilder von menschlichen Gesichtern das größte Engagement hervorrufen. Dennoch: Es kommt immer auf Ihr Produkt, Ihre Website und Ihre Branche an. Hier kann Ihr Zielpublikum deutlich anders reagieren, als es gelernte Erfahrungswerte vermitteln. Aus diesem Grund sollten Sie unbedingt verschiedene Arten von Bildern testen und das Engagement Ihrer Zielgruppe vergleichen. Posten Sie beispielsweise ein Bild mit einem Gesicht, eines ohne Gesicht und eines ohne eine Person zur selben Uhrzeit an drei aufeinanderfolgenden Montagen. Dieser A/B-Test kann Ihnen wertvolle Einblicke vermitteln, welche Art von Bildern Ihre Follower bevorzugen.

Bleiben Sie Ihrer Marke treu (zumindest meistens)

Wenn einer Ihrer Follower mit Lichtgeschwindigkeit durch Ihren Instagram-Feed scrollt, was bringt ihn wohl dazu, bei einem Ihrer Fotos zu stoppen? Ihre Markenidentität hat viel damit zu tun. Damit meinen wir nicht, dass Sie überall Ihr Logo draufpappen sollen, sondern dass Sie Ihren eigenen Stil einer Bildsprache entwickeln, der unverwechselbar zeigt, dass es sich um eines Ihrer Produkte handelt. Dazu gibt es ganz einfache Beispiele. Die Facebook-Seite von Kinder Riegel zeigt jede Menge Bilder, die mit personifizierter Milch und Schokolade spielen – den Kernelementen der Marke.

Auf Instagram färbt Intel seine Bilder markenkonform blau ein, passend zum allgemein bekannten Logo.

Indem Sie eine Farbpalette auswählen, die zu Ihrem Logo oder Produkt passt, nutzen Sie die Vorteile von wiedererkennbaren Features Ihrer Marke, um für mehr Aufmerksamkeit und höhere Reichweiten zu sorgen. Neben den Farben kann Ihre Marke auch für einen bestimmten visuellen Stil stehen, der zur Wiedererkennbarkeit beiträgt. Die Google+ Bilder von General Electric zum Beispiel sind oft animiert und mit eingeblendeten Texten versehen.

Herschel Supply postet regelmäßig Bilder aus der Vogelperspektive, die den Inhalt der Taschen verschiedener Personen zeigen. Brewery 33 Acres verwendet bei jedem Instagram-Foto denselben Rahmen.

Filter, Farben, Rahmen, Schriftarten und der Stil Ihrer Bilder – all das zahlt auf Ihre Online-Marke ein. Wenn Sie dieses Gesamtpaket einheitlich und konsequent mit Ihrer eigenen Handschrift versehen, hilft Ihnen das dabei, bereits existierende Follower an sich zu binden und Ihre Marke auch für neue Nutzer leicht wiedererkennbar zu machen.

„Hochklassige Marken-Fotografie kann Ihre Marke auch ohne Logo sprechen lassen. Sehen Sie sich etwa Apple, The Gap und Calvin Klein an, wenn Sie gelungene Beispiele brauchen. Ein einfacher Test lautet: ‘Ist es stark genug, dass Leute auf SNL (Saturday Night Live) es parodieren könnten?‘” – Briony Crane, Hootsuite Art Director

Natürlich muss nicht jedes Bild, das Sie posten, zu Ihrer Marke passen. Sie dürfen Ihre Follower durchaus ab und zu überraschen. Bedenken Sie aber: Was diese Ausnahmen so interessant macht, ist, dass es Ausnahmen sind. Ihre Branding sollte die Regel sein.

Knipsen und teilen Sie Ihre eigenen Fotos (weg mit den Stock-Fotos!)

Viele Menschen landen auf der Suche nach Social Media-Bildmaterial bei Stock-Fotos. Auch zum Thema passende Creative Common-Bilder lassen sich unschwer entdecken – das ist gut für’s Budget und mit wenig Aufwand verbunden. Jeder tut das – wir auch. Aber das Verwenden von Stock-Fotos ist keine effektive oder nachhaltige Strategie. Stock-Fotos werden ständig recycled. Wer immer wieder auf dieselben Bilder stößt, wird diese selten oder gar nicht teilen. Stock-Fotos sind oft auch viel zu allgemein – erkennbare „08/15“-Lösungen, die langweilen. Die Leute, die diese Art Bilder produzieren, wollen sie natürlich für eine möglichst breite Schicht attraktiv machen, damit sie so oft wie möglich verwendet werden. Das Problem dabei: Ihr spezifisches Social Media-Zielpublikum erfordert speziell zugeschnittene Bilder, die zu Ihren Followern und zu Ihrer Marke passen. Sie müssen also Ihre eigenen Bilder produzieren – daran führt kein Weg vorbei.

