Wie Sie Social Media-Profile erstellen – oder Ihr Profil optimieren

By Melanie Dichtl

Social

Das Einrichten von Social Media-Profilen auf Twitter, Facebook oder anderen sozialen Netzwerken wird oft als ein Hindernis, das es zu überwinden gilt, empfunden. Bevor wir loslegen können, sind wir gezwungen Fotos auszusuchen oder Beschreibungen auszufüllen. Dabei möchten wir doch nur Bilder teilen, mit Freunden kommunizieren oder nach Content suchen. Ist das Profil erst einmal fertig, wird es oft monate-, manchmal sogar jahrelang vergessen.

Sicher, Ihr Social Media-Profil ist ein Schaufenster zu Ihrer Persönlichkeit, Ihrem Job und Ihren Interessen. Wenn man es richtig anstellt, kann es aber viel mehr leisten. Über Ihr Profil können Sie Nutzer auf Ihre Webseite oder andere Online-Dienste lenken, neue Kunden und Verkäufe generieren. Ein potenzieller Kunde oder Kontakt wird Sie heutzutage erstmal online suchen. Ihr Profil muss deshalb einen guten Eindruck machen und leicht zu finden sein.

Der potenzielle Nutzen jedes Social Media-Profils ist enorm. Da zahlen sich Zeit und Aufwand, die Sie in die korrekte Erstellung stecken, mit Sicherheit aus. Unser ausführlicher Leitfaden führt Sie durch die Erstellung von Social Media-Profilen.

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Allgemeine Richtlinien

Biographie/Beschreibung

Warum die Beschreibung so wichtig ist? Außer, um Ihre Eckdaten zu teilen sind Beschreibungen in sozialen Netzwerken eine potenzielle Quelle für Traffic über Empfehlungen, wenn Sie Ihre Web- und E-Mail-Adresse hinzufügen. Durch die Möglichkeit Produkte zu beschreiben und auf externe Webseiten zu verlinken sind Biographien, vor allem auf Unternehmensseiten, leistungsstarke Marketing- und Sales-Tools. Ein weiterer Vorteil: Es handelt sich um eine sehr einfache Form der Cross-Promotion, die Ihnen auf breiter Linie helfen kann, mehr Follower zu gewinnen – Sie müssen nur Ihren Twitter-Namen oder Ihre Google+ Seite im Bereich persönliche Informationen eines anderen sozialen Netzwerkes einfügen.

Social Media-Biografien sollten immer auf das jeweilige Profil des sozialen Netzwerkes und dessen Zielgruppe ausgerichtet sein. Ihr persönliches Facebook-Profil kann unterhaltsam und interessant. Ihr LinkedIn-Profil sollte dagegen auf Ihre beruflichen Fähigkeiten und Ihre Laufbahn fokussieren.

Obwohl sich jedes Profil unterscheidet, sollten Ihr Name oder Handle über alle Netzwerke konstant bleiben. So werden Sie einfacher gefunden. Wenn Nutzer Ihren Twitter-Handle sehen, können sie diesen auf Instagram eingeben und so Ihren persönlichen Account bzw. Ihren Firmenaccount sofort finden. Mit dem Online-Service know’em können Sie schnell nachprüfen, ob ein gewünschter Handle verfügbar ist – auf fast allen sozialen Netzwerken.

Und wenn Sie sich fragen, welches Ihrer sozialen Netzwerke bearbeitet werden muss, dann können Sie das ebenfalls ganz einfach prüfen: Googlen Sie sich.

Bilder

Ihre Fotos sollten stets den vom jeweiligen sozialen Netzwerk empfohlenen Maßen entsprechen. Warum? Eckig ist eckig, nicht wahr? Aber Sie wissen nie, ob Ihr Profilbild in irgendeinem sozialen Netzwerk wiederverwendet wird. Selbst wenn Ihr riesiges Porträtfoto im Profil gut aussieht, auf mobilen Geräten oder im Feed könnte es verzerrt erscheinen.

