Pinterest segelt ein bisschen im Windschatten der ganz großen Social Media-Netzwerke. Doch das visuelle Netzwerk ist enorm beliebt. Für Unternehmen ein guter Grund, sich näher damit zu beschäftigen. Spätestens wenn die neuen Werbemöglichkeiten nach Deutschland kommen, eröffnen sich hier ganz neue Chancen. 50% der Pinterest Nutzer stammen nicht aus den USA, die Anzahl aktiver Nutzer in Deutschland soll sich laut Pinterest in 2016 verdreifacht haben.

Pinterest ist mit seinen 200 Millionen Nutzern im Monat vielleicht kein Social Media-Gigant wie Facebook. Weil die Plattform bei wichtigen Käuferschichten ausgesprochen beliebt ist, gehört es dennoch in die Riege der wichtigen sozialen Netzwerke. Immerhin ist in den USA die Hälfte aller Millennials auf Pinterest unterwegs. Doch nicht nur junge Menschen pinnen hier ihre Ideen: 68 Prozent der US-amerikanischen Frauen zwischen 25 und 54 nutzen Pinterest ebenfalls. Und obwohl die Pinterest-Nutzer überwiegend weiblich sind, liegt der Männeranteil bei 40 Prozent.

Wenn Pinterest noch kein fester Bestandteil Ihrer Geschäftsstrategie ist, verpassen Sie eine wichtige Gelegenheit, um potenzielle Neukunden zu erreichen.

Bonus: Erfahren Sie in unserem Schritt-für-Schritt-Leitfaden, wie Sie eine Social Media-Strategie erstellen und Ihre Präsenz in den sozialen Netzwerken mit Hootsuite optimieren.

Warum Sie Pinterest für Ihr Unternehmen nutzen sollten

Menschen sind aus ganz anderen Gründen auf Pinterest als auf Facebook, Instagram oder ähnliche Netzwerken. Sie suchen nach Inspiration, unter anderem auch ganz gezielt nach Kaufideen für neue Produkte. Laut einer Studie von eMarketer hat nur Facebook mehr Einfluss als Pinterest, wenn es um die Kaufentscheidungen von Social Media-Nutzern aus den USA geht.

Mehr als zwei Drittel der Pinterest-Nutzer gaben an, sie hätten auf der Plattform eine neue Marke oder ein neues Produkt entdeckt. Und gigantische 93 Prozent (ja, tatsächlich fast alle) sagten, sie würden das Netzwerk bei der Planung ihrer Käufe nutzen.

Aber sie planen nicht nur. Die Hälfte der Pinterest-Nutzer hat tatsächlich etwas gekauft, nachdem ihnen ein „Promoted Pin“ (in deutschsprachigen Ländern noch nicht verfügbar) angezeigt wurde. Und zwei Drittel betrachten gemerkte Pins, während sie im Laden einkaufen.

Überblick: Pinterest für Unternehmen

Pinterest unterscheidet sich etwas von anderen sozialen Netzwerken. Bevor wir über den Einsatz von Pinterest für Unternehmen sprechen, hier ein kurzer Überblick über die wichtigsten Begriffe.

Pin

Ein Pin ist einfach ein auf Pinterest gespeichertes Lesezeichen für ein Foto oder Video. Für Unternehmen ist allerdings die Verlinkung wichtiger als das Bild selbst: Jeder Pin enthält einen Link zur ursprünglichen Quelle. Pinterest ist also eine ausgezeichnete Möglichkeit, Traffic auf Ihre Website weiterzuleiten.

Pinnwände

Pinterest-Nutzer (auch „Pinner“ genannt) „merken“ sich eine Menge Dinge – aktuell sind es unglaubliche 100 Milliarden Pins. Um den Überblick zu behalten, werden die Pins verschiedenen Kollektionen, sogenannten „Pinnwänden“ zugeordnet. Der Pinterest-Account von Hootsuite hat zum Beispiel Pinnwände für Fallstudien, Best Practices & Trends und Infografiken

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Zum kostenlosen Leitfaden

Pinterest-Nutzer können entweder Ihrem gesamten Account folgen oder einer einzelnen Pinnwand, die sie besonders interessiert. Die von Ihnen gespeicherten Pins sieht der Nutzer dann in seinem Newsfeed.

