Wenn Sie nachweisen wollen, was Ihr Social Media Marketing-Plan wert ist, führt an einem smarten, eingängigen und leicht verständlichen Social Media-Report kein Weg vorbei. Mit dieser konkreten, datengesteuerten Methode können Sie zeigen, was Sie erreicht haben.

Ein guter Social Media-Report dient auch als Leitfaden für künftige Maßnahmen, da Sie hier die Erkenntnisse aus Kampagnen und anderen Aktivitäten einfließen lassen können.

Was in Ihren Social Media-Report gehört

Ein Social Media-Report kann unterschiedliche Formen annehmen – von der schmucklosen Tabelle mit nackten Zahlen bis hin zu attraktiven Slides gepackt mit Analysen. Es kommt darauf an, welchen Zweck Ihr Report erfüllen soll.

Bei der Entscheidung, was Sie in Ihren Report aufnehmen wollen, sollten Sie sich die folgenden Fragen stellen:

  • Wer ist Ihre Zielgruppe?
  • Berichten Sie über laufende Ergebnisse oder eine bestimmte Kampagne?
  • Welche Informationen sind in diesem Zusammenhang am relevantesten?

Die Antworten werden Ihnen helfen, das Dokument zu strukturieren.

Bonus: Holen Sie sich ein kostenloses Template für Ihr Social Media-Reporting, um Ihren Stakeholdern Ihre Social Media-Performance eingängig und effektiv zu präsentieren.

Im Folgenden stellen wir Ihnen einen grundlegenden Überblick vor, der Ihnen den Einstieg erleichtern soll. Betrachten Sie diesen als Basis für unser Template für einen Social Media-Report, das Sie auf dieser Seite kostenlos herunterladen können. Kombinieren Sie die einzelnen Abschnitte frei und nach Bedarf, um ein maßgeschneidertes Tool für Ihre Social Media-Reports zu erstellen, das sich sowohl für Ihre Zielgruppe wie für Ihre Anforderungen eignet.

Einleitung

Beginnen Sie Ihren Social Media-Report mit einer kurzen Zusammenfassung Ihrer angestrebten Ziele, Strategie, Taktik und Erfolgskennzahlen. Dies liefert den Kontext, damit die Leser verstehen, was sie von diesem Reports erwarten dürfen.

Kurze Erfolgsbilanz

Im nächsten Schritt präsentieren Sie eine kurze Momentaufnahme zur Performance einer Kampagne (oder Ihrer monatlichen/wöchentlichen Performance, wenn es sich um einen regelmäßigen Report handelt). Dieser Schnappschuss soll nur einen schnellen Überblick über die wichtigsten Ergebnisse liefern.

So können Sie zum Beispiel wesentliche Daten wie die Gesamtzahl neuer Follower, das Gesamt-Engagement oder den gesamten Website-Traffic anführen. Auf Einzelheiten gehen Sie dann im nächsten Abschnitt ein.

Daten verfolgen

In diesem Abschnitt dreht sich alles um Zahlen.

Um einen Kontext herzustellen, empfiehlt es sich, auch frühere Ergebnisse einzubeziehen. Wenn Sie über eine Kampagne berichten, suchen Sie nach einer ähnliche Kampagne, mit der Sie Ihre aktuellen Ergebnisse abgleichen können. Wenn Sie einen regelmäßigen Wochen- oder Monats-Report erstellen, vergleichen Sie Ihre Ergebnisse mit den vergangenen Wochen oder Monaten, um laufende Trends aufzuspüren.

Welche spezifischen Daten Sie in Ihren Social Media-Report aufnehmen, hängt von den Zielen und damit verbundenen Kennzahlen ab, die Sie verfolgen. Zu den gängigsten Zahlen, die für jedes soziale Netzwerk verfolgt werden sollten, gehören:

  • Anzahl der Posts
  • Anzahl Netto Follower – Gewinn oder Verlust
  • Anzahl der Likes
  • Post-Reichweite
  • Anzahl der Kommentare
  • Anzahl der Shares
  • Anzahl der Seiten-/Profil-Views
  • Anzahl der Klicks auf Links in Posts
  • Anzahl der Klicks auf den Link in Ihrer Bio
  • Anzahl der Story Views
  • Anzahl der Video Views
  • leistungsstärkste(r) Post(s)

Zusätzlich können Sie auch noch über die folgenden allgemeinen Daten berichten:

  • Anzahl der generierten Leads
  • Anzahl der Conversions
  • Höhe des generierten Gesamtumsatzes
  • Gesamtausgaben (für Social Media-Werbung)
  • Social Share of Voice
  • Social Media-Stimmung

Sie können natürlich noch viel mehr Daten einbeziehen, wenn diese für Ihre Kampagnenziele relevant sind. Eine vollständige Auflistung aller KPIs, die Sie in Ihren Social Media-Report integrieren können, finden Sie in unserem Blog-Beitrag über die wirklich aussagekräftigen Social Media-Kennzahlen.

