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Strategie

So funktioniert Social-Media-Marketing für Kleinunternehmen

Eure Zeit ist wertvoll – ebenso wie die sozialen Medien. So könnt Ihr Eure Strategie des Social-Media-Marketing im Kleinunternehmen optimieren

Christina Newberry August 1, 2023
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Bei Social-Media-Marketing für Kleinunternehmen geht es vor allem darum, strategisch zu handeln. Während größere Unternehmen den Luxus haben, über eigene Ressourcen und Zeit für diesen Bereich zu verfügen, müssen Kleinunternehmen flexibler, flinker und kreativer sein.

Ihr könnt nicht einfach für ein Problem Geld hinauswerfen und auf das Beste hoffen. Stattdessen müsst Ihr Euch genau überlegen, wie Ihr die sozialen Medien nutzt, um Eure Zielgruppe zu erreichen.

Hier kommen alle Social-Media-Marketingtipps, die Ihr 2023 zur Vermarktung Eures Kleinunternehmens benötigt.

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Warum Ihr Social Media für Euer Kleinunternehmen nutzen solltet

Wenn Ihr ein Unternehmen besitzt, habt Ihr wahrscheinlich auch Zeit investiert, um über den Einsatz sozialer Medien für Kleinunternehmen zu recherchieren — aus gutem Grund.

Stand Januar 2022 wurden weltweit 4,6 Milliarden aktive Social-Media-Nutzer gezählt. 2023 sollen es 4,9 Milliarden werden. Diese Nutzer verbringen im Durchschnitt 2 Stunden und 25 Minuten täglich auf Social-Media-Kanälen.

Darüber hinaus eignet sich Social Media nicht mehr nur für große Firmen. Mittlerweile nutzen 71 % der kleinen und mittleren Unternehmen Social Media, um sich selbst zu vermarkten, und 52 % von diesen posten täglich.

Wer wettbewerbsfähig sein will, muss online gehen. Hier kommen fünf gute Gründe, soziale Medien für Euer Unternehmen zu nutzen.

Erreicht mehr potenzielle Kunden

Jeder Unternehmer weiß, wie schwierig es sein kann, neue Kunden zu gewinnen. Man kann Stunden, Wochen oder Monate für die Entwicklung des perfekten Produkts und des Designs einer überzeugenden Website aufwenden — aber wenn niemand weiß, dass es Euch gibt, war alles umsonst.

Die sozialen Medien haben hier bessere Rahmenbedingungen geschaffen, indem sie Kleinunternehmen die Möglichkeit bieten, mit größeren Firmen um Aufmerksamkeit zu konkurrieren. Kleine Firmen, die Social-Media-Plattformen zur Bereitstellung interessanter und ansprechender Inhalte nutzen, können ein größeres Publikum erreichen und dieses dazu motivieren, bei ihnen zu kaufen.

Steigert die Markenbekanntheit

Eine gut umgesetzte Social-Media-Marketingstrategie führt zu einer erhöhten Sichtbarkeit Eures Unternehmens. Wenn Ihr interessanten und relevanten Content erstellt, werden die Menschen diesen mit ihren Followern teilen und dadurch Eure Reichweite und Bekanntheit erhöhen. Je präsenter Eure Marke online ist, desto größer die Chance, dass die Leute sie kennenlernen und schließlich etwas kaufen.

Versteht Eure Kunden besser

Was wisst Ihr wirklich über Eure Kunden? Vielleicht habt Ihr ja ein paar Informationen über die demografische Zusammensetzung Eurer Zielgruppe — aber Social Media kann Euch dabei helfen, detaillierte Informationen über ihre Interessen, Bedürfnisse, Verhaltensweisen und Wünsche zu erhalten. Diese wertvollen Kundendaten könnt Ihr zur Verbesserung Eurer Social-Media-Marketingstrategie einsetzen und zudem gewährleisten, dass Ihr Content erstellt, der Euren Zielmarkt anspricht.

Wir haben demografische Informationen für alle wichtigen Social-Media-Netzwerke zusammengestellt. Anhand dieser Daten könnt Ihr feststellen, wo sich Eure Zielgruppe online aufhält. Behaltet im Hinterkopf, dass diese Demografiedaten nur einen groben Überblick bieten.

Versteht Eure Mitbewerber besser

Eure Mitbewerber sind online. Punkt. Wahrscheinlich haben sie sich auch bereits ein paar Gedanken über ihre Social-Media-Präsenz gemacht. Wenn Ihr Euch anseht, was sie online tun, könnt Ihr daraus nicht nur Ideen für Eure eigene Strategie gewinnen, sondern auch feststellen, was bei ihnen gut funktioniert und was nicht. Diese Wettbewerbsdaten sind ein wesentlicher Bestandteil bei der Entwicklung einer erfolgreichen Social-Media-Marketingstrategie.

