LinkedIn Ads

Leitfaden LinkedIn Ads: So werben Sie erfolgreich auf LinkedIn

Im deutschsprachigen Raum hat LinkedIn im Sommer 2017 die 10-Millionen-Nutzer-Marke geknackt. Auch als B2B-Werbemedium für Unternehmen gewinnt das US-amerikanische Karrierenetzwerk an Boden.

Sie überlegen, wie Sie das weltweit größte Business-Netzwerk LinkedIn am besten in Ihre Social Media-Strategie integrieren können? Als Vermarkter sollten Sie sich mit LinkedIn Ads beschäftigen.

Der größte Vorteil von LinkedIn: es handelt sich um ein absolut zielgerichtetes Social Media-Netzwerk. Hier geht es nur ums Geschäft. Immer. Damit ist es besonders für B2B-Organisationen interessant. Wer auf LinkedIn wirbt, kann aus einer ganzen Reihe von Anzeigenformaten wählen und damit genau die richtigen Leute ansprechen und erreichen – und zwar dann, wenn die Zielgruppe gerade ans Geschäft denkt.

In diesem Blogpost erfahren Sie, wie sich LinkedIn von einer rein auf digitale Lebensläufe fokussierten Plattform zum Content-Marketing-Star gemausert hat und dabei auf 500 Millionen Nutzer angewachsen ist. Außerdem verraten wir Ihnen, wie Sie LinkedIn-Anzeigen nutzen können, um sich in diesem geschäftsorientierten Umfeld Aufmerksamkeit zu verschaffen.

Inhalt

Warum sich LinkedIn Ads lohnen

Anzeigentypen auf LinkedIn

So werben Sie auf LinkedIn: eine Schritt-für-Schritt-Anleitung

Tipps und Best Practices für Selbstbedienungs-Anzeigen bei LinkedIn

Allgemeine Tipps und Best Practices zur Werbung auf LinkedIn


Bonus: Erfahren Sie in unserem Schritt-für-Schritt-Leitfaden, wie Sie eine Social Media-Strategie erstellen und Ihre Präsenz in den sozialen Netzwerken mit Hootsuite optimieren.

Warum sich LinkedIn Ads lohnen

Der Weg zu einer eindeutigen Positionierung war für LinkedIn nicht ganz einfach. Lange Zeit stand die Frage im Raum, worum es sich bei diesem Social Media-Netzwerk eigentlich dreht. Man registrierte sich, lud ein halbwegs professionelles Foto von sich hoch und fügte seine Kollegen als Freunde hinzu. Und dann?

Heute ist LinkedIn ganz anders – viel interessanter und nützlicher. Das gilt für Nutzer wie für Vermarkter, vor allem mit Hilfe von LinkedIn-Anzeigen (auf die wir dann im Detail eingehen).

Was hat sich verändert?

LinkedIn führte einige maßgebliche neue Funktionen ein und verbesserte seine Benutzerfreundlichkeit. Dadurch konnte das Netzwerk seine Community immer weiter ausbauen und an sich binden. Mittlerweile sind 40 Prozent aller Nutzer täglich auf LinkedIn unterwegs. Zu den Neuerungen zählen:

  • bessere Mobil-Apps
  • optimiertes Design der Desktop-Version
  • reichhaltigere Content-Funktionen
  • verbessertes Anti-Spam-Management
  • Videos

Die reichhaltigere Nutzererfahrung hat dafür gesorgt, dass sich viele Menschen gerne auf LinkedIn aufhalten. Den Statistiken des Netzwerks zufolge gehören zu seinen Mitgliedern 61 Millionen Influencer, 40 Millionen Entscheidungsträger und 10 Millionen Meinungsführer – mit anderen Worten: „die Profis dieser Welt“.

Ein AdWeek-Artikel, der sich mit dem erstaunlichen Wachstum von LinkedIn beschäftigt, zitierte Jessie Liu, leitende Analystin bei Forrester Research: „LinkedIn verfügt – mehr als die meisten anderen Social Media-Netzwerke – über sehr stabile und tiefgehende Benutzerdaten. Das Netzwerk weiß, wo Sie sich aufhalten, kennt Ihre Bildungshistorie, Ihren beruflichen Werdegang und Ihre Interessen. Das macht es sehr viel wertvoller als beispielsweise Twitter.“

Mit LinkedIn-Werbung können Vermarkter tief in dieser Daten-Goldmine schürfen. Die Vorteile liegen auf der Hand:

LinkedIn-Anzeigen bieten Ihnen sogar garantierte Ad-Impressions. Sie können Ihre Werbeanzeige erstellen und genau sehen, wie groß das Publikum ist, das Sie damit erreichen werden – bevor Sie auch nur einen Cent bezahlt haben.