Feed

Der Pinterest-Feed entspricht dem Newsfeed in jedem anderen sozialen Netzwerk – eine Mischung aus Links und Inhalten von Pinnwänden oder Accounts, denen ein Nutzer folgt.

So richten Sie einen Unternehmens-Account auf Pinterest ein

Wenn Sie Pinterest als Marketinginstrument für Ihr Unternehmen einsetzen wollen, sollten Sie statt einer privaten Präsenz besser einen Unternehmens-Account einrichten. Dieser bietet spezielle Funktionen für Unternehmen, etwa Pinterest Analytics und die Möglichkeit, auf Pinterest zu werben (derzeit nur in den USA, Kanada und Großbritannien).

Besitzen Sie bereits ein privates Profil auf Pinterest, lässt sich dieses in einen Unternehmens-Account umwandeln. Sie brauchen nur ein paar zusätzliche Informationen zu Ihrem Unternehmen eingeben und die Geschäftsbedingungen für Unternehmen akzeptieren.

Sie sind noch nicht auf Pinterest vertreten? So richten Sie einen Account für Ihr Unternehmen ein.

Schritt 1: Pinterest for Business-Account einrichten

  1. Gehen Sie auf die Pinterest for Business-Seite und klicken Sie auf Als Unternehmen beitreten.
  2. Geben Sie Ihre Email-Adresse, ein Passwort sowie Namen und Web-Adresse Ihrer Firma ein und entscheiden Sie sich für eine Kategorie: Berufliches, Persönlichkeit, Medien, Marke, Einzelhändler, Online-Marktplatz, Lokale Geschäfte, Institution/gemeinnützige Einrichtung oder Sonstiges.
  3. Lesen Sie sich die Allgemeinen Geschäftsbedingungen und die Datenschutzrichtlinien aufmerksam durch. Dann klicken Sie auf Konto einrichten.

Schritt 2: Profil vervollständigen

Der Grundstein für Ihr Pinterest-Konto ist nun gelegt. Damit Ihre Marke attraktiv und glaubwürdig wirkt, müssen Sie jedoch Ihr Profil mit Detailinformationen vervollständigen.

  1. Loggen Sie sich in Ihrem neuen Pinterest-Konto ein, gehen Sie auf das Profil-Symbol recht oben und klicken Sie auf Einstellungen.
  2. Scrollen Sie bis zum Abschnitt „Profil“. Laden Sie dort ein Profilbild hoch (optimale Größe: 165×165 Pixel), füllen Sie das „Über mich“-Feld aus und fügen Sie Ihren Unternehmensstandort hinzu. Klicken Sie dann auf Einstellungen speichern.

Schritt 3: Website verifizieren

Ist Ihre Website verifiziert, erfahren Sie, welche Inhalte davon als Pins gemerkt werden. Zusätzlich wird auf allen von Ihrer Website stammenden Pins Ihr Logo angezeigt. Eine Verifizierung Ihrer Website führt außerdem zu einem höheren Ranking Ihrer Pins in den Suchergebnissen.

  1. Scrollen Sie in den Pinterest-Einstellungen zum Abschnitt „Profil“ und klicken Sie auf Website verifizieren.
  2. Es erscheint ein HTML-Code. Übertragen Sie diesen mittels Copy-and-Paste in den Header der Index-Seite Ihrer Website.
  3. Klicken Sie auf Fertig.
  4. Testen Sie, ob Ihre Website verifiziert ist. Speichern Sie dafür einen Link von Ihrer Website als Pin. Unterhalb des Pins sollten Sie nun Ihr Logo oder Profilbild sehen.