Mit Hilfe einer Wettbewerbsanalyse lässt sich herausfinden, was bei ähnlichen Unternehmen funktioniert und was nicht. Ihr solltet bei Euren Recherchen auch über Eure wichtigsten Mitbewerber hinausgehen und Euch von den Erfolgen von Unternehmen aus allen Branchen inspirieren lassen.

Baut langfristige Beziehungen zu Euren Kunden auf

Bei Social Media geht es nicht nur darum, nette Bilder und witzige Bildunterschriften zu posten — sondern auch um den Aufbau von Beziehungen zu Kunden. Immerhin handelt es sich dabei um die Menschen, die Eure Produkte und Dienstleistungen kaufen und ihren Freunden davon berichten werden; also solltet Ihr diese Beziehungen auch pflegen.

Wenn Ihr zeigt, dass Euch Eure Kunden und deren Erfahrungen mit Eurem Unternehmen wichtig sind, ist das bereits ein wichtiger Schritt um aus diesen Beziehungen langfristige zu machen. Und wenn Eure Fans Euren Content teilen und liken, ranken Euch die Social-Media-Algorithmen höher und Ihr erhaltet neue, kostenlose Aufmerksamkeit.

Der durchschnittliche Internet-Nutzer betreibt 8,4 Social-Media-Konten. Ihr könnt also mit Kunden auf verschiedenen Plattformen zu unterschiedlichen Zwecken Kontakt aufnehmen. So könnt Ihr beispielsweise Facebook zum Aufbau Eurer Zielgruppe und der Leadgenerierung und Twitter für den Kundenservice nutzen.

Im Folgenden sehen wir uns die Vorteile der einzelnen Plattformen für Kleinunternehmen an.

Welche Social-Media-Plattformen sind für Kleinunternehmen am besten geeignet?

Jetzt wisst Ihr, wie kleine Unternehmen Social Media nutzen sollten. Gehen wir online!

Wenn Ihr die besten Plattformen und Tools für den Aufbau Eurer Social-Media-Strategie finden wollt, solltet Ihr keine Vermutungen darüber anstellen, wo Eure Zielgruppe ihre Zeit verbringt.

Euer Instinkt sagt Euch vielleicht, dass Ihr Facebook vergessen könnt, wenn ihr die Generation Z im Fokus habt, und Euch stattdessen auf Instagram und TikTok konzentrieren solltet. Aktuelle Daten beweisen jedoch, dass fast ein Viertel aller Facebook-Nutzer 18 bis 24 Jahre alt sind.

Facebook-Zielgruppenprofil nach Altersgruppen

Wollt Ihr Baby-Boomer ansprechen, nehmt Ihr vielleicht an, dass Social Media bei diesen keine oberste Priorität hat. Auch das ist ein Irrtum. Facebook und Pinterest sind bei Boomern ausgesprochen beliebt. Und Erwachsene über 65 sind das am schnellsten wachsende Zielgruppensegment bei Facebook.

Bei der Auswahl der Plattformen geht es nicht um alles oder nichts. Ihr könnt unterschiedliche Social-Media-Kanäle nutzen, um damit verschiedene Zielgruppen oder unterschiedliche Geschäftsziele zu erreichen.

Dies sind die besten Social-Media-Plattformen für Kleinunternehmen:

Facebook

Was auch immer Ihr von dem Social-Media-Riesen haltet — Facebook ist nach wie vor weltweit die meistgenutzte Social-Media-Plattform. Es hat mehr als 2,9 Milliarden monatlich aktive Nutzer, von denen mehr als 200 Millionen Unternehmen sind.

Die Grafik zeigt die meistgenutzten Social-Media-Plattformen – Facebook führt.

Facebook eignet sich ausgezeichnet für Kleinunternehmen, weil:

  • es ein breites demografisches Spektrum aufweist. Facebook-Nutzer kommen aus allen Altersgruppen, Geschlechtern und Interessensgebieten.
  • es vielseitig einsetzbar ist. Ihr könnt eine Facebook-Seite erstellen, Werbekampagnen in allen Meta-Produkten gleichzeitig durchführen, Zielgruppendaten verfolgen und einen E-Commerce-Shop einrichten — und das alles innerhalb einer Plattform.
  • es eine zentrale Anlaufstelle sein kann. Facebook kann eine vollständige Customer-Service-Journey bieten, vom Erstkontakt bis zum abgeschlossenen Kauf.

