Facebook-Marketing

Facebook Marketing – der ultimative Einsteiger-Leitfaden

Fragen Sie sich manchmal, warum Ihr Unternehmen in Facebook Marketing investieren sollte? Mit 2,19 Milliarden monatlich aktiven Nutzern (davon nutzen 1,4 Milliarden Menschen die Plattform täglich) kann man das Netzwerk guten Gewissens als “allgegenwärtig” bezeichnen. Auch in Deutschland ist Facebook längst ein Social Media-Gigant: 31 Millionen aktive Nutzer können hier verzeichnet werden.

Das sind beeindruckende Zahlen – aber lassen Sie sich davon nicht erdrücken. Sie brauchen kein Mega-Budget, um dabei zu sein. Starten Sie Ihr Facebook Marketing mit den kostenlosen Tools des Netzwerks und dringen Sie dann zu präzisen, zielgerichteten Werbekampagnen vor.

Der folgende Leitfaden zum Thema Facebook Marketing verrät Ihnen alles, was Sie für einen guten Einstieg wissen müssen.

Laden Sie diesen kostenlosen Leitfaden herunter und erfahren Sie, wie Sie Facebook Traffic in vier einfachen Schritten in Umsatz verwandeln.

Schritt 1: Definieren Sie Ihre Zielgruppe

Eine Botschaft zielgenau an bestimmte Nutzer zu richten, ist unmöglich, wenn Sie nicht wissen, zu wem Sie sprechen. Wie alt sind sie? Wo wohnen sie? Welche Berufe haben sie? Was sind ihre Herausforderungen und ihre Pain Points? Wann und wie nutzen sie Facebook?

In den Facebook-Zielgruppenstatistiken erhalten Sie aussagekräftigere Daten über Ihre potenziellen Kunden auf Facebook. Hier erhalten Sie Einblicke in übergreifende Informationen zu jeder beliebigen Nutzergruppe – inklusive Angaben zu Alter, Geschlecht, Bildungsstand, Beziehungsstatus, Standort, Sprache, Facebook-Nutzung und sogar bisherige Kaufaktivität.

Die Versuchung ist natürlich groß, auf Vanity Metriken zurückzugreifen und so viele Likes wie möglich zu sammeln. Wenn diese Likes nicht Teil eines Marketing Plans sind, ist der Return dessen nicht besonders hoch.

Schritt 2: Zielsetzung

Die Zielsetzung unterscheidet sich von Unternehmen zu Unternehmen. Sie sollten jedoch stets an Ihre Unternehmensziele anknüpfen – sei es Leads zu generieren, Traffic auf Ihre Website zu lenken oder Ihren Kundenservice zu verbessern. Nutzen Sie das S.M.A.R.T. Modell, um Ihre Zielsetzung so konkret und messbar wie möglich zu gestalten.

Jeder Beitrag, jeder Kommentar und jede Werbeanzeige, die Sie auf Facebook schalten, sollte zu Ihrer Zielsetzung beitragen.

Schritt 3: Erstellen sie den richtigen Content-Mix

Nachdem Sie Ihre Zielsetzung festgelegt haben, ist es an der Zeit eine Strategie zum Erreichen dieser Ziele zu erstellen. Ein Kernelement dessen stellt natürlich Ihr Content dar. Wir empfehlen die 80-20 Regel anzuwenden.

Dabei nutzen Sie 80 Prozent Ihres Contents dazu, Ihre Fans zu informieren und zu unterhalten. Die restlichen 20 Prozent sind zur Promotion Ihrer Marke vorgesehen. Behalten Sie stets im Hinterkopf, dass es darum geht, Beziehungen zu Ihrem Publikum zu knüpfen, und dazu ist Eigenwerbung nicht der beste Weg. Bieten Ihre Inhalte jedoch einen Mehrwert, ist Ihre Zielgruppe eher  bereit, mehr über Ihr Produkt zu erfahren.

Auch bestraft der Algorithmus allzu werbliche Posts. Facebook möchte, dass die Nachrichten-Feeds seiner Nutzer mit Inhalten gefüllt sind, die sie mögen und teilen möchten. Als Vermarkter sollten Sie das auch wollen. All diese Likes und Shares tragen schließlich dazu bei, Ihre Reichweite zu erweitern.

Posten Sie zu den optimalen Zeiten. Legen Sie fest, zu welchen Zeiten und wie häufig Sie Beiträge veröffentlichen. Obwohl der Algorithmus keine chronologische Reihenfolge vorsieht, haben Ihre Beiträge bessere Chancen gesehen zu werden, wenn Sie zu den Zeiten veröffentlicht werden, an denen sich Ihre Zielgruppe auf der Plattform aufhält.

