Social Media für Führungskräfte

Der Social Media Survival Guide: Überlebenstipps für Ihren Boss

Dieser Post wurde ursprünglich auf Medium veröffentlicht.

Wie viele der Leute, die Sie kennen, sind nicht auf LinkedIn, XING, Twitter oder Facebook? Mit nahezu 3 Milliarden Nutzern gehören die sozialen Medien heute für fast alle zum Tagesprogramm.

Mit einer Ausnahme: der Chefetage. 61 Prozent der Fortune 500 CEOs haben überhaupt keine Social Media-Präsenz. Sie posten weder auf Facebook, Twitter, LinkedIn oder irgendeinem anderen sozialen Netzwerk. Sie haben noch nicht einmal ein Profil.

Diese Tatsache wird den Realitäten nicht gerecht. Als CEO einer Firma, die über 800 der Fortune 1.000 Unternehmen zu ihren Kunden zählt, weiß ich: Social Media ist ein mächtiges Instrument, um mit Kunden, Mitarbeitern, Investoren, Konkurrenten und Stakeholdern Kontakt zu halten.

Lange Zeit konnte ich meine Peers nicht davon überzeugen. Dann kam Trump. Und diesem einen Twitter-Account ist es zu verdanken, dass sich die CEOs der Macht der sozialen Medien bewusst werden. Und sie zeigen Nerven. Firmen jeder Couleur standen bereits im Fadenkreuz von Trumps Twitter-Gewitter. Darunter GM, Lockheed Martin, CNN, Macy’s und Nordstrom – um nur einige zu nennen.

Viele von ihnen hatten keine Ahnung, wie sie reagieren sollten. Insbesondere die Firmenchefs blieben in den sozialen Medien stumm. Sie wussten weder was, noch wie sie es sagen sollen. Sie hatten nicht einmal einen Twitter-Account.

Ich beschloss, die Sache selbst in Angriff zu nehmen. Und so habe ich einen Survival Guide für Unternehmensführer geschrieben. Dieser basiert auf meinen Erfahrungen als Chef der weltweit meistgenutzten Social Media Relationship Plattform und mit dem Management meiner eigenen Accounts mit Millionen von Followern.

Er heißt Der 4 Milliarden-Dollar-Tweet. Der Titel bezieht auf einen gezielten Trump-Tweet zu Lockheed Martin in puncto Budgetüberschreitungen. Der Auftragnehmer des Verteidigungsministeriums wurde kalt erwischt. Seine Führung war in den sozialen Medien nicht vertreten. Die Aktien fielen an einem einzigen Tag um 5 Prozent – also um rund 4 Milliarden US-Dollar.

Social Media-Richtlinien für smarte Führungskräfte

Wie überleben Sie nun als Chefin oder Boss in der Twitter-Ära von Trump? Und wie machen Sie sich die sozialen Medien zu Ihrem Vorteil zu Nutze? Kurz gesagt: Vorbereitung ist die halbe Miete.

Die besten auf Social Media aktiven Firmenleiter – von Virgin-Chef Richard Branson bis zu John Legere  von T-Mobile – kennen die Markenstimme, die es zu schützen gilt, die Botschaften, die sie verbreiten wollen und die dafür am besten geeigneten sozialen Netzwerke. Sie agieren bewusst, nachhaltig und strategisch.

CEOs, die einen effektiven Social Media-Job machen, greifen in der Regel auf ein Support-Team zurück. Sie wissen, wie sie ihre eigenen Kanäle an den Aktivitäten des Unternehmens ausrichten. Und sie können eine menschliche Note vermitteln, während sie geschickt delegieren und tiefe Wasser vermeiden.

Social Media-fitte Chefs nutzen ihre Social Media-Plattformen, um regelmäßig zuzuhören, zu lernen und Informationen zu teilen. Sie verstehen das Medium und sind in der Lage, schnell zu reagieren, um Chancen zu nutzen und Krisen abzuwenden.

Das macht sich bezahlt. ‚Social‘ CEOs nutzen ihre Accounts, um Vertriebs-Teams zu unterstützen und für Umsatz zu sorgen, traditionelle PR-Maßnahmen zu verstärken und ein globales Publikum zu erreichen, die Unternehmenskultur zu verbessern und Ihr Unternehmen menschlicher zu machen. Und bestimmen – in nicht unbeträchtlichem Maße – in ihrer Branche, wo es lang geht.

Für diese Unternehmensführer sind die sozialen Medien kein Ort für Eitelkeiten oder „um das Foto vom Frühstück zu teilen“. Hier geht es um nachhaltiges Wachstum und kürzere Wege zu mehr Produktivität: also einen Kanal, der mit bescheidenen Investitionen in Zeit und Ressourcen überdurchschnittliche Renditen abwirft.

Ein schneller Überblick für vielbeschäftigte Bosse

Mir ist klar, dass viele Leute an der Social Media-Front von Unternehmen das bereits verinnerlicht haben. Aber dieser kleine Leitfaden soll Ihnen dabei helfen, Social Media all den Managern, Direktoren, VPs und CEOs beizubringen, die davon noch keine Ahnung haben – dieses Wissen aber zwingend brauchen.

Mein Buch hat viel mit einem Tweet gemeinsam: Es ist kurz und bündig. Ihr Boss kann es in 30 Minuten zwischen seinen Meetings überfliegen. Ist das geschafft, weiß er (oder sie) genau, wie er in den sozialen Medien auftreten sollte und wie ein Anfang gemacht wird.

Sie müssen vielleicht nie auf einen direkten Tweet von Donald Trump reagieren. Aber die sozialen Medien sind heute tatsächlich der Ort, um mit Kunden über den gesamten Buying Circle zu interagieren, sich mit Mitarbeitern auszutauschen und fast jeden zu erreichen, der für Ihre Geschäfte wichtig ist.

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