Wenn Ihr darüber nachdenkt, Facebook für Euer Kleinunternehmen zu nutzen, solltet Ihr Euch zunächst folgende Fragen stellen:

  1. Wer ist Eure Zielgruppe? Die am stärksten engagierte Zielgruppe bei Facebook sind die 18- bis 44-Jährigen. Wenn Eure Zielgruppe nicht in diesem Bereich liegt, solltet Ihr eine andere Plattform in Betracht ziehen.
  2. Was sind Eure Unternehmensziele? Auf Facebook können die Ziele von der Schaffung einer Markenpräsenz mit einer Facebook-Seite bis zum Verkauf von Produkten im Shop oder durch Facebook-Werbekampagnen liegen. Wenn Ihr Eure Ziele kennt, könnt Ihr leichter feststellen, ob Facebook die richtige Plattform für Euer Unternehmen ist.
  3. Wie viel Zeit könnt Ihr investieren? Untersuchungen zeigen, dass man auf Facebook am ehesten Ergebnisse erzielt, wenn man 1–2 Mal täglich Beiträge postet. Wenn Ihr dafür nicht genug Zeit habt, solltet Ihr Eure Ressourcenplanung noch einmal überprüfen.

Instagram

Facebook ist eine Allround-Plattform; auf Instagram könnt Ihr Euer Segment jedoch viel enger eingrenzen. Seid Ihr z. B. in der Mode-, Lebensmittel- oder Filmbranche tätig, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass ein Großteil Eurer Zielgruppe auf Instagram ist.

Zudem erwähnenswert: Die Plattform ist insgesamt jünger — die überwiegende Mehrheit der Nutzer sind 18 bis 34 Jahre alt. Solltet Ihr also Baby-Boomer als Zielgruppe anvisieren, dann investiert Eure Energie lieber anderswo.

Die Grafik zeigt, dass die Instagram-Zielgruppe 18 bis 34 Jahre alt ist.

Instagram eignet sich ausgezeichnet für Kleinunternehmen, weil:

  • es In-App-Käufe anbietet. Instagram macht es Nutzern leicht, Produkte zu erwerben, die sie in Euren Posts, Reels oder Stories sehen.
  • es eine visuell orientierte Plattform ist — und damit ideal für Unternehmen aus der Mode-, Schönheits-, Reise- und Lebensmittelbranche.
  • Instagram-Nutzer engagiert sind. Der durchschnittliche Nutzer verbringt 11 Stunden monatlich in der App.

Wenn Ihr überlegt, ob Ihr Instagram als Kleinunternehmen nutzen sollt, stellt Euch zunächst folgende Fragen:

  1. Ist meine Marke visuell gut darstellbar? Instagram ist eine sehr visuelle Plattform, also müssen Eure Posts ansprechend sein.
  2. Bin ich bereit, regelmäßig zu posten? So wie bei allen anderen Social-Media-Plattformen ist auch auf Instagram eine stetige Präsenz erforderlich. Es wird empfohlen, 3 bis 7 Mal pro Woche Beiträge auf Instagram zu posten.
  3. Habe ich genug Zeit dazu, ansprechende Inhalte zu erstellen? Wenn es Euch an Zeit oder Ressourcen fehlt, qualitativ hochwertigen Content zu erstellen, ist Instagram vielleicht nicht die beste Plattform für Euer Unternehmen.

X (der neue Name von Twitter)

X ist eine weitere Plattform mit einem Allround-Anspruch. Es stand Anfang 2022 weltweit noch auf Platz 9 der meistbesuchten Websites und hatte im Januar 2022 mehr als 200 Millionen täglich aktive Nutzer.

Das hat sich seit der Übernahme durch Elon Musk drastisch geändert und spätestens mit dem Triumphzug von Metas Threads verlassen die Nutzer das Netzwerk in Scharen. Auch die Werbekunden üben Zurückhaltung. Aber wir möchten X noch nicht endgültig aufgeben. Denn X-Nutzer sind sehr engagierte Käufer: 16 % der Internet-Nutzer im Alter von 16 bis 64 Jahren geben an, X zur Markenrecherche zu nutzen; 54 % sagen, dass sie wahrscheinlich neue Produkte auf der Plattform kaufen werden.

Die Kapriolen von Elon Musk mal beiseite genommen: Der TKP von X ist der niedrigste aller großen Plattformen — für Werbetreibende, die sich in diesem Umfeld wohlfühlen und der nach wie vor engagierten Community passende (und nicht polarisierende) Produkte oder Services anbieten können, ist das eine gute Nachricht.

