12 Tipps, wie Sie Ihre Social Media-Profile in weniger als einer Stunde optimieren können

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Wir alle verbringen täglich viel Zeit mit Facebook, Instagram, LinkedIn und Co. Deshalb ist es eigentlich unverständlich, dass die meisten von uns ihre eigenen Social Media-Profile so vernachlässigen. In der Regel wird ein Profil einmal bei der Registrierung für ein Social Network angelegt und danach nie wieder angefasst. Ein großer Fehler, denn ein aktuelles und gut gepflegtes Social Media-Profil kann durchaus über den Erfolg entscheiden: Fast jedes zweite Unternehmen (46 Prozent) überprüft die Social Media-Profile eines Bewerbers, hat der Digitalverband Bitkom in einer aktuellen Umfrage unter 408 Personalverantwortlichen herausgefunden. Der Befragung zufolge hat sich schon jeder siebte Personalchef nach einem Online-Check gegen einen Kandidaten entschieden – und was für Personaler zutrifft, gilt auch für potenzielle Kunden oder Geschäftspartner: Ein veraltetes, unvollständiges Profil mit unvorteilhaftem Foto ist keine gute Visitenkarte!  

Natürlich haben wir alle viel zu tun, aber ein Update Ihrer Social Media-Profile ist keine Hexerei und lässt sich innerhalb relativ kurzer Zeit durchführen, wenn Sie die zwölf Tipps befolgen, die wir Ihnen hier vorstellen.

Ach ja … bevor Sie Ihre Profile optimieren können, müssen Sie erst einmal Profile haben. Hootsuite hat vor kurzem ein brandneues Social Media-Schulungsprogramm namens Podium gestartet, das qualifizierten Berufstätigen dabei helfen soll, die Social Media-Kenntnisse zu erlangen, die sie in ihrer Karriere benötigen. Einer unserer Podium-Kurse behandelt genau das Thema der Erstellung und Optimierung von Social Media-Profilen. Melden Sie sich noch heute gratis dafür an.

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Allgemeine Tipps

Optimieren Sie die Größe Ihrer Profil- und Coverfotos.

Mittlerweile sind wir von der Qualität online verfügbarer Bilder ganz schön verwöhnt. Die Tage, als man noch Pixel auf den Fotos erkennen konnte, sind längst vorbei. Heute kann jeder, der ein Smartphone besitzt, tadellose Bilder von praktisch jedem Motiv anfertigen – einschließlich der eigenen Visage. Deshalb gibt es aber auch absolut keine Entschuldigung mehr dafür, verzogene, verzerrte oder pixelige Gesichter als Profilfotos auf den diversen Social Media-Konten zu verwenden. Solche Bilder sind nicht nur verwirrend und schwer zu erkennen, sondern werfen auch ein schlechtes Bild auf Sie oder Ihr Unternehmen. („Du hast dir nicht einmal die Mühe gemacht, ein schönes Foto zu schießen. Dann bist du entweder faul oder unfähig.“)

Nehmen Sie sich also ein paar Minuten Zeit, um Ihr Profil- und Ihr Coverfoto zu optimieren. Das heißt, dass Sie auch dafür sorgen sollten, dass diese Bilder den Formaten entsprechen, die für das jeweilige soziale Netzwerk empfohlen werden. Dazu muss man sie in vielen Fällen einfach nur richtig zuschneiden.

Viele Leute glauben anscheinend, dass sowieso alle Rechtecke irgendwie gleich sind oder dass die sozialen Netze sich schon darum kümmern werden, dass die Bilder richtig in die Schablone passen. In Wirklichkeit weiß man aber nie, wann das eigene Profilfoto in irgendeinem anderen sozialen Netzwerk auftaucht. Wie sieht das Bild aus, wenn man es vergrößert? Und wie, wenn es ganz klein im Stream anderer Leute erscheint? Wie wirkt es auf einem Mobilgerät – im Vergleich zum Computerbildschirm? Alle sozialen Netzwerke geben die idealen Bildgrößen an, weil sie ja genau wissen, dass diese Fotos für alle möglichen Gelegenheiten genutzt werden. Es ist schon klug, sich an diese Empfehlungen zu halten.

