Mehr Reichweite mit Social Media und Suchmaschinenoptimierung: 5 schnelle Erfolgsmethoden

Im Lauf der letzten Jahre haben sich Social Media und Suchmaschinenoptimierung, kurz SEO, weiterentwickelt und immer mehr miteinander verflochten. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Social Media setzt in erster Linie auf Engagement und echte Konversationen zwischen Menschen, die online sind. SEO wiederum befasst sich mit der Frage, wie Menschen online nach Informationen und Lösungen für ihre Probleme suchen. In beiden Fällen sind Marken nur dann erfolgreich, wenn sie es schaffen, authentisch auf diese Bedürfnisse einzugehen und ihrem Zielpublikum einen echten Wert anzubieten.

Die Stärken von Social Media und SEO

In einer von eConsultancy durchgeführten Studie befanden 39 Prozent der befragten Unternehmen, dass „soziale Medien ein integraler Part der SEO-Aktivitäten sind“ sind. Social Media hat zwar nicht unbedingt einen direkten Einfluss auf das Suchmaschinen-Ranking, gehört jedoch unabdingbar zur SEO.

Soziale Medien schaffen direkten Kontakt zu Ihrem Zielpublikum und helfen Ihnen dabei, Ihre Online-Reichweite schneller zu vergrößern. Sie steigern sowohl den Referral-Traffic wie auch das Engagement – und beides kann Ihr Suchmaschinen-Ranking durch natürliche Links verbessern. Jeder Content, der Social Media als Quelle für den Linkaufbau einsetzt, erhöht Ihre Sichtbarkeit bei Internetsuchen. Weitere Informationen zum Thema Linkaufbau mit Hilfe sozialer Medien finden Sie bei Top Rank Online Marketing.

Auf der anderen Seite dient SEO dazu, Ihren Content anhand von Schlagwortrecherchen und Suchvolumen bei den Nutzern begehrter zu machen. Diese Optimierung ist ein gutes Argument dafür, ein bestimmtes Thema durch entsprechenden Content zu unterstützen und dann in den sozialen Medien zu teilen.

Ob durch einen Tweet, einen Pin auf Pinterest oder ein „Gefällt mir“ auf Facebook – erhöhte Social Media-Aktivitäten wirken sich durchaus positiv auf Suchergebnisse aus. In diesem Beitrag stellen wir Ihnen einige Social Media- und SEO-Maßnahmen vor, die Ihnen dabei helfen, eine starke Social Media-Marketingstrategie zu entwickeln.

1 – Mit Social Media relevante Schlagworte finden

Durch die Bereitstellung qualitativ hochwertiger Inhalte erhöhen Sie Ihre Sichtbarkeit in den sozialen Netzwerken. Doch wie erstellt man qualitativ hochwertige Inhalte? Dazu müssen Sie erst einmal die Absicht haben, Ihr Zielpublikum weiterzubilden und/oder zu unterhalten. In jedem Fall sollte Ihr Content relevante Schlagworte enthalten, die bei Internetsuchen verwendet werden. Wenn Sie wissen wollen, welche Suchbegriffe von Ihrem Zielpublikum am häufigsten verwendet werden, dann hören Sie mit Hilfe von Social Media Monitoring zu.

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Sind Sie bei Hootsuite eingeloggt, klicken Sie links das soziales Netzwerk an, das Sie beobachten wollen. Klicken Sie dann auf den „Stream hinzufügen“-Tab und wählen Sie in der Leiste oben „Schlagwort“ aus. Nun erscheint ein Pop-up-Menü, in das Sie bis zu drei Schlagwort-Phrasen eintragen und diese dann Ihren Streams hinzufügen können. Jetzt sind Sie in der Lage Ihrer Community zuzuhören und dabei zu erfahren, wie diese über die von Ihnen ausgewählten Themen diskutiert. Bleiben Sie dran und betreiben Sie dieses Social Listening kontinuierlich. Dann bekommen Sie nach einer gewissen Zeit ein Gefühl für die Art von Schlagworten, die Ihr Zielpublikum am Häufigsten verwendet.

Blogbeiträge, Leitfäden, White Paper, Fallstudien, Videos und Posts in den sozialen Medien – sie alle sollten die richtigen Schlagworte enthalten, um für Social Media und SEO nutzbar zu sein. Und SEO betrifft nicht nur Google; die Suche ist ein integraler Bestandteil des World Wide Web. Social Media-Plattformen gewinnen bei Suchen zunehmend an Bedeutung und dürften Google bald eingeholt haben. YouTube ist die zweitgrößte Suchmaschine nach Google. Wie Google indiziert auch YouTube Content und liefert Suchergebnisse, die Ihren Suchanfragen entsprechen.