Das Balkendiagramm zeigt die täglich aktiven monetarisierbaren Twitter-Nutzer in 2022.

X passt als Plattform zu kleinen Unternehmen, weil:

  • es dialogorientiert ist. Bei X (das gute, alte Twitter) dreht sich alles um die Teilnahme an Konversationen — ob zwischen Euch und Euren Kunden oder Euch und anderen Unternehmen.
  • es in Echtzeit funktioniert. Auf X gehen die Menschen, wenn sie wissen wollen, was jetzt gerade passiert. Aus diesem Grund wissen auch Nachrichtenagenturen und Journalisten die Plattform zu schätzen.
  • es Hashtag-freundlich ist. Hashtags sind eine bewährte Methode, Euren Content den Menschen näherzubringen, die am jeweiligen Thema interessiert sind.

Wenn Ihr darüber nachdenkt, X für Euer Kleinunternehmen zu nutzen, solltet Ihr Euch zunächst folgende Fragen stellen:

  1. Sind Eure Kunden auf X? X eignet sich hervorragend zum Aufbau von Beziehungen. Wenn Eure Kunden aber nicht auf der Plattform aktiv sind, lohnt sich der Einsatz wahrscheinlich nicht.
  2. Welche Art von Content wollt Ihr teilen? X (früher Twitter genannt) ist bestens dazu geeignet, Kurznachrichten und Updates zu teilen. Wenn Ihr aber großteils Bilder oder längere Inhalte postet, seid Ihr auf einer anderen Plattform eher besser aufgehoben.
  3. Habt Ihr genug Ressourcen, um Euch wirklich auf X einzulassen? Wir empfehlen, mindestens 1 bis 5 Mal täglich zu twittern. Wenn Ihr das nicht leisten könnt, ist X wahrscheinlich nicht für Euer Unternehmen geeignet.

TikTok

Vielleicht meint Ihr, dass TikTok-Marketing für Eure Marke ungeeignet sei. Doch sogar etablierte Marken mit einer Zielgruppe, die praktisch nichts mit der Generation Z zu tun hat, experimentieren mit der Plattform.

@washingtonpost

The Lower 48 states are seeing the coldest temps of the season so far due to a blast of Arctic air ❄️ #winteriscoming #winter #snow #coldoutside

♬ original sound – Colin Riggy Rigg

TikTok eignet sich ausgezeichnet für Kleinunternehmen, weil:

  • es Chancengleichheit bietet. Ihr benötigt kein Riesenbudget, um qualitativ hochwertige Inhalte zu produzieren.
  • sich alles um Kreativität dreht. Wenn Ihr kreativ sein und unkonventionell denken könnt, werdet Ihr Euch auf TikTok gut machen.
  • es dort viele Gelegenheiten gibt, viral zu gehen. Ist Euer Content gut, hat er die Chance, von Millionen Menschen gesehen zu werden.

Wenn Ihr erwägt, TikTok als kleines Unternehmen zu nutzen, solltet Ihr Euch zunächst folgende Fragen stellen:

  1. Habt Ihr die Zeit, TikTok-Videos zu erstellen? Ihr braucht dafür zwar nicht unbedingt ein ganzes Produktionsteam — doch das Drehen und Bearbeiten von TikTok-Videos sowie das Posten kosten eindeutig Zeit.
  2. Nutzt Eure Zielgruppe TikTok? Denkt daran, dass sich die Zielgruppe von TikTok um Nutzer im Alter von 18 und 24 Jahren bewegt. Wendet sich Euer Marketing an die Generation Z oder junge Millennials, ist TikTok auf jeden Fall eine Überlegung wert.
  3. Habt Ihr kreative Ideen für Videos? Solltet Ihr nicht sicher sein, welche Art Content auf TikTok gut ankommen könnte, dann nehmt Euch die Zeit, die App zu durchsuchen und Euch inspirieren zu lassen.
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Pinterest

In den letzten Jahren hat sich Pinterest von einer kreativen Katalogplattform zu einer der leistungsfähigsten visuellen Suchmaschinen im Internet entwickelt. Pinterest-Nutzer finden und speichern nicht nur gern neue Ideen, sondern nutzen die Plattform mittlerweile auch verstärkt für Kaufentscheidungen.

Das Balkendiagramm zeigt das Pinterest-Werbezielgruppenprofil.