Die Standard-Bildgrößen für die wichtigsten sozialen Netzwerke:

  • Facebook-Profilfoto: 180 × 180 Pixel
  • Facebook-Coverfoto: 851 × 315 Pixel

  • Twitter-Profilfoto: 400 ×400 Pixel
  • Twitter-Bild in der Kopfzeile: 1.500 × 500 Pixel

  • Google+-Profilbild: mindestens 250 × 250 Pixel
  • Google+-Coverfoto: 1.080 × 608 Pixel
  • LinkedIn-Profilfoto: mind. 400 × 400 Pixel
  • LinkedIn-Hintergrundbild, benutzerdefiniert: zwischen 1.000 × 425 und 4.000 × 4.000
  • LinkedIn-Logo: 400 × 400 Pixel
  • LinkedIn-Banner-Bild: 646 × 220

Sobald Sie die Bildgröße optimiert haben, können Sie auch das Bild selbst so attraktiv wie möglich gestalten. Machen Sie eine kleine Umfrage, um zu beurteilen, wie kompetent, sympathisch und einflussreich Sie auf Ihren Fotos wirken. Dieser Beitrag von Andy Raskin führt Sie Schritt für Schritt durch den korrekten Prozess – kalkulieren Sie dafür etwas mehr als eine halbe Stunde Arbeitszeit ein – es lohnt sich.

Verwenden Sie in allen sozialen Netzwerken dieselben Profilfotos.

Reid verwendet dieses Foto überall.

Finden Sie sich auf manchen Fotos gut und auf anderen schrecklich? Wenn ja, dann geht es Ihnen wie allen anderen Leuten. Seien wir doch ehrlich: Wir sind nicht immer fotogen. Fragen Sie sich also, wie viele Ihrer Profilfotos zu Ihren aktuellen Lieblingsporträts von sich selbst gehören. Eines? Zwei? Genau. Deshalb sollten Sie auch dasselbe – gute – Profilfoto in allen sozialen Netzwerken nutzen, in denen Sie vertreten sind.

Auch wenn Sie finden, dass man Sie auf einem bestimmten Bild ganz gut und witzig getroffen hat, dürfen Sie nicht vergessen, dass Ihre Twitter-Follower Ihr Gesicht wahrscheinlich nicht ganz so gut kennen wie Sie selbst und Sie daher auch nicht auf den ersten Blick erkennen werden, wenn Sie auf Facebook oder LinkedIn ein anderes Foto verwenden. Dabei ist eine sofortige Wiedererkennung entscheidend, vor allem wenn jemand schnell durch seinen Feed scrollt. Schon aus diesem Grund ist es wichtig, ein und dasselbe Foto in allen Netzwerken zu platzieren – Ihre Fans, Follower und Freunde werden Sie gleich erkennen und Ihnen vielleicht eher in verschiedenen Netzwerken folgen.

Wenn Sie für die Verwaltung von Social Media-Konten eines Unternehmens zuständig sind, dann erhöhen einheitliche Fotos auch die Bekanntheit Ihrer Marke. Je mehr Menschen in verschiedenen sozialen Netzwerken Ihr Logo sehen und wiedererkennen, desto eher werden Sie sofort an Ihre Firma denken, wenn Sie Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung benötigen.

Heben Sie Ihre Markierung bei schlechten Fotos auf.

Wenn wir schon bei Fotos sind – es wird wohl niemand auf die Idee kommen, verpatzte Schnappschüsse von sich selbst in den Social Media zu teilen. Schließlich will ja keiner von uns schlecht aussehen. In sozialen Netzwerken haben heute jedoch auch andere Nutzer die Möglichkeit, diese furchtbaren Bilder in Ihrem Namen zu teilen, indem sie sie taggen. Sie sollten also wachsam sein, was markierte Fotos betrifft; so können Sie Ihr Profil schnell säubern und in den sozialen Medien ein professionelleres Image präsentieren.