Mit diesem „Businessman”-Stock-Foto werden Sie keine neuen Follower gewinnen. Foto: Wirawat Lian-udom via flickr

Auch wenn Sie sich kein professionelles Foto-Shooting leisten können: Es gibt unzählige Online-Kurse, die Ihnen vermitteln, wie man Fotos schießt und bearbeitet. Machen Sie auf einen Schlag gleich richtig viele Fotos, bearbeiten Sie diese und verwenden Sie sie dann über einen oder sogar mehrere Monate als Content. Mobile Foto-Apps wie Instagram haben die Erwartungshaltung in puncto Bildqualität gesenkt, weil die meisten Leute am liebsten mit dem Handy fotografieren. Gleichzeitig machen es Bearbeitungs-Tools wie VSCO Cam heute leicht, die Qualität ihrer Handy-Fotos zu verbessern. In Social Media-Kreisen genießen Instagram-Fotos mittlerweile eine höhere Akzeptanz als Stock-Images. Trauen Sie sich also und erstellen Sie Ihre eigenen Bilder.

Nutzergenerierte Inhalte liefern eine weitere Quelle für gute Social Media-Fotos. Vom Foto-Wettbewerb bis zu gebrandeten Hashtags gibt es in den sozialen Medien unendlich viele Möglichkeiten, Ihre Follower und Kunden dazu zu bringen, Fotos für Sie zu machen. Diese Fotos können Sie dann (mit Credits) wiederverwenden und so Ihren Fans demonstrieren, dass Sie ihnen zuhören und ihre Loyalität zu schätzen wissen. Selbst wenn Sie keine nutzergenerierten Fotos brauchen, sollten Sie erwägen, Ihrem Zielpublikum die Hand zu reichen. Das macht Ihre Posts glaubwürdiger und menschlicher.

Verwenden Sie Videos, wann immer es möglich ist

Dieser Post hat sich bisher auf Bilder konzentriert, aber es steht außer Frage, dass Videos das wirkungskräftigste visuelle Social Media-Potenzial haben.

Während des gesamten Jahres 2013 hat Quintly 72.194 Facebook-Seiten beobachtet. In diesem Zeitraum erfolgten 49 Millionen Posts auf diesen Seiten. Obwohl diese nur 3% des Contents auf Facebook ausmachen, erzielten Videos durchschnittlich 2.183 Interaktionen pro Post. Zum Vergleich: bei Fotos waren es nur 1.358, obwohl sie 54% des Contents stellen.

Seither ist die Verwendung von Videos auf Facebook dramatisch in die Höhe geschnellt (erinnern Sie sich an die bereits genannten Zahlen? Über 1 Milliarde Video-Views – und das täglich!). Twitter ist ebenfalls dabei, den eigenen Video-Support aufzustocken.

Die meisten von uns haben weder das Know-how, noch das nötige Budget, um regelmäßig qualitativ hochwertige Videos zu produzieren. Sie sollten also eine der folgenden zwei Optionen in Betracht ziehen. Wie bereits erwähnt, brauchen Sie nicht davor zurückschrecken, Low-Budget-Videos mit beliebten Social-Apps wie Instagram und Vine zu drehen.

Die Benutzer dieser Netzwerke sind dazu bereit, nicht professionell hergestellte Videos zu akzeptieren – sofern diese kreativ und humorvoll daherkommen. Sie können solche Videos auch auf sozialen Netzwerken wie Twitter und Facebook wiederverwenden. Wenn Sie sich aber wirklich nicht an ein eigenes Video herantrauen, mit dem Sie illustrieren, was Sie teilen möchten, dann kuratieren Sie doch einen Clip aus einer anderen Quelle. Auf YouTube gibt es bekannter Maßen Videos in Hülle und Fülle. Suchen Sie dort nach einem Clip, der Ihre Idee direkt unterstützt – oder ganz einfach Ihrem Zielpublikum gefällt. Videos von anderen Leuten können Ihnen dabei helfen, Ihre Anliegen punktgenau zu treffen und für mehr Engagement sorgen. Aber nichts erzwingen und nur solche Videos verwenden, die zu Ihrem Post passen.

Wo kein Video passt, könnte vielleicht ein Gif weiterhelfen. Gifs sind perfekt für Nutzer mit kurzer Aufmerksamkeitsspanne, die nach einem schnellen Vergnügen suchen.

Eine Datenbank wie giphy.com kann Ihr bester Freund werden – besonders, wenn Ihre Posts humorvoll sind. Google+ unterstützt schon seit langem Gifs innerhalb von Posts – Twitter hat sich erst kürzlich daran ein Beispiel genommen. Nutzen Sie Gifs sparsam – aber nutzen Sie sie!

Social Media-Bilder auswählen – eine Checklist

❑ Ist dieses Bild für Ihre Follower in diesem spezifischen sozialen Netzwerk geeignet?

❑ Ist das Bild in punkto Größe und Ausrichtung für dieses spezifische soziale Netzwerk optimiert?

❑ Ruft Ihr Bild eine emotionale Reaktion hervor?

❑ Werden Sie die Wirkung dieses Bildes im Vergleich mit einem anderen testen? Wenn nicht, haben Sie in der Vergangenheit A/B-Tests durchgeführt, die Ihnen zeigen, welche Bilder am besten funktionieren?

❑ Passt das Bild zu Ihrer Marke?

❑ Ist das Ihr eigenes Bild oder ein Stock-Foto? Wenn Letzteres zutrifft: Können Sie stattdessen ein eigenes Bild oder nutzergenerierte Inhalte verwenden?

❑ Wäre hier ein Video vielleicht effektiver als ein Foto?

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