Weitere bedeutende Ergebnisse

Manchmal spiegeln bloße Zahlen das Ergebnis einer Kampagne nicht vollständig wider. Vielleicht haben Sie ja zum ersten Mal Kontakt zu einem wichtigen Influencer aufgenommen – oder über die sozialen Medien ein besonders überzeugendes Testimonial erhalten, das Sie in einer künftigen Marketingkampagne verwenden können.

Halten Sie in Ihrem Social Media-Report Platz für alle Erfolgsmeldungen frei, die für Ihre Ziele relevant sind.

Analyse

Hier gehen Sie über ein reines Zahlen-Reporting hinaus und analysieren, was die Daten tatsächlich bedeuten.

Statt beispielsweise nur die Anzahl der Interaktionen zu berichten, könnten Sie das Engagement pro Beitrag oder pro Follower analysieren. Und statt einfach nur die Anzahl der Klicks zu melden, die auf Ihre Website geführt haben, sollten Sie vielleicht analysieren, wie viel des gesamten Website-Traffics aus Social Media-Kampagnen stammt.

Achten Sie auch hier darauf, einen Kontext zu liefern, indem Sie die Ergebnisse mit früheren Kampagnen oder mit den Daten, die Sie über Kampagnen Ihrer Mitbewerber haben, vergleichen.

Wenn möglich, analysieren Sie Ihre Daten auch, um festzustellen, warum Sie zu den aktuellen Ergebnissen gelangt sind. Die Fakten sind sicher interessant – aber es sind die Ursachen hinter den Daten, die Ihnen bei der Optimierung Ihrer Strategie und der Entwicklung sinnvoller Social Media-Ziele helfen.

Schlussfolgerungen

Beschließen Sie Ihren Report mit einer Zusammenfassung Ihrer Erkenntnisse und zeigen Sie auf, wie diese auf Ihre zukünftige Strategie einzahlen.

Tipps für Social Media-Reports

Kurz und prägnant

Ihr Report sollte ansprechend aussehen und leicht verständlich sein. Verkneifen Sie sich Übertreibungen durch auffällige Formatierung oder unnötige Details. Lassen Sie Ihre Daten die Geschichte erzählen.

Konzentrieren Sie sich auf vorher festgesetzte Social Media-Ziele

Soziale Medien können die Markenbekanntheit, den Umsatz, Leads oder das Engagement fördern – es gibt jede Menge Ziele. Achten Sie darauf, sich präzise auf jene KPIs und Metriken zu konzentrieren, die für Ihr Unternehmen wirklich zählen. Verzetteln Sie sich nicht in der Berichterstattung über zusätzliche Statistiken, wenn Ihnen nicht gerade eine höhere Spitze oder etwas anderes Bemerkenswertes ins Auge gestochen ist.

Bonus: Holen Sie sich ein kostenloses Template für Ihr Social Media-Reporting, um Ihren Stakeholdern Ihre Social Media-Performance eingängig und effektiv zu präsentieren.

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Schneiden Sie den Report auf Ihr Publikum zu

Wie bereits erwähnt, sollten Sie Ihren Report auf die Leute abstimmen, die ihn lesen. Ist er für Ihren Chef, für das Marketingteam oder den Vorstand gedacht?

Gegebenenfalls müssen Sie unterschiedliche Reports für verschiedene Zielgruppen erstellen.

Legen Sie den Schwerpunkt darauf, was für Ihr jeweiliges Publikum wichtig ist, statt alle zu nötigen, selbst herauszulesen, was für ihre jeweilige Arbeit relevant ist.

Wenn Sie einen Report für Ihr Team verfassen, können Sie die Kampagne in allen Details auswerten. Was hat funktioniert und was eher nicht? Das alles sollten Sie in Ihrem Social Media-Report festhalten. Das macht ihn zu einem wertvollen Hilfsmittel beim Bestreben, Fehler zu vermeiden und Erfolge zu wiederholen.

Je höher die Funktion der Leser im Unternehmen, desto prägnanter sollte Ihr Report ausfallen. Ermitteln Sie, was für Ihre Vorgesetzten wichtig ist, und konzentrieren Sie auf diese Zahlen und Fakten.

