Warum Sie Social Media für Ihren Unternehmenserfolg einsetzen sollten? Ganz einfach: Weil Ihre Kunden dort sind. Weltweit gibt es fast 2,5 Milliarden Social Media-Nutzer. Auch für kleinere Unternehmen lohnt der Einstieg in Social Media. Der große Vorteil: sie erweitern ihre Zielgruppen, selbst in Produktnischen.

Mehr als 50 Prozent der Kleinunternehmen in den USA vertrauen auf Social Media als primäre digitale Marketingmethode. Schließlich können sie dort besonders effektiv neue Kunden finden und sich mit ihnen vernetzen. Und im Gegensatz zu manch anderen traditionellen Marketingmethoden kostet das auch kein Vermögen. Auch hierzulande erkennen kleine Firmen diese Vorteile. Sogar sehr spezielle Anbieter, wie zum Beispiel das bayerische Fashion-Label Oberlandla, verzeichnen schon fast 50.000 Facebook-Fans.

Falls Sie also noch nicht in den sozialen Medien vertreten sind: Tun Sie es zahlreichen anderen Kleinunternehmern gleich und steigen Sie ein. Erhöhen Sie Ihre Markenbekanntheit, kurbeln Sie den Absatz an und gewinnen Sie neue Kunden. Die folgenden Social Media-Tipps für Kleinunternehmen helfen Ihnen dabei auf die Sprünge.

Bonus: Erfahren Sie in unserem Schritt-für-Schritt-Leitfaden, wie Sie eine Social Media-Strategie erstellen und Ihre Präsenz in den sozialen Netzwerken mit Hootsuite optimieren.

Social Media für Kleinunternehmen: 10 Tipps für Ihren Erfolg

1. Zuerst kommt der Plan

Unternehmen brauchen einen Business-Plan. Auch Ihre Social Media-Aktivitäten erfordern eine sorgfältig ausgearbeitete Strategie. In unserem Leitfaden „In 6 Schritten zum Social Media-Marketingplan“ erklären wir Ihnen, was Sie dafür tun müssen:

  1. Legen Sie Social Media-Ziele fest. Beschäftigen Sie sich nicht nur mit Vanity-Kennzahlen wie „Gefällt mir“-Angaben und Retweets. Konzentrieren Sie sich auch auf generierte Leads, Conversion-Raten und Verweise auf Ihre Website. Nutzen Sie bei der Definition Ihrer Social Media-Ziele das S.M.A.R.T-Prinzip – Ziele sollten spezifisch, messbar, ansprechend, realistisch und terminiert sein.
  2. Führen Sie ein Social Media-Audit durch: Ermitteln Sie, mit wem Sie in den sozialen Medien bereits vernetzt sind, welche Netzwerke Ihre Zielgruppe nutzt und wie Ihre eigene Social Media-Präsenz im Vergleich zur Konkurrenz abschneidet. Mit unserer Vorlage für ein Social Media-Audit ist das ganz einfach. 