Die für Ihr Unternehmen optimale Veröffentlichungszeiten herauszufinden erfordert einiges Testen (nutzen Sie dazu die Engagement-Daten der Seiten-Insights). Pew Research fand jedoch heraus, dass die beste Zeit zum Posten auf Facebook zwischen 12:00 und 15:00 Uhr ist. Diesen Richtwert können Sie als Ausgangspunkt nehmen. Ein Content-Kalender hilft Ihnen dabei, den richtigen Content-Mix und die Veröffentlichungs-Zeiträume einzuhalten.

Schritt 4: Erstellen Sie eine Facebook-Unternehmensseite

Sie haben also Ihre Zielgruppe, Ihre Zielsetzung und Ihre Content-Strategie festgesetzt – nun ist es an der Zeit eine Facebook-Unternehmensseite zu erstellen.

Ihr Unternehmensprofil ist – wie Facebook es ausdrückt – ein “Eckpfeiler Ihrer Online-Identität. Hier veröffentlichen Sie Inhalte und interagieren mit Ihren Followern. Eine Facebook-Seite einzurichten oder Inhalte zu posten kostet sie nicht. Optimal, wenn Ihnen nur ein kleines Budget zur Verfügung steht.

Sie müssen keine Millionen Follower haben, damit sich Ihre Facebook-Seite rentiert. Die Neon Retro Arcade im kalifornischen Pasadena hat „nur“ etwa 25.800 Fans. Werbeaktionen auf der Facebook-Seite des Unternehmens waren jedoch so erfolgreich, dass Neon Retro Arcade auf Werbung in ihrer Lokalzeitung verzichten konnte.

Um die Effektivität Ihrer Facebook-Seite zu maximieren, berücksichtigen Sie die folgenden Best Practices für Facebook-Marketing:

  • Wählen Sie einen geeigneten Seitennamen: In den meisten Fällen ist dies Ihr Markenname.
  • Legen Sie eine benutzerdefinierte oder „Vanity“ -URL für Ihre Seite fest, die mit Ihrem Handle in anderen sozialen Netzwerken übereinstimmt.
  • Optimieren Sie den Info-Bereich Ihrer Seite: Geben Sie wichtige Informationen zu Ihrem Unternehmen an und lassen Sie Ihre Follower wissen, wie Sie mit Ihnen in Kontakt treten können.
  • Da Ihre Cover- und Profilfotos der erste visuelle Eindruck für Ihre Seite sind, stellen Sie sicher, dass sie Ihre Marke korrekt darstellen.
  • Fügen Sie einen Call-to-Action-Button hinzu, der potenziellen Kunden eine einfache Möglichkeit bietet, mit Ihnen in Kontakt zu treten oder sogar mit dem Einkauf für Ihre Produkte zu beginnen. Sehen Sie dazu auch die detaillierte Facebook Anleitung.

Schritt 5: Beginnen Sie zu posten

Jetzt sind Sie bereit mit dem Posten von Beiträgen zu beginnen. Lassen Sie uns zunächst einen Blick auf die verschiedenen Arten von Content werfen, den Sie auf Facebook posten können.

Text-Posts

Bei Text-Posts handelt es sich um die einfachste Art von Facebook-Posts. Ein reiner Text-Beitrag kann Menschen nicht auf Ihre Website weiterleiten oder Conversions fördern, kann jedoch gut geeignet sein, um zum Engagement auf Ihrer Seite anzuregen. Eine Frage ist ein guter Weg eine Konversation zu beginnen, wie es Autor Brian Tracy in dem untenstehenden Beitrag macht:

What is your favorite inspirational movie? Share your answer in the comments below then tag a friend with whom you would like to have an inspirational movie marathon!

Posted by Brian Tracy on Monday, September 25, 2017

Foto-Post

Wie bei einem Textbeitrag ist ein Foto-Post in erster Linie dazu gedacht, Aufmerksamkeit zu erzeugen oder zu Konversationen anzuregen, anstatt andere Geschäftsziele zu unterstützen. Und auf dieser Front haben Foto-Posts viel zu bieten. Eine Studie, die in der Zeitschrift Management Science veröffentlicht wurde, hat gezeigt, dass das Hinzufügen von Fotos zu Ihren Posts die Anzahl der Likes und Kommentare erheblich erhöht.