Aber funktioniert es auch? Wird LinkedIn tatsächlich dazu genutzt, Inhalte zu entdecken und mit diesen zu interagieren? Nach eigenen Angaben von LinkedIn wird mit Content 15 Mal so häufig interagiert wie mit Stellenausschreibungen.

An den Vorteilen von LinkedIn und LinkedIn Ads gibt es also nichts zu rütteln. Steigen wir also in die spezifischen Details der Werbung auf LinkedIn ein – zuerst ein Überblick zu den Anzeigenformaten auf LinkedIn.

Anzeigentypen auf LinkedIn

Ob Sie nun Führungskräfte, Influencer oder Jobsuchende erreichen wollen – es gibt diverse Werbemöglichkeiten über Anzeigenformate wie Selbstbedienungs-Anzeigen, Partnerprogramme und andere Optionen. Jeder Anzeigentyp hat eigene Vorteile und bewährte Best Practices.

LinkedIn-Selbstbedienungs-Anzeigen

Mit dem Kampagnen-Manager von LinkedIn können Sie Ihre eigenen Werbeanzeigen erstellen und veröffentlichen. Dieses Tool lässt Sie Kampagnen vorausplanen, die richtige Zielgruppe ansprechen und zeigt Ihnen Branche, Tätigkeitsbereich und Karrierestufe der Nutzer, die Ihre Anzeigen anklicken. Wenn Sie über ausreichend Zeit und Ressourcen verfügen, ist dieses Werbeformat die einfachste Option. Es eignet sich außerdem ausgezeichnet, um ein wenig in LinkedIn-Werbung hineinzuschnuppern.

Derzeit gibt es bei LinkedIn drei Werbeoptionen, die laut dem Netzwerk 2018 um Videoanzeigen erweitert werden sollen:

Sponsored Content

LinkedIn-Ads Sponsored content

Sponsored Content erlaubt es Ihnen, Posts auf Ihrer Unternehmensseite mit einem von Ihnen ausgewählten Zielpublikum auf LinkedIn zu teilen. Sie können damit Firmennachrichten, Promotions, relevante Branchenartikel, SlideShare-Präsentationen sowie Vimeo- und YouTube-Videos zu verbreiten.

Die Anzeigen erscheinen im Homepage-Feed (auf Desktop-Computern, Smartphones und Tablets) und rechts auf der Desktop-Homepage. Wenn Sie beispielsweise ein nur einen Tag gültiges Sonderangebot oder das Video einer aktuellen Wohltätigkeitsveranstaltung Ihres Unternehmens bekannter machen wollen, ist eine Sponsored Content-Aktualisierung die beste Möglichkeit.

Warum Sponsored Content?

  • Mehr Reichweite für Ihre Inhalte
  • Mehr Follower für Ihre Unternehmensseite
  • Mehr Zugriffe und Klicks auf Desktop-Computern, Tablets und Handys
  • Integration von Leadgenerierungs-Formularen in Anzeigen

Sehen Sie sich die LinkedIn-Werbemittel-Spezifikationen für Sponsored Content an.

Textanzeigen

LinkedIn-Ads Textanzeigen

Mit Hilfe von Textanzeigen können Sie den Traffic auf Ihrer LinkedIn-Unternehmensseite oder Ihrer Website steigern. Diese schnelle und einfache Option nur für Desktop-Computer erlaubt es Ihnen, eine attraktive Überschrift, eine Beschreibung und ein auffallendes Bild in diversen Anzeigenformaten zu präsentieren. Ihre Werbung kann unter „Anzeigen, die Sie vielleicht interessieren“ oder als Textlink-Anzeige ganz oben auf der Seite erscheinen. Wenn Sie schwer beschäftigte Fachleute beim Browsen auf LinkedIn auf sich aufmerksam und eventuelle Stellenangebote bekannter machen wollen, sind Textanzeigen eine geeignete Option.

Warum Textanzeigen?

  • Schneller und einfacher Einstieg
  • Budgets selbst festlegen
  • Zielgruppen mit ultrafein einstellbaren B2B-Filtern wählen
  • Conversions verfolgen

Sehen Sie sich die LinkedIn-Werbemittel-Spezifikationen für Textanzeigen an.

