LinkedIn bietet Unternehmen gleich zwei entscheidende Vorteile. Das Social-Media-Netzwerk konzentriert sich auf das berufliche Umfeld und das wirkt sich positiv auf den Ton der Kommunikation aus. Außerdem überzeugt LinkedIn kontinuierlich mit guten Zahlen. Mit derzeit weltweit fast 740 Millionen Mitglieder aus 200 Ländern und Regionen spielt das Netzwerk in der Liga der großen Social-Media-Plattformen. Das unterstreichen auch die Zahlen aus den DACH-Ländern: bereits über 16 Millionen Mitglieder, Tendenz steigend.

Um in diesem für Firmen hoch attraktiven Umfeld Gehör zu finden, lohnt es sich, die Werbemöglichkeiten von LinkedIn genauer unter die Lupe zu nehmen. Denn Unternehmen, die auf dieser Plattform werben, können ein wirtschaftsstarkes Fachpublikum erreichen. LinkedIn-Mitglieder sind nicht nur einflussreich, sondern haben auch eine doppelt so hohe Kaufkraft wie der durchschnittliche Web-Nutzer.

Eine kürzliche Überarbeitung des Kampagnen-Managers—der LinkedIn-Werbeplattform—hat dem Werkzeugkasten für LinkedIn-Marketer ein paar neue Tools hinzugefügt. Zusätzlich zu schärferen Targeting-Optionen ist die Plattform auf zielgerichtete Werbung umgestiegen. Das heißt: Werbetreibende können ihre Kampagnen heute an klar definierten Zielen wie Markenbekanntheit, Lead-Generierung oder Interaktionsrate ausrichten.

Dieser Leitfaden behandelt die unterschiedlichen verfügbaren Anzeigenformate, stellt Ihnen eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Werbung auf LinkedIn zur Verfügung und gibt zudem einen Überblick über Best Practices—mit Erkenntnissen, die LinkedIn Hootsuite exklusiv zur Verfügung gestellt hat und die Sie sonst nirgends finden.

Bonus: Holen Sie sich die narrensichere LinkedIn Live Checklist, die das Social Media-Team von Hootsuite nutzt, um einwandfreie Live Videos zu gewährleisten—vor, während und nach dem Streaming.

LinkedIn-Anzeigentypen

Erfahren Sie, wie Sie auf LinkedIn mit den verschiedenen Self-Service-Ads-Formaten werben können.

Sponsored Content

Bei gesponserten Anzeigen handelt es sich im Wesentlichen um beworbene LinkedIn-Posts.

Für Sponsored Content stehen drei unterschiedliche Anzeigenformate zur Verfügung: Single Image Ads, Video Ads und Carousel Ads.

Kampagnen können als native Anzeigen im LinkedIn-Feed und Lead Gen Forms (vorausgefüllte Formulare) durchgeführt werden.

Dies ist ein gutes Anzeigenformat, wenn Engagement zu Ihren Zielen gehört—vor allem, weil Interaktionen im Feed von 2017 bis 2018 um 50 % zugenommen haben.

LinkedIn Sponsored Content Ads fördern das Engagement.

Profitipp: Hootsuite-Nutzer können Sponsored Content von Ihrem Hootsuite-Dashboard aus bewerben. Das nachfolgende Video der Hootsuite Academy zeigt Ihnen Schritt für Schritt, wie das funktioniert.

„Linkedin ist derzeit das Social Netzwerk für Business-Kontakte, in dem ich meine gewünschten Zielgruppen finde und ansprechen kann. LinkedIn Ads unterstützen beim Vergrößern der Brand Awareness + Website Traffic—sie generieren Leads. Mit Sponsored Messages erreiche ich meine Zielgruppe, da wo sie gerade ist und kann sie gezielt ansprechen.”

