Anzeigen auf Facebook sind eine wichtige Methode, über das größte Social-Media-Netzwerk der Welt mit Ihrer Zielgruppe in Verbindung zu treten. Immerhin verzeichnet Facebook monatlich 2,8 Milliarden aktive Nutzer.

Sicher, das ist eine beeindruckende Zahl. Doch bei Facebook Ads geht es vor allem darum, Ihre Botschaft genau an das richtige Segment dieser Menschen zu bringen, also an die Leute, die Ihre Produkte oder Dienstleistungen am ehesten nachfragen.

Wenn Sie die besten Ergebnisse erzielen möchten, sollten Sie die verschiedenen Arten von Facebook Ads und Targeting-Optionen kennen und verstehen, bevor Sie loslegen.

In diesem Leitfaden für Anzeigen auf Facebook erklären wir Ihnen alles, was Sie wissen müssen—von der Planung Ihrer ersten Werbeanzeige bis zur Entwicklung fortgeschrittener Kampagnenstrategien.

Laden Sie diesen kostenlosen Leitfaden herunter und erfahren Sie, wie Sie Facebook Traffic in vier einfachen Schritten in Umsatz verwandeln.

Arten von Facebook-Werbeanzeigen

Image Ad

Diese einfachen Ads sind ein guter Einstieg in die bezahlte Facebook-Werbung. Sie können sie mit ein paar Klicks erstellen, indem Sie einen bestehenden Post mit einem Bild auf Ihrer Facebook-Seite boosten.

Image Ads mögen simpel sein, aber deshalb noch lange nicht langweilig.

HiPP hat seine Anzeige ganz auf die im Unternehmen seit 60 Jahren gelebten nachhaltigen Werte ausgerichtet und alles reingepackt, was der Anbieter von u.a. Baby- und Kindernahrung zum Thema Umwelt- und Klimaschutz bei dieser Verpackung zu sagen hat.

Facebook-Image Ad von HiPP
Quelle: Facebook

Video Ad

Video Ads können im Feed und in Stories geschaltet werden, aber auch als In-Stream-Anzeigen in längeren Facebook-Videos erscheinen. Mit Video Ads lässt sich—ebenso wie mit Image Ads—auch einen aktuelles Angebot bewerben, wie bei dieser von Braun:

Braun bewirbt sein Cashback-Angebot per Video Ad
Quelle: Facebook

Für Ihre Videoanzeige müssen Sie nicht unbedingt gefilmtes Videomaterial verwenden. Sie können auch GIF-ähnliche Grafiken oder andere Animationen erstellen, um die Aufmerksamkeit der Nutzer zu wecken oder ein neues Angebot zu erklären, wie in dieser Video Ad von IKEA.

IKEA bewirbt seine „Saisonkiste“ mit einer GIF-Animation
Quelle: IKEA Canada auf Facebook

Poll Ad

Dieses nur für Mobilgeräte verfügbare Facebook-Anzeigenformat enthält eine interaktive Komponente, indem einer Bild- oder Videoanzeige eine Umfrage mit zwei Antwortoptionen hinzugefügt wird. Man kann für jede der beiden Optionen einen eigenen Link hinzufügen.

Sowohl Sie wie die teilnehmenden Nutzer sehen die Anzahl der Antworten zu jeder der Optionen.

Umfrageanzeige von Jasper's Market
Quelle: Facebook

Carousel Ad

In einer Carousel Ad können Sie bis zu zehn Bilder oder Videos verwenden, um Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung vorzustellen.

Setzen Sie dieses Format ein, um verschiedene Vorteile eines Produkts hervorzuheben, mehrere Produkte auf einmal vorzustellen oder sogar aus allen Fotos zusammen ein großes Panoramabild machen.

Jedes Foto oder Video lässt sich mit einem eigenen Link versehen. In der Anzeige unten führt jeder der „Shop Now“-Buttons direkt auf die Kaufseite für das im Bild gezeigte Produkt.

NIVEA bewirbt mit einer Carousel Ad sofort kaufbare Produkte
Quelle: Facebook

Slideshow Ad

Slideshow Ads bieten eine einfache Möglichkeit, kurze Videoanzeigen aus einer Sammlung von Standfotos, Texten oder vorhandenen Videoclips zu erstellen.

Slideshow-Anzeigen zeichnen sich wie Videos durch ihre ins Auge stechende Bewegung aus, brauchen aber fünfmal weniger Daten. Daher werden sie auch bei Nutzern mit langsamer Internet-Verbindung leichter geladen. Sie bieten eine simple, wenig Aufwand erfordernde Möglichkeit, Aufmerksamkeit zu erregen wie diese Slideshow-Anzeige von VW zeigt.

Facebook Slideshow Ad von VW
Quelle: Facebook

Sie können Ihre Anzeige im Werbeanzeigenmanager erstellen und dort auch Text und Musik einbauen.

Collection Ad

Diese Paid Ads von Facebook werden nur für Mobilgeräte angeboten und ermöglichen eine Präsentation von fünf Fotos oder Videos, auf die Kunden klicken können, um ein Produkt oder eine Dienstleistung zu erwerben.