Für Profilbilder gilt: Schlicht ist meistens besser. Versuchen Sie nicht hunderte von Informationen über Ihr Unternehmen oder Produkt in das Hintergrundbild zu packen. Das Titelbild soll auffallen und widerspiegeln wer Sie sind. Konzentrieren Sie sich darauf. Das Profilbild sollte Sie selbst oder Ihr Logo zeigen, damit jeder weiß, wem er/sie folgt bzw. mit wem er/sie spricht.

Zu guter Letzt: Eine konsistente Bildsprache über alle sozialen Netzwerke hinweg trägt dazu bei, dass Nutzer sich mit Ihnen verbinden und Ihnen trauen. Beispiel: Einer Ihrer Twitter-Follower sucht Sie auf Instagram. Haben Sie das gleiche Profilbild, erhöht das die Chancen, dass er den richtigen Account findet und Ihnen folgt. Wie bei den Account-Namen führt eine konsistente Bildsprache zu besserer Auffindbarkeit und unmittelbarem Vertrauen – und ist zudem eine einfache Art der Cross-Promotion für Ihre sozialen Accounts.

Extras

Genau wie Ihre Social Media-Präsenzen sollten auch Ihre Profile regelmäßig angepasst werden. Beschreibungen sollten die neuesten Informationen oder den letzten Content beinhalten. Damit stellen Sie sicher, dass alles fehlerfrei und aktuell ist. Setzen Sie sich eine Erinnerung, um Ihre Profilinformationen alle paar Wochen zu überprüfen – und ignorieren sie diese nicht.

In gleicher Weise macht ein regelmäßiger Austausch Ihrer Titelbilder Ihr Profil interessanter für Fans und Follower und gibt Ihnen die Möglichkeit mit denjenigen zu interagieren, die beim ersten Mal weniger beeindruckt waren. Statische Profilbilder tragen indessen dazu bei, Markenbekanntheit und -konsistenz über alle Netzwerke aufrecht zu erhalten. Wenn Sie noch mehr aus dem Netzwerk herausholen möchten, nutzen Sie die Veröffentlichungsplattform von LinkedIn und beachten Sie unsere 5 Best Practices.

Facebook


Ihr Facebook-Profil ist eines der umfangreichsten Social Media-Profile im Internet. Mit über 1,4 Milliarden Nutzern ist Facebook das größte soziale Netzwerk der Welt. Es ist wichtig, dass Nutzer Sie schnell finden und sich mit Ihnen vernetzen können.

Biographie/Beschreibung

Sowohl persönliche als auch Unternehmensinformationen befinden sich im Tab „Info“. Im persönlichen Profil zeigt der Info-Tab eine Übersicht, in der Sie Folgendes aktualisieren können:

  • Arbeit
  • Ausbildung
  • Wohnort
  • Kontaktinformationen
  • Webseite
  • Und Beziehungsstatus


Jeder Abschnitt kann über die zusätzlichen Tabs auf der Info-Seite erweitert werden. Nutzen Sie Ihr Facebook-Profil für öffentliche oder professionelle Zwecke, empfehlen wir den Beziehungsstatus weg zu lassen. Nutzer wollen wissen, wo Sie arbeiten und wie Sie kontaktiert werden können. Allerdings können Sie in den Einstellungen ändern, wer die jeweiligen Informationen sehen kann, so dass bestimmte Infos nur Freunden zugänglich sind.

Für Unternehmensseiten können folgende Informationen unter diesem Tab gespeichert werden:

  • Standort
  • Produkte
  • Gründungsdatum
  • Veröffentlichungsdatum
  • Und Kontaktinformation


Nehmen Sie sich die Zeit alles sorgfältig auszufüllen. Bestehende und potenzielle Kunden werden regelmäßig darauf zugreifen. Hier können Sie auch eine umfassende Beschreibung Ihres Unternehmens einfügen. Benutzen Sie diesen Abschnitt, um Ihren Besuchern zu zeigen wer Sie sind, was Sie tun und warum es für sie interessant sein sollte. Facebooks Anleitung zur Aktualisierung Ihrer Allgemeinen Informationen finden Sie hier.