Sheila Moghaddam Ghazvini, Senior Marketing Manager, Salesforce Datorama

Direct Sponsored Content

Der Unterschied zwischen Direct Sponsored Content und Sponsored Content besteht darin, dass Ersterer nicht als Update auf Ihrer Unternehmensseite oder Fokusseite angezeigt wird, bevor er als Werbung erscheint, aber trotzdem wie ein normaler LinkedIn-Post aussieht.

Warum das ein Vorteil ist? Zunächst einmal können Sie die Anzeige auf eine bestimmte Zielgruppe zuschneiden. Außerdem können Sie unterschiedliche Versionen davon testen, ohne damit ihre Seite zu verunstalten.

Message Ads

Dieses Anzeigenformat bringt direkte Nachrichten in die Postfächer von LinkedIn-Mitgliedern. Nach Aussagen von LinkedIn führen solche Werbeanzeigen zu mehr Conversions als E-Mails.

Beachten Sie dabei aber, dass LinkedIn-Mitglieder sich von Message Ads abmelden können.

LinkedIn Message Ads erscheinen im Postfach von LinkedIn-Mitgliedern
Bild: LinkedIn

Text Ads

LinkedIn-Text-Ads sind einfache Anzeigen, die auf Desktops auf der rechten Seite des LinkedIn-Feeds erscheinen. Sie enthalten eine kurze Überschrift, einen Werbetext und ein kleines quadratisches Bild.

Text Ads werden als PPC-Gebote (Pay per Click) oder CPM-Gebote (Cost per Impression) angeboten.

Text Ads auf LinkedIn können nach Kosten pro Klick oder Kosten pro Impression gebucht werden. Bild: LinkedIn
Bild: LinkedIn

Dynamic Ads

Dynamic Ads erscheinen auf LinkedIn ebenfalls in der rechten Seitenleiste und sehen ähnlich aus wie Textanzeigen—aber mit einem wichtigen Unterschied: Jede Anzeige wird personalisiert und automatisch an das Profil des Betrachters angepasst, indem sie dessen Profilbild anzeigt und ihn mit dem Namen anspricht.

Die zur Verfügung stehenden Formate für Dynamic Ads sind: Follower Ads, Stellenanzeigen, Content Ads und Spotlight Ads. Um eine Content Ad zu erstellen, müssen Sie mit einem LinkedIn-Mitarbeiter Kontakt aufnehmen.

LinkedIn Dynamic Ads personalisieren die Ansprache automatisch

LinkedIn Audience Network

Das LinkedIn Audience Network ist ein Feature, das es Werbetreibenden ermöglicht, die gewünschte Zielgruppe auf Tausenden Partner-Apps und -Websites mit gesponserten Inhalten anzusprechen. Sie können diese Funktion bei Erstellung Ihrer Kampagne aktivieren, damit Ihre Anzeige auch an mehr Orten außerhalb von LinkedIn gesehen wird.

LinkedIn Sponsored Content Partner-Programm

Wenn Self-Service-Anzeigenkampagnen nicht greifen, sollten Sie sich überlegen, das Sponsored Content Partner-Programm von LinkedIn auszuprobieren.

Dieses Programm verknüpft Unternehmen mit einer Reihe handverlesener Firmen, die die API von LinkedIn verwenden und über das nötige Fachwissen verfügen, um Sie beim Erreichen Ihrer Marketingziele zu unterstützen. Ob Sie Hilfe dabei brauchen, Zielgruppen effektiver anzusprechen, die Interaktionsrate zu steigern oder Ihre Kampagnen zu skalieren—hier stehen mehr als 60 Partnerunternehmen zur Verfügung, darunter auch Hootsuite.

LinkedIn Display Ads werden von der Plattform nicht mehr angeboten.

So werben Sie auf LinkedIn: eine Schritt-für-Schritt-Anleitung

Folgen Sie diesen Schritten, um Ihre erste LinkedIn-Werbekampagne zu starten.