Manchmal wollen Sie einen Social Media-Report lediglich zu Ihrer eigenen Information erstellen. In diesem Fall können Sie sich Einleitung und Schlussfolgerungen ersparen. Halten Sie sich einfach an die relevanten Daten und stellen Sie einen ausreichenden Kontext her, damit die Informationen für künftige Analysen verfügbar und leicht verständlich sind.

Social Media-Report-Template

Wenn Sie lieber Ihre eigene Social Media-Report-Vorlage erstellen wollen, können Sie dies mit Programmen wie Excel oder Google Docs tun, sofern Sie hauptsächlich mit Zahlen arbeiten möchten. Für Reports mit mehr Analysen stellen Sie Ihre Daten lieber in einer Tabelle zusammen und präsentieren Sie diese dann in einem Dokument oder einer Slide-Präsentation.

Sie können natürlich auch ein Social Media-Reporting-Tool wie Hootsuite Analytics verwenden, um benutzerdefinierte Reports mit Charts und Grafiken zu erstellen, die Sie dann als Tabelle, PDF oder PowerPoint-Präsentation exportieren.

Social Media-Reporting-Tools

Die Daten in Ihrem Social Media-Report basieren auf Analytics – entweder aus den einzelnen sozialen Netzwerken oder über ein zentralisiertes Social Media-Reporting-Tool wie Hootsuite.

Nachfolgend erfahren Sie, wo Sie die für Ihren Social Media-Report erforderlichen Daten bei den diversen Social Media-Netzwerken finden.

Facebook Insights

Rufen Sie Ihre Facebook-Seite auf und klicken Sie oben auf Insights. Dort sehen Sie Daten für sämtliche Ihrer wichtigen Kennzahlen in einer visuellen Darstellung.

Sie können sich nun in der linken Spalte durch mehrere Report-Optionen klicken, um ausführlichere Informationen über Likes, Reichweite, Aktionen auf Ihrer Seite und mehr zu erhalten.

Um Daten zu exportieren, die Sie in Ihren Social Media-Report aufnehmen wollen, klicken Sie oben rechts auf der Insights-Seite auf Daten exportieren und wählen Sie dann die zu exportierenden Daten sowie das von Ihnen gewünschte Format (.xls oder .csv) aus.

Exporting data from Facebook Insights

Die meisten Daten für Ihre Facebook-Unternehmensseite werden automatisch erhoben. Für den Zugriff auf Daten aus Ihren Facebook Stories müssen Sie diese Option erst aktivieren. Klicken Sie in der linken Spalte Ihrer Insights-Seite auf Stories und danach auf die blaue Aktivieren-Schaltfläche.

Option to turn reporting on for Facebook Stories

Twitter Analytics

Öffnen Sie Ihr Twitter-Profil und klicken Sie auf das Profilbild am oberen Bildschirmrand. Klicken Sie dann im Dropdown-Menü auf Analytics.

Navigating to Twitter Analytics dashboard

Die wichtigsten Daten finden Sie auf der Analytics-Hauptseite. Um auf detailliertere Informationen zuzugreifen, klicken Sie sich durch die Optionen wie Tweets oder Zielgruppen oben auf Ihrem Twitter Analytics-Bildschirm. Von dort aus klicken Sie dann auf Daten exportieren, um die gewählten Informationen als .csv-Datei zu exportieren, die Sie in Ihren Social Media-Report aufnehmen können.

Exporting data from Twitter Analytics

Instagram Insights

Öffnen Sie Ihr Instagram-Profil und tippen Sie auf das Menüsymbol mit den drei Balken oben rechts auf dem Bildschirm. Tippen Sie dann auf Insights.

Auf dem ersten Bildschirm sehen Sie nun Aktivitätsdaten wie Interaktionen, Profilbesuche, Reichweite und Seitenaufrufe. Tippen Sie auf Content oder Zielgruppe, um weitere Informationen zu bestimmten Posts oder Follower zu erhalten.

Overview of activity data on Instagram Insights

Um auf Analytics zu Ihren Instagram Stories zuzugreifen, tippen Sie in der Menüleiste oben auf Content, scrollen Sie dann zu Stories hinunter und tippen dann auf Alle ansehen.

Der jetzt sichtbare Bildschirm zeigt standardmäßig alle Ihre Stories aus den vergangenen 14 Tagen an. Tippen Sie nun auf das blaue Impressionen-Textfeld, um ein Menü zu öffnen, in dem Sie Informationen über Reichweite, Weiter, Nächste Story, Verlassen usw. erhalten und ein anderes Zeitfenster auswählen können.