Pinterest eignet sich ausgezeichnet für Kleinunternehmen, weil:

  • es positiv ist. 8 von 10 Pinterest-Nutzern geben an, dass ihnen die Plattform ein gutes Gefühl vermittelt. Die Präsenz auf einer derart positiv gestimmten Plattform kann das Image und den Ruf Eurer Marke verbessern.
  • es sehr visuell ist. Die Menschen lieben Bilder — schließlich sind 90 % aller ans Gehirn übermittelten Informationen visuell. Pinterest ist der perfekte Ort zum Teilen schöner Bilder Eurer Produkte oder Dienstleistungen.
  • Ihr neue Zielgruppen erreichen könnt. Da Pinterest eine visuelle Suchmaschine ist, habt Ihr dort die Gelegenheit, von Leuten gefunden zu werden, die aktiv nach Produkten und Services wie den Euren suchen.

Wenn Ihr überlegt, Pinterest als Kleinunternehmen zu nutzen, solltet Ihr Euch zunächst folgende Fragen stellen:

  • Verfügt Ihr über genügend visuelle Inhalte, um Pinterest zu nutzen? Wie bereits erwähnt: Pinterest ist eine sehr visuelle Plattform. Ihr braucht qualitativ hochwertige Bilder, damit Eure Pins auch hervorstechen.
  • Ist Eure Zielgruppe auf Pinterest aktiv? Frauen im Alter von 25 bis 34 Jahren stellen 29,1 % des Pinterest-Werbepublikums, Männer nur 15,3 %.
  • Habt Ihr Produkte, die Ihr auf Pinterest verkaufen könnt? 75 % der wöchentlichen Pinterest-Nutzer geben an, ständig zu shoppen — stellt also sicher, dass Ihr ihnen auch etwas anzubieten habt.

YouTube

YouTube ist das weltweit beliebteste soziale Netzwerk zum Teilen von Videos und hat laut eigenen Angaben eine potenzielle Werbereichweite von 2,56 Milliarden Menschen. Und YouTube bietet Unternehmen nicht nur ein enorm großes Publikum, sondern ist auch eine effektive Plattform zum Bewerben von Produkten und Dienstleistungen.

Das Balkendiagramm zeigt das YouTube-Werbezielgruppenprofil.

YouTube eignet sich ausgezeichnet für Kleinunternehmen, weil:

  • Ihr Eurer Website damit Traffic verschaffen könnt. Wenn Ihr in Eure YouTube-Videos einen Link zu Eurer Website einbaut, kann das für Traffic sorgen.
  • Ihr Eure SEO verbessern könnt. YouTube-Videos tauchen oft in Google-Suchergebnissen auf — das kann die SEO Eurer Website verbessern.
  • Ihr damit Eure Markenbekanntheit steigern könnt. YouTube ist eine riesige Plattform mit einer äußerst engagierten Nutzerbasis. Verwendet sie zum Posten ansprechender Videoinhalte, die Eure Marke bekannter machen.

Wenn Ihr darüber nachdenkt, YouTube für Euer Kleinunternehmen zu nutzen, solltet Ihr Euch zunächst folgende Fragen stellen:

  1. Verfügt Ihr über die nötigen Ressourcen für die Erstellung von Video-Content? Im Gegensatz zu TikTok ist für die Erstellung von YouTube-Videos mehr als nur die Aufnahme eines schnellen Clips mit dem Smartphone erforderlich. Ihr solltet über eine gute Kamera und Kenntnisse der Videobearbeitung verfügen (oder jemanden an der Hand haben, der dies tut).
  2. Habt Ihr etwas Einzigartiges zu sagen? Es gibt bereits eine Unmenge Content auf YouTube — also müsst Ihr sicher sein, dass Ihr etwas Einzigartiges und Interessantes zu sagen habt, bevor Ihr einen Kanal ins Leben ruft. Fragt Euch: Was kann ich anbieten, was andere Unternehmen in meiner Branche nicht können?
  3. Könnt Ihr einen regelmäßigen Upload-Plan einhalten? Sobald Ihr einen YouTube-Kanal eingerichtet habt, müsst Ihr Euch darauf einstellen, regelmäßig neue Videos hochzuladen. Das kann einmal pro Woche, einmal pro Monat oder sogar einmal pro Tag sein — aber das konsequent.

Bonus: Holen Sie sich das kostenlose Social Media-Strategie Template mit dem Sie Ihre eigene Strategie schnell und einfach planen können. Nutzen Sie diese Vorlage auch zur Verfolgung von Ergebnissen und zur Präsentation Ihrer Planung vor Vorgesetzten, Team-Kollegen und Kunden.