Benötigen Sie zuerst Hilfe beim Einrichten einer Unternehmensseite? Unser LinkedIn für Unternehmen-Leitfaden verrät Ihnen alles, was Sie wissen müssen.

1. Melden Sie sich beim Kampagnen-Manager an oder richten Sie ein Konto ein.

Klicken Sie Kampagne erstellen an.

Vergessen Sie nicht, Ihrer Kampagne zu bezeichnen. LinkedIn schlägt vor, folgende Details in den Kampagnennamen aufzunehmen:

  • Geschäftszweig/Produkt
  • Verweis auf den Titel der Marketing-Kampagne
  • Kampagnentyp (z. B. Webinar, White Paper etc.)
  • Geo/Region
  • eine eindeutige Kampagnen-ID, die mit der auf anderen Kanälen übereinstimmt
  • Datumsbereich für den Zeitrahmen der Kampagne

Hier ein Beispiel: “Produkt_KampagnenName_KampagnenTitel_Geo_EindeutigeID”

LinkedIn ads campaign manager dashboard

2. Legen Sie Ihr Kampagnenziel fest.

3. Richten Sie die Targeting-Parameter für Ihre Zielgruppe ein.

Targeting-Optionen im LinkedIn Kampagnen-Manager

LinkedIn empfiehlt für den Anfang eine Zielgruppengröße von mehr als 50.000 Mitgliedern, vor allem bei neuen Kampagnen. Bei Message Ads sollten Sie auf mehr als 15.000 Mitglieder abzielen.

  • Wählen Sie einen aktuellen oder ständigen Standort.
  • Fügen Sie Standorte hinzu, die Sie hier aufnehmen möchten, oder schließen Sie diejenigen aus, die Sie nicht dabeihaben wollen.
  • Wählen Sie die Profilsprache Ihrer Zielgruppe aus.
  • Fügen Sie Zielgruppenmerkmale wie Unternehmen, demografische Daten, Ausbildung, Berufserfahrung und Interessen hinzu.
  • Verwenden Sie „oder“, um Ihre Zielgruppe zu erweitern. Ihre Zielgruppe könnte beispielsweise „Fotografen“ oder „Grafikdesigner“ enthalten.
  • Verwenden Sie „und“, um Ihre Zielgruppe einzugrenzen. In diesem Fall wollen Sie vielleicht jemanden ansprechen, der Fotograf und zugleich Grafikdesigner ist.

Aktivieren Sie Zielgruppenerweiterung, um Ihre Anzeigen auch LinkedIn-Mitgliedern mit ähnlichen Merkmalen zu zeigen.

Alternativ können Sie auch eine LinkedIn Matched Audience (ein benutzerdefiniertes Zielgruppensegment) hinzufügen, das aus einer Kundenliste von Newsletter-Abonnenten, Website-Besuchern usw. besteht. Wählen Sie einfach „Matched Audience“ und fügen Sie einen Link zu Ihrer Unternehmens-Website hinzu, um deren Besucher erneut anzusprechen, oder laden Sie eine Liste hoch, um eine Zielgruppe zu erstellen.

Achten Sie darauf, auf Als neue Vorlage speichern zu klicken, bevor Sie mit dem nächsten Schritt weitermachen. So können Sie Ihre Einstellungen unter „Gespeicherte Zielgruppen“ aufrufen, wenn Sie dieselbe Zielgruppe erneut ansprechen möchten.

4. Wählen Sie das Anzeigenformat aus, das Sie verwenden wollen. Für die meisten Formate müssen Sie Ihre Unternehmens- oder Fokusseite eingeben, bevor Sie fortfahren können.

Anzeigenformate auf LinkedIn

5. Falls verfügbar, erwägen Sie die Aktivierung des LinkedIn Audience Network.

6. Legen Sie Ihr Budget und den Kampagnenzeitplan fest.

Sie können ein Gesamtbudget oder sowohl ein Tagesbudget wie ein Gesamtbudget festlegen.