Schritt 4: Pinnwände erstellen

Damit ist Ihr Account startklar. Jetzt können Sie loslegen und Inhalte veröffentlichen und organisieren. Liefern Sie den Pinterest-Nutzern einen Grund, entweder Ihrem gesamten Account oder einer oder mehrerer Ihrer Pinnwände zu folgen.

  1. Gehen Sie in Ihrem Pinterest-Konto auf die Pinnwand-Liste. Durch einen Klick auf das rote „Plus“-Symbol (Pinnwand hinzufügen) erstellen Sie eine neue Pinnwand.

  1. Bezeichnen Sie für Ihre Pinnwand möglichst treffend. Die Bezeichnung sollte überzeugend, aber eindeutig sein und vermitteln, was Sie auf dieser Pinnwand speichern wollen. Aber Achtung: Titel mit einer Länge von mehr als 20 Zeichen werden abgeschnitten.
  2. Gehen Sie nun wieder auf die Pinnwand-Liste. Klicken Sie dort auf Ihre neu erstellte Pinnwand, dann auf das Bleistift-Symbol und fügen Sie weitere Details hinzu.
  3. Beschreiben Sie klar und deutlich, was auf dieser Pinnwand zu sehen sein wird und wählen Sie eine passende Kategorie aus. Wenn Sie zwar Pins auf der Pinnwand speichern, diese anderen Nutzern aber noch nicht zeigen wollen, können Sie die Option „geheim“ aktivieren und die Pinnwand erst später veröffentlichen.

 

Schritt 5: Pinnen Sie los!

Ihre Pinnwände haben Sie eingerichtet. Jetzt wird es Zeit, ein paar Pins hinzuzufügen. Am schnellsten und einfachsten funktioniert das durch Installation des Pinterest-Browserbuttons. Mit dem Button können Sie mit nur wenigen Klicks auf der Plattform speichern, was auch immer Sie im Netz entdecken.

  1. Installieren Sie den entsprechenden Browserbutton für Ihren bevorzugten Browser.
  2. Wollen Sie etwas aus dem Internet pinnen, klicken Sie in der Menüleiste Ihres Browsers auf das Pinterest-Symbol.
  3. Wählen Sie aus den angezeigten Bildern Ihren Favoriten und drücken Sie Merken.
  4. Fügen Sie eine Beschreibung hinzu oder ändern Sie diese.
  5. Legen Sie fest, auf welcher Ihrer Pinnwände der Pin zu sehen sein soll.

Haben Sie bereits mehrere Pins auf einer Pinnwand hinzugefügt, können Sie den optisch ansprechendsten zum Cover machen.

  1. Gehen Sie in Ihrer Pinnwand-Liste zur gewünschten Pinnwand und klicken Sie auf Bearbeiten. Oder Sie öffnen die Pinnwand und klicken auf das Bleistift-Symbol.
  2. Scrollen Sie ein wenig hinunter, klicken Sie auf Cover ändern und wählen Sie den gewünschten Pin.

So nutzen Sie Pinterest mit Hootsuite

Sparen Sie Zeit, indem Sie Ihr Pinterest Business-Account genauso wie Ihre anderen Social Media-Kanäle verwalten. Vom Hootsuite Dashboard aus können Sie neue Board kreieren, Pins posten und diese für spätere Veröffentlichungstermine terminieren. Sie können die Pins auch an mehrere Boards gleichzeitig senden.

Pinterest für Unternehmen: Tipps und Strategien

1. Fügen Sie einen Merken-Button auf Ihrer Website hinzu

Wenn Sie wollen, dass die Nutzer aktiv werden, müssen Sie ihnen so einfach wie möglich machen. Mit einem Merken-Button auf Ihrer Website können Nutzer Ihren Content auch ohne Pinterest-Browserbutton mit nur einem Klick pinnen. Das lohnt sich: Auf diese Weise lässt sich Anzahl der Merken-Aktivitäten von Ihrer Website verfünffachen.