Sehen Sie sich zuerst Ihre persönlichen Einstellungen für das Markieren von Fotos an. Achten Sie darauf, dass diese Einstellungen Ihre eigenen Grundsätze und Interessen widerspiegeln: Wer darf Sie auf Fotos taggen? Wollen Sie diese Markierungen vorab genehmigen oder nicht?

Der nächste Schritt ist die regelmäßige Überprüfung der Fotos, auf denen Sie markiert sind. Mal ehrlich: Es werden immer ein paar schlechte Bilder dabei sein – also entfernen Sie diese die Tags so schnell wie möglich. Jetzt werden natürlich manche Leute fragen, warum Sie die Markierungen nicht gleich ganz sperren. Antworten Sie ihnen, dass es auch – vor allem geschäftliche – Vorteile haben kann, wenn Sie anderen erlauben, Sie auf Fotos zu markieren. So wollen Sie zum Beispiel Instagram-Nutzern gestatten, Ihr Unternehmen auf Bildern Ihres Produkts oder Ihrer Dienstleistung zu taggen, damit diese Bilder im Bereich „Meine Fotos“ zu sehen sind. Solche markierten Fotos fördern das Nutzer-Engagement und liefern Ihnen neue Bilder Ihres Produkts, die jeder betrachten kann, der sich Ihr Profil ansieht. Sperren Sie also diese Content-Quelle nicht vollständig, sondern halten Sie sie einfach unter Beobachtung und wenden Sie regelmäßig ein paar Minuten auf, um dort ein wenig aufzuräumen.

Verwenden Sie in allen sozialen Netzwerken denselben Namen.

Wie bei den Profilfotos zählt auch bei Ihren Namen und Spitznamen in den sozialen Medien vor allem Einheitlichkeit. Bei Fotos geht es um den Wiedererkennungswert. Das kann zwar auch ein Grund sein, einen einheitlichen Namen in all Ihren Social Media-Präsenzen zu verwenden – aber in erster Linie geht es darum, dass Sie bei Suchen leichter und besser zu finden sind.

Wenn Sie zum Beispiel eine Marke auf Twitter erwähnen wollen, werden Sie wahrscheinlich einfach das Symbol @ vor den Markennamen setzen und zu twittern beginnen. Frustrierend wird es dann, wenn Sie feststellen, dass der Social Media-Name der betreffenden Marke nicht einfach der Firmenname ist, sondern ein Mischmasch aus Wörtern, Städtenamen, Postleitzahlen, Begriffen zur Suchmaschinenoptimierung und so weiter.

Ein möglichst einfacher Handle, der Ihren Namen oder den Ihres Unternehmens repräsentiert, erhöht Ihre Chancen auf eine Erwähnung und macht es Nutzern leichter, Sie aktiv zu suchen und Ihnen zu folgen.

Fügen Sie Ihrem Profil Schlagworte zur SEO-Optimierung hinzu.

Wofür wollen Sie bekannt sein? Für Familienrecht? Vorhangstoffe? Comedy? Welche Marktnische auch immer – wichtig ist, dass Sie auffindbar sind. Wenn jemand auf Google oder Facebook nach Vorhangstoffen sucht, dann soll schließlich Ihr Gesicht dort auftauchen. Und ob Sie es glauben oder nicht – zu diesem Zweck genügt es oft schon, in Ihren Social Media-Profilen relevante Suchbegriffe anzugeben.

Ermitteln Sie zuerst einmal, nach welchen Begriffen potenzielle Kunden am häufigsten suchen, wenn sie jemanden in Ihrer Marktnische oder Branche brauchen. Bei dieser Aufgabe sind Tools wie SEMrush äußerst hilfreich. Haben Sie diese Begriffe gefunden, dann nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit und fügen Sie sie Ihren Profilen als Key Words hinzu. Die Suchbegriffe sollten in LinkedIn bei Ihrer Stellenbezeichnung, Berufsbeschreibung und Ihren Fähigkeiten auftauchen; außerdem in Ihren Bios bei Facebook und Twitter, in Bildunterschriften, bei Ihren Interessen und Ihrer Erfahrung und praktisch in jeder anderen Kategorie – außer bei Ihrem Namen, das wäre vielleicht etwas zu viel …

Nehmen Sie sich Zeit und setzen Sie diese Begriffe nicht wahllos ein. Bauen Sie sie stattdessen auf logische und professionelle Art in Ihre Bios ein, so dass Nutzern klar wird, was Sie mit diesen Schlagworten konkret zu tun haben.