Sponsored InMail

LinkedIn-Ads sponsored InMail

Mit Sponsored InMail können Sie personalisierte Nachrichten über den LinkedIn-Mail-Client LinkedIn Messenger an von Ihnen ausgewählte Nutzer senden. Die Empfänger erhalten Sponsored InMails nur, wenn sie gerade auf LinkedIn aktiv sind – so werden die Anzeigen leichter bemerkt. Diese Methode ist sehr effektiv, wenn Sie auf eine persönlichere Ansprache setzen, um die Conversion-Rate zu erhöhen.

Warum Sponsored InMail?

  • Versenden von personalisierten Einladungen zu Webinaren und anderen Events
  • Zielgerichtete Werbung an das richtige Publikum
  • Bewerbung von Download-Content wie E-Books und White Papers

Sehen Sie sich die LinkedIn-Werbemittel-Spezifikationen für Sponsored InMail an.

Videoanzeigen (demnächst)

Im Oktober 2017 gab LinkedIn bekannt, dass Videoanzeigen getestet würden. Nach einer Betaphase mit einer begrenzten Anzahl von Werbetreibenden soll dieses Format in der ersten Jahreshälfte 2018 für alle bereitgestellt werden – zunächst auf Smartphones und später auf dem Desktop.

Videoanzeigen werden über den Kampagnen-Manager zugänglich sein. Sie sollen dieselben Zielgruppen-, Budgetierungs- und Reporting-Tools bieten wie die anderen Werbeformen. Wir halten Sie in unserem Blog auf dem Laufenden.

LinkedIn Display-Werbung

Display Ads ist die programmatische Werbelösung von LinkedIn. Das bedeutet, dass Sie die Werbeanzeigen über Ihre bevorzugte Werbeplattform oder in einer privaten oder öffentlichen Auktion buchen können.

Display-Werbung bietet eine breitere Palette an Medientypen – Text, Audio, Video und Bilder – das macht die Anzeigen auffälliger und interaktiver.

Wenn Sie Ihr Unternehmen der gewünschten Zielgruppe zu einem frühen Zeitpunkt im Kaufzyklus näher bringen und die Markenbekanntheit in großem Maßstab erhöhen wollen, ist diese Werbeform eine effiziente Option.

Warum Display-Werbung?

  • Mehr Fachkräfte, Vordenker, Entscheidungsträger und Influencer erreichen
  • Ansprechendere und auffälligere Anzeigen kreieren
  • Platzierung von Anzeigen auf Traffic-intensiven LinkedIn-Seiten

Sehen Sie sich die LinkedIn-Werbemittel-Spezifikationen für Display-Werbung an.

LinkedIn Dynamic Ads

LinkedIn-Ads Dynamic Ads

Dynamic Ads sind hochgradig individualisierbare, personalisierte Anzeigen, die anhand der Aktivitäten Ihrer Zielgruppe dynamisch generiert werden. Wenn LinkedIn beispielsweise weiß, dass jemand nach einem Job in Ihrer Branche sucht, können Sie diese Person zur richtigen Zeit mit der richtigen Botschaft ansprechen. Sie verfassen Ihre eigenen Anzeigentexte, wählen einen Call-to-Action (CTA) aus und verwenden dynamisch generierte Bilder aus LinkedIn-Mitgliederprofilen.

Diese Werbeform ist besonders gut dazu geeignet, Beziehungen aufzubauen und personalisierte Botschaften an die einflussreichsten Mitglieder Ihrer Zielgruppe zu senden. Dynamic Ads lassen ihre Empfänger aufhorchen und wecken ihre Aufmerksamkeit.

Warum Dynamic Ads?

  • Überzeugende, personalisierte Botschaften für eine höhere Response
  • Verschiedene Zielgruppenkriterien zur Auswahl
  • Maßgeschneiderte CTAs für spezifische Aktionen
  • Mehr Follower für Unternehmensseiten generieren

Sehen Sie sich die LinkedIn-Werbemittel-Spezifikationen für Dynamic Ads an.

LinkedIn Marketingpartner Ads

Sie können auch mit einem LinkedIn-Partner zusammenarbeiten. Jeder Partner bietet eigene Tools und Angebote für erfolgreiche Werbekampagnen auf LinkedIn, darunter Werbetechnologien, Content-Erstellung und Mediaeinkauf. Damit lässt sich ein höherer ROI erzielen, als allein über den Kampagnen-Manager.