Social-Media-Tipps für Kleinunternehmen

Sobald Ihr die richtigen Plattformen für Euer Social-Media-Marketing gefunden habt, solltet Ihr zu posten anfangen. Wir stellen Euch hier ein paar Social-Media-Tipps für Unternehmen vor, die Euch den Einstieg erleichtern.

1. Plant Euren Content im Voraus

Der häufigste Fehler, den Kleinunternehmen in den sozialen Medien begehen, ist das spontane Posten von nicht gut vorbereiteten Inhalten. Es mag zwar einfacher erscheinen, sich jeden Tag schnell einen Beitrag einfallen zu lassen, doch auf lange Sicht kann das sogar zeitaufwändiger (und anstrengender) werden.

Ein Social-Media-Content-Kalender unterstützt Euch dabei, Content im Voraus zu planen und Hektik in letzter Minute zu vermeiden. Außerdem ist es einfacher, eine Mischung aus verschiedenen Inhalten (z. B. Blogposts, Bilder, Infografiken usw.) zu planen, wenn Ihr genug Zeit habt, darüber nachzudenken.

Achtet bei der Erstellung Eures Content-Kalenders darauf, Folgendes zu berücksichtigen:

  • die Art des Inhalts, den Ihr posten wollt (z. B. Blogpost, Bild, Infografik usw.)
  • das geplante Veröffentlichungsdatum
  • das soziale Netzwerk, auf dem Ihr den Beitrag posten wollt
  • einen Link zum Content (falls zutreffend)
  • eine kurze Beschreibung des Inhalts
  • Text, der im Beitrag erscheinen soll
  • alle Kampagnen, Feiertage oder wichtigen Termine, die Ihr beachten solltet
  • alle Links, Tags oder Hashtags, die Ihr in den Post einbauen wollt

Beispiel für einen Social-Media-Content-Kalender

Wenn Ihr nicht genau wisst, wo Ihr damit anfangen sollt, seht Euch für den Einstieg unsere kostenlosen Content-Kalender-Templates an — oder dieses praktische Video, das Euch einen visuellen Überblick liefert.

2. Terminiert Eure Posts

Sobald Ihr den Kalender erstellt habt, könnt Ihr Eure Social-Media-Posts im Voraus erstellen und sie mit Hilfe von Planungs-Tools wie Hootsuite automatisch zum richtigen Zeitpunkt posten.

terminierte Social-Media-Posts im Hootsuite Planer

Wenn Ihr Eure Beiträge im Voraus plant und terminiert, könnt Ihr Euch täglich oder wöchentlich in einem festgelegten Zeitrahmen ausschließlich der Erstellung von Social-Media-Content widmen. Das ist viel effektiver, als wenn Ihr Euch durch tägliches Posten immer wieder von anderen Jobs ablenken lasst.

Automatisierung-Tools wie Chatbots und KI-Tools zur Content-Erstellung können Euch ebenfalls dabei helfen, Euren zeitlichen Aufwand für das Social-Media-Marketing zu reduzieren.

3. Engagiert Euch für das Community-Management

Natürlich ist es wichtig, kreative Inhalte zu posten. Aber wenn Ihr als kleine Firma wirklich etwas mit Social-Media-Marketing erreichen wollt, müsst Ihr Euch für das Community-Management einsetzen.

Community-Management bezeichnet den Aufbau einer Community mit Euren Kunden durch die Interaktionen, die Ihr online mit ihnen habt. Dies kann die Reaktion auf Kommentare, die Beantwortung von Fragen und die Interaktion mit Kunden in den sozialen Medien umfassen.

Betrachtet diese Aktivitäten als Erweiterung Eures Kundenservices. Ihr solltet mit Eurer Zielgruppe in dem Maße interagieren wie sie mit Euch. Auf diese Weise könnt Ihr ein Netzwerk aus Kunden aufbauen, die sich mit Eurer Marke verbunden fühlen und mit größerer Wahrscheinlichkeit zu treuen Stammkunden werden.

Community-Management ist zudem ein wichtiges Element für das Ranking in Social-Media-Algorithmen. Die Plattformen belohnen Nutzer, die aktiv und engagiert sind. Je mehr Ihr also mit Eurer Zielgruppe interagiert, desto eher werdet Ihr in ihren Feeds auftauchen.