Und dann brauchen Sie nur mehr zuzusehen, wie die Zahl Ihrer Profilbesucher anwächst.

Füllen Sie in Ihrer Bio alle Felder aus.

Wenn Sie gerade dabei sind, Suchbegriffe in alle diese Felder einzufügen, sollten Sie vielleicht auch darauf achten, dass auch wirklich alle Felder ausgefüllt sind.

Felder leer zu lassen, ist die sicherste Methode, a) unprofessionell, b) faul oder c) so zu wirken, als wären Ihnen die sozialen Medien in Wirklichkeit egal. Für die meisten von uns ist es lange her, dass wir unsere Social Media-Profile erstellt haben; da erinnert man sich vielleicht gar nicht mehr daran, dass man damals etwas nicht ausgefüllt oder fürs erste einmal weggelassen hat. Ich habe zum Beispiel die Profilerstellung total ignoriert, weil ich einfach nur so schnell wie möglich das jeweilige soziale Netzwerk nutzen wollte. Aber die Situation in den sozialen Medien hat sich seither stark verändert – ebenso wie meine berufliche Laufbahn. Es lohnt sich also, noch einmal nachzusehen, alle leeren Felder auszufüllen und dafür zu sorgen, dass sämtliche Profilinformationen aktuell sind.

Öffnen Sie also das kleine „Profil bearbeiten“-Fenster auf den diversen sozialen Netzwerken und überprüfen Sie dort, welche Felder Sie leer gelassen haben. Möglicherweise werden Sie überrascht sein, dass es zum Beispiel bei Facebook ganze sieben Bereiche in der Abteilung „Über mich“ auszufüllen gibt; diese Anzahl ist seit Ihrer Erstanmeldung wahrscheinlich ziemlich gewachsen. Wiederholen Sie die Überprüfung und Ergänzung auch auf LinkedIn, Twitter, Instagram, Pinterest und allen anderen sozialen Netzwerken. Schließen Sie Lücken und machen Sie Ihr Profil so professioneller und attraktiver. Ihre jetzigen und künftigen Follower werden es zu schätzen wissen.

Verlinken Sie Ihre Social Media-Profile miteinander.

In manchen Ihrer Social Media-Profile wird wahrscheinlich auch das Feld „Website“ enthalten sein. Viele von uns nehmen diesen Begriff allzu wörtlich und setzen hier nur den Link zu ihrer Website ein, bevor sie zum nächsten Punkt übergehen. Aber das ist noch längst nicht alles – hier sollten Sie auch Ihre anderen Social Media-Profile verlinken, um noch mehr Cross-Promotion zu betreiben.

Bei Facebook können Sie im „Websites“-Feld beispielsweise mehrere Websites angeben. Zudem gibt es Apps, mit deren Hilfe Sie auch Instagram– und YouTube-Konten in Facebook-Tabs angeben können. Bei LinkedIn können Sie Ihren Twitter-Account im Profil angeben. Pinterest gestattet es Ihnen, sowohl zu Facebook als auch zu Twitter zu verlinken, zusätzlich zum Website-Feld in Ihrem Profil. Und Google+ bietet Ihnen die Möglichkeit, so viele Social Media-Profile zu verlinken, wie Sie möchten.

Hier finden sich also genug Chancen für Cross-Promotion – so einfach können Sie Ihre Social Media-Konten sonst nirgends verbessern.

Bitten Sie ein paar nette Kunden um Bewertungen oder Testimonials.