Bilder


Facebook Profilbild: 180×180 Pixel
Facebook Titelbild: 851×315 Pixel

Ihr Profilbild auf Facebook ist das kleine, eckige Foto links auf Ihrer Profilseite. Jedes Mal, wenn Sie etwas posten, erscheint dieses Foto auf der Startseite Ihrer Fans. Darum sollten Sie ein Porträtbild verwenden. Wenn Sie eine Unternehmensseite erstellen, verwenden Sie Ihr Logo. Das Foto, das Sie als Profilbild benutzen, sollte quadratisch und sowohl im Klein- als auch im Großformat deutlich sein.

Das Titelbild bei Facebook ist das große Foto (oder Bild) hinter dem Profilbild. Die Größe dieses Fotos oder Bildes bietet Ihnen die Möglichkeit sofort zu überzeugen, Ihr Unternehmen gut zu darzustellen oder kreativ zu werden. Lernen Sie, wie Sie Ihr Profilbild und Titelbild hinzufügen bzw. aktualisieren. Bildgrößen können sich mit neuen Designs ändern, halten Sie sich hier über die empfohlenen Bildmaße auf dem Laufenden

Extras

Fotos, die Sie auf Facebook hinzugefügt haben oder in denen Sie markiert wurden, spielen ebenfalls eine wichtige Rolle in Ihrem Profil. Behalten Sie Fotos, in denen Sie markiert werden, gut im Auge. So können Sie alles entfernen, was andere auf Ihrem Profil nicht sehen sollen. Um diesen Prozess zu umgehen, aktivieren Sie die Chroniküberprüfung. Damit können Sie Markierungen ablehnen oder zustimmen, bevor diese auf Ihrem Profil erscheinen.

Besondere Interessen von Sport bis Musik können Sie ebenfalls in Ihrem Profil anzeigen – wenn Sie das so wollen. Nutzen Sie Ihr Profil für berufliche Zwecke, sollten Sie diese aber weglassen, außer sie sind industrierelevant oder bieten Ihren Kontakten entscheidende Einsichten.

Twitter


Ob persönliches oder Unternehmensprofil – Twitter ist für alle gleich. Eigentlich ein Vorteil, da Sie keine unterschiedlichen Prozesse zur Profilerstellung für einen privaten oder beruflichen Account zu beherrschen brauchen. Das heißt aber nicht, dass diese Profile keinen Aufwand erfordern. Wie das gesamte Konzept dieses sozialen Netzwerkes, sind die Profile bei Twitter kurz und bündig. Sehen Sie selbst:

Biographie/Beschreibung

Ihre Twitter-Beschreibung ist, verglichen mit Netzwerken wie Facebook oder LinkedIn, sehr kurz. Es gibt nur fünf Felder:

  • Name
  • Information
  • Standort
  • Webseite
  • und Design Farbe


Jedes Feld sollte ausgefüllt werden. Bei so wenigen Anpassungsmöglichkeiten sollten Sie aber ein besonderes Augenmerk auf die Beschreibung legen. In echter Twitter-Manier ist diese auf 160 Zeichen beschränkt – Sie können also nicht allzu sehr ins Detail gehen.

Stattdessen sollten Sie einen Eindruck davon vermitteln, was Sie auf Twitter teilen möchten. Das spart Besuchern die Mühe Ihre Tweets zu durchsuchen, um herauszufinden, was sie von Ihnen erwarten dürfen. Verwalten Sie den Twitter-Account einer Bank, möchten Sie Ihre Inhalte vielleicht so beschreiben: “Tweets über private Finanzplanung, Versicherungen und Investitionen”. Kein Schnickschnack, aber ein Anreiz für alle, die derartige Informationen suchen.

Um neue Follower wirksam auf andere Seiten zu lotsen, kann Ihre Beschreibung andere, relevante Accounts promoten. Eine Bank könnte zum Beispiel „Kundenservice@bankhelp“ hinzufügen.