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  3. Richten Sie neue Accounts ein, vervollständigen Sie bereits vorhandene.  Sie haben entschieden, welche sozialen Netzwerke für Ihr Kleinunternehmen am besten geeignet sind? Dann richten Sie auf jeder dieser Plattformen einen Account ein. Achten Sie darauf, dass alles, was Sie dort veröffentlichen, zu den übergeordneten Unternehmenszielen und der jeweiligen Zielgruppe passt. Ihr Unternehmen hat bereits eine oder mehrere Social Media-Präsenz(en)? Dann sollten Sie diese an Ihre Markenwerten anpassen.
  4. Holen Sie sich Inspiration. Sehen Sie sich an, welche Inhalte Mitbewerber aus Ihrer Branche teilen. Verschaffen Sie sich durch Social Listening Erkenntnisse darüber, wie Sie potenzielle Kunden ansprechen und sich von der Konkurrenz abheben können. Es lohnt sich, führende Unternehmen wie Nike, Coca-Cola, Amazon & Co. zu beobachten! Finden Sie heraus, was diese Konzerne richtig machen und wie Sie deren Taktiken in Ihre eigene Social Media-Strategie integrieren können.
  5. Erstellen Sie einen Social Media-Kalender. Der Kalender ist zentraler Bestandteil Ihres unerlässlichen Content Marketing-Plans. Er sollte enthalten, an welchem Tag und zu welcher Uhrzeit Sie Posts auf Facebook und Instagram, Tweets sowie jede andere Art von Social Media-Content veröffentlichen wollen.
  6. Testen, evaluieren und korrigieren Sie Ihre Strategie. Passen Sie Ihre Strategie immer wieder anhand von Performance-Kennzahlen an. Analysieren Sie Fakten wie die Anzahl von Klicks pro Post, die Reichweite Ihrer Kampagnen und die Anzahl der über die sozialen Medien erfolgten Seitenbesuche. Anhand dieser Daten können Sie Ihre Strategie dann weiter optimieren.

2. Legen Sie fest, welche Plattformen zu Ihnen passen

Nicht jede Social Media-Plattform eignet sich für Ihr Unternehmen oder die festgelegten Zielsetzungen. Die folgende Liste bietet Ihnen einen Überblick der beliebtesten Netzwerke:

Beginnen Sie Ihren Auswahlprozess mit dieser Liste. Legen Sie fest, welche Social Media-Plattform(en) sich am besten für Ihr Unternehmen eignen. Vielleicht ist es nur eine, vielleicht aber auch mehrere oder sogar alle davon.

3. Lernen Sie Ihre Zielgruppe kennen

Die Identifizierung der Merkmale Ihrer Zielgruppe gehört zu jeder Marktforschung. Ohne diese Informationen können Sie unmöglich wissen, wie Sie die Aufmerksamkeit Ihres Wunschpublikums gewinnen können.

Ermitteln Sie Alter, Geschlecht, Wohnort, Pain Points (wunde Punkte), durchschnittliches Einkommen und andere für Ihr Unternehmen wichtige Fakten.

Einer der besten Wege zur erfolgreiche Marktforschung ist die Erstellung von Zielgruppen-Personas. So geht’s:

  • Sammeln Sie demographische Daten aus den sozialen Medien, Umfragen, Fokusgruppen und Kundenbefragungen
  • Analysieren Sie diese Daten auf Trends (Verhaltensweisen, Altersgruppen, Berufsgruppen)
  • Identifizieren Sie Ziele und Pain Points
  • Entwickeln Sie anhand dieser Merkmale idealtypische Kunden, komplett mit Namen, Berufsbezeichnung und beruflicher Laufbahn

4. Vermarkten und verkaufen Sie Ihre Produkte via Social Media

Marketing in den sozialen Medien ist mehr als einfach ab und zu über Ihre Marke zu twittern oder auf Facebook Werbung zu schalten. Ohne entsprechende Strategie erzielen Sie keine optimalen Ergebnisse.

Erstens empfiehlt sich bei der Kuratierung von Social Media-Content die 80/20-Regel (auch als Pareto-Prinzip bekannt): 80 Prozent Ihres Vermarktungs- oder Verkaufserfolgs in den sozialen Medien (das Ergebnis) beruhen auf nur 20 Prozent der Ursache (dem von Ihnen kuratierten Content). Aus diesem Grund sollte der Anteil werblicher Inhalte in allen Ihren Social Media-Kanälen auch nur 20 Prozent des Contents betragen. Die restlichen 80 Prozent drehen sich um Ihre Kunden – interagieren Sie mit diesen und teilen Sie relevanten Content, der ihnen einen Mehrwert bietet.

Zweitens sollten Sie jeden Social Media-Kanal entsprechend seiner jeweiligen Stärken einsetzen.