Collection Ads können Sie mit Instant Experiences (mehr dazu später) kombinieren, damit Nutzer die Möglichkeit haben, Ihre Produkte zu kaufen, ohne Facebook verlassen zu müssen. Das erleichtert den Online-Kauf, wenn die Nutzer gerade unterwegs sind.

Das Hauptfoto oder -video kann viel mehr als nur ein einzelnes Produkt vorstellen. Und mit Collection Ads lassen sich sogar Produkte sinnvoll bewerben, die nicht mal eben per Handy geshoppt werden, wie die Anzeige von BMW zeigt, mit der sich das Modell BMW X1 online nach Wunsch konfigurieren und in einer virtuellen Garage speichern lässt.

BMW bewirbt die Online-Konfiguration des XI per Collection Ad.
Quelle: Facebook

In der folgenden Anzeige von Lee Valley Tools erläutert das primäre Video den Zuschauern, wie sie das richtige Saatgut für ihren Garten auswählen. Die Produktfotos darunter verweisen alle auf Zubehör zum Anpflanzen und Aufbewahren von Pflanzensamen.

Collection Ad über das Saatgut von Lee Valley Tools
Quelle: Lee Valley Tools auf Facebook
Lee Valley Tools stellen weitere Gartenprodukte vor
Quelle: Lee Valley Tools auf Facebook

Instant Experience Ads

Bei Instant-Experience-Anzeigen (vormals Canvas) handelt es sich um ein Fullscreen-Format, das 15-mal schneller lädt als eine für Mobilgeräte optimierte Website außerhalb von Facebook.

Diese Anzeige von Kilne ist mit einer Instant Experience verlinkt, in der oben eine Video Ad und unten eine Carousel Ad zu sehen sind.

Instant Experience Ad von Kilne
Quelle: Kilne auf Facebook
Das „Jetzt kaufen“-Angebot für Kilne-Messer
Quelle: Kilne auf Facebook

Sie können auch mehrere Instant Experiences verknüpfen, um den Nutzern Zugang zu noch mehr schnell ladenden mobilen Inhalten zu geben.

Lead Ad

Lead Ads sind nur für Mobilgeräte verfügbar, weil sie speziell so gestaltet wurden, dass die Nutzer Ihnen ihre Kontaktinformationen übermitteln können, ohne viel zu tippen.

Sie eignen sich hervorragend, um Newsletter-Abonnements zu sammeln, jemanden für eine Testversion Ihres Produkts anzumelden oder Nutzern die Chance zu geben, weitere Informationen von Ihnen anzufordern. Mehrere Autohersteller haben sie erfolgreich eingesetzt, um Nutzer zu Testfahrten zu motivieren.

Autohersteller wie EndoMoto setzen Lead Ads ein
Quelle: Facebook
Die „Find Your Car Today“-Kampagne von EndoMoto
Quelle: Facebook

Da sich diese Anzeigen so gut dazu eignen, Ihren Vertriebs-Funnel zu füttern, haben wir gleich einen kompletten Leitfaden zum Einsatz von Facebook Lead Ads für Sie in petto. Darin erfahren Sie alles, was Sie wissen müssen, um das Optimum aus diesem wichtigen Facebook-Werbeformat herauszuholen.

Dynamic Ad

Mit Dynamic Ads können Sie gezielt Produkte bei jenen Kunden bewerben, die sich am ehesten dafür interessieren.

Angenommen, jemand hat auf Ihrer Website eine Produktseite besucht oder ein Produkt in den Warenkorb gelegt, den Kauf aber dann abgebrochen. Mit Dynamic Ads können Sie genau dieses Produkt im Facebook-Feed dieses Nutzers bewerben.

Damit erinnern Sie den potenziellen Kunden daran, den Kauf abzuschließen; das kann sich als sehr effektive Facebook-Marketingstrategie erweisen.

Diese Dynamic Ad der Fashion-Marke BOSS führt potenzielle Kunden einfach per Wisch zum Shoppen neuer Kollektionen.

Dynamic Ad von BOSS
Quelle: Facebook

Doch nicht nur die Produktauswahl kann dynamisch sein.

Die taiwanesische Getränkemarke Nature Fruit verwaltete mit Dynamic Ads die Spracheinstellungen für ihre Werbeanzeigen, als sie nach Malaysia expandierte. Damit konnte die Firma eine einzige Anzeige erstellen, die je nach den Voreinstellungen des Nutzers in Englisch oder in vereinfachtem Chinesisch angezeigt wurde. Das Ergebnis waren um 25 % reduzierte Kosten pro „In den Warenkorb legen“.

Die Spracheinstellungen bei den Dynamic Ads der Getränkemarke Nature Fruit
Quelle: Facebook

Sie benötigen ein Facebook Business Manager-Konto, wenn Sie Dynamic Ads nutzen wollen.

Messenger Ad

Mit Facebook Messenger Ads können Sie die 1,3 Milliarden Menschen erreichen, die pro Monat Messenger nutzen. Wählen Sie bei der Erstellung Ihrer Anzeige einfach Messenger als gewünschte Platzierung—und vergessen Sie nicht, auch den Facebook-Feed auszuwählen.