Ein guter Text ist eine Herausforderung. Wenn Sie Schwierigkeiten damit haben, können Sie sich bei jedem Abschnitt fragen, ob das „wirklich rein muss“ – und sich dann ans Kürzen machen. Nehmen Sie sich Zeit. Sollten Sie einmal hängen bleiben, lassen Sie sich von den Accounts anderer Branchenführer inspirieren. Twitters Anleitung zur Anpassung Ihres Profils finden Sie hier.

Bilder


Twitter Profilfoto: 400 x 400 Pixel
Twitter Header-Bild: 1.500 x 1.500 Pixel

Das Twitter Profilfoto ist das kleinere, quadratische Bild auf der oberen linken Seite Ihres Profils. Ihr Foto sollte scharf und deutlich sein, egal wie groß es ist. Ihr Profilfoto erscheint nämlich sowohl im Twitter-Stream Ihrer Follower und in Twitters “Wem folgen?” auf der rechten Seite Ihres Feeds.

Wie bei Facebook wird auch das größere, rechteckige Twitter Header-Bild hinter dem Profilbild über die gesamte Seitenbreite Ihres Profils dargestellt. Dieses große Foto (oder Bild) hat enormen Mehrwert. Es ist das erste, das die meisten Besucher Ihrer Seite sehen, und sollte deren Interesse zu wecken und im Gedächtnis bleiben.

Erfahren Sie, wie Sie Ihr Twitter Profil oder Header-Bild aktualisieren

Bildgrößen können sich mit neuen Designs ändern, halten Sie sich hier über die empfohlenen Bildmaße auf dem Laufenden

Extras


Seit Anfang 2015 kann man einen Tweet an sein Profil heften. Dieser Tweet gehört zu den ersten Dingen, die Profilbesucher sehen – eine gute Gelegenheit, um neuen Kontakten Ihre Inhalte näher zu bringen. Wählen Sie einen Tweet mit einem von Ihnen oder Ihrer Firma erstellten, aussagekräftigen Inhalt, der auch ein Bild oder ein Video enthält. Wie Sie einen Tweet anheften oder entfernen erfahren Sie hier.

Google+


Google+ wird gerne ignoriert, obwohl sich hier einige der leidenschaftlichsten Social Media-Nutzer tummeln. Und: Google+ Profile spielen eine große Rolle bei den Google-Suchergebnissen zu Namen und Marken. Mehr Gründe sollten Sie nicht brauchen, um an Ihrer Google+ Präsenz zu feilen.

Biographie/Beschreibung

Google+ bietet etliche Möglichkeiten zur Anpassung der veröffentlichten Informationen in Ihrem Profil. Achten Sie darauf alles durchzugehen, um zu entscheiden, was Sie veröffentlichen wollen und was lieber privat bleiben sollte.

Die Biographie in Ihrem Google+ Profil können Sie in zwei Teile aufteilen. Unter dem Profilbild gibt es ein Informationskästchen. Auf persönlichen Profilen stehen dort Arbeitsort, Ausbildung und Standort. Auf Firmenseiten wird hier die Webadresse angezeigt. Privat wollen Sie vielleicht nicht unbedingt Ihren Arbeitsplatz oder Ihre Ausbildung veröffentlichen. Bei Unternehmensseiten sollte die Webseite stets angezeigt werden. Nutzer werden von Profilbildern angezogen. Ist Ihre Webadresse darunter vermerkt, weisen Sie Ihre Follower automatisch auf Ihre anderen Online-Angebote hin.

In jedem Profil gibt es außerdem einen Tab „Über mich“. Dieser enthält weit mehr Informationen über Sie und Ihre Marke. In diesen Tab können Sie einfache Details wie Job, Ausbildung und Kontaktdaten einfügen. Es gibt aber drei Abschnitte, die Ihrer Aufmerksamkeit bedürfen:

Personen: Dieser Bereich zeigt, wie viele Kontakte Sie in Ihren Kreisen haben und in wie viele Kreise Sie aufgenommen wurden. Nutzer werden Ihnen eher folgen, wenn sie wissen, dass Sie ihnen auch folgen werden. Und viele Follower erhöhen die Authentizität. Deshalb werden potenzielle Follower Sie einem Kreis eher hinzufügen, wenn Sie bereits viele Follower haben. Aus diesen Gründen sollten Sie die Anzahl Ihrer Follower nicht sofort veröffentlichen, jedenfalls nicht, bis diese Zahl Eindruck auf Profilbesucher macht.