Kampagnenzeitplan und -budget auf LinkedIn festlegen

Beim Gebotstyp wählen Sie je nach Zielsetzung Pay per Click (Kosten pro Klick) oder Cost per Impression (Kosten pro Impression). Falls es um eine Message-Ad-Kampagne geht, wählen Sie sich Cost per Send (Kosten pro Versand).

Anzeigengebotstypen auf LinkedIn

Laut Angaben von LinkedIn wird ein 33 % höherer Return on Investment erzielt, wenn Werbetreibende Gebote innerhalb des vorgeschlagenen Bereichs gewählt haben.

7. Wahlweise: Erstellen Sie eine Conversion. Damit können Sie Aktionen nachverfolgen, die Nutzer auf Ihrer Website ausführen, nachdem sie Ihre LinkedIn-Anzeige gesehen haben.

Sie können entweder—der LinkedIn-Empfehlung folgend—ein Website-übergreifendes Insight-Tag installieren oder ein handlungsspezifisches Pixel nutzen, um Conversions zu verfolgen.

LinkedIn Conversion erstellen

8. Stellen Sie Ihre Anzeige fertig.

Bei Erstellung Ihrer Anzeige zeigt Ihnen der Kampagnen-Manager anhand einer Vorschau, wie diese aussieht. Bei Message Ads können Sie eine Testnachricht an sich selbst schicken.

LinkedIn Ad im Kampagnen-Manager erstellen

 LinkedIn Ad im Kampagnen-Manager erstellen

9. Überprüfen und starten Sie Ihre Kampagne.

Bevor Ihre Anzeige live geht, wird Sie von LinkedIn daraufhin überprüft, ob sie den Standards der Plattform entspricht. Das dauert üblicherweise 24 Stunden, kann gelegentlich aber auch mehr Zeit in Anspruch nehmen. Überprüfen Sie die Statusspalte im Kampagnen-Manager, um zu sehen, ob Ihre Anzeigen genehmigt wurden.

 Die Statusspalte im Kampagnen-Manager zeigt an, wenn eine Ad genehmigt wurde

10. Optimieren Sie die Leistung.

Sobald Sie Ihre Kampagne gestartet haben, nutzen Sie das Performance-Diagramm im Kampagnen-Manager, um die Kennzahlen zu verfolgen und auf deren Grundlage Anpassungen vorzunehmen.

Über das LinkedIn Performance-Diagramm lassen sich die Kampagnen-KPIs verfolgen.

Weitere formatspezifische Anleitungen finden Sie in diesen Ressourcen für LinkedIn-Werbung:

Best Practices für LinkedIn Ads

Berücksichtigen Sie diese Best Practices für LinkedIn-Anzeigen, bevor Sie Ihre nächste LinkedIn-Kampagne erstellen.

Sprechen Sie die richtige LinkedIn-Zielgruppe an

Eine LinkedIn-Werbekampagne ist nur so gut wie die Zielgruppe, die sie anspricht. Wenn Sie Ihr Netz zu weit auswerfen, erreichen Sie möglicherweise Ihre Performance- und Budgetziele nicht. Ist Ihr Netz aber zu klein, dann verringern Sie die Chancen, mit wertvollen LinkedIn-Mitgliedern in Kontakt zu kommen.

Die Targeting-Funktionen von LinkedIn ermöglichen es Ihnen, Zielgruppen nach Standort, Unternehmen, Branche, Alter, Geschlecht, Bildung, Berufserfahrung, Berufsbezeichnung, Interessen, Gruppen und mehr anzusprechen.

Für den Anfang empfehlen wir, dass Sie sich mit den demografischen Daten der LinkedIn-Mitglieder vertraut machen und hier nach Überschneidungen mit Ihren Kundenprofilen suchen. Beziehen Sie dann auch noch den Standort und die Sprache der Mitglieder ein, die Sie erreichen wollen. Erwägen Sie auch, Ihre Kampagnen nach Regionen aufzuteilen, damit Sie jede Zeitzone einzeln ansprechen können.