Nicht sicher, wo Sie die richtige Bilder für Ihre Beiträge hernehmen sollen? Schauen Sie sich unsere Liste mit Links zu Websites für kostenlose Stock Fotos an. Um sich selbst und Ihr Unternehmen vor Schwierigkeiten zu bewahren erkundigen Sie sich über die Bildrechte, bevor Sie ein Bild online teilen.

Natürlich muss Ihr Bild nicht unbedingt ein Foto sein, es kann sich ebenfalls um eine Infografic oder eine Illustration handeln.

Flat lay tips for the perfect social media post ????

Posted by Hootsuite on Thursday, September 14, 2017

Video-Posts

Ein kurzer Videobeitrag kann überzeugend sein, wenn Ihr Produkt visuell ansprechend ist. Da Videos automatisch im Nachrichten-Feed abgespielt werden, kann selbst ein Clip, der nur wenige Sekunden lang ist, eine gute Möglichkeit sein, Aufmerksamkeit zu erregen. Welcher Eisliebhaber würde für einen Moment bei diesem Video von Häagen-Dazs nicht pausieren?

Längere Videobeiträge können Tausende oder sogar Millionen von Views erreichen. Zum Beispiel Buzzfeeds leckere Rezeptvideos:

Täglich werden rund 100 Millionen Stunden Video auf Facebook angeschaut. Da liegt es auf der Hand, dass Video-Posts eine wichtige Möglichkeit darstellen, sich mit Followern zu verbinden. Sehen Sie sich unsere 4 wichtigsten Zutaten für eine perfektes Social Media Video an, um Ihre Facebook-Videobeiträge optimal zu nutzen.

Live-Video

Live Video-Übertragung auf Facebook können eine großartige Möglichkeit sein, mit Fans zu interagieren oder ihnen einen Blick hinter die Kulissen Ihres Unternehmens, Ihres Produkts oder der Persönlichkeiten hinter Ihrer Marke zu geben. Es ist auch ein großartiges Format, um Ankündigungen in Echtzeit zu teilen. Wie zum Beispiel diese Ankündigung der Game of Thrones Live Concert Experience Tour.

Bedenken Sie, dass bei einer Liveschaltung alles Mögliche passieren kann. Bereiten Sie sich daher rechtzeitig darauf vor, indem Sie unseren vollständigen Leitfaden zu Facebook Live Video lesen.

Link-Posts

Hierbei handelt es sich um Beträge, die auf einen Blog, eine Website o. ä. verlinken. Es ist die wahrscheinlich unkomplizierteste Art von Beitrag, aber dennoch ist auch hier Achtung geboten.

Um einen Link-Post zu erstellen, müssen Sie lediglich den Link in das Statusfeld einfügen. Facebook erfasst automatisch die Meta-Beschreibung und das Foto, sodass Sie mit wenig Aufwand einen gut aussehenden Beitrag erhalten. Fügen Sie dann einen Text hinzu, um den Lesern zu erklären, warum sie auf Ihren Beitrag klicken sollten.
Link-Posts eignen sich besonders zum Teilen Ihres eigenen Contents, Sie können aber auch Inhalte von Branchenexperten teilen. So hat das Magazin Entrepreneur zum Beispiel einen unserer Beiträge darüber, wie man Instagram Bildunterschriften erstellt, veröffentlicht.

Your Instagram caption should be attention-grabbing and easy to read. (on Hootsuite)

Posted by Entrepreneur on Tuesday, September 26, 2017

Wie finden Sie nun heraus, welchen Content Sie teilen sollten? Eine gute Möglichkeit zu erfahren, welche Inhalte bei Ihrer Zielgruppe gut ankommen bietet Social Listening. Finden Sie heraus, worüber sich Ihre Kunden, potenzielle Kunden, Fans und sogar Mitbewerber online unterhalten. Diese Einblicke sind äußerst wertvoll. Was schätzen Kunden an Ihren Produkten? Welche Herausforderungen stellen sich ihnen und wie können Ihr Produkt oder Service dabei helfen? Social Listening kann Ihnen bei diesen Fragen helfen.

Fixierte Beiträge

Ein fixierter Beitrag ist einfach nur ein Post, den Sie oben auf Ihre Facebook Seite “gepinnt” haben, und der nicht nach unten verschoben wird, wenn Sie einen neuen Beitrag posten. 

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Sie haben einen Beitrag, der aus allen anderen heraussticht? Einer, von dem Sie finden, dass er Ihre Marke perfekt widerspiegelt und Ihren Followern genau zeigt, warum sie Ihre Seite abonnieren? Pinnen Sie genau diesen Beitrag oben auf Ihrer Seite.