Links: Google+ hat uns mit den vielen Möglichkeiten zur Cross-Promotion einen großen Gefallen getan. Nutzen Sie diesen Bereich, um auf andere Social Media-Profile, Ihre Webseiten und Blogs, zu denen Sie etwas beigesteuert haben, hinzuweisen. Der Mehrwert dieses Bereiches sollte nicht unterschätzt werden.

Geschichte: Hier können Sie Ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Dieser Abschnitt besteht aus drei Kategorien. Mit dem Motto stellen Sie sich kurz vor – wer sind Sie, was tun Sie, warum sollte Ihnen jemand folgen. Vergessen Sie nicht Schlagwörter hinzuzufügen, die Sie in der Suche mit sich verbinden wollen. In „Über mich“ können Sie ein bisschen mehr ins Detail gehen. Hat Ihr „Motto“ jemanden überzeugt, holt er sich hier weitere Informationen. „Über mich“ kann auch eine Aufforderung wie „Fügen Sie uns zu Ihren Kreisen hinzu!“ beinhalten. Der dritte Bereich ist „Dies und Das“. Hier haben Sie Platz für Auszeichnungen und besondere Leistungen. Haben Sie nichts Relevantes zu bieten, verzichten Sie lieber auf einen Eintrag.

Googles Anleitung zur Bearbeitung Ihres Google+ Profils finden Sie hier

Bilder


Google+ Profilbild: mindestens 250 x 250 Pixel
Google+ Hintergrundbild: 1.080 x 608 Pixel

Anders als bei Facebook und Twitter ist das Google+ Profilbild rund, nicht eckig. Trotzdem laden Sie ein eckiges Bild hoch. Sie sollten sich nur darüber klar sein, dass Google das Foto zuschneidet und ein Bild wählen, das nicht darunter leidet.

Das Google+ Hintergrundbild ist das große, eckige Bild, das rechts vom Profilbild gezeigt wird. Google+ bietet die besondere Möglichkeit ein GIF als Hintergrundbild hochzuladen, statt ein statisches Motiv zu benutzen. Unser aktuelles Hootsuite Hintergrundbild bei Google+ nutzt das dynamische GIF-Format, um unsere Marke, Produkte und interessantesten Inhalte zu präsentieren. Das Hintergrundbild soll das Interesse des Besuchers wecken. Ein GIF ist ein sehr geeignetes und effektives Mittel, um das zu erreichen. Passt ein GIF zu Ihrer Marke, können Sie Ihrer Kreativität freien Lauf lassen, um sich die Vorteile dieses Features zu Nutze zu machen. Erfahren Sie wie Sie Profil- oder Hintergrundbild festlegen oder ändern und halten Sie sich über die von Google+ empfohlenen Bildgrößen hier auf dem Laufenden.

Extras

Google+ bietet die Möglichkeit Informationen, die auf dem Profil sichtbar sein sollen, anzupassen. Sie suchen sich aus, ob Fotos, YouTube oder andere Videos, +1 und Ihre Bewertungen von Profilbesuchern gesehen werden können. Eigene Fotos und Videos werden Sie Ihrer Zielgruppe höchstwahrscheinlich zugänglich machen. So zeigen Sie Ihre Content-Marketing-Fähigkeiten, aber auch wer Sie sind und was Sie tun. Öffentliche +1 und Bewertungen passen aber nicht unbedingt zu professionellen Profilen. Wägen Sie deshalb genau ab, ob und welche Sie veröffentlichen möchten.

LinkedIn


Bei LinkedIn unterscheiden sich persönliche Seiten stark von Unternehmensseiten. Deshalb behandeln wir sie separat.