So sieht eine Anzeige in der Messenger-App aus:

Anzeige von Emigholz im Messenger
Quelle: Facebook Messenger
Die Messenger Ad von Emigholz Reifen & KFZ angeklickt in voller Größe
Quelle: Facebook Messenger

Sie können auch “Click-to-Messenger”-Anzeigen im Facebook-Feed erstellen. Diese Anzeigen enthalten einen CTA-Button, der eine Messenger-Konversation mit Ihrer Facebook-Seite öffnet. Nutzer können auf diese Art einen direkten Dialog mit einem Ihrer Vertriebs- oder Kundendienstmitarbeiter führen.

Stories Ad

Mobiltelefone werden senkrecht gehalten. Stories Ads sind ein nur für Mobilgeräte gedachtes, bildschirmfüllendes vertikales Videoformat, mit dem Sie die zur Verfügung stehende Bildfläche voll ausreizen können, ohne dass der Betrachter seinen Handy-Screen drehen muss.

Das Unternehmen Stillhouse Spirits Co. schaltete Facebook-Stories-Anzeigen als Teil einer Kampagne, mit der es amerikanische Männer im Alter von 21 bis 40 Jahren erreichen wollte. Die Anzeigen richteten sich speziell an Personen, die sich für Alkohol, Cocktails, Wandern und die Natur interessieren.

Facebook Stories Ad der Stillhouse Spirits Co.
Quelle: Facebook
DHL lädt zum Filter-Wettkampf per Augmented Reality Ad
Quelle: Facebook

Die Kosmetikmarke essence nutzte Maskenfilter in Augmented Reality Ads, um mit ihrer Zielgruppe in Kontakt zu treten. Die Masken-Designs basierten auf einer früheren Anzeigenserie, bei der Follower nach ihren Lieblings-Features befragt wurden.

Die Augmented Reality Ad der Kosmetikmarke stellte Maskenfilter vor.
Quelle: Facebook

Im Laufe der zweimonatigen Kampagne erreichten die Werbeanzeigen 6,5 Millionen Menschen.

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So werben Sie auf Facebook

Wenn Sie bereits eine Facebook-Seite haben (und das sollten Sie), können Sie direkt auf den Facebook-Werbeanzeigenmanager oder Business Manager gehen, um dort Ihre Facebook-Werbekampagne zu erstellen. Wenn Sie noch keine Facebook-Unternehmensseite haben, müssen Sie zuerst eine erstellen.

In diesem Beitrag führen wir Sie durch die Schritte für den Werbeanzeigenmanager. Wenn Ihnen der Business Manager lieber ist, erfahren Sie alles Nötige in unserem Beitrag darüber, wie man den Facebook Business Manager benutzt.

Schritt 1: Wählen Sie Ihr Ziel

Melden Sie sich im Facebook-Werbeanzeigenmanager an und wählen Sie Kampagnen aus. Danach klicken Sie auf Erstellen, um mit einer neuen Facebook-Werbekampagne loszulegen.

Facebook bietet Ihnen 11 Marketingziele an, die darauf basieren, was Sie mit Ihren Anzeigen auf Facebook erreichen wollen. Hier erfahren Sie, welche Unternehmensziele diese unterstützen:

  • Markenbekanntheit: Stellen Sie Ihre Marke einer neuen Zielgruppe vor.
  • Reichweite: Zeigen Sie Ihre Anzeige so vielen Personen aus Ihrer Zielgruppe wie möglich.
  • Traffic: Erhöhen Sie die Zugriffe auf eine bestimmte Website, App oder Facebook-Messenger-Konversation.
  • Interaktionen: Erreichen Sie ein möglichst großes Publikum, um die Anzahl der Interaktionen mit einzelnen Posts oder der Follower Ihrer Seite zu erhöhen, mehr Besucher für Ihre Veranstaltung zu gewinnen oder Menschen zu motivieren, ein Sonderangebot in Anspruch zu nehmen.
  • App-Installationen: Bringen Sie Nutzer dazu, Ihre App zu installieren.
  • Videoaufrufe: Bringen Sie mehr Nutzer dazu, sich Ihre Videos anzusehen.
  • Lead-Generierung: Führen Sie neue Interessenten in Ihren Vertriebs-Funnel
  • Nachrichten: Motivieren Sie Nutzer dazu, Ihr Unternehmen über Facebook Messenger zu kontaktieren.
  • Conversions: Veranlassen Sie Nutzer zu einer bestimmten Handlung auf Ihrer Website (z. B. ein Abo Ihrer Liste oder den Kauf Ihres Produkts), mit Ihrer App oder in Facebook Messenger.
  • Katalogverkäufe: Verknüpfen Sie Ihre Anzeigen auf Facebook mit Ihrem Produktkatalog, um Nutzern Ads für Produkte zu zeigen, die sie am ehesten kaufen möchten.
  • Store Traffic: Lenken Sie Kunden in ein Ladengeschäft in ihrer Nähe.

Wählen Sie ein Kampagnenziel, das auf Ihren Unternehmenszielen für diese Anzeige basiert. Hinweis: Bei Conversion-orientierten Zielen (z. B. Käufen) können Sie pro Aktion bezahlen. Bei Zielen zur Förderung der Bekanntheit (wie Traffic und Reichweite) zahlen Sie pro Impression.