Zur Auswahl stehen automatische Buttons – auf jedem Bild Ihrer Website erscheint ein Merken-Button, den die Nutzer anklicken können – oder Mouseover-Buttons. Letztere erscheinen nur, wenn jemand mit dem Mauszeiger über ein Bild fährt. Alternativ können Sie den Pinterest Merken-Button auch nur zu bestimmten Bilder Ihrer Website hinzufügen.

Den Merken-Button erstellen Sie mit dem Pinterest Widget Builder.

2. Pinnen Sie regelmäßig

Pinterest selbst empfiehlt, zumindest einmal täglich etwas zu pinnen, am besten während Spitzenzeiten. Für Marken aus den USA sind das laut dem Netzwerk zum Beispiel die Abende und Wochenenden. Die Plattform betont auch immer wieder, Regelmäßigkeit sei Trumpf – falls Sie also vorhaben, im Laufe einer Woche eine größere Anzahl von Inhalten zu veröffentlichen, teilen Sie diese auf und pinnen besser jeden Tag ein paar anstatt alle auf einmal.

Möchten Sie Pins passend zu einem Feiertag, saisonalen Ereignis oder Event erstellen, sollten Sie diese etwa 45 Tage davor veröffentlichen.

3. Legen Sie Wert auf starke visuelle Botschaften

Pinterest ist ein sehr stark visuell geprägtes Medium. Das Erstellen hochwertiger Bilder zahlt sich also in jedem Fall aus. Ihre Fotos sollten übersichtlich, gut belichtet und arrangiert und – der wichtigste Punkt – vor allem scharf sein. Keine Zeit, Tools oder Fähigkeiten um eigene Bilder zu erstellen? Sie können jederzeit auf Fotos von einer der zahlreichen Bildagenturen zurückgreifen, auch lizenzfrei.

Überlegen Sie sich kreative Möglichkeiten, um Ihr Produkt und Ihre Marke visuell ins beste Licht zu setzen. Pinterest untersuchte die Performance von 50.000 Werbe-Pins und stellte fest, dass Lifestyle-Bilder stets erfolgreicher waren als reine Produktbilder. So waren die Clickthrough-Raten von Mode-Pins, die die Produkte im Alltagseinsatz zeigten, um 30 Prozent höher als bei reinen Produktbildern, die Checkout-Rate sogar um 170 Prozent.

Ein Beispiel: Dieser Pin von Hunter Boots zeigt statt einer simplen Großaufnahme der Schuhe, wie sich diese am besten kombinieren lassen.

 

80 Prozent der Pinterest-Nutzer loggen sich über die Pinterest-App auf einem mobilen Endgerät in das Netzwerk ein. Die Bilder sollten also für die Darstellung auf kleinen Bildschirmen optimiert sein. Fotos im Hochformat sind hier die beste Wahl, weil Sie aus diesen am meisten herausholen können. Das Seitenverhältnis kann bis zu 1:2,8 betragen, 2:3 gilt aber als ideal. Ihre Bilder sollten daher eine Größe von 600 x 900 Pixel aufweisen. Fotos mit einer Länge von mehr als 1.560 Pixel werden abgeschnitten.

Ergänzen Sie Ihre Bilder um ein paar Zeilen Text und geben Sie damit einen Vorgeschmack auf den verlinkten Inhalt. Pins zum Thema Essen und Trinken mit Text im Bild erzielten 23 Prozent höhere Click-Through-Raten und wurden 31 Prozent häufiger gepinnt. Aber übertreiben Sie es nicht – die Plattform rät explizit von überladenen, unruhigen Bildern ab.

Dieser Pin von Kraft Foods ist ein gutes Beispiel für die richtige Menge Text:

Die Enhance Photo Editor-App von Hootsuite bietet eine einfache Möglichkeit, Ihren Bildern ein, zwei Zeilen Text und Ihr Logo hinzuzufügen und es automatisch auf die optimale Größe für einen Pin zurecht zu schneiden.