Hootsuite ist stolz darauf, ein LinkedIn-Marketingpartner zu sein. Wir helfen unseren Nutzern dabei, die Lücke zwischen Paid- und organischen Kampagnen zu schließen, und liefern vollständige Erkenntnisse zur Performance ihrer Werbekampagne auf LinkedIn.

Warum mit einem LinkedIn-Partner zusammenarbeiten?

  • Zum Erreichen spezifischer Marketingziele
  • Mehr Interaktionen und eine bessere Performance für LinkedIn Ads
  • Zusammenarbeit mit Experten für LinkedIn-Werbung

So werben Sie auf LinkedIn: eine Schritt-für-Schritt-Anleitung

Zuallererst benötigen Sie einen LinkedIn-Account. Hier finden Sie ein paar schnelle Tipps zum Einrichten eines LinkedIn-Kontos. Sie brauchen außerdem eine Unternehmensseite, wenn Sie Sponsored Content-Werbeanzeigen schalten wollen – eine Unternehmensseite ist prinzipiell nützlich. Hier finden Sie unseren Leitfaden zum Erstellen einer LinkedIn-Unternehmensseite.

So werben Sie mit Selbstbedienungs-Anzeigen auf LinkedIn

Sobald Sie Ihr Konto oder Ihre Konten eingerichtet haben, können Sie mit LinkedIn-Selbstbedienungs-Anzeigen loslegen. Halten Sie sich dabei an die folgenden sechs Schritte, die hier noch genauer ausgeführt sind.

Schritt 1: Richten Sie ein Kampagnen-Manager-Konto ein.

Dieser Schritt nimmt nur wenige Minuten in Anspruch. Sie können mehrere Konten einrichten.

Schritt 2: Wählen Sie die Art Ihrer Anzeige aus.

Wählen Sie aus, welchen Anzeigentyp Sie erstellen wollen. Sie können alle drei Formate innerhalb einer Kampagne verwenden, um eine möglichst große Wirkung und Reichweite zu erzielen.

Bei jedem der drei Formate müssen Sie einen Kampagnennamen festlegen und die Sprache Ihrer Zielgruppe auswählen. Bei Sponsored Content-Anzeigen müssen Sie sich auch für einen konkreten Call-to-Action entscheiden:

Schritt 3: Erstellen Sie Ihre Anzeige.

Der Kampagnen-Manager führt Sie durch den Prozess der Erstellung unterschiedlicher Anzeigenformate und stellt Ihnen dabei Anzeigenmotive und Tipps zur Verfügung. Hier sehen Sie beispielsweise einige der Optionen zur Erstellung einer Textanzeige:

Schritt 4: Legen Sie eine Zielgruppe fest.

Als Nächstes bietet Ihnen der Kampagnen-Manager mehrere Optionen zur Ansprache der richtigen Zielgruppen an – darunter Standort, Unternehmensname, Hochschule, Tätigkeitsbereich, Kenntnisse und andere Filter. Wenn Sie eine Auswahl getroffen haben, können Sie diese als Template speichern, auf das Sie bei künftigen Kampagnen einfach zugreifen. Das beschleunigt den Prozess der Anzeigenerstellung.

Schritt 5: Wählen Sie Budget und Zeitplan aus.

Sie können zwischen Cost per Click (CPC) oder Tausenderkontaktpreis (CPM) wählen, bei Sponsored InMail-Werbeanzeigen ist auch ein „Cost per Send“ möglich (d. h. Sie bezahlen nur, wenn Ihre Nachricht zugestellt wurde). Für CPC und CPM legen Sie ein Tagesbudget oder ein Höchstgebot fest – also den höchsten Betrag, den Sie für einen Klick oder Seitenaufruf zu zahlen bereit sind. Jetzt wählen Sie auch das Start- und Enddatum Ihrer Kampagne aus.

In diesem Stadium können Sie zudem Conversion-Tracking aktivieren (aber nur bei Sponsored Content- und Textanzeigen). Damit lassen sich bestimmte Aktionen wie Anmeldungen, Installationen, Downloads und Käufe verfolgen, damit Sie Ihren ROI besser messen und in der Folge steigern können.

Schritt 6: Messen und optimieren Sie Ihre LinkedIn Ads.