Für das vorliegende Beispiel wählen wir das Ziel Interaktionen. Dort müssen wir genauer festlegen, welche Art von Interaktionen wir wollen. Wir entscheiden uns vorerst für Page Likes.

Einige der Optionen, die Sie in den nächsten Schritten sehen, ändern sich je nach ausgewähltem Ziel.

Erstellung einer neuen Kampagne mit dem Facebook-Werbeanzeigenmanager
Quelle: Facebook

Klicken Sie auf Weiter.

Schritt 2: Benennen Sie Ihre Kampagne

Bezeichnen Sie Ihre Facebook-Anzeigenkampagne und geben Sie an, ob Ihre Anzeige auf Facebook in eine spezielle Kategorie wie Kredit oder Politik passt.

Wenn Sie einen A/B-Splittest einrichten wollen, klicken Sie im Abschnitt A/B-Test auf Starten, um diese Anzeige als Kontrollelement festzulegen. Sie können verschiedene Versionen auswählen, die nach Veröffentlichung mit dieser Anzeige verglichen werden.

Scrollen Sie ein wenig weiter nach unten, um auf Wunsch die Budgetoptimierung zu aktivieren. Diese Option kann nützlich sein, wenn Sie mehrere Anzeigen-Sets verwenden, aber fürs Erste können Sie sie ausgeschaltet lassen.

Wählen Sie den Kampagnennamen und weitere Einzelheiten aus.
Quelle: Facebook

Klicken Sie auf Weiter.

Schritt 3: Legen Sie Budget und Zeitplan fest

Im oberen Bereich dieses Bildschirms benennen Sie Ihre Anzeigenserie und wählen aus, welche Seite Sie bewerben wollen.

Anschließend entscheiden Sie, wieviel Sie für Ihre Facebook-Werbekampagne ausgeben möchten. Sie können zwischen einem Tagesbudget und einem Laufzeit- bzw. Gesamtbudget wählen. Legen Sie dann das Start- und Enddatum fest, wenn Sie Ihre Werbeanzeige für die Zukunft terminieren wollen, oder schalten Sie Ihre Anzeige sofort live.

Denken Sie daran, dass Sie Ihr Budget am wirksamsten einsetzen können, wenn Sie Ihre bezahlten Facebook-Anzeigen nach einem Zeitplan schalten. Sie können hier zum Beispiel festlegen, dass Ihre Anzeige nur dann sichtbar wird, wenn Ihre Zielgruppe am ehesten auf Facebook ist. Einen Zeitplan können Sie nur festlegen, wenn Sie sich für ein Laufzeitbudget entschieden haben.

Budget und Zeitplan
Quelle: Facebook

Schritt 4: Legen Sie Ihre Zielgruppe fest

Scrollen Sie nun weiter nach unten, um die Zielgruppe für Ihre Anzeigen festzulegen.

Die erste Option besteht darin, eine Custom Audience (benutzerdefinierte Zielgruppe) aus Personen hinzuzufügen, die bereits mit Ihrem Unternehmen auf Facebook oder außerhalb des Social-Media-Netzwerks interagiert haben. Wir haben einen separaten Leitfaden zum Thema Custom Audiences auf Facebook, daher konzentrieren wir uns hier auf die Targeting-Optionen.

Beginnen Sie mit der Auswahl des Standorts, Alters, Geschlechts und der Sprache. Beachten Sie, dass Sie unter „Standort“ speziell Städte über einer gewissen Größe ein- oder ausschließen können.

Achten Sie bei Ihrer Auswahl auf die Anzeige der Zielgruppengröße auf der rechten Bildschirmseite, die Ihnen einen Eindruck zur potenziellen Reichweite Ihrer Werbeanzeige gibt.

Außerdem wird die geschätzte Anzahl der Page Likes angezeigt. Diese Schätzungen sind genauer, wenn Sie bereits Kampagnen durchgeführt haben, da Facebook in diesem Fall mehr Daten zur Verfügung stehen. Denken Sie aber immer daran, dass es sich hier um Schätzungen und keine garantierten Zahlen handelt.

Zielgruppe, basierend auf demografischen Daten und geschätzten täglichen Likes
Quelle: Facebook

Nun geht es mit der detaillierten Zielgruppenfestlegung weiter. Denken Sie darin: Ein effektives Targeting ist maßgeblich für die Maximierung des ROI—und der Facebook-Werbeanzeigenmanager bietet Ihnen umfassende Möglichkeiten, Ihre Zielgruppe genau festzulegen.

Sie sehen zwei Felder, in denen Sie Ihre Zielgruppe so spezifisch wie gewünscht einrichten können:

  • Detailliertes Targeting: Verwenden Sie dieses Feld, um gezielt Personen auf Basis von demografischen Daten, Interessen und Verhaltensweisen ein- oder auszuschließen. Hier können Sie sehr ins Detail gehen, indem Sie zum Beispiel Personen ansprechen, die sich sowohl für Meditation wie für Yoga interessieren, aber solche ausschließen, sich sich für Hot Yoga begeistern.
  • Verbindungen: Sie können Personen ansprechen oder ausschließen, die bereits eine Verbindung zu Ihrer Facebook-Seite, Ihrer App oder einem von Ihnen veranstalteten Event haben. Wollen Sie beispielsweise ein neues Publikum erreichen, dann wählen Sie „Personen ausschließen, denen Ihre Seite gefällt“. Möchten Sie aber ein bestimmtes Angebot oder neues Produkt bei bestehenden Fans bewerben, dann wählen Sie „Personen, denen Ihre Seite gefällt“, um Nutzer zu erreichen, die Ihre Marke bereits kennen. Sie können auch die Freunde von Personen ansprechen, die schon mit Ihrer Marke interagiert haben.