Instagram data on reach, exits, forwards, and more

Da es keine Möglichkeit gibt, Instagram-Analytics-Daten direkt aus der App zu exportieren, müssen Sie diese von Hand in Ihren Social Media-Report eintragen. Denken Sie daran, dass Instagram Insights nur für Business-Profile zugänglich sind.

LinkedIn Analytics

Öffnen Sie Ihre Unternehmensseite und klicken Sie auf die Registerkarte Analytics. In der Dropdown-Liste können Sie dann Besucher, Updates oder Follower auswählen.

LinkedIn Analytics dashboard

Sie können nun auf Kennzahlen wie Traffic, Seitenaufrufe, Engagement-Rate und neue Follower zugreifen. Ein interessantes Feature: Wenn Sie auf der Follower-Analytics-Seite nach unten scrollen, sehen Sie unter „Unternehmen, die Sie im Blick behalten sollten“, wie Sie sich im Vergleich mit ähnlichen Unternehmen schlagen.

Wollen Sie Ihre Daten als .xls-Datei exportieren, klicken Sie oben rechts auf die Option Exportieren.

Snapchat-Analysen

Snapchat hat integrierte Analytics, die aber nicht für jedermann zugänglich sind. Laut Snapchat stehen diese nur „Snap Stars und Kreatoren mit einem großen Publikum bei Snapchat“ zur Verfügung.

Wenn Sie dieser Gruppe angehören, öffnen Sie die Snapchat-App und tippen Sie auf das Profilbild oben links, um auf Ihr Profil zu gehen. Tippen Sie dann gleich unter „Meine Story“ auf Analysen.

So erhalten Sie Zugang zu Daten über Story Views, Reichweite, durchschnittliche Verweildauer etc.

Snapchat Analytics overview screen

Auch hier besteht keine Option, Ihre Daten als .xls- oder .csv-Datei zu exportieren. Sie müssen diese also von Hand in Ihren Social Media-Report einfügen.

Es gibt auch ein paar tolle Snapchat-Analytics-Tools von Drittanbietern, über die Sie in unserem Beitrag So verwenden Sie Snapchat-Analysen mehr erfahren.

Pinterest Analytics

Klicken Sie oben links in Ihrem Pinterest-Profil auf Analytics.

Pinterest Analytics dropdown menu

Auf der Übersichtsseite finden Sie Informationen zu Impressions, Video Views, gemerkten Pins und Klicks auf Links. Weiterführende Informationen erhalten Sie, wenn Sie die diversen Analytics-Optionen im Dropdown-Menü anklicken.

Wollen Sie Daten über Ihre Pinterest Ads abrufen, klicken Sie oben auf Anzeigen und dann auf Reporting in der Auswahlliste.

Auf sämtlichen Pinterest Analytics-Seiten außer der Überblicksseite findet sich oben rechts eine Daten exportieren-Schaltfläche. Durch Anklicken erhalten Sie eine .csv-Datei Ihrer Daten, die Sie in Ihren Social Media-Report einbauen können.

Export data button on Pinterest Analytics

Hootsuite Analytics

Mit Hootsuite Analytics können Sie über ein einziges Dashboard Daten aus diversen Facebook-, Twitter-, Instagram- und LinkedIn-Profilen sammeln und Reports erstellen.

Hootsuite Analytic's social media report dashboard

Sie können das Dashboard so anpassen, dass sich die Kennzahlen verfolgen lassen, die Sie für Ihren Social Media-Report als relevant erachten.

Ist es an der Zeit, Ihren Report zu erstellen und die Daten zu präsentieren, lässt sich einstellen, welche Informationen enthalten sein sollen. Sie können auf eine umfangreiche Auswahl an Charts zugreifen, die den Inhalt Ihres Reports so visualisieren, dass die Informationen auf einen Blick zugänglich sind.

Sie können Reports auch direkt im Hootsuite Analytics-Interface mit Ihren Teammitgliedern teilen – oder den vollständigen Social Media-Report als PDF, PowerPoint- oder Tabellendatei herunterladen und dann verteilen.

exporting data from a Hootsuite's social media reporting tool

Weitere Einzelheiten darüber, wie Sie die Daten aus all den hier vorgestellten Social Media-Reporting-Tools optimal nutzen können, finden Sie in unserem Blog-Post zum Thema Social Media Analytics.

Mit Hootsuite können Sie all Ihre Social Media-Reports über ein einziges Dashboard erledigen. Wählen Sie aus, welche Kennzahlen Sie verfolgen wollen, erhalten Sie überzeugende visuelle Darstellungen und teilen Sie Ihre Reports einfach mit allen Stakeholdern. Jetzt kostenlos testen.

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