Die Anzahl Ihrer YouTube-Abonnenten ist nicht nur eine weitere Vanity-Kennzahl. Mehr Abonnenten zu gewinnen, ist die beste Methode um Ihre organische Reichweite auf der weltweit zweitgrößten Website im Multiversum zu steigern.

Und wenn Sie wirklich Geld auf YouTube verdienen wollen, müssen Sie bestimmte Abonnentenzahlen erreichen, um Zugang zu vielen Monetarisierungs-Features zu erhalten. So brauchen Sie mindestens 1.000 Abonnenten, um YouTube-Partner zu werden und Werbeeinnahmen einzufahren. Je mehr Abonnenten Sie haben, desto höher steigen Sie auf der schicken „Vorteilsprogramm-Level“-Leiter von YouTube auf (Stichworte: Awards, Manager, Produktionsunterstützung).

Aber für alle von uns, die nicht versuchen, viral zu gehen oder YouTube-Stars zu werden (wir hören Sie klar und deutlich: „Ich bin doch nur hier, um die digitale Strategie meiner Marke mit Langform-Videos zu unterstützen…“) sind Abonnenten nach wie vor entscheidend. Warum?

Weil es der YouTube-Algorithmus ist, der über 70 % der eine Milliarde Video-Stunden entscheidet, die sich die Menschen täglich auf YouTube ansehen. Das bedeutet: Ihre Fähigkeit, neue Zuschauer zu erreichen, verbessert sich mit der Anzahl Ihrer Abonnenten, die Ihre Videoaufrufe, Wiedergabezeiten und Ihr Engagement erhöhen.

Wenn Sie Ihre Video-Views erhöhen wollen, checken Sie unseren Leitfaden.

Aber wie wandeln Sie Zuschauer in Abonnenten? Im Weiteren lernen Sie praxiserprobte Taktiken kennen, die Sie gleich in die Tat umsetzen können.

Lassen Sie uns zuallererst über den „Elefanten im Raum“ sprechen.

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Warum Sie keine YouTube-Abonnenten kaufen sollten

Vielleicht haben Sie diesen Artikel entdeckt, weil Sie nach einem einfachen Hack gesucht haben. Ein Hack, der so simpel ist, dass er eine Person mit null Aufwand auf YouTube berühmt machen könnte…

Klar. Verstanden. Wir wollen hier niemanden ins Schäm-dich-Eck stellen. Uns ist bewusst, dass vielbeschäftigte Menschen effizient sein müssen.

Aber die kreativen Köpfe, die hinter den weltbesten YouTube-Kanälen stecken, verplempern keine Zeit oder Geld für Bot-Abonnenten. Sie sind zu beschäftigt mit der Erstellung großartiger Videos.

Sie kümmern sich um nichts anderes, und Sie sollten genauso handeln.

Sehen wir uns zunächst einmal an, wie kostenlose YouTube-Abo-Dienste funktionieren. Es ist ein zweistufiger Prozess:

  1. Sie verdienen Ihre „kostenlosen“ Abonnenten, indem Sie andere Kanäle abonnieren und liken, wie es der Service vorschreibt. Die meisten bitten Sie, 20 Kanäle zu abonnieren und eine bestimmte Anzahl von Videos zu liken. Im Gegenzug abonnieren 10 Kanäle den Ihren.
  2. Nach ein paar Tagen, in denen Sie sich als Ein-Personen-Klickfarm vermieten, wird Ihnen langweilig und Sie beschließen, die 10 USD (oder 30 oder 100 USD) auszugeben, um Ihre Fake-Follower ohne die ganze Mühe zu bekommen.

Das ganze System funktioniert ähnlich, wie bei unserem Test zu Instagram-Engagement-Pods. So oder so, der Service gewinnt: Er bekommt entweder Ihre Zeit oder Ihr Geld. Was bekommen Sie?

  • Bot-Abonnenten, die kein Engagement bringen
  • Einen schlechten Eindruck bei Ihrem echten Publikum, das höchstwahrscheinlich großen Wert auf Authentizität legt
  • Das Risiko, mit den Richtlinien von YouTube zu gefälschten Interaktionen in Konflikt zu geraten (tl;dr – Sie könnten gesperrt werden)
  • Potenzielle Missbilligung durch alle Marken, die eine Partnerschaft mit Ihnen anstreben

Am Ende des Tages lohnt es sich einfach nicht.