Mehr zu diesem Thema erfahren Sie in unserem Beitrag „Die acht wichtigsten Facebook-Targeting-Tipps“.

Schritt 5: Wählen Sie Ihre Facebook-Anzeigenplatzierungen

Scrollen Sie nach unten, um auszuwählen, wo Ihre Anzeigen auf Facebook ausgespielt werden sollen. Wenn Sie noch keine Erfahrung mit Facebook-Werbung haben, macht es Ihnen die Entscheidung für die Option Automatische Platzierungen am einfachsten.

Wenn Sie diese Option wählen, platziert Facebook Ihre Werbeanzeigen automatisch auf Facebook, Instagram, Messenger und im Audience Network, wenn sie dort wahrscheinlich die besten Ergebnisse erzielen.

Sobald Sie genügend Erfahrungen gesammelt haben, möchten Sie Ihre Anzeigen auf Facebook vielleicht an bestimmten Orten schalten. Die zur Verfügung stehenden Optionen unterscheiden sich je nach gewähltem Kampagnenziel, können aber Folgendes umfassen:

  • Gerät: mobil, Desktop oder beides
  • Plattform: Facebook, Instagram, Audience Network und/oder Messenger
  • Platzierung: Feeds, Stories, In-Stream (für Videos), Suche, Nachrichten, innerhalb eines Artikels sowie Apps und Websites (außerhalb von Facebook).
  • Bestimmte Mobilgeräte und Betriebssysteme: iOS, Android, Feature Phones oder alle Geräte
Facebook-Anzeigenplatzierungen
Quelle: Facebook

Schritt 6: Legen Sie Brand-Safety-Kontrollen und Kostenbegrenzung fest

Scrollen Sie zu Brand Safety nach unten, um alle Inhalte auszuschließen, die Ihnen im Zusammenhang mit Ihrer Anzeige auf Facebook als unangemessen erscheinen.

Sie können z. B. sensiblen Content ausschließen und spezifische Sperrlisten hinzufügen. Diese Sperrlisten können bestimmte Websites, Videos und Publisher ausschließen.

Brand Safety und Bestandsfilter
Quelle: Facebook

Abschließend können Sie auch Ihre Gebotsstrategie und den Gebotstyp optimieren und eine automatische Gebotskontrolle hinzufügen. Neulinge wählen einfach die Standardoptionen.

Wenn Sie schon mehr Erfahrung haben, können Sie die Optionen hier so anpassen, dass sie zu Ihrer Budgetstrategie und Ihren Kampagnenzielen passen.

Wenn Sie mit allen Optionen zufrieden sind, werfen Sie einen letzten Blick auf die Schätzungen zur potenziellen Reichweite und den möglichen Conversions. Sind Sie auch damit einverstanden, klicken Sie auf Weiter.

Schritt 7: Erstellen Sie Ihre Anzeige

Wählen Sie zuerst Ihr Anzeigenformat und geben Sie dann den Text und die Media-Komponenten für Ihre Anzeige ein. Die verfügbaren Formate richten sich nach dem Kampagnenziel, das Sie anfangs ausgewählt haben.

Hier können Sie richtig kreativ werden. Wenn Sie mit einem Bild arbeiten, klicken Sie beispielsweise auf In Video umwandeln, um eine kurze Animation zu erstellen. Oder Sie klicken auf Slideshow erstellen, um mit dem integrierten Video Creation Kit eine Slideshow-Anzeige zu kreieren.

Slideshow mit dem Video Creation Kit erstellen
Quelle: Facebook

Verwenden Sie das Vorschau-Tool rechts auf der Seite, um sicherzustellen, dass Ihre Anzeige auf jeder potenziellen Platzierung gut aussieht. Sind Sie mit Ihrer Auswahl zufrieden, klicken Sie auf den grünen Veröffentlichen-Button, um Ihre Anzeige live zu schalten.

Facebook Anzeigenspezifikationen

Bei der Vorbereitung Ihrer Fotos und Videos für Anzeigen auf Facebook gilt es auf eine Menge an Details zu achten. Da sich diese häufig ändern können, haben wir sie in einem eigenen, regelmäßig aktualisierten Beitrag zu den Größen von Facebook Ads zusammengestellt.

Wir bieten Ihnen auch ein Set von 16 kostenlosen Facebook Ad Templates, mit denen Sie Ihre Anzeigen in wenigen Minuten erstellen können.

Spezifikationen für Text und Zielvorgaben bei Facebook Ads

Um optimale Anzeigen für Facebook zu erstellen, sollten Sie die empfohlene Zeichenanzahl im Auge behalten. Alles, was über diese Länge hinausgeht, wird abgeschnitten.