LinkedIn Persönliches Profil

Biographie/Beschreibung

Bei LinkedIn steht der Lebenslauf im Mittelpunkt. LinkedIn ist ein berufliches Netzwerk, in dem Sie Ihre Erfahrungen und Expertise eintragen, um sich mit potenziellen Arbeitgebern, Kunden und Kontakten zu vernetzen. Da ein Profil dafür unerlässlich ist, setzt LinkedIn hier auch den Schwerpunkt. Tatsächlich hat das LinkedIn-Profil nicht weniger als 21 Abschnitte. Sie sollten so gut wie alle ausfüllen. Trotzdem haben wir sie grob nach Wichtigkeit (plus kurzer Beschreibung) geordnet:

  1. Name – Vor- und Nachname
  2. Profil-Slogan – Standardmäßig wird hier Ihre aktuelle Position angezeigt. Sie können Ihren Slogan aber auch anpassen, um ihn wirkungsvoller zu gestalten oder Schlagwörter für die Suche einfügen.
  3. Zusammenfassung – LinkedIn beschreibt dies als Info „über Ihre Vorhaben, Ihre beruflichen Leistungen und Ziele“.
  4. Kontaktinfo – E-Mail, Telefon, IM, Adresse, Twitter-Name und Webseiten
  5. Berufserfahrung – Beruflicher Werdegang und Erfahrung, sowohl Jobs als auch ehrenamtliche Tätigkeiten
  6. Empfehlungen – Empfehlungen sind vor allem bei der Jobsuche von großem Wert.
  7. Kenntnisse und Kenntnisbestätigungen – Die Kenntnisse sollten Ihre echten Stärken widerspiegeln, da Ihre Kontakte sie im Idealfall bestätigen. Nehmen Sie sich Zeit und gestalten Sie diesen Bereich Ihrem Können entsprechend.
  8. Branche – Wählen Sie aus dem Dropdown-Menü.
  9. Standort – Wichtig, um alle wissen zu lassen, wo Sie arbeiten
  10. Ausbildung – Wo Sie zur Schule gegangen sind und was Sie studiert haben
  11. Zertifikate/Diplome – Haben Sie ein spezielles Zertifikat, das Ihrer Arbeit zugute kommt?
  12. Sprachen – Zwei- oder dreisprachig zu sein, kann ein Riesenvorteil sein. Teilen Sie Ihre Sprachkenntnisse mit.
  13. Veröffentlichungen – Vor allem für Autoren, Marketingpersonal und (Markt-)Forscher relevant
  14. Projekte – Haben Sie an einem erwähnenswerten Projekt gearbeitet, dass Ihre Kontakte oder potenzielle Arbeitgeber beeindrucken könnte?
  15. Ehrenamtliche Tätigkeiten und gute Zwecke – Organisationen, die Sie unterstützen, gute Zwecke, die Sie interessieren und die Arten von ehrenamtlichen Tätigkeiten, nach denen Sie Ausschau halten
  16. Zusätzliche Information – Wenn es nichts Berufliches ist, weglassen. Ihr Familienstand ist auf LinkedIn nicht wirklich relevant.
  17. Auszeichnungen & Preise – Hier sollten nur große, erwähnenswerte Preise stehen. Nicht der Pokal, den Sie als „bester Spieler des Vereins“ erhalten haben.
  18. Organisationen  Sie sollten keine politischen Organisationen hinzufügen. Das könnte Ihre Einstellungschancen beeinflussen.
  19. Kurse – Führen Sie hier nur die Kurse auf, die auch für Ihr gewünschtes Arbeitsfeld relevant sind.
  20. Patente – Für die meisten von uns nicht relevant, aber einige wenige können von diesem Abschnitt profitieren.
  21. Prüfungsergebnisse – Generell auslassen. Außer Sie haben ein perfektes Ergebnis in der Anwaltsprüfung…


Allgemein gilt, Ihr LinkedIn Profil sollte streng beruflich sein. Vermeiden Sie Humorvolles oder Skurriles zugunsten eines geradlinigen Profils. LinkedIn favorisiert Profile, die zu 100% vervollständigt wurden, nehmen Sie sich also die Zeit bei der Profilgestaltung wirklich alles durchzuarbeiten. Hier geht’s zur vollständigen LinkedIn-Anleitung zur Bearbeitung Ihres Profils.