Inzwischen gibt es jede Menge VideoStreiche, die behaupten, das Rezept für Millionen von Abonnenten zu haben. Auch wenn wir diesen Einfallsreichtum lieben – zum Beispiel einen anonymen Google-Mitarbeiter, der wie aus The Secret wirkt, zu bitten, Ihnen Ihre Bitte um Abonnenten zu gewähren – diese Videos sind nur dann wirklich nützlich, wenn Sie die Person sind, die sie gemacht hat. (Denn die Person, die dieses Video gedreht hat, hat 600.000 Views erhalten).

Kommen wir also zu den realen Taktiken, die Ihre Zeit nicht verschwenden.

17 Tipps: Wie Sie kostenlos an Abonnenten auf YouTube kommen

Wenn Sie gerade erst einsteigen, werfen Sie zunächst einen Blick auf unseren Grundlagenleitfaden zur Einrichtung eines YouTube-Kanals. Es ist eine Menge Arbeit, aber Sie starten mit einem unbeschriebenen Blatt. Und um Ihnen Zeit zu sparen, haben wir eine Liste mit Tipps für YouTube-Einsteiger zusammengestellt.

Und nun, in der Reihenfolge von einfach bis komplex, unsere bewährten Best Practices, die Zuschauer in Abonnenten wandeln. Nehmen Sie nicht alle auf einmal in Angriff. Probieren Sie für jedes neue Video, das Sie posten, einen dieser Tipps aus, oder setzen Sie einen pro Woche um. Auf geht’s.

1. Bitten Sie Ihre Zuschauer darum, Ihren Kanal zu abonnieren

Wie schon gesagt, wir beginnen mit den leichtesten Übungen.

Manchmal braucht Ihr Publikum nur eine kleine Erinnerung. Der große rote Knopf zum Abonnieren ist nicht zu übersehen. Aber vielleicht empfiehlt es sich, auch auf die Glocke daneben hinweisen, mit der die Benachrichtigungsfunktion für Ihre neuen Videos aktiviert wird. Ganz einfach.

Ihnen klingt dieser Tipp zu sehr nach Verkaufe? Er erinnert daran, dass Sie wertvollen Content bieten – Sie machen es Ihren Zuschauern damit lediglich leichter, sich über Ihre Arbeit auf dem Laufenden zu halten.

Sie tun das bereits? Denken Sie daran zu zeigen, warum Ihr Kanal ein Abo wert ist. Und stellen Sie sicher, dass Sie nachlegen, wenn Sie gerade gepunktet haben (z.B. gleich nachdem Sie neue und nützliche Informationen zur Verfügung gestellt oder Ihr Publikum zum Lachen gebracht haben). Aber nicht übertreiben, sonst riskieren Sie, die Leute abzuschrecken.

2. Beenden Sie Ihre Videos mit einem Hinweis auf das nächste, an dem Sie arbeiten

Das Abonnieren eines YouTube-Kanals ist ein Akt der Vorfreude. Zuschauer, die gerade erst entdeckt haben, worum es bei Ihrer Marke geht, sind für mehr bereit, wenn Sie Ihren Job gut gemacht haben.

Tamtam um Ihr nächstes Video zu veranstalten und deutlich zu machen, warum man es nicht verpassen darf, ist der organischste Methode, um Menschen zum Klick auf den Abo-Button zu bewegen.

Das setzt natürlich voraus, dass Sie Ihren Content-Zeitplan im Griff haben und wissen, was als Nächstes kommt. (Mehr dazu später.)

3. Interagieren Sie mit Ihrem Publikum und schließen Sie Freundschaften

Wenn Sie Beziehungen zu Ihren Zuschauern knüpfen, steigen die Chancen, dass sie Ihre Arbeit weiterhin verfolgen wollen. Reagieren Sie auf Kommentare. Folgen Sie ihren Kanälen ebenfalls.

Klar ist es aufregend, wenn ein berühmter YouTuber Ihr Video kommentiert. Aber wer weiß schon, wer nächstes Jahr berühmt wird. Bilden Sie eine Community von Gleichgesinnten und fördern Sie sich gegenseitig. (Ja, ich spreche von der Shine-Theorie.)

Und sobald Sie erst auf Sendung sind, wird Ihr Publikum viele kostenlose Content-Ideen für Ihr nächstes Video beisteuern. Keine Sorge, Sie müssen nicht alle annehmen.