Nachgewiesenen Social Media-Fähigkeiten machen in den sozialen Medien einen ausgesprochen guten Eindruck. Die meisten Menschen vertrauen Ihrer Familie und Ihren Freunden wesentlich mehr als irgendwelchen Inseraten. Wenn sich in Ihren Social Media-Profilen also positive Bewertungen finden, trägt das enorm dazu bei, das Vertrauen künftiger Kunden zu gewinnen, Fremde in Follower und Follower in Geschäftsabschlüsse umzuwandeln.

Eine halbe Stunde wird vielleicht nicht ganz ausreichen, um tatsächlich positive Bewertungen für Ihr Profil zu erhalten, aber diese paar Minuten reichen auf jeden Fall, um Nachrichten an einige Ihrer Markenfürsprecher oder freundlich gesinnte Kunden zu schicken und sie um positive Kommentare zu bitten.

LinkedIn erleichtert diese Aufgabe mit seinen „Endorsements“. Dort kann jeder die Fähigkeiten und Kompetenzen bestätigen, die Sie in Ihrem Profil angegeben haben, oder individuelle Testimonials hinterlassen. Gerade Letztere haben eine große Wirkung, wenn sich jemand wirklich die Zeit nimmt, einen solchen Beitrag für Sie zu verfassen.

Auf Facebook-Seiten gibt es einen Bereich für Besucher-Beiträge, in der Besucher Ihre Arbeit und Ihre Produkte loben können. Auf Twitter können Sie einen positiven Tweet über Ihr Unternehmen ganz oben in Ihren Stream kopieren, so dass jeder, der sich Ihr Profil ansieht, diesen Kommentar zu sehen bekommt. Außerdem können Sie jederzeit andere um Empfehlungen und Testimonials bitten und diese dann in Content verwandeln, den Sie auf Ihren Profilen teilen – etwa ein Instagram- oder Pinterest-Foto vom Zitat eines zufriedenen Kunden.

Wie auch immer man es betrachten will – es dauert nur wenige Minuten, jemanden um Feedback zu bitten. Und diese Minuten können sich entscheidend auf die Wahrnehmung Ihrer Fähigkeiten auswirken.

Netzwerk-spezifische Tipps

Promoten Sie Ihren aktuellen Blog-Post mit einem gepinnten Tweet Ihrer Profilseite.

Haben Sie schon einmal einen Tweet an Ihre Twitter-Profilseite gepinnt? Einen solchen angehefteten Tweet sollten Sie als wichtige Ergänzung Ihres Profils betrachten. Im Gegensatz zu anderen Nachrichten verschwindet dieser spezielle Tweet erst dann, wenn Sie es wollen; er geht nicht in der Flut von Nachrichten unter und verschwindet auch nicht irgendwo in den Twitter-Archiven. Nein – dieser Tweet nimmt einen absoluten Spitzenplatz ein und ist eines der ersten Dinge, die Besucher Ihrer Seite zu sehen bekommen.

Und da gibt es wirklich noch Leute, die keinen angehefteten Tweet haben …

Weiter oben haben wir das Thema behandelt, wie man eine Empfehlung an das Twitter-Profil anheftet. Sie können gepinnte Tweets aber auch anders nutzen. Wählen Sie einen Tweet aus, der für einen besonders zugkräftigen Inhalt wirbt, den Sie oder Ihr Unternehmen erstellt haben und der ein Rich-Media-Element wie ein Bild oder ein Video enthält. Dabei könnte es sich auch um Ihren aktuellen Content handeln, wenn Sie schnell die Zugriffe erhöhen wollen. Vielleicht haben Sie ja auch gerade eine neue Marketingkampagne gestartet, die Sie bewerben wollen. Heften Sie also einen Tweet an, der Besucher zu Ihrer Microsite, Ihrer Sales-Page oder zu Ihrem nicht öffentlichen Webinar/White Paper/Demo verlinkt. Sie können auch Ihren aktuellen Rabatt-Code ganz oben auf Ihrem Unternehmensprofil anheften. Und wenn Sie Feedback wollen, stellen Sie in Ihrem angehefteten Tweet eine Frage und fordern Besucher zu Antworten auf.