Nutzt Hootsuite Streams, um zu liken, zu kommentieren, zu antworten und mit Eurer Zielgruppe zu interagieren. Wenn Ihr nichts Wichtiges verpassen wollt, verschafft Euch auch der Hootsuite-Posteingang (Inbox) einen Überblick über alle Konversationen, an denen Ihr teilnehmen solltet.

gespeicherte Nachrichten in der Hootsuite Inbox

4. Achtet auf Trends

Ihr müsst Euch ja nicht gleich auf jedes Meme stürzen, das gerade viral geht. (Bitte stürzt Euch nicht auf jedes Meme, das gerade viral geht …)

Es schadet aber garantiert nichts, auf Social-Media-Trends zu achten, damit Ihr versteht, wonach die Menschen suchen, wenn sie sich in ihren Social-Media-Kanälen anmelden. So könnt Ihr geeignete Inhalte erstellen, die über einen längeren Zeitraum Anklang finden.

Wenn Ihr Zeit dafür erübrigen könnt, ist Social Listening ein äußerst wertvolles Werkzeug zum Sammeln von Informationen. Wer es nutzt, kann besser verstehen, was die Zielgruppe (und potenzielle Zielgruppe) möglicherweise von einem Unternehmen hören will. Mit einem Tool wie Hootsuite lässt sich das sehr einfach bewerkstelligen.

Ihr könnt einfach einen Stream für Erwähnungen Eurer Marke auf verschiedenen Social-Media-Kanälen einrichten. Damit könnt Ihr sofort auf Anliegen oder positive Reviews reagieren und die Stimmung Eurem Unternehmen gegenüber im Auge behalten.

Hootsuite Stream für X (Twitter)-Erwähnungen

5. Verkauft Produkte in den sozialen Medien

Das Social-Media-Marketing hat sich in den letzten paar Jahren weiterentwickelt und umfasst nun auch Social Commerce — die Möglichkeit, Eure Produkte direkt über Social-Media-Kanäle zu vertreiben. Und das Geschäft blüht: 2022 betrug der globale Marktwert 492 Milliarden Dollar.

Fast jede Social-Media-Plattform bietet heute eine Form von Social Selling an. Es gibt Facebook- und Instagram-Shops, Pinterest Buyable Pins, den TikTok-Shop und mehr.

Social Commerce ist eine besonders brauchbare Taktik für Kleinunternehmen, die im Bereich E-Commerce oder Einzelhandel aktiv sein wollen. Das Schöne daran: Man kann damit viele der mit dem Online-Handel verbundenen Reibungspunkte beseitigen. Eure potenziellen Kunden sind bereits in den sozialen Medien. Also müssen sie nicht erst Eure Website besuchen und dort die Produktseiten ansteuern. Und da Ihr ihnen dort begegnet, wo sie schon sind, habt Ihr viel bessere Chancen, einen Verkauf abzuschließen.

6. Nutzt Analytics zur Optimierung künftiger Posts

Auch für Kleinunternehmen ist es wichtig, den Überblick darüber zu behalten, was in den sozialen Medien funktioniert und was nicht. Social-Media-Analytics-Tools können Euch dabei helfen, Eure Fortschritte über die Zeit hinweg zu verfolgen und herauszufinden, welche Posts das meiste Engagement bringen — Likes, Kommentare, Shares, Klicks usw.

Diese Daten können bei der Planung künftiger Inhalte extrem wertvoll sein. Wenn Ihr seht, dass eine bestimmte Art von Post gut ankommt, dann versucht, diesen Erfolg in künftigen Posts zu wiederholen. Und wenn Euch auffällt, dass eine bestimmte Art von Post weniger gut läuft, experimentiert mit neuem Content, bis Ihr eine bessere Methode gefunden habt, Eure Zielgruppe anzusprechen.

Analytics können auch beim Ermitteln der geeignetsten Social-Media-Plattform für Euer Unternehmen hilfreich sein. Wenn Ihr seht, dass Ihr auf einer Plattform mehr Engagement erhaltet als auf einer anderen, solltet Ihr Euch vielleicht überlegen, umzusteigen. Ihr müsst schließlich nicht überall präsent sein; bleibt lieber bei den Plattformen, die Euch die besten Ergebnisse liefern.

Post-Engagement-Rate in Hootsuite Analytics

Social-Media-Management-Tools für Kleinunternehmen

Wenn Ihr wie die meisten Kleinunternehmer seid, müsst Ihr eine Menge Rollen gleichzeitig spielen. Ihr seid CEO, CFO und zugleich das Superstar-Verkaufsteam. Da verwundert es nicht, dass das Marketing oft unter den Tisch fällt.

Doch selbst wenn Ihr kein Marketingprofi seid, bedeutet das nicht, dass Ihr Euer Unternehmen in den sozialen Medien nicht effektiv vermarkten könnt. Mit ein wenig Hilfe durch die richtigen Tools könnt Ihr sogar Zeit und Energie sparen, indem Ihr Social Media nutzt, um Eure Zielgruppe zu erreichen.