Auch Facebook ist eine Suchmaschine, die nutzergenerierte Inhalte indiziert, also auch Posts in den sozialen Medien, Konversationen und News-Feeds. Deshalb kann man dort nach jedem Thema suchen – und Facebook liefert passende Resultate aus dem Web sowie die Diskussionen, die sich um das gesuchte Thema drehen.

Wenn Sie Ihrem Content relevante Schlagworte hinzufügen, erhöhen Sie damit die Chance, dass Ihre Social Media-Inhalte sowohl in Suchmaschinen als auch auf Social Media-Plattformen zu sehen sind. Machen Sie es sich zur Gewohnheit, so viele relevante Schlagworte/Suchbegriffe wie möglich in Ihren Content zu integrieren.

Konzentrieren Sie sich darauf, Schlagwort-Phrasen einzubauen, um so die Anzahl der relevanten Zugriffe zu erhöhen. Bedenken Sie aber stets dabei, dass nicht alle Schlagwort-Phrasen gleich sind. Bei KISSmetrics finden Sie einen wunderbaren Beitrag über die Beziehung zwischen Schlagworten und der damit verbundenen Intention. Wer Social Media-Inhalte erstellen will, die konvertieren, sollte ihn unbedingt lesen.

Profi-Tipp: Fügen Sie relevante Schlagworte in Titel, kurze Inhaltsangaben, Hashtags, Bild-Metadaten und Social Media-Posts ein, um Ihre Sichtbarkeit zu erhöhen.

2 – Mit Social Media-Promotion zu Inbound-Links

Die so genannten Inbound- oder auch Back-Links sorgen dafür, dass Sie bei Suchen präsenter sind und erhöhen Ihre Markenbekanntheit. Qualitativ hochwertige Links von Domains, die einen guten Ruf genießen und als kompetent gelten, zeigen Suchmaschinen an, dass Ihr Content wertvoll ist. Auf der Website Search Engine Land finden Sie einen großartigen Leitfaden zur Link-Generierung für Suchmaschinen.

Die sozialen Medien eignen sich bestens für Promotion-Zwecke, weil Sie die Erstellung von Back-Links zu Ihren Inhalten fördern. Dazu sollten diese Inhalte aber einzigartig, unverwechselbar, wertvoll und zuverlässig sein, damit andere Blogger und Influencer sie so nützlich finden, dass sie zurück verlinken.

Jim Lodico vom Social Media Examiner schreibt dazu folgendes: „Eine der schnellsten Methoden, die eigene Glaubwürdigkeit in den sozialen Medien zu erhöhen, ist das Teilen überdurchschnittlich guter Blogbeiträge, Videos oder anderer Online-Inhalte. Wenn Sie Content kreieren, der die Glaubwürdigkeit von Twitter-Benutzern oder Bloggern erhöht, wenn diese ihn mit anderen teilen, können Sie so wertvolle Back-Links generieren.“

Beginnen Sie damit, einen Terminplan für Ihre Social Media-Beiträge zu erstellen. Entwickeln Sie richtig guten und maßgeblichen Content und animieren Sie damit andere Blogger dazu, Ihre Inhalte zu teilen. Wenn Sie mehr über die Terminplanung für Ihre Beiträge erfahren wollen, dann lesen Sie, was Mike Allton über die Erstellung und Terninplanung von Social Media-Beiträgen zu sagen hat.

Profi-Tipp: Scheuen Sie nicht davor zurück, in Blog-Posts mit Anker-Links zu damit zusammenhängendem, qualitativ hochwertigem Content zu arbeiten. Vielleicht wird der Autor des betreffenden Posts damit auf Sie aufmerksam, nimmt mit Ihnen Kontakt auf oder hinterlässt einen Kommentar.

3 – Für mehr Social Media-Follower sorgen

Die Interaktion mit hochkarätigen Followern ist für Suchmaschinen ein soziales Signal. Menschen, die mit Ihren Beiträgen in den sozialen Medien interagieren, zeigen dadurch Interesse – und das erhöht wiederum die Kompetenz Ihrer Marke. Eine Erweiterung Ihrer Zielgruppe führt daher zu einem besseren Ranking.

Verfallen Sie aber nun nicht auf die Idee, für Ihre Follower zu zahlen. Nur wenn Ihr Publikum organisch wächst und wirklich mit Ihnen interagiert, erzielen Sie effektive Ergebnisse. Auch hier zählt: Qualität geht vor Quantität. Qualitativ hochwertige Follower werden eher auf Ihren Content verweisen und Kommentare über Ihre Marke, Ihre Produkte und/oder Dienstleistungen abgeben. Dazu kommt, dass Suchmaschinen falsche Follower leicht identifizieren können und Sie dafür eventuell bestrafen.