Denken Sie stets auch daran, dass Sie mehrere Pins mit unterschiedlichen Bildern erstellen können, die alle auf dieselben Website-Inhalte verlinken. Das ist nicht nur erlaubt, sondern wird sogar ausdrücklich empfohlen, da unterschiedliche Bilder auch unterschiedliche Zielgruppen ansprechen können.

4. Aber vernachlässigen Sie den Text nicht

Ja, Pinterest ist ein visuelles Medium – aber großartige Bilder allein erzeugen noch kein echtes Engagement. Nutzen Sie daher die Bildbeschreibung, um dem Betrachter Ihres Pins genau zu erklären, was ihn erwartet, wenn er die verlinkten Inhalte auf Ihrer Website anklickt. Bauen Sie die wichtigsten Schlagworte ein, damit Ihre Pins auch gefunden werden (aber bitte sinnvoll und nützlich und keine „Keyword-Wüsten“).

Die Beschreibung dieses Pins von BobVila.com enthält einige gute Keywords zu Stromausfällen (und den Wetterereignissen, die sie verursachen). Trotzdem klingt es nicht so, als wäre sie nur für Suchmaschinen verfasst worden:

Erstellen Sie mehrere Pins, die zu denselben Inhalten führen, sollten Sie für jeden dieser Pins eine spezielle und eindeutige Beschreibung verfassen.

Sorgen Sie auch dafür, dass der verlinkte Content hält, was Sie versprechen. Hochwertige Inhalte begeistern die Pinterest-Nutzer dafür, Ihrer Marke innerhalb und außerhalb von Pinterest zu folgen und mit ihr zu interagieren. Umgekehrt bestraft Pinterest auch Pins mit ungültigen Links. Stellen Sie also sicher, dass alle gepinnten Links korrekt und aktuell sind.

5. Nutzen Sie bei passender Gelegenheit Rich Pins

Rich Pins enthalten zusätzliche Informationen darüber, was die Nutzer erwartet, wenn sie auf einen Pin klicken. Die Informationen stammen von den Metadaten Ihrer Website. Rich Pins sind für Artikel, Produkte und Rezepte verfügbar (aktuell noch nicht für den deutschsprachigen Raum) – mit anderen Worten: Rich Pins lassen sich ziemlich sicher für die Inhalte Ihrer Website verwenden, die Sie selbst pinnen, oder von denen Sie hoffen, dass andere sie pinnen.

Rich Pins für Artikel zeigen beispielsweise den Titel, den Namen des Autors, das Datum der Veröffentlichung und eine kurze Zusammenfassung der Story an. Darüber hinaus enthalten sie einen deutlichen Hinweis, dass der Link zu einem Artikel führt, und einen Call-to-Action-Button. Dieser Rich Pin hier stammt zum Beispiel von der Grammar Girl Website:

Hier finden Sie die Anleitung von Pinterest zur Implementierung von Rich Pins auf Ihrer Website.

6. Vernetzen Sie sich

Denken Sie daran: Pinterest ist ein soziales Netzwerk, keine Online-Reklametafel. Sollen die Nutzer mit Ihren Pins interagieren, müssen Sie selbst das ebenfalls tun. Folgen Sie Pinnwänden und Konten anderer, relevanter, aber nicht konkurrierender Marken Ihrer Branche. Vergeben Sie Likes und betreiben Sie Engagement mit Pins, die für Ihr Geschäftsfeld relevant sind.

Wenn Sie wollen, können Sie auch Mitarbeiter und Markenbotschafter einladen, sich an Gruppen-Pinnwänden zu beteiligen und so Teil Ihres Pinterest-Netzwerks zu werden. Zu dieser Pinnwand von Allrecipes fügen über 100 sogenannte „Allrecipes Allstars“ Rezept-Pins hinzu. Mit fast 400.000 Followern wurde die Pinnwand für Allrecipes zum großen Erfolg.