Die nächsten Entscheidungen fordern Ihr strategisches Denken. So hat LinkedIn zum Beispiel herausgefunden, dass der Einsatz von Berufsfunktion im Vergleich zur Berufsbezeichnung zu einer höheren Reichweite und Klickrate führen kann.

Hier sind einige Targeting-Vorschläge von LinkedIn:

  • Targeting nach Geografie/Branche/Dienstalter (z. B. Deutschland/Hightech/Manager) ‹
  • Targeting nach Geografie/besonderen Fähigkeiten (z. B. Frankreich/PPC, SEM) ‹
  • Targeting nach Geografie/Art der LinkedIn-Gruppe (z. B. Italien/Personalbeschaffung, HR)

Matched Audiences-Listen und Website-Retargeting sind Tools, die Ihnen dabei helfen, bestehende Kunden, die bereits engagierte Mitglieder sind, auszuschließen oder einzubeziehen. Mittels „Publikumserweiterung“ können Sie eine größere Zielgruppe erreichen, was besonders bei Kampagnen mit dem Ziel „mehr Markenbekanntheit“ nützlich ist.

Aber übertreiben Sie es nicht. Je mehr Zielgruppenparameter Sie hinzufügen, desto kleiner wird Ihre Zielgruppe.

Denken Sie auch an Retargeting. Untersuchungen haben gezeigt, dass das Retargeting von Anzeigen—also Anzeigen, die demselben Mitglied mehr als einmal angezeigt werden—eine 70 % höhere Wahrscheinlichkeit für Conversions und eine im Durchschnitt 10 mal höhere Klickrate bringt.

Genaues Targeting-Profil eines LinkedIn-Mitglieds

Halten Sie Ihren Content kurz

Setzen Sie den Text einer LinkedIn-Anzeige dazu ein, um Aufmerksamkeit zu wecken und wichtige Informationen zu vermitteln. Die Aufmerksamkeitsspanne in den sozialen Medien ist kurz. Wenn Ihr Werbetext zu lang ist, scrollt Ihre Zielgruppe möglicherweise einfach weiter.

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Hier sind die empfohlenen Zeichen- und Zeitlimits für jedes LinkedIn-Anzeigenformat:

Sponsored Content

  • Überschriften sollten weniger als 150 Zeichen lang sein.
  • Der beschreibende Werbetext sollte unter 70 Zeichen haben. Text, der mehr als 100 Zeichen umfasst, wird auf dem Desktop abgeschnitten.
  • Laut LinkedIn haben Beiträge mit weniger Zeichen im Durchschnitt eine 18 % höhere Interaktionsrate.

Sponsored Video

  • Videos für die Ziele Markenbekanntheit und Abwägung sollten weniger als 30 Sekunden lang sein. LinkedIn hat ermittelt, dass Videos dieser Länge eine 200 % höhere Durchsichtsrate haben als länger Videos.
  • Videos, die für eine spätere Vermarktung im Vertriebs-Funnel eingesetzt werden, sollten um die 90 Sekunden lang sein. Am unteren Ende des Vertriebs-Funnels ist sogar eine Länge von zwei bis sechs Minuten denkbar. Das heißt: Wenn Sie Nutzer ansprechen, die bereits mit Ihrer Marke interagieren, werden diese wahrscheinlich auch für längere Inhalte empfänglich sein.

Sponsored InMail

  • Die Nachrichten sollten weniger als 1.000 Zeichen lang sein, inklusive Link.
  • Laut LinkedIn haben Werbetexte mit weniger als 500 Zeichen eine durchschnittlich 46% höhere Klickrate.
  • Interessante Nebeninformation: Mitglieder klicken Message Ads am häufigsten am Wochenende an. Sie öffnen Message Ads aber am ehesten dienstags.