Es gibt praktisch keine Beschränkungen für das Pinnen von Tweets. Aber irgendetwas sollten Sie auf jeden Fall anheften – sonst lassen Sie einen der wichtigsten Vorteile Ihres Twitter-Profils ungenutzt.
Statten Sie Ihr LinkedIn-Jobprofil mit medialen Inhalten aus.

LinkedIn glänzt nicht unbedingt als optisch reizvollstes soziales Netzwerk. Wer dort ein Profil hat, ist weniger an Videos und GIFs interessiert, sondern eher an konkreten Tatsachen, die ihm bei der Jobsuche helfen können. Das ist durchaus in Ordnung so; Sie würden ja in einen schriftlichen Lebenslauf auch keine lustigen Katzenfotos einkopieren. Doch es gibt einen Grund, weshalb digitale Lebensläufe in letzter Zeit so beliebt sind: Man kann darin auf attraktive Art mehr von seiner Arbeit zeigen.

Ein Paradebeispiel dafür ist die „Medien“-Option in der Sektion „Berufserfahrung“ Ihres LinkedIn-Profils – leider eine der am wenigsten genutzten Funktionen dieses sozialen Netzwerks. Hier können Sie anderen Ihre Arbeit präsentieren. Mit anderen Worten: Statt den Besuchern Ihres Profils nur zu erzählen, dass Sie an einem Riesenprojekt mitgearbeitet oder einen Blogbeitrag verfasst haben, können Sie es ihnen zeigen, indem Sie ein Bild und einen passenden Link dort platzieren. Wenn Sie solche medialen Inhalte in Ihr Profil aufnehmen, dann bieten Sie Nutzern ein umfassenderes Bild Ihrer Berufserfahrung und machen Ihr Profil noch dazu ein wenig attraktiver.

Und noch etwas: Auch in die Sektionen „Zusammenfassung“ und „Ausbildung“ können Sie mediale Inhalte integrieren. Verwenden Sie also ein paar Minuten Ihrer wertvollen Zeit darauf, Ihren Online-Lebenslauf aufzuhübschen. Dann brauchen Sie nur noch auf die Flut neuer Jobangebote zu warten.

Tauschen Sie regelmäßig den Link in Ihrer Instagram-Bio aus.


Instagram ist wahrscheinlich das soziale Netzwerk mit dem am wenigsten ausführlichen Profil. Man schreibt einfach nur seinen Namen, seine Bio und die Website hinein – und fertig. Für die meisten Unternehmen ist Instagram daher auch nur ein Mittel zur Erhöhung der Markenbekanntheit, mehr nicht. Diese Firmen erkennen nicht, wie man mit Instagram Leads generieren, das Geschäft ausweiten, die Anzahl der Web-Zugriffe steigern und andere wichtige geschäftliche Funktionen erfüllen kann. Es gibt aber immer wieder kluge Anwender, die zu einem ganz einfachen Rezept greifen: sie tauschen den Link zur Website regelmäßig aus.

Bei Instagram darf man zwar nur einen Link angeben – eben den, den man für sein Profil auswählt –, doch es gibt keine Beschränkung dafür, wie oft man diesen Link aktualisieren kann. Intelligente Unternehmen haben sehr bald herausgefunden, dass sie jedes Mal, wenn sie eine neue Promotionaktion oder Werbekampagne starten, den Link austauschen können. Posten Sie einfach ein neues Foto, mit dem Sie eine beliebige Online-Initiative unterstützen wollen, und erwähnen Sie dann im Beschreibungstext: „Den Link zu dieser Kampagne finden Sie in unserem Profil!“ Ändern Sie dann den Link. Diese Aktualisierung dauert keine halbe Minute und hilft Ihnen dabei, auch Ihr Instagram-Profil wertvoll für Ihr Unternehmen zu machen.

Markieren Sie auf Ihrer Facebook-Seite relevante Seiten mit „Gefällt mir“.