Sie sollten auch ein Verständnis dafür entwickeln, welche Arten von Facebook-Anzeigen sich am besten für die oben beschriebenen Ziele eignen.

Image Ad

  • Überschrift: 40 Zeichen
  • Link-Beschreibung: 30 Zeichen
  • Primärer Text: 125 Zeichen
  • Kampagnenziele: alle außer Videoaufrufe

Video Ads

  • Überschrift: 40 Zeichen
  • Link-Beschreibung: 30 Zeichen
  • Primärer Text: 125 Zeichen
  • Kampagnenziele: alle außer Katalogverkäufe

Facebook Stories Ads

  • Text: keine feste Zeichenanzahl. Oben und unten in der Anzeige sollten jeweils 250 Pixel frei von Text bleiben.
  • Kampagnenziele: alle außer Interaktionen und Store Traffic

Carousel Ads

  • Überschrift: 40 Zeichen
  • Link-Beschreibung: 20 Zeichen
  • Primärer Text: 125 Zeichen
  • Kampagnenziele: alle außer Interaktionen und Videoaufrufe

Slideshow Ads

  • Überschrift: 25 Zeichen
  • Link-Beschreibung: 30 Zeichen
  • Primärer Text: 125 Zeichen
  • Kampagnenziele: alle

Collection Ads

  • Überschrift: 40 Zeichen
  • Link-Beschreibung: keine Angabe
  • Primärer Text: 125 Zeichen
  • Kampagnenziele: Traffic, Conversions, Katalogverkäufe, Store Traffic

Instant Experience Ads

  • Text: Textblöcke mit jeweils bis zu 500 Wörtern Länge
  • Button-Text: 30 Zeichen
  • Kampagnenziele: alle außer Lead-Generierung

Messenger Inbox Ads

  • Überschrift: 40 Zeichen
  • Link-Beschreibung: keine Angabe
  • Primärer Text: 125 Zeichen
  • Kampagnenziele: Traffic, App-Installationen, Conversions, Katalogverkäufe, Nachrichten

Kosten für Anzeigen auf Facebook

Wie viel kostet Werbung auf Facebook? Das kommt immer darauf an …

Eine eingehende Untersuchung von AdEspresso zeigt, dass die wichtigsten Faktoren, die die Kosten für Anzeigen auf Facebook beeinflussen, folgende sind:

  • Timing: Monat, Tag und sogar Stunde können den Anzeigenpreis beeinflussen.
  • Gebotsstrategie: Das hängt davon, ob Sie sich für die niedrigsten Kosten oder eine bestimmte Gebotsbegrenzung entscheiden.
  • Anzeigenplatzierung: Je begehrter die Platzierung, umso teurer.
  • Anzeigenrelevanz: Niedrige Werte für das Interaktions-, Qualitäts- oder Conversion-Ranking können den Preis erhöhen.
  • Zielgruppe: Je begehrter die Zielgruppe, umso höher die Kosten.

Unter Berücksichtigung all dieser Aspekte hat AdEspresso die Durchschnittskosten pro Klick für Anzeigen auf Facebook im dritten Quartal 2020 kalkuliert. Aufgeschlüsselt nach Kampagnenzielen betrugen diese:

  • Impressions: 0,98 US-$
  • Reichweite:1,03 US-$
  • Lead-Generierung: 0,67 US-$
  • Conversions: 0,25 US-$
  • Link-Klicks: 0,16 US-$
CPC, aufgeschlüsselt nach Kampagnenziel, kalkuliert 2020 durch AdEspresso
Quelle: AdEspresso

Die Kosten pro Like boten 2020 eine ziemliche Achterbahnfahrt. Im September lagen sie im Durchschnitt bei 0,15 US-Dollar.

Kosten pro Like nach Monaten des Jahres 2020, aufgeschlüsselt von AdEspresso
Quelle: AdEspresso

5 clevere Tipps für die Schaltung von Anzeigen auf Facebook

1. Vernachlässigen Sie das Marketing weiter oben im Funnel nicht

Bei der Kalkulation des Werts einer Facebook-Werbekampagne kann es leicht passieren, dass man sich nur auf kurzfristige Conversions konzentriert. Untersuchungen von Facebook, Analytic Partners und GroupM zeigen jedoch, dass Anzeigen zum Markenaufbau, die weiter oben im Funnel angesiedelt sind, den Umsatz pro ausgegebenem Dollar ähnlich stark steigern können.

Im Gesundheitswesen hat Markenkommunikation bei den 35- bis 54-Jährigen sogar zu mehr Absatz geführt als Direktmarketing-Kampagnen (die aber bei Teenagern zu stärkeren Umsätzen führten).

Grafik Markenkommunikation im Gesundheitswesen, nach Umsatz aufgeschlüsselt
Quelle: GroupM via Facebook

Auf die Frage, welche Ziele für Ihre Facebook-Werbekampagne am sinnvollsten sind, gibt es keine definitive Antwort. Deshalb sollten Sie sich möglichst früh konkrete Ziele setzen.