Bilder


LinkedIn Profilbild: Min. 200 x 200 Pixel
LinkedIn Hintergrundbild: 1.400 x 425 Pixel

Ihr LinkedIn-Profilbild sollte ein Porträtfoto sein. Dieser Standard hat seinen Grund. Sie können sich auch ein Hintergrundbild für Ihr Profil aussuchen. Da wir hier von LinkedIn reden, schlagen wir vor, Sie nehmen ein professionelles Foto, das entweder einen beruflichen Kontext oder mit Ihrer Karriere zu tun hat.

Extras

Seit letztem Jahr ist können alle Nutzer auf die LinkedIn Veröffentlichungsplattform zugreifen. Damit hat LinkedIn sein soziales Netzwerk in eine regelrechte Bloggerplattform verwandelt. Wenn Sie einen Post auf LinkedIn veröffentlichen, wird dieser ganz oben in Ihrem Profil gepostet. Diese wichtige Positionierung sollte Sie anspornen, Posts für Ihre Zielgruppe zu schreiben. Sie können so sehr einfach Ihre Reichweite erhöhen und Profilbesuchern imponieren. Stellen Sie sich vor, dies sei Ihr eigenes kleines Vordenker-Programm.

LinkedIn Unternehmensseite

Biographie/Beschreibung

Die LinkedIn-Unternehmensseiten enthalten viel weniger Informationen als die Profile.

  • Unternehmensname
  • Unternehmensgröße
  • Unternehmenstyp
  • Webseite
  • Branche
  • Betriebsstatus
  • Gründungsjahr
  • Und Standort

Diese Felder sind entweder selbsterklärend oder die Inhalte werden aus einem Dropdown-Menü gewählt. Damit bleiben nur drei Bereiche, die beim Ausfüllen mehr Arbeit machen.

Zunächst muss Ihre Unternehmensbeschreibung beinhalten, wer Sie sind, was Sie tun und sollte natürlich potenzielle Kunden bzw. Arbeitnehmer ansprechen. Fügen Sie zudem Links zu Ihrer Webseite und zu Ihrer Karriereseite hinzu.

Dann kommen die Spezialgebiete. In diesem Abschnitt listen Sie Schlagwörter auf, die für die Suche nach Ihren Produkten und Dienstleistungen verwendet werden. Es gibt mehrere Slots, Sie können hier also ruhig sehr spezifisch werden.

Zu guter Letzt gibt es noch die Vorgestellten Gruppen. Dabei geht es um LinkedIn-Gruppen, an denen Sie entweder aktiv teilhaben oder die von Ihnen verwaltet werden. LinkedIn-Gruppen eignen sich bestens, um neue Kontakte im sozialen Netzwerk zu knüpfen. Daher empfehlen wir eine rege Teilnahme. Finden Sie, dass ein bestimmtes Thema nicht diskutiert bzw. keine Gruppe hat, starten Sie eine. Nutzen Sie diese großartige Gelegenheit, um als Autorität oder Vordenker zu einem bestimmten Thema wahrgenommen zu werden. Die LinkedIn-Anleitung zum Hinzufügen Ihrer Unternehmensseite finden Sie hier.

Bilder

Auf Ihrer Unternehmensseite gibt es drei Bilder, die Sie optimieren sollten.


LinkedIn Standardlogo: 100 x 60 Pixel
LinkedIn Banner: 646 x 220 Pixel
LinkedIn Eckiges Logo: 50 x 50 Pixel

Das Standardlogo ist ein kleines Icon, das in einer Box ganz oben rechts auf Ihrer Seite angezeigt wird. Dieses Bild wird auch in dem Abschnitt “Unternehmen folgen” verwendet, ein guter Grund also, hier ein aussagekräftiges Bild zu verwenden. Als erster Eindruck, den viele LinkedIn-Nutzer von Ihrer Marke erhalten, sollte es ansprechend und deutlich sein.