Verkaufen Sie beispielsweise T-Shirts oder Schmuck, sind visuell ausgerichtete Netzwerke wie Instagram oder Pinterest die erste Wahl. Einzelhändler aus der Mode-, Schönheits- oder Schmuckbranche mit Sitz in den USA haben auf Instagram seit neuestem die Möglichkeit, ihre Bilder mit einem Tag zu versehen. Neben dem Bild erscheinen dann detaillierte Produktinformationen sowie ein Link zur Website des Unternehmens.

Ähnliches bietet auch Pinterest an. Kleinunternehmen können dort über die „käufliche Pins“-Funktion (noch nicht für den deutschsprachigen Raum verfügbar) ihre Produkte direkt auf der Plattform verkaufen. So kommen die Kunden mit wenigen Klicks zum gewünschten Produkt.

5. Wann immer möglich: Nutzen Sie Bilder, Videos und Grafiken

Es spielt keine Rolle, auf welcher Social Media-Plattform Sie aktiv sind: Setzen Sie so oft wie möglich auf visuelle Elemente. In der Lewis-Studie „The State of Visual Communications in 2016“ gaben 67 Prozent der Marketing-Entscheider an, dass Sie visuellen Content in den sozialen Medien aufgrund der Engagement-Wirkung verwenden.

Ob Bilder, GIFs und Memes oder Videos: Die Integration von visuellem Content in Ihre Social Media-Beiträge ist relativ simpel. Achten Sie nur darauf, dass die visuellen Elemente sowohl für den Inhalt des Posts wie auch für Ihre Zielgruppe relevant sind.

6. Qualität vor Quantität

Es ist verlockend, eine Marke auf so vielen sozialen Netzwerken wie möglich zu präsentieren, um eine möglichst große Zielgruppe zu erreichen. Auf zu vielen Hochzeiten gleichzeitig tanzen zu wollen, bringt allerdings keine wirklichen Vorteile.

Mehr Quantität führt üblicherweise zu einem Qualitätsverlust, weil sich dann alles nur um nackte Zahlen dreht: ein bestimmte Anzahl Tweets pro Woche oder so und so viele Facebook-Posts im Monat.

Konzentrieren Sie sich lieber auf Qualität statt Quantität. Präsentieren Sie sich dort, wo Ihre Zielgruppe ist, liefern Sie dieser einen Mehrwert und Sie werden die Früchte Ihrer Arbeit ernten.

Haben Sie Marktforschung betrieben und Zielgruppen-Personas erstellt, wissen Sie auch, welche Plattform(en) Ihre Zielgruppe bevorzugt. Konzentrieren Sie Ihre Bemühungen auf diese Netzwerke. Teilen Sie hochwertigen Content, der die Probleme Ihrer Zielgruppe löst, ihr das Leben erleichtert macht oder sie unterhält.

Denken Sie dabei immer an das Pareto-Prinzip: Der Großteil Ihrer Social Media-Inhalte sollte nicht Ihr Unternehmen vermarkten, sondern Mehrwert für die Zielgruppe liefern.

7. Arbeiten Sie mit den richtigen Tools

Sparen Sie Zeit und Geld mit Tools, die Ihre Social Media-Arbeit erleichtern.

2017 verbrachten die Nutzer im Durchschnitt 135 Minuten pro Tag in den sozialen Medien. Ihr Kleinunternehmen beansprucht Ihre Zeit und Aufmerksamkeit in vielerlei Hinsicht – Sie können sich nicht leisten, sich länger mit Social Media zu beschäftigen als notwendig.