Wie erhöht man also die Qualität der Social Media-Follower?

  • Nehmen Sie sich die Zeit, mit ihren Social Media-Followern zu interagieren; antworten Sie auf ihre Posts und kommentieren Sie diese.
  • Folgen Sie Gleichgesinnten und Influencern und reagieren Sie entsprechend, wenn solche Personen Ihnen folgen.
  • Veröffentlichen Sie nützlichen und relevanten Content von hoher Qualität für Ihr Zielpublikum.

Profi-Tipp: Auch bei Leuten, die (noch) nicht Ihre Follower sind, lohnt es sich, zu kommentieren, zu interagieren und ins Gespräch zu kommen; damit regen Sie diese Personen an, mit Ihnen oder Ihrer Marke zu interagieren.

4 – Social Media-Profile verbessern

Ob Sie nun Ihre Präsenz in den sozialen Medien stärken wollen oder ein neues Unternehmen sind, das sich via Social Media profilieren will – es ist oft gar nicht einfach, Ihren Rang in den Suchmaschinen zu verbessern, wenn Sie noch nicht als kompetent wahrgenommen werden. Bei der Optimierung Ihrer Präsenz sollten Sie berücksichtigen, dass Social Media-Kanäle wie Facebook, Twitter und LinkedIn als sehr kompetente und hochwertige Domains gelten und sich daher gut dazu eignen, Inhalte zu teilen.

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Ein Beispiel dafür ist die Integration von Twitter in die Google-Suchergebnisse. Dadurch lässt sich zwar das Ranking bestimmter Seiten nicht verbessern, doch immerhin werden Ihre aktuellen Tweets oder die Ihrer Marke nun bei Google angezeigt – was Sie twittern, taucht in den Suchergebnissen auf. Vergessen Sie also nicht, immer einen Link anzugeben, wenn Sie Inhalte mit anderen teilen; damit erhöhen Sie die Wahrscheinlichkeit für mehr Engagement, mehr Kommentare und mehr Markenbekanntheit.

Zudem sollten Sie das Beste aus Ihrer Präsenz in den sozialen Netzwerken herausholen, indem Sie alle Ihre Social Media-Profile vollständig ausfüllen und ständig aktualisieren. Es genügt nicht, einfach nur Ihre Firmendaten anzugeben. Sie sollten Ihren Profilen genau so viel Aufmerksamkeit widmen, wie der Erstellung von qualitativ hochwertigen Inhalten mit relevanten Schlagwort-Phrasen. Soziale Netzwerke mit einer hohen Domain-Autorität indizieren Sie oder Ihre Marke besser und verleihen Ihnen einen höheren Rang bei den Suchergebnissen, als das Ihre eigene Website (derzeit noch) tun kann. Vollständige Profile sind also sehr wichtig.

Facebook

Nutzen Sie den verfügbaren Platz auf Facebook und betrachten Sie diesen als Chance, sich selbst oder Ihr Unternehmen zu einer attraktiven Marke zu machen. Die Felder „Kurze Beschreibung“, „Übersicht“, „Ausführliche Beschreibung“, „Aufgabe“ und „Produkte“ sind daher äußerst wertvoll für Sie. Bleiben Sie stets konkret, fassen Sie sich kurz und tragen Sie relevante Schlagworte ein, die den Wert Ihres Unternehmens widerspiegeln.

Am obigen Beispiel fällt Ihnen vielleicht auf, dass Hootsuite den Begriff „Social Relationship Plattform“ gleich ein paar Mal im Profil angegeben hat. Wenn Sie nach diesem Begriff suchen, wird Hootsuite daher einen relativ hohen Rang bei den Suchergebnissen einnehmen. Und auch auf Facebook führt eine Suche nach dieser Phrase zu Ergebnissen, in denen auch Hootsuite gelistet ist.

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Twitter

Respektieren Sie Ihren Content und sorgen Sie dafür, dass dieser auf sämtlichen Social Media-Plattformen konsistent ist. Wie Sie sehen, hat Hootsuite auf Twitter ähnliche Begriffe angegeben. Nutzen Sie Twitter-Namen und -Links, um Ihren Referral-Traffic zu steigern.