Der Kampagnen-Manager von LinkedIn lässt Sie auf eine ganze Reihe von Kennzahlen (z. B. Seitenaufrufe, Klicks und ausgegebene Beträge) zugreifen, mit denen Sie die Performance Ihrer Werbekampagnen messen und optimieren können. LinkedIn gewährt Ihnen auch Einblicke in „soziale Handlungen“ – das heißt: Sie können messen, wie LinkedIn-Mitglieder mit Ihrem Content interagieren.

So werben Sie mit anderen Anzeigenformaten auf LinkedIn

Wenn Sie die anderen Optionen für LinkedIn-Werbung nutzen wollen, finden Sie unter den folgenden Links Anleitungen, um sofort loslegen zu können:

Tipps und Best Practices für Selbstbedienungs-Anzeigen bei LinkedIn

Wer mit den verschiedenen Arten von Selbstbedienungs-Anzeigen Erfolg haben will, sollte sich jeweils auf einige spezielle Schwerpunkte konzentrieren.

Sponsored Content – schnelle Tipps

  • Verwenden Sie ein plakatives Bild.
  • Fügen Sie URL-Tracking-Codes hinzu, um Visits oder Conversions zu messen.
  • Halten Sie den begleitenden Werbetext auf unter 150 Zeichen.
  • Konzentrieren Sie sich auf die Zielgruppe mit der höchsten Interaktionsrate.

Noch mehr Content-Tipps erfahren Sie hier: So schreiben Sie Content, der für Klicks sorgt: 7 zentrale Strategien für jedes Social Network.

Textanzeigen – schnelle Tipps

  • Nutzen Sie die Möglichkeit, ein Bild einzufügen – so erwecken Sie höhere Aufmerksamkeit.
  • Bauen Sie einen überzeugenden, konkreten Call-to-Action ein.
  • Verfassen Sie eine attraktive Überschrift.
  • Sprechen Sie Ihre Leser direkt an, und verwenden Sie Aktivsätze.

Mehr zur perfekt formulierten Social Media-Anzeige erfahren Sie hier: Social Media-Ads: 10 schnelle Expertentipps für Copywriter.

Sponsored InMail – schnelle Tipps

  • Sprechen Sie den Empfänger namentlich an.
  • Halten Sie sich kurz (unter 1.000 Zeichen).
  • Bauen Sie einen klaren CTA ein.
  • Verfassen Sie eine überzeugende Betreffzeile, die den Wert Ihres Angebots sofort herausstellt.

Mehr Tipps für Werbetexte, die konvertieren, erfahren Sie hier: Effektive Social Media-CTAs verfassen: ein Leitfaden für Vermarkter.

Allgemeine Tipps und Best Practices zum Werben auf LinkedIn

Im Folgenden präsentieren wir Ihnen einige weitere allgemeine Tipps und Best Practices zum Werben auf LinkedIn.

Verfassen Sie überzeugende und attraktive Werbetexte.

Überzeugende Werbetexte wecken die Aufmerksamkeit des Lesers. Der beste Text gewährt interessante Einblicke verpackt in einer simplen Botschaft. Zeigen Sie, wie gut Sie über Ihre Branche Bescheid wissen, verzichten Sie aber auf Fachchinesisch – sonst schlafen Ihre Leser ein, statt auf Ihre Anzeige zu klicken.

Wenn Sie mehr darüber wissen wollen, lesen Sie auch unseren Beitrag Content, der für Klicks sorgt: 7 zentrale Strategien für jedes Social Network.

Bauen Sie passende Bilder ein.

Relevantes Bildmaterial ist ein wesentlicher Bestandteil des Social Media-Content-Marketing. Es ist aber nicht immer ganz leicht, gute Bilder zu finden, die auf potenzielle Kunden attraktiv wirken – vor allem, wenn das Budget überschaubar ist.

Unser Post Bildcontent muss nicht arm machen – 20 Websites mit lizenzfreien Gratisfotos zeigt Ihnen ein paar praktische Möglichkeiten.

Sprechen Sie einzelne Kundengruppen an.

Durch die Ansprache einzelner Kundengruppen erreichen Sie Menschen, die an Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung interessiert sein könnten. Um sicherzustellen, dass Sie die richtige Gruppe ansprechen, sollten Sie vor Ihrer Werbekampagne ein wenig recherchieren. Zielgruppen-Personas sind hilfreich. Finden Sie heraus, welchen Gruppen Ihre idealen Käufer angehören, und erstellen Sie eine Shortlist der Berufs- und Gewerbeverbände, die Sie ansprechen wollen.