2. Verwenden Sie das Facebook Pixel—und stellen Sie sich auf Veränderungen ein

Das Facebook Pixel ist ein kleines Stück Code, das große Auswirkungen auf Ihre Facebook-Werbekampagnen haben kann. Sobald Sie es auf Ihrer Website platziert haben, können Sie damit Conversions verfolgen, Personen, die ein Produkt auf Ihrer Website angesehen haben, erneut ansprechen und Lookalike Audiences erstellen.

Auch wenn Sie noch nicht bereit sind, in manche der fortgeschrittenen Strategien für das Facebook Pixel einzusteigen: installieren Sie es gleich. Dann haben Sie die Tracking- und Remarketing-Daten sofort parat, wenn Sie mit der Optimierung Ihrer Anzeigen auf Facebook beginnen.

Doch es stehen auch einige Veränderungen ins Haus. Die Änderungen im Mobile-Betriebssystem iOs 14 von Apple werden unter anderem die Funktion des Facebook Pixels beeinflussen. Sie können sich bereits jetzt darauf einstellen, zum Beispiel, indem Sie Ihre Domain im Facebook Business Manager verifizieren.

Sie haben einen Entwickler an der Hand? Dann überlegen Sie sich auch, die Conversions API zu nutzen. Darüber lassen sich von Cookies nicht beeinflusste Conversion-Daten genauer verfolgen.

Weitere Einzelheiten zu den Veränderungen erfahren Sie im Facebook-Leitfaden zu den Pixel-Aktualisierungen.

3. Experimentieren Sie mit der Anzeigenfrequenz

Erinnern Sie sich noch an die Zeiten, als alle vor dem Fernseher saßen und die Werbe-Jingles ihrer liebsten Frühstücksflocken mitpfeifen konnten? Was glauben Sie, wie oft Kinder, die sich am Samstagvormittag die vielen Zeichentrickfilme anschauten, dieselben Playmobil-Spots vorgesetzt bekamen?

Es kommt eher selten vor, dass ein potenzieller Interessent sofort aktiv wird, wenn er zum ersten Mal eine Anzeige für ein Produkt sieht, von dem er noch nie gehört hat—oder sich einen Markennamen gleich beim ersten Mal merkt.

Untersuchungen von Facebook IQ zeigen, dass es zwar keine optimale Anzahl von Einblendungen für jede Werbeanzeige gibt (ja, auch da müssen Sie wieder selbst testen), doch dass mehr Einblendungen zu einer höheren Kaufabsicht zu führen scheinen. Andererseits gibt es hier auch eine Obergrenze: Ab einem bestimmten Punkt lässt der Nutzen einer größeren Häufigkeit, mit der dieselbe—oder eine ähnliche—Anzeige zu sehen ist, nämlich nach.

Grafik zum Zusammenhang von Werbung und Kaufabsicht
Quelle: Facebook IQ

Ihre Tests werden Ihnen zeigen, wo die optimale Anzahl für Ihre Anzeigen auf Facebook liegt. Denken Sie daran, dass diese Anzahl zunimmt, je qualitativ hochwertiger Ihre Anzeige ist. Das ist ja auch kein Wunder, oder?

Apropos Tests …

4. Testen Sie alles

Es ist wichtig, nicht von Vermutungen darüber auszugehen, was an Ihren Anzeigen auf Facebook funktionieren wird und was nicht. Jedes Mal, wenn Sie etwas Neues ausprobieren, sollten Sie dies in Tests mit Ihren vorherigen Anzeigen vergleichen, um zu sehen, ob sich die für Sie wichtigsten Kennzahlen verbessert haben.

Die Best Practices für Anzeigen auf Facebook ändern sich ständig. Nur Sie können wissen, was sich für Ihre spezifische Zielgruppe am besten eignet. Und dieses Wissen können Sie nur durch Tests stets auf dem aktuellen Stand halten.

Da dieses Thema so wichtig ist, haben wir ihm einen eigenen Leitfaden gewidmet: So nutzen Sie Social Media für A/B-Testing.

5. Verfolgen und optimieren Sie die Leistung Ihrer Anzeigen

Beobachten Sie im Dashboard des Facebook-Werbeanzeigenmanagers genau, wie gut Ihre Kampagnen abschneiden. Wenn eine Kampagne nicht die erwartete Performance erzielt, sollten Sie Ihr Geld lieber in eine Anzeige stecken, die das tut.

Wenn Sie gerade erst in Facebook-Werbung einsteigen, starten Sie mit ein paar Anzeigen mit kleineren Zielgruppen und Budgets. Sobald Sie ermittelt haben, was am besten funktioniert, verwenden Sie die Anzeige mit der besten Leistung für Ihre Hauptkampagne.

Mit der Zeit werden Sie lernen, wie Sie Ihre Ad-Conversions auf Facebook erhöhen. Eine Meta-Analyse von Facebook zeigt, dass mittels Tests und Verfeinern optimierte Werbeanzeigen einen um 26 % geringeren Cost per Action erzielen.

Es gibt auch Tools, mit denen Sie diesen Prozess vereinfachen—und sogar automatisieren—können.

Einzel-Marketern, Agenturen und KMUs erleichtert AdEspresso die Erstellung, Verwaltung und Optimierung von Werbeanzeigen.