Dynamic Ads

  • Halten Sie den Text kurz und präzise. Wenn Sie die zweite Überschrift nicht unbedingt brauchen, verzichten Sie darauf.
  • In Tests hat LinkedIn herausgefunden, dass Anzeigen mit nur einer Hauptüberschrift im Durchschnitt eine 25 % höhere Klickrate verzeichnen.

Werden Sie mit Ihrer Botschaft direkt

Reden Sie nicht um den heißen Brei herum, sondern kommen Sie mit der Botschaft Ihrer LinkedIn-Anzeige direkt auf den Punkt.

Teilen Sie den Mitgliedern den Wert, den Sie ihnen anbieten, gleich zu Beginn mit—ob es sich nun um Informationen handelt, die ihnen in ihrer beruflichen Laufbahn weiterhelfen, um Branchenerkenntnisse oder um geschäftliche Networking-Möglichkeiten.

Bei Videos haben Sie zwei bis drei Sekunden Zeit, die Aufmerksamkeit des Nutzers zu fesseln. Sorgen Sie also dafür, dass die wichtigsten Informationen in den ersten 10 Sekunden vorkommen, bevor der Zuschauer abgelenkt wird.

 Effektive und weniger effektive Überschriften und Copy-Texte laut LinkedIn

Führen Sie bemerkenswerte Statistiken und Zitate an

Eine gute Methode, die Aufmerksamkeit zu gewinnen, ist eine herausragende Statistik oder ein gut gewähltes Zitat. Kleine Häppchen sind im übervollen Social-Media-Raum oft leichter zu verdauen.

Heben Sie eine aussagekräftige Tatsache oder ein Zitat hervor, um die Leute anzulocken, und bringen Sie dann Ihr unwiderstehliches Angebot.

Laut LinkedIn-Tests fällt die Leistung einer Anzeige bei Aktualisierungen mit oder ohne Statistik unterschiedlich aus. Die Ergebnisse sind aufschlussreich: Updates mit einer Statistik erzielten eine 37 % höhere Klickrate und 162 % mehr Aufrufe.

Doch auch Zitate lohnen sich. Insgesamt stellt LinkedIn fest, dass Zitate Statistiken noch schlagen—mit einer 30 % höheren Klickrate.

Warum? Weil viele der Inhalte, die auf LinkedIn am besten abschneiden, den Mensch in den Mittelpunkt stellen. Wählen Sie also ein kurzes Zitat aus, mit dem sich Ihre Zielgruppe identifizieren kann, und bauen Sie vielleicht auch ein Bild der zitierten Persönlichkeit ein.

Leitfäden, Personen und Zitate machen auf LinkedIn das Rennen, wenn es um die Anzeigen-Performance geht

Wählen Sie eindeutige Handlungsaufforderungen

CTAs können leicht ignoriert werden, wenn sie verworren oder zu kompliziert sind. Wählen Sie daher eine Handlungsaufforderung, die zu Ihrem Werbeziel passt, und bleiben Sie bei einer einfachen und direkten Sprache.

Die am besten funktionierenden Keywords in Message Ads:

  • Ausprobieren
  • Registrieren
  • Reservieren
  • Beitreten
  • Bestätigen
  • Herunterladen

Wenn Ihre CTAs nicht häufig genug zur gewünschten Handlung führen, sollten Sie es mit einem anderen Schlagwort versuchen. Bei internen Tests fand LinkedIn heraus, dass Registrieren 165 % mehr Klicks erbrachte als Beitreten.

Anzeigen-CTA von Microsoft Developers auf LinkedIn

Personalisieren Sie so viel wie möglich

Es mag auf den ersten Blick schwierig sein, eine Anzeige für ein größeres Publikum zu personalisieren. Mit der richtigen Zielgruppenansprache und den folgenden Hinweisen können Sie Ihre Anzeigen jedoch so anpassen, dass sie die Personen besser erreichen, die Sie ansprechen wollen.