Laut einem Webcast mit dem LinkedIn-Content-Kampagnenstrategen Pavels Kilivniks und Teamleiterin Katerina Ram ist die Unterteilung der B2B-Zielgruppe nach demografischen Kriterien eine zweckdienliche Methode bei der gezielten Kundenansprache. Die drei folgenden Kriterien sollten Sie in Erwägung ziehen:

  • Jobbezeichnung und Tätigkeitsbereich gehören zu den wichtigsten beruflichen Merkmalen Ihrer Zielgruppe. Mit LinkedIn Ads können Sie unter den Nutzern des Netzwerks suchen und so Zielgruppen erstellen, die bestimmten Kriterien entsprechen. Wollen Sie beispielsweise medizinische Geräte an in Nordrhein-Westfalen tätige Spezialisten für Strahlenchirurgie im Gehirn verkaufen, dann unterstützt Sie LinkedIn bei der Suche nach diesen Experten.
  • Branche und Unternehmensgröße verraten Ihnen, wer Ihr nächster Kunde sein könnte. Wollen Sie an einen großen Konzern oder ein Kleinunternehmen verkaufen? Zielt Ihre Vertriebsstrategie auf sämtliche Software-Entwickler in Berlin oder auf Lobbyisten der Milchindustrie in Ihrer nächsten Umgebung ab? Optimieren Sie Ihre Zielgruppenausrichtung durch möglichst genaue Spezifizierung.
  • Die Karrierestufe ist ein sehr gutes Kriterium, wenn Sie mit Ihren LinkedIn-Anzeigen Influencer ansprechen wollen. LinkedIn bezieht die entsprechenden Daten aus den Mitgliederprofilen, auch wenn bei der Jobbezeichnung der betreffenden Personen das Wort „leitend“ gar nicht vorkommt.
    Ist jemand zum Beispiel mehr als zwei Jahre bei einem Unternehmen beschäftigt, wird er von LinkedIn im Kampagnen-Manager als „Individual Contributor“ in „leitender“ Funktion geführt. Der Algorithmus des Netzwerks kann ermitteln, ob ein Mitglied Neueinsteiger ist oder nicht, weil er den gesamten Berufsweg einer Person erfasst.

Testen Sie, so oft es geht.

Probieren Sie unterschiedliche Versionen jeder Ihrer LinkedIn-Anzeigen aus, um zu erkennen, welche sich am besten rentiert. Sie können beispielsweise 15 Varianten ein und derselben Textanzeige erstellen. Ändern Sie Bild, Überschrift, Text und Empfänger, damit Sie ermitteln können, wer wann reagiert.

Budgetieren und bieten Sie klug.

Effektives Budgetieren und Bieten sind von entscheidender Bedeutung. Sie können Ihr Linkedin-Werbegebot und Kampagnenbudget entweder auf Cost per Click (CPC) oder Tausenderkontaktpreis (CPM) einstellen. Wenn Sie sich für CPC entscheiden, geben Sie einfach den Höchstbetrag an, den Sie für jeden Klick zu zahlen bereit sind – die beste Möglichkeit, wenn Sie auf Direktmarketing setzen. Haben Sie CPM gewählt, bezahlen Sie jedes Mal, wenn Ihre Werbeanzeige 1.000 Mal auf LinkedIn gezeigt wird, bis zu Ihrem Höchstgebot – unabhängig von der Anzahl der Klicks. LinkedIn empfiehlt diese Methode, wenn Ihre Werbestrategie auf die Erhöhung der Markenbekanntheit abzielt.

Messen Sie, um Ihren ROI zu verbessern.

Wenn Sie die Performance Ihrer LinkedIn-Anzeigen messen, können Sie Ihren Social Media-ROI maximieren. Sie können auch den Kampagnen-Manager von LinkedIn nutzen, um Kennzahlen wie Seitenaufrufe, Klicks, Kosten etc. zu verfolgen. Mit jeder neuen Werbekampagne lernen Sie mehr darüber, was funktioniert und was nicht.

Da LinkedIn Ads etwas teurer sein können, als Werbung auf anderen Social Media-Plattformen, sollten Sie besonderes Augenmerk auf Ihre Analytics lenken.

Damit ist unser Leitfaden zu LinkedIn Ads abgeschlossen – einer ausgezeichneten Werbemethode für Vermarkter, die Fachkräfte erreichen wollen. Und jetzt aktualisieren Sie bitte ganz schnell Ihr Profilbild. Der Ferienschnappschuss, der Sie beim Cocktailschlürfen zeigt, passt einfach nicht zu einem Profi.

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