Facebook motiviert seine Nutzer bekanntlich dazu, ihre Interessen mit den Followern zu teilen. Doch nur wenige Leute wenden diese Tatsache wirklich strategisch an. Wenn Sie Ihre Interessen oder die Seiten, die Ihnen gefallen, zu einem öffentlich sichtbaren Teil Ihres Profils machen, geben Sie Besuchern ein weiteres Mittel an die Hand, mit dem man Sie beurteilen oder analysieren kann. Wenn es sich bei Ihren ‘Gefällt mir’-Angaben nur um Spaß-Likes oder einseitige Likes handelt, erwecken Sie damit eventuell nicht den gewünschten Eindruck.

Sehen Sie sich daher Ihre „Gefällt mir“-Angaben genau an und löschen Sie alle Links (bzw. markieren Sie sie mit „Gefällt mir nicht mehr“), von denen Sie nicht wollen, dass Besucher Sie mit Ihrer Marke oder der Marke Ihres Unternehmens in Verbindung bringen. Überlegen Sie sich dann, womit man Sie assoziieren soll. Das könnte zum Beispiel sein:

  • Branchen oder Fachgebiete wie „Marketing“ oder „Finanzwesen“
  • Partnermarken oder Branchenführer wie „Mailchimp“ oder „Unbounce“
  • Vordenker wie „Guy Kawasaki“ oder „Richard Branson“
  • Positive Interessen oder Organisationen wie lokale Wohltätigkeitsorganisationen oder Gewerkschaften
  • Private Interessen, auf die Sie stolz sind – wie lokale Sportvereine oder rhetorische Fähigkeiten

Mit der Aktualisierung Ihrer Interessen können Sie Besuchern Ihrer Facebook-Seite auf einfache Art mehr über sich und Ihr Unternehmen mitteilen – und das so, dass es jeder versteht.

Veröffentlichen Sie Beiträge unter den LinkedIn/Facebook-Notizen.

Einer meiner eigenen Posts auf der LinkedIn-Publishing-Plattform

Vor rund zwei Jahren öffnete LinkedIn seine Publishing-Plattform für alle Nutzer. Mit diesem Schritt wandelte sich das soziale Netzwerk plötzlich zu einer Art Blogger-Plattform. Nach dem Erfolg der Veröffentlichungs-Option auf LinkedIn, aber auch von Medium, kam es keineswegs überraschend, dass auch Facebook vor kurzem seine Funktion „Notizen“ neu gestaltete, um auf diesem Gebiet mitmischen zu können.

Viele User wissen nicht, dass man diese neuen Features auch ins eigene Profil einbauen kann – LinkedIn und Facebook gestatten das, um ihre neuen Funktionen zu bewerben. Wenn Sie einen Beitrag auf LinkedIn veröffentlichen, ist er in Ihrem Profil unter dem Punkt „Posts“ zu sehen. Dieser prominente Platz sollte ein guter Anreiz dafür sein, Beiträge für Ihr LinkedIn-Zielpublikum zu verfassen. Ähnliches gilt für Facebook, wo Sie Ihrem Profil „Notizen“ hinzufügen können und Ihre Fans verständigen, sobald ein neuer Post erschienen ist.

Mit der Verwendung dieser Funktionen können Sie auf sehr einfache Art Ihre Reichweite erhöhen und alle Besucher Ihres Profils beeindrucken. Betrachten Sie das doch mal als Ihr eigenes kleines Vordenker-Programm. Es dauert zwar mehr als eine halbe Stunde, einen neuen Inhalt zu erstellen, aber Sie können die genannten Funktionen ja auch dazu nutzen, bereits bestehenden Content in Ihrem Blog oder auf der unternehmenseigenen Website zu bewerben oder anzuteasern. Kopieren Sie dazu den ersten Absatz (oder die ersten beiden Absätze) in einen neuen LinkedIn-Post und fordern Sie die Leser auf, Ihre Seite zu besuchen, um dort den Rest zu lesen. So können Sie innerhalb weniger Minuten Ihr Profil mit Content anreichern und damit neue Zugriffe auf Ihre Websites generieren. Nicht schlecht, oder?

Weitere Tipps zur Optimierung Ihrer Social Media-Strategien finden Sie in unserem  kostenlosem Social Media-Strategie Leitfaden