Hootsuite

Natürlich sind wir da ein bisschen voreingenommen — aber wir sind wirklich überzeugt davon, dass Hootsuite für Kleinunternehmer besonders hilfreich ist. Hootsuite ist eine Social-Media-Management-Plattform, mit der Ihr all Eure Social-Media-Kanäle an einem Ort verfolgen und dort auch posten könnt. Das spart Euch im Endeffekt eine Menge Zeit.

Hootsuite bietet zudem Empfehlungen zu den besten Posting-Zeiten und dem geeigneten Content. Ihr erfahrt aber auch, wie Ihr Eure Performance interpretieren könnt. Damit ist es eine einsteigerfreundliche Plattform für Leute, die nicht viel Zeit für die Entwicklung der perfekten Strategie haben.

neuer Twitter-Post in Hootsuite

Noch skeptisch? Dann überzeugt Euch vielleicht diese 5-Sterne-Bewertung von Todd W., der keine zig Mitarbeiter hat, die ihm beim Social-Media-Marketing helfen.

„Hootsuite hat sich bei der Planung unseres Social-Media-Kalenders für den ganzen Monat als ausgesprochen nützlich erwiesen vor allem, da wir nur wenig Personal haben. Wir sind in der Lage, Posts zu erstellen, diese zu terminieren und zu erkennen, wo unsere Planung ,Lücken‘ in unserer Social-Media-Abdeckung hat.“ Todd W.

Die Integration von Hootsuite mit Grammarly unterstützt Euch zudem bei der Vermeidung peinlicher Tippfehler oder anderer Fehler in Euren Social-Media-Posts.

Welches Hootsuite-Feature wir für Kleinunternehmer, die nicht viel Zeit haben, außerdem für supernützlich halten?

Sollten Euch irgendwann einmal die Content-Ideen ausgehen, dann geht einfach auf den Tab „Inspiration“ und verwendet ein Template, um sofort loszulegen.

Content-Ideen im Hootsuite „Inspiration“-Tab

Und wie sieht’s mit den nativen Tools aus?

Wir verstehen, dass Ihr Euch als Kleinunternehmer gerade nicht mit noch einem Monatsabo belasten wollt — vor allem, wenn die sozialen Netzwerke ohnehin kostenlose Tools anbieten. Aber diese nativen Tools sind mit Einschränkungen verbunden.

Nehmen wir zum Beispiel an, dass Ihr dieselbe Nachricht auf X (das gute, alte Twitter), Facebook und LinkedIn posten wollt. Bei den meisten Social-Media-Management-Tools müsst Ihr die besagte Nachricht dreimal abtippen — einmal für jedes Netzwerk. Doch mit Hootsuite könnt Ihr eine Nachricht verfassen und sie in allen drei Netzwerken gleichzeitig posten. Das bedeutet weniger Zeitaufwand für soziale Medien und mehr Zeit für das Wachstum Eures Unternehmens.

Außerdem bieten die kostenlosen Tools der einzelnen Netzwerke nur begrenzte Einblicke in Eure Social-Media-Performance. Mit Hootsuite Analytics könnt Ihr Eure Posts und Tweets verfolgen, um zu sehen, welche das meiste Engagement erhalten, sodass Ihr Eure Strategie entsprechend anpassen könnt.

Und wir haben noch einen neuen Helfer, der euch kräftig unter die Arme greift: Unsere Künstliche Intelligenz OwlyWriter AI unterstützt Euch beim Schreiben von Posts und Bildunterschriften und liefert Ideen für Posts, die in allen Netzwerken überzeugen.

Wenn Ihr es in puncto Social Media wirklich wissen (und wachsen) wollt, könnt Ihr Euch durch die Investition in ein Tool wie Hootsuite mittelfristig sogar Geld sparen.

Spart Zeit und fördert das Wachstum Eures Kleinunternehmens mit Hootsuite. Veröffentlicht und terminiert Posts auf allen Euren Social-Media-Kanälen, interagiert mit Euren Followern und überwacht, was die Leute online über Eure Marke sagen — alles über ein einziges Dashboard. Jetzt kostenlos testen.

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By Christina Newberry

Christina Newberry ist eine preisgekrönte Autorin und Redakteurin. Ihre Hauptinteressen: Essen, Reisen, urbanes Gärtnern und das „Oxford comma“ – nicht unbedingt in dieser Reihenfolge.

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