Dann kommt das Banner – das LinkedIn-Äquivalent eines Hintergrundbildes – das unter Ihrem Logo auf der Unternehmensseite erscheint. Es ist ein größeres Bild im Querformat und sollte die Aufmerksamkeit der Profilbesucher auf sich ziehen und gleichzeitig vom Unternehmen erzählen.

Ihre Unternehmensseite benötigt zudem auch ein eckiges Logo, das bei Updates und in den Suchergebnissen angezeigt wird – es sollte also anklickbar sein.

Extras

LinkedIn ist für viele Unternehmen inzwischen ein wichtiger Bestandteil des Einstellungsprozesses. Karrierechancen können deshalb – in einem separaten Tab – hervorgehoben werden. Das ist zwar nicht sofort sichtbar, aber Teil des Profils und allein deswegen die Mühe wert.

Instagram

Biographie/Beschreibung

Wenn es um die Beschreibung geht, ist Instagram wahrscheinlich das einfachste soziale Netzwerk. Neben User- und richtigem Namen erscheint nur noch Ihre Webseite und eine Kurzbeschreibung (150 Zeichen) auf Ihrem Profil. Aufgrund der Längenbeschränkung sollte die Beschreibung schnörkellos, aber nicht bierernst sein. Schreiben Sie, wer Sie sind und welche Art Fotos Sie teilen möchten, machen Sie es aber nicht zu langweilig.

Bei Unternehmensseiten sollten Sie auch alle Marken-Hashtags einfügen. So können Nutzer nach dem Hashtag suchen und sehen, was Sie produzieren und vermarkten bevor sie Ihnen folgen.

Erfahren Sie hier, wie Sie ein Instagram Business-Profil erstellen. 

Bilder


Instagram Profilbild: 180 x 180 Pixel

Instagram ist insofern einzigartig, weil Sie Ihren Account wahrscheinlich zuerst auf einem mobilen Gerät anlegen – ohne wirklich an die Web-Version zu denken. Zwar wird Instagram meist auf mobilen Geräten verwendet, Sie sollten dennoch an die Nutzer denken, die Ihr Profil online anschauen. Es ist deshalb immer von Vorteil, ein Bild mit höherer Auflösung für Instagram zu nutzen, als es für mobile Geräte erforderlich wäre.

Ihr Instagram-Profilbild wird für die App auf einen Kreis zugeschnitten. Wählen Sie also ein Foto, das auch in diesem Format gut aussieht. Und obwohl das Profilbild in der App einen Durchmesser von nur 110 Pixeln hat, sollten Sie ein größeres, eckiges Foto hochladen. Im Web wird es größer dargestellt.

Erfahren Sie hier, wie Sie Ihr Instagram-Profilfoto ändern

Extras

Denken Sie auch daran, dass auf Ihrem Instagram-Profil stets Ihre neuesten Fotos präsentiert werden. Jedes Foto, das Sie aufnehmen, wird also prominent in Ihrem Profil erscheinen und das erste sein, das ein Besucher sieht. Das allein ist Grund genug nur die besten Fotos hochzuladen. Vor allem, wenn es ein Unternehmens- oder ein professionelles Profil ist. Die Versuchung ist groß, ein eher mäßiges oder sogar schlechtes Foto zu teilen, weil es in einem speziellen Kontext aufgenommen wurde oder bestimmte Leute darauf zu sehen sind. Besucher Ihres Profils werden den Kontext aber nicht verstehen. Sie sehen nur ein schlechtes Foto – und werden Ihnen mit ziemlicher Sicherheit nicht folgen.

Erwägen Sie auch, einen bestimmten Bildstil, ein spezielles Filterset oder einen bestimmten Zuschnitt zu benutzen. Das gibt Ihrem Instagram-Feed ein spezielles Markenzeichen, was es für Follower erkennbarer und für Profilbesucher konsistenter macht.

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