Managen Sie Ihre YouTube-Präsenz mit Hootsuite und Sie können nicht nur Videos hochladen und terminieren, sondern auch Kommentar-Streams zu Ihrem Dashboard hinzufügen. Das macht es Ihnen leicht, Kommentare zu all Ihren Videos von einem zentralen Ort aus zu überprüfen, zu beantworten und/oder zu moderieren.

4. Frischen Sie Ihren Kanal kreativ auf

Ihr YouTube-Banner heißt alle willkommen, die auf Ihren Kanal klicken, um ihn zu erkunden. Vielleicht hat sich jemand gerade ein Video angesehen und sucht nach mehr. Vielleicht handelt es sich um potenzielle Abonnenten. Zeigen Sie sich von Ihrer besten Seite.

Ihr Banner muss sauber, markenkonform und überzeugend sein, und – hier wird es umständlich – für alle Endgeräte optimiert sein. So sollten Sie beispielsweise vermeiden, dass wichtige Details durch Ihre Social Media-Buttons verdeckt werden.

Wir haben einen praktischen Leitfaden zur Erstellung Ihrer eigenen YouTube-Kanal-Grafik mit kostenlosen Templates zu den aktuellsten Formaten.

Vogue YouTube Kanal Kunst

5. Branden Sie Ihre Vorschaubilder

Ein Vorschaubild ist ein 1280 x 720 Pixel großes Standbild, das als Cover für Ihr Video dient. Es ist zudem Ihre erste und beste Chance, Menschen dazu zu bewegen, auf Ihr Video zu klicken. (Abgesehen von Ihren Videotiteln, später mehr dazu).

Während einige dazu neigen, für das „auffälligste“ Design zu plädieren (sprich: schreiender roter Capslock über dem schockierten Gesicht eines Mannes und ein Bild von einer… Tomate?), gilt auf YouTube nicht das One-Size-fits-All-Prinzip.

Aber wir sind nicht hier, um Druck auszuüben.

Um einen Zuschauer zu einem Abonnenten zu machen, schauen Sie sich Ihre Videoseite an. Was sieht ein neuer Zuschauer? Schlanke, professionelle und konsistente Videos, die für ein kontinuierliches Engagement in puncto Qualität sprechen? Oder ein zufälliger Mischmasch, der um Aufmerksamkeit buhlt?

Sie sollten Markenkonformität in all Ihren Vorschaubildern anstreben. Verwenden Sie die gleiche Schriftart, die gleiche Farbpalette oder sogar die gleiche Rahmenkomposition, damit die Leute (zumindest unbewusst) mitbekommen, dass sie sich ein Video aus Ihrem Kanal ansehen.

Zum Beispiel hat John Plant seinen Survival-Kanal Primitive Technology für an die 9,9 Millionen Abonnenten mit dezenten, minimalistischen Vorschauen aufgebaut. Sie sind nicht aufdringlich, aber konsistent. Und ganz wichtig: sie sind klickbar.

15 Video-Thumbnails auf Primitive Technologie YouTube-Seite
Quelle: Primitive Technology

6. Betten Sie Ihre Videos in Ihre Website oder Ihren Blog ein

Das ist ein klares Win-Win, denn das Einbetten von Videos in Ihre Website kann durchaus dazu beitragen, die Such-Rankings Ihrer Website mit dem Google-Algorithmus zu verbessern. Und was die YouTube-Abonnenten angeht, so präsentieren Sie Ihr Video genau dort, wo die Menschen, die sich am ehesten dafür interessieren, es bereits suchen.

7. Nutzen Sie die anklickbaren YouTube-Tools in Ihren Videos

YouTube hat Anmerkungen vor einigen Jahren in den Ruhestand geschickt, und das ist gut so. Pop-ups sind ein Griff in die 90er-Jahre-Kiste, ohne die wir alle besser dran sind.

Abgesehen davon bietet YouTube andere, weniger nervige Tools, die Sie verwenden können:

  • Abspanne: Dies sind Standbilder am Ende Ihres Videos, auf denen Sie die Leute daran erinnern können, Ihren Kanal zu abonnieren, oder einen weiteren Call-to-Action einfügen können, bevor sie der YouTube-Algorithmus zum nächsten Video weiterleitet.
  • Wasserzeichen zu Branding-Zwecken: Dies ist eine zusätzliche Abo-Schaltfläche, die während der gesamten Dauer Ihres Videos über dem Video schwebt, sogar im Vollbildmodus. Wie hier:

kleine YouTube abonnieren Taste, die in der unteren rechten Ecke des Videos erscheint

8. Nutzen Sie Playlisten

Playlisten eignen sich ausgezeichnet, um die Wiedergabezeiten auf Ihrem Kanal zu verlängern. Sie motivieren zudem, auf Abonnieren zu klicken, weil sie ihren besten Content an einem Ort vorhalten. (Oder ähnliche Inhalte an mehreren Stellen).