7. Erzielen Sie bessere Ergebnisse mit Analytics

Pinterest Analytics liefert Ihnen wichtige Informationen darüber, welche Arten von Content auf der Plattform besonders erfolgreich sind. Mit der Zeit können Sie so Ihre Strategie für Pinterest for Business optimieren und bessere Resultate erzielen. Sie können feststellen, welche Pins besonders beliebt sind und welche den meisten Traffic für Ihre Website generieren, damit Sie sich auf die Kennzahlen konzentrieren, die für Ihr Unternehmen besonders wichtig sind.

Außerdem erfahren Sie, auf welchen Pinnwänden Ihre Pins zu finden sind. Das liefert Ihnen Hinweise darauf, wie die Pinner Ihr Unternehmen und Ihre Produkte sehen und eröffnet neue Ideen, wie Sie Ihr Pinterest-Budget optimal einsetzen können. Und Sie erhalten Informationen über Demografie und Interessen der Nutzer, die mit Ihren Pins interagieren. Sie gewinnen wertvolle Erkenntnisse, die Ihnen helfen, Ihre Strategie perfekt auf exakt die richtige Zielgruppe auszurichten.

Die Mode-Marke Reiss stellte zu ihrer Überraschung fest, dass die Männermode-Pins mehr Klicks und Seitenaufrufe generierten als die für Frauenmode. Rasch wurde die bis dahin auf Frauen ausgerichtete Pinterest-Strategie überarbeitet, um Männer verstärkt anzusprechen. Die Marke gewann noch mehr männliche Follower und verzeichnete einen enormen Anstieg der Referrals auf ihre Männermode-Seiten.

Zugang zu Analytics erhalten Sie auf Ihrem Profil. Klicken Sie dort links oben auf Analytics. In unserem Blog-Post zum Thema Pinterest Analytics für Unternehmen erfahren Sie im Detail, wie Sie anhand dieser Daten Ihre Strategie optimieren können.

8. Probieren Sie Promotes Pins aus (sobald sie verfügbar sind)

Promoted Pins (oder Werbe-Pins) sind eine ausgezeichnete Möglichkeit, Ihre Pins einer größeren Gruppe von Leuten zu präsentieren und Ihre Marke mehr in die Öffentlichkeit zu rücken. Die Breitenwirkung von Werbe-Pins ist aber weit größer als ihr Preis. Eigene Daten von Pinterest zeigen, dass Werbetreibende im ersten Monat nach dem Start einer Promoted-Pin-Kampagne im Durchschnitt 20 Prozent mehr organische Klicks generieren. Promoted Pins sind bisher nur für die englischsprachigen Märkte USA, Großbritannien, Kanada, Irland, Australien und Neuseeland verfügbar, sollen aber künftig auch im deutschsprachigen Markt eingeführt werden. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

Werbe-Pins sind anhand des Wortes „Promoted“ unterhalb des Pins erkennbar. Ein Klick auf die drei Punkte zeigt, wer für diesen Werbe-Pin bezahlt hat, beispielsweise bei diesem Promoted Pin von StyleBistro:

Speichern Pinterest-Nutzer einen Werbe-Pin auf ihrer eigenen Pinnwand, erscheint er dort jedoch als ganz normaler, organischer Pin. Die Kennzeichnung als Werbe-Pin entfällt. So sieht der Pin aus unserem Beispiel an der Pinnwand eines anderen Nutzers aus:

Unser umfassender Leitfaden für Werbung auf Pinterest führt Sie Schritt für Schritt zur einer erfolgreichen Werbe-Pin-Kampagne.

Sparen Sie Zeit und verwalten Sie Pinterest über Hootsuite. Von nur einem einzigen Dashboard aus können Sie Ihre Pins erstellen, terminieren oder direkt veröffentlichen, neue Boards erstellen oder Pins an verschiedene Boards gleichzeitig schicken. Das alles, während Sie Ihre anderen Social Media-Profile verwalten.

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