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LinkedIn

Das Hootsuite-Profil bei LinkedIn ist ähnlich aufgebaut, verweist aber zudem auf Stellenangebote. Man sollte nämlich auch auf das Zielpublikum eingehen; das heißt: Erstellen Sie Content, der auf allen Social Media-Plattformen ähnlich ist, aber auch den Zweck jedes einzelnen Social Media-Kanals berücksichtigt.

Profi-Tipp: Sorgen Sie dafür, dass Ihre Inhalte sich auf allen Plattform ähneln, variieren Sie sie aber leicht, um den Verwendungszweck jedes Social Media-Kanals zu berücksichtigen. LinkedIn zum Beispiel ist ein Netzwerk zur Pflege bestehender Geschäftskontakte und zum Anknüpfen neuer beruflicher Verbindungen. Aus diesem Grund geht Hootsuite in seinem LinkedIn-Profil näher auf die Vision des Unternehmens sowie Stellenangebote ein.

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5 – Online und offline Beziehungen aufbauen

Sprechen Sie Ihr Publikum in den sozialen Medien direkt an und interagieren Sie so häufig wie möglich. Beginnen Sie Gespräche, treten Sie Facebook- und LinkedIn-Gruppen bei, nehmen Sie an Twitter-Chats teil, kommentieren Sie Posts anderer Nutzer und antworten Sie auf Kommentare zu Beiträgen, die Sie selbst geteilt haben. Das macht Ihre Marke anfassbar und authentisch.

Quora ist das perfekte Beispiel dafür. Quora ist ein soziales Netzwerk, auf dem man Fragen stellen kann, die dann von der Community beantwortet werden. Viele Selbständige und Marken nutzen Quora, um dort durch die Beantwortung von Fragen die Interaktion mit Ihrem Zielpublikum zu verbessern.

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Für die Beantwortung der obigen Frage hat sich beispielsweise David Godsall, Editorial Manager bei Hootsuite, etwas Zeit genommen. Auf diese Weise können Hootsuite und seine Mitarbeiter sich nicht nur als Social Media-Experten profilieren – sie regen die Leser auch dazu an, den Hootsuite-Blog zu besuchen, um dort weitere interessante Dinge zu erfahren.

Warum man sich damit aufhalten soll? Weil es die Glaubwürdigkeit und Autorität einer Marke steigert – und weil die Conversions auch von Suchmaschinen indiziert werden und damit für den Rest der Community jederzeit zugänglich sind.

Erhöhen Sie Ihre Reichweite, interagieren Sie mit Influencern auf Ihren Seiten und nehmen Sie auch offline Kontakt mit ihnen auf. Besuchen Sie Konferenzen, Networking-Veranstaltungen und/oder kontaktieren Sie Influencer über Skype, Google Hangouts oder einfach das gute alte Telefon. Ziehen Sie wirklich jedes Register, um Beziehungen zu knüpfen und miteinander zu diskutieren, wie beide Parteien durch Online-Projekte voneinander profitieren können. Gute Offline-Kontakte führen oft zu Online-Chancen, wenn Sie es schaffen, funktionierende Beziehungen aufzubauen.

Diese grundlegenden SEO-Strategien haben sich bereits für viele Experten bewährt. So hat etwa Brian Dean, Eigentümer und CEO von Backlinko, sein Unternehmen mit dieser Taktik aufgebaut. Seine Artikel wurden auf beliebten Sites veröffentlicht, daher auch von Suchmaschinen wahrgenommen und entsprechend prominent gerankt. So schaffte er es einzig und allein durch wertvollen Content, der in den sozialen Medien oft geteilt wurde, seine Präsenz enorm zu verstärken.

Profi-Tipp: Kontaktieren Sie Influencer online und bauen Sie Beziehungen zu ihnen auf. Sobald Sie ein harmonisches Verhältnis zu ihnen hergestellt haben, nehmen Sie auch offline Kontakt zu ihnen auf. Die Quora-Community eignet sich hervorragend dazu, mit Vordenkern zu interagieren; Sie können aber auch auf Twitter ins Gespräch kommen.

Matt Cutts erklärt in seinem Video auf YouTube, dass die Anzahl der Shares in den sozialen Medien für Google bei der Suchmaschinenoptimierung keine Rolle spielt. Wir beobachten aber, dass Shares und Suchmaschinen sich wunderbar ergänzen und zu einem größeren Gesamterfolg bei organischen Suchen beitragen. Diese zwei Bereiche schließen einander nicht aus; im Gegenteil: Social Media und SEO profitieren voneinander. Die sozialen Medien sind ein Teil des World Wide Web und werden dies auf absehbare Zeit auch bleiben.

 

Welche Erfolgsmethoden zur Reichweitensteigerung durch Social Media und SEO kennen Sie?

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