So behandelt Epicurious seine YouTube-Playlisten wie Fernsehserien. Das funktioniert wie Binge-Watching – wenn die Leute am Serienende über die Fortsetzung benachrichtigt werden wollen, werden sie abonnieren.

Epicurious YouTube playlist
Quelle: Epicurious

Einen anderen Weg verfolgt LEGO: Man verwendet die Playlisten eher lockerer und fügt Videos themenbezogen zu Playlisten hinzu (d. h. alle von Minecraft inspirierten Videos kommen in eine Playliste, alle Star-Wars-Videos in eine andere).

LEGO YouTube playlist
Quelle: LEGO

9. Veranstalten Sie einen Wettbewerb

Wenn Sie Ihr Engagement kurzfristig steigern wollen oder einfach nur das Gefühl haben, auf einem Plateau von Abonnentenzahlen festzusitzen, studieren Sie unseren Leitfaden zur Durchführung eines YouTube-Wettbewerbs.

Wichtige Schritte: wählen Sie einen Preis, der Ihre Publikum etwas bedeutet, und fordern Sie die Zuschauer auf, Ihren Kanal zu abonnieren und die Benachrichtigungsfunktion zu aktivieren, um teilnehmen zu können.

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10. Feiern Sie besondere Abonnentenzahlen

Jeder liebt runde Zahlen. Feiern Sie diese und bedanken Sie sich bei all den Leuten, die dazu beigetragen haben.

Hier ein Video zur Inspiration mit Reaktionen auf jeden einzelnen Meilenstein, den Sie jemals erreichen könnten.

screenshot of YouTube video by Pandrew Panz reaching 300 subscribers
Quelle: PandrewPanz

11. Halten Sie sich an einen konsistenten Veröffentlichungsplan

Viele Experten verlassen sich auf eine Faustregel zur Veröffentlichungsfrequenz neuer Videos. Zum Beispiel mit einem Video pro Woche zu starten und die Frequenz mit dem Wachstum des Kanals dann auf drei bis vier Filmchen pro Woche zu erhöhen.

Laut Theorie sind mehr Videos = mehr Wiedergabezeit. Quantität vor Qualität zu setzen, hat jedoch Nachteile.

Wenn Sie darauf abzielen Zuschauer in Abonnenten zu wandeln, sollten Sie sich zuerst auf die Qualität und dann auf die Konsistenz konzentrieren. (Danach können Sie anfangen, sich über die Quantität Gedanken zu machen).

Wenn Sie Videos konsistent hochladen, wissen die Leute, dass weiterer guter Content zu erwarten ist, und sie klicken eher auf Abonnieren.

Sie können auch eine Social Media Management Plattform wie Hootsuite nutzen, um Ihre Videos zur späteren Veröffentlichung auf YouTube zu terminieren.

12. Locken Sie Ihr Publikum aus anderen Social Media-Kanälen an

Das heißt Cross-Promoten auf Twitter, Instagram, Pinterest und/oder Facebook – wo immer Sie eine Community von Fans aufgebaut haben.

Ganz einfach: stupsen Sie die Leute an, Ihren YouTube-Kanal über Ihre Instagram- oder Twitter-Bio auszuchecken.

pedalboard_of_the_day Instagram bio
Quelle: @pedalboard_of_the_day

Alternativ können Sie alles aus Ihrer Investition in die Videoproduktion herausholen, indem Sie Ihren Content kanalübergreifend einstellen.

Da IGTV beispielsweise horizontale Langform-Videos akzeptiert, ist einfach, Ihr Meisterwerk auch dort hochzuladen.

Wenn es Ihnen letztendlich um mehr Abonnenten geht, sollten Sie Teaser-Schnipsel in anderen sozialen Medien veröffentlichen und zu Ihrem YouTube-Kanal verlinken, um Ihr Publikum dorthin zu locken.

Profi-Tipp: Ein Social Media-Terminierungstool wie Hootsuite erleichtert das Cross-Promoten erheblich. Und wir haben einen kompletten Leitfaden zur Erstellung eines Social Media-Contents-Kalenders für Sie.