Ideen für Anzeigen auf Facebook

Sie sind startklar, wissen aber noch nicht so recht, was Sie mit Ihren Facebook-Anzeigen eigentlich bewerben sollen?

Wir haben drei Kampagnenstrategien zusammengestellt, die Ihnen den Einstieg erleichtern. Wenn Sie weitere Inspirationen suchen, schauen Sie sich einfach unsere Sammlung von Beispielen für großartige Anzeigen auf Facebook an.

Facebook-Werbestrategie 1: Wandeln Sie bewährten Content in eine Image Ad oder Video Ad um

Jede Marke hat ein paar Content-Zugpferde, die Monat für Monat die meisten Besucher anlocken. Die Konvertierung dieser Inhalte in eine kurze Video Ad oder Image Ad ist eine gute Möglichkeit, Top-Content für die besten Anzeigen auf Facebook neu zu verpacken.

Um ein Video zu erstellen, überlegen Sie, wie Sie die Kernaussagen Ihres Inhalts durch kurzen Text und Bilder vermitteln können. Setzen Sie dann eines dieser Social-Media-Video-Tools zur Erstellung Ihres Videos ein oder erstellen Sie im Facebook-Werbeanzeigenmanager eine Slideshow-Video-Anzeige.

Für eine Image Ad stellen Sie die wichtigsten Punkten Ihres Contents in einer Infografik zusammen. Das Social-Media-Team von Hootsuite zog die wichtigsten Informationen aus unserem Beitrag über Social-Media-Bildgrößen für dieses Bild für Facebook:

The image sizes you need right now! http://ow.ly/p0sf50Dy6w7?

Posted by Hootsuite on Sunday, February 21, 2021

Profitipp: In unserem Social-Media-Video-Strategie-Kit für Marketer gibt es jede Menge nützliche Erkenntnisse zum Thema welche Video-Typen in den sozialen Medien am besten laufen.

Facebook-Werbestrategie 2: Regen Sie Direktverkäufe an

Ja, wir haben weiter oben erwähnt, dass Sie bei Ihrer Facebook-Werbung auch den oberen Vertriebs-Funnel in Betracht ziehen sollten. Geht es Ihnen aber um Direktvertrieb, bieten sich ebenfalls etliche Möglichkeiten.

Profitipp: Eine der effektivsten Möglichkeiten, den Verkauf direkt über eine Facebook Ad anzukurbeln, besteht darin, Personen anzusprechen, die einen Kauf Ihres Produkts bereits erwogen haben.

Versuchen Sie mit gezielten Angeboten, Produktempfehlungen oder Remindern zum Abschluss zu kommen.

Der Modehändler Axel Arigato setzte auf Video Ads—auch in Facebook Stories—und erzielte damit einen Anstieg von 98 % bei den Kauf-Conversions. Durch Erweiterung der Zielgruppe verzeichnete Arigato außerdem um 2,3 Mal mehr Erstkäufe.

Axel Arigato Video- und Facebook-Stories-Ads
Quelle: Facebook

Die Ziele „Conversions“ und „Katalogverkäufe“ wirken sich auf den Direktvertrieb aus. „Conversions“ fördert die Anzahl der Käufe auf Ihrer Website oder anderen Orten außerhalb von Facebook, während „Katalogverkäufe“ den Verkauf aus Ihrem Facebook-Katalog fördert. Sie können auch mit Dynamic Ads arbeiten, um Menschen direkt mit den Produkten zu verknüpfen, die sie wahrscheinlich in Ihrem Facebook-Shop erwerben wollen.

Facebook-Werbestrategie 3: Denken Sie über das Web hinaus

Sie brauchen Ihre Facebook-Werbestrategie nicht auf den Online-Vertrieb zu beschränken. Mit dem Ziel „Store Traffic“ können Sie auch für den Offline-Einkauf werben.

Außerdem können Sie die Leute motivieren, an einem Online- oder Offline-Event teilzunehmen. Setzen Sie das Ziel „Interaktionen“ ein, um die Zahl der Veranstaltungsanmeldungen auf Facebook zu erhöhen; oder arbeiten Sie mit den Zielen „Traffic“ oder „Conversions“, um mehr Tickets zu verkaufen.

Das Ziel „Lead-Generierung“ lässt sich dazu einsetzen, Kunden in Ihr Geschäft oder zu einem Händler zu locken, wo sie persönliche Erfahrungen mit Ihrem Produkt machen können, zum Beispiel mittels einer Testfahrt.

Johnnie Walker Taiwan warb mit einem “Click-to-Messenger”-CTA, um den Offline-Kauf zu steigern. In der Messenger-Konversation konnten die Nutzer ihre Lieblingsprodukte auswählen und nach dem Weg zum nächsten Shop fragen, in dem diese erhältlich waren.

Profitipp: Facebook lässt Sie auch Offline-Conversions verfolgen. So sehen Sie wie effektiv Anzeigen sind, die zum Offline-Kauf anregen sollen. Sie können diese Tracking-Informationen auch zur Erstellung von Custom Audiences von Menschen einsetzen, die offline mit Ihrer Marke interagieren, damit Sie diese mit künftigen Anzeigen auf Facebook noch effektiver ansprechen können.

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