Wenn Sie eine Social Media-Management Lösung wie Hootsuite einsetzen, können Sie Ihre Social Media-Marketing-Aktivitäten rationalisieren und Ihre Produktivität steigern. Hier finden Sie ein paar Hootsuite-Funktionen, die Ihnen das Leben leichter machen:

  • Integration verschiedener Plattformen. Hootsuite ermöglicht Ihnen die Verwaltung Ihrer Präsenzen in allen großen Netzwerken wie Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn über eine einziges Dashboard. In unserem App Directory finden Sie darüber hinaus mehr als 160 Apps, von Tailwind für Pinterest bis zu WeChat für Hootsuite.
  • Vorausplanen. Mit Hootsuite können Sie bis zu 350 Social Media-Posts gleichzeitig vorausplanen. Zusätzlich lassen sich auch Posts auf Instagram, inklusive Regrams, terminieren.
  • Social Media Monitoring und Social Listening. Behalten Sie über ein zentrales Dashboard die Unterhaltungen in diversen sozialen Netzwerken im Blick. Der ständige Wechsel zwischen Browsern oder Tools ist Geschichte!
  • Engagement. Hootsuite ermöglicht Ihnen, mit einem Klick rasch auf Nachrichten, Erwähnungen und Kommentaren in allen Kanälen zur reagieren – über ein einziges Dashboard. Darüber hinaus können Sie Listen aller Personen erstellen, importieren oder teilen, deren Engagement für Ihre Marke besonders wertvoll ist, ob Influencer oder wichtige Kunden.

8. Verfolgen Sie Social Media-Konversationen über Ihr Unternehmen und reagieren Sie darauf

In der heutigen digitalen Welt ersetzen die sozialen Medien oft persönliche Gespräche. Eine prompte Antwort auf Fragen Ihrer Zielgruppe lässt Ihre Marke menschlicher wirken. Wenn Sie nicht mit Ihrer Zielgruppe interagieren, entsteht schnell der Eindruck, Sie wären nicht an deren Wünschen interessiert. Und das wirkt sich letztendlich negativ auf Ihr Unternehmen aus.

Mehr als 80 Prozent aller Kunden erwarten, dass Unternehmen binnen 24 Stunden auf einen Social Media-Post reagieren. Zu diesem Ergebnis kam Altitude Software in der Studie „The Omnichannel Evolution of the Customer Experience“ aus dem Jahr 2016.

Außerdem bietet Ihnen die Interaktion in den sozialen Medien die Gelegenheit, den einmaligen Charakter Ihrer Marke zu präsentieren.

Antworten Sie gerne mit einer Prise Humor, heben Sie dabei aber stets die Expertise Ihres Unternehmens hervor. Sehr effektiv um mit Ihrer Zielgruppe in Verbindung zu treten sind zum Beispiel Posts mit Fotos von Ihnen und Ihren Mitarbeitern am Arbeitsplatz. Schließlich lässt sich anhand diverser Daten erkennen, dass Social Media-Inhalte mit vielen Bildern das Engagement deutlich steigern.

9. Planen Sie Inhalte voraus und schaffen mehr Zeit für Engagement

Natürlich ist es wichtig, relevanten Content zu teilen. Trotzdem sollte Ihnen das nicht die Zeit für die aktive Interaktion mit Ihrer Zielgruppe stehlen. Mit dem Mehrfach-Upload von Hootsuite können Sie Hunderte von Posts für verschiedene soziale Netzwerke terminieren. So bleibt mehr Zeit, Engagement zu betreiben.

10. Lassen Sie sich von erfolgreichen Marken und Ihren Mitbewerbern inspirieren

Genieren Sie sich nicht, erfolgreiche Strategie anderer Marken zu übernehmen. Holen Sie sich Inspiration bei Marken, die in den sozialen Medien etabliert sind und probieren Sie ein paar ihrer Taktiken in Ihren eigenen Social Media-Kanälen aus.

Verfolgen Sie, was Ihre Mitbewerber tun und lassen Sie sich davon anregen. Eine tolle Idee lässt sich vielleicht für Ihre eigenen Kampagnen übernehmen und anpassen.

Mit Hootsuite ist Social Media für Kleinunternehmen ganz einfach. Terminieren Sie Posts, interagieren mit Ihrer Zielgruppe und verfolgen Sie relevante Unterhaltungen in diversen sozialen Netzwerken – alles auf einem einzigen Dashboard. 

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