13. Recherchieren Sie Keywords, um Ihre Videos zu betiteln und Ihre Nische zu definieren

Dieser Tipp ist sehr wichtig, weil er für Views sorgt. Immer im Kopf behalten!

Wenn Sie sich die Keywords ansehen, anhand derer bereits zu Ihrem Thema auf YouTube gesucht wird, haben Sie Material für den Titel Ihres neuen Videos und können Ihre Tags bestimmen. Sie könnten zudem als Anregung für Ihr nächstes Videothema dienen.

Sie betreiben einen YouTube-Kanal zur Herstellung von Kombucha zu Hause? Dann könnte eine erste Keyword-Recherche eine Reihe von Topics aufdecken, die YouTube-Zuschauer zum gleichen Thema interessieren. Zum Beispiel, wie man das richtige Braugefäß auswählt, wie man es reinigt oder die zweite Gärung durchführt. Diese Themen könnten alle in ihren eigenen Videos behandelt werden.

SEO-Tools wie der Google Keyword Planner helfen Ihnen dabei, die Wörter zu identifizieren, die die Leute verwenden, um die von Ihnen bereitgestellten Informationen zu finden. Streben Sie an, Themen in einem Sweet Spot zu finden: niedrigere Wettbewerbswerte, aber höheres Suchvolumen.

So vermeiden Sie Videos zu produzieren, nach denen niemand sucht (siehe dazu den nächsten Tipp.) Oder Videos mit Titeln, die niemand finden kann.

Außerdem vermeiden Sie so, Content zu einem Thema zu erstellen, das bereits stark beworben wird, bevor Sie soweit sind.

14. Bieten Sie etwas, von dem die Leute noch gar nicht wissen, dass sie es wollen

80 % Ihrer Videos sollten SEO-fokussiert sein (siehe vorheriger Tipp), um neue Views auf sich zu ziehen. Übrig bleiben 20 % für Content mit Mehrwert. Damit meinen wir exklusive Videos, die sonst niemand dreht und an die noch keiner gedacht hat.

Denn um zum Klick auf den Abo-Knopf zu animieren, müssen Sie über die reine Funktionalität hinausgehen und einen Wert außerhalb etablierter Suchmuster bieten.

Ein Plus: Bei Ihrer Blue-Ocean-Strategie (will heißen: Videos in einem unangefochtenen Marktumfeld zu drehen) können Sie kreativ werden und etwas Neues und Originelles schaffen.

So könnten Sie zum Beispiel Ihre Opossum-Massage-Fähigkeiten demonstrieren.

still of a video of a woman in a pink sweatsuit massaging a possum
Quelle: MEpearl

15. Erstellen Sie sowohl aktuelle wie Dauerbrenner-Videos

Hier ist eine weitere 80/20-Regel für Sie. 80% Dauerbrenner, 20% aktuell.

Ja, Dauerbrenner-Content ist wichtig, um die Wiedergabezeiten zu verlängern. (Doch Halloween-Videos sind ab Februar nicht mehr ganz so angesagt.) Aber aktuelle Inhalte sind entscheidend, wenn Sie erreichen wollen, dass die Leute abonnieren.

Warum? Weil aktueller Content sofort oder zeitnah konsumiert werden muss. Wenn Ihre heißen Drehs zum jüngsten politischen Fiasko, Bundesliga-Spiel oder der Gala mit rotem Teppich den Internet-Diskurs bereichern, wollen Ihre Fans benachrichtigt werden. Und sie werden abonnieren.

16. Schließen Sie Partnerschaften mit anderen Kanälen

Dies bezieht sich auf Tipp #3: Schließen Sie Freundschaften. Nutzen Sie Ihre Verbindungen, um sich mit anderen YouTube-Creators zusammenzutun und ihr jeweiliges Zielpublikum zu erreichen. Ihre Zielgruppen vertrauen Ihren Empfehlungen, und deren Zuschauer vertrauen ihren, also profitieren Sie davon.

Ein Beispiel: Die Popsugars „Top That!“-Serie lud Gäste zum Chatten ein. Es war wie eine Talkshow am Tag, aber für virale Videostars, wie die übersinnliche Opossum-Masseurin.

17. Schließen Sie Partnerschaften mit Prominenten

Dieser Tipp kommt zum Schluss, weil er definitiv am schwierigsten ist.

Es sei denn, Sie sind Anna Wintour, und können jede Menge Videos drehen, in denen Prominente Ihnen Fragen stellen.

(Hinweis: Wenn Sie Anna Wintour sind, beachten Sie bitte Tipp #1).

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