Sie können fixierte Beiträge auch dazu nutzen, wichtige Neuigkeiten zu teilen, das neueste Video vorzuführen oder auf Ihre neue Kampagne Aufmerksam zu machen. Sie erkennen einen gepinnten Beitrag an dem blauen Stecknadel-Symbol oben rechts auf einem Post.

Schritt 6: Mehr Likes und Follower

Nachdem Sie Ihre Facebook-Seite eingerichtet und begonnen haben, sie mit interessanten Inhalten zu füllen, ist es an der Zeit, die Sichtbarkeit Ihrer Seite zu erhöhen, um mehr Follower zu erhalten und die Interaktion zu fördern.

Machen Sie es Nutzern mit denen Sie bereits in anderen sozialen Netzwerken interagieren so einfach wie möglich machen, Ihre Facebook-Seite zu finden. Fügen Sie einen Link zu Ihrer Facebook Seite in Ihrer E-Mail-Signatur, Ihrem Newsletter und anderen Kanälen ein. Integrieren Sie auf Ihrer Webseite und Ihrem Blog Facebook “Gefällt-mir”- und “Teilen”-Buttons, damit Nutzer Ihre Seite mit einem Klick finden, teilen und ihr folgen können.

Um Ihre organische Reichweite zu steigern, stellen Sie sicher, dass der Content, den Sie auf Facebook posten, einfach zu teilen ist. Laut einer Studie der Customer Insight and Advertising Groups der New York Times „sollten Marketingexperten sich darauf konzentrieren, Content bereitzustellen, der die Beziehungen der Konsumenten untereinander verbessert.“ Mit anderen Worten: erstellen Sie wertvolle und unterhaltsame Inhalte, die Ihre Follower gerne mit ihren eigenen Freunden und Followern teilen.

Es muss mal wieder betont werden, dass Facebook ein soziales Netzwerk ist. Wenn Facebook-Nutzer, die mit Ihrer Marke zu interagieren versuchen, keine Reaktion erhalten, sind Sie kaum „sozial“. Follower, die gegen eine Wand reden werden Ihre Seite für eine Marke verlassen, mit der sie interagieren können.

Ihr Mantra sollte lauten: Antworten, Antworten, Antworten.

Planen Sie außerdem monatliche Audits Ihres Profils ein, um nach veralteten Inhalten zu suchen und diese zu entfernen. Stellen Sie sicher, dass Ihr Info-Bereich aktuell und markenkonform ist.

Schritt 7: Erstellen Sie eine Facebook-Gruppe

Facebook-Gruppen sind das Online-Äquivalent Ihres Lieblingscafés: Sie sind ein Ort, an dem Menschen zusammenkommen und Informationen und Ideen mit gleichgesinnten Nutzern in einer Online-Community austauschen können. Mit mehr als einer Milliarde Menschen, die jeden Monat Facebook-Gruppen nutzen, ist das Publikum zu groß, um es einfach zu ignorieren.

Eine eigene Facebook-Gruppe stellt eine effektive Möglichkeit dar, Ihre Fans an einem Ort zu sammeln und ermutigt sie, miteinander zu interagieren. Bauen Sie eine aktive Gemeinschaft von Leuten auf, die über Ihre Marke sprechen. Es ist eine großartige Möglichkeit, Kundendaten zu sammeln. Was sagen die Leute wirklich über Sie? Beinahe wie eine Fokusgruppe mit unbegrenzten Mitgliedern.

Sie können Facebook-Gruppen auch dazu nutzen, Ihre Expertise zu zeigen. Shirley Weir hat beispielsweise eine private Facebook Gruppe Menopause Chicks für Ihre Zielgruppe. Hier kommen Frauen zusammen und sprechen über persönliche Themen. So baut Weir Vertrauen und ein Zusammengehörigkeitsgefühl auf und kann gleichzeitig Ihr Wissen und Ihre Expertise zeigen.

Wie Sie Ihre eigene Facebook-Gruppe einrichten können erfahren Sie in unserem Blog-Beitrag Facebook-Gruppen für Einsteiger.

Manchmal kreieren Fans ihre eigene Facebook-Gruppe mit einem Fokus auf Ihre Marke (schauen Sie sich mal die Facebook-Gruppen zu FitBit an, um dies in Aktion zu sehen). Sie sind gut beraten diesen Gruppen beizutreten, um sicherzustellen, dass die Konversationen positiv und sachlich sind. Im Allgemeinen ist dies jedoch eine großartige Sache. Es zeigt, dass Ihre Marke eine engagierte Fangemeinde hat.

Schritt 8: Nutzen Sie Facebook-Ads

Der Facebook-Algorithmus bevorzugt Content von Freunden und Familie von Nutzern. Das bedeutet, dass Ihr Content nicht alle – nicht einmal die Mehrheit – Ihrer Follower auf den organischen Weg erreicht. Hier kommen Facebook-Ads ins Spiel.

Wie bei jeder Werbung zahlen Sie bei einer Facebook-Anzeige dafür, dass Content an eine bestimmte Zielgruppe ausgespielt wird. Es geht darum, dass Ihre Marke die richtigen Leute erreicht, um Ihre Conversion-Ziele zu erreichen.

Facebook bietet Werbeoptionen für geschäftliche Ziele innerhalb und außerhalb des Netzwerks – von Brand Awareness und Engagement bis hin zu App-Installationen und Store-Besuchen. In diesem Video erhalten Sie einen Überblick darüber, wie Sie eine Facebook-Kampagne einrichten.

Um mehr darüber zu erfahren, wie Sie Facebook-Ads-Kampagnen erstellen, lesen Sie unseren Leitfaden für Facebook-Werbung.

Hinweis: Auch wenn Sie nicht sofort Facebook-Anzeigen verwenden möchten, ist es eine gute Idee, Facebook-Pixel einzurichten. Dadurch erhalten Sie Zugriff auf wichtige Daten, wenn Sie Ihre erste Kampagne starten möchten. Facebook-Pixel ist ein einfacher Code, den Sie auf Ihrer Website platzieren, um Conversions zu erfassen, Remarketing für Nutzer durchzuführen, die Ihre Website bereits besucht haben, und benutzerdefinierte Zielgruppen für zukünftige Anzeigen zu erstellen. Einmal auf Ihrer Website platzieren, beginnt Facebook Pixel mit der Erfassung von Daten. So verfügen Sie über Zielgruppeninformationen, wenn Sie mit der ersten Kampagne beginnen.

Schritt 9: Ergebnisse messen und Strategie verfeinern

Jetzt ist es an der Zeit, die Leistung zu verfolgen und zu messen. Konnten Sie Ihre S.M.A.R.T. Ziele erreichen? Sehen Sie, was funktioniert hat und was nicht – und wie Sie Ihre Strategie in Zukunft verbessern können.

Über Facebook Insights können Sie die Interaktionen mit dem Content auf Ihrer Facebook-Seite verfolgen. Auf diese Weise können Sie Ihre Reichweite, das Engagement (Likes, Klicks, Kommentare) und Ihre Likes messen. Sie können auch sehen, welche Ihrer Posts dazu führen, dass Personen Ihre Seite nicht mehr mögen – eine wichtige Information dahingehend, was nicht funktioniert.

Mit Facebook Insights können Sie auch feststellen, welche Beitragsarten für Ihre Seite am besten geeignet sind. So finden Sie heraus, ob Ihr aktueller Mix funktioniert.

Für Aktionen außerhalb von Facebook (wie Einkäufe oder andere Website-Conversions) müssen Sie Tools wie Google Analytics, Hootsuite Impact und UTM-Parameter verwenden. Das mag kompliziert klingen, aber wir haben einen detaillierten Leitfaden erstellt, der Sie durch den Prozess führt.

Abgesehen davon, dass Sie Ihren Erfolg messen, ist es wichtig, Informationen darüber was funktioniert und was nicht auch tatsächlich anzuwenden und Ihre Strategie anzupassen. Die Daten zeigen Ihnen, was Sie beibehalten sollten und welche Taktiken Sie optimieren müssen. Durch diesen kontinuierlichen Prozess von Zielsetzung, Messen und Optimierungen Ihrer Strategie können Sie Ihre Leistung im Laufe der Zeit verbessern.

Wenn es um Facebook-Marketing geht, gibt es eine Menge zu lernen und es kann zunächst ein wenig überwältigend erscheinen. Die gute Nachricht ist jedoch, dass Sie auch ohne großes Budget beginnen können und dann mit der Zeit komplexere Strategien und bezahlte Kampagnen einzubinden, während Sie mehr Fachwissen erwerben.

Verwalten Sie Ihre Facebook-Präsenz mit Hootsuite: Planen Sie Ihre Posts voraus, teilen Sie Videos und interagieren Sie mit Ihren Fans – und messen Sie den Erfolg Ihrer Aktivitäten. Jetzt kostenlos testen.

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