Personalisierte Anzeigen auf LinkedIn zahlen sich aus.

Text Ad

  • Sprechen Sie Ihr Publikum direkt an.
  • Beispiele dafür: „Sind Sie ein Lehrer?“ oder „Achtung—an alle Lehrer!“

Sponsored Content

  • Wenden Sie sich mit einer direkten Ansage an Ihre Zielgruppe.
  • LinkedIn-Anzeigen, die ihre Zielgruppe direkt ansprechen, haben eine 19 % höhere Klickrate und 53 % mehr Conversion-Rate als solche, die das nicht tun.

Message Ads

  • Bauen Sie eine persönliche Begrüßung ein. Dazu müssen Sie nur %VORNAME%, %NACHNAME% hinzufügen.
  • Erwähnen Sie die Berufsbezeichnung des Empfängers.
  • Verwenden Sie das Wort „Sie“ in Ihrer Nachricht.

Dynamics Ads

  • Aktivieren Sie das Profilbild. Dadurch ist das Profilbild des Betrachters direkt in Ihrer Anzeige zu sehen.
  • Im Durchschnitt bringen Anzeigen mit aktiviertem Profilbild laut LinkedIn eine 100 % höhere Klickrate und 100 % höhere Conversion-Rate als solche, in denen das Foto nicht angezeigt wird.

Bauen Sie personenorientierte optische Elemente ein

Im Kern ist LinkedIn eine Plattform, der man sich anschließt, um Kontakt zu anderen Leuten herzustellen. Es überrascht daher nicht, dass Inhalte, die andere Menschen zeigen, in der Regel gut abschneiden.

LinkedIn zufolge können Anzeigen, in denen Menschen zu sehen sind, die Klickrate um bis zu 160 % steigern. Meiden Sie aber zu kleine oder qualitativ minderwertige Bilder. Für Sponsored Content beträgt die empfohlene Größe 1.200 x 627 Pixel.

Laut LinkedIn haben Inhalte mit größeren Bildern eine durchschnittlich 38 % höhere Klickrate

Achten Sie darauf, dass das Bild auch auf kleineren Geräten noch erkennbar ist, da mehr als 85 % der LinkedIn-Interaktionen auf Mobilgeräten stattfinden. Das heißt, dass die porträtierte Person/die Personen nicht zu weit von der Linse entfernt sein oder in einer Menschenmenge untergehen sollte. Nehmen Sie Bilder auf oder suchen Sie Bilder, die Menschen in den Vordergrund stellen.

Anzeigen, die Menschen zeigen, sind deutlich erfolgreicher auf LinkedIn.

Testen Sie Varianten jeder Kampagne

Auch wenn Sie sich brav an alle Best-Practice-Tipps halten—jede Kampagne erfordert ein wenig Feinschliff und Testen, um gut zu werden.

Versuchen Sie es mit zwei oder drei unterschiedlichen Varianten Ihrer Kampagne. So können Sie testen, welche am besten funktioniert, und gleichzeitig Ihrer Zielgruppe etwas Abwechslung bieten.

Es gibt einige Möglichkeiten für A/B-Tests Ihrer LinkedIn-Anzeigen. Ändern Sie den Text oder die CTA, um zu prüfen, auf welche Sprache Ihre Zielgruppe am ehesten reagiert. Oder tauschen Sie das Bildmaterial aus, um zu messen, welches Bild mehr auffällt.

A/B-Testing: Anzeigenvarianten auf LinkedIn

LinkedIn empfiehlt, die Anzeige mit der geringsten Engagement-Rate zu pausieren und durch eine neue zu ersetzen. Dadurch verbessern Sie den Relevance-Score Ihrer Werbeaktivitäten und können so mehr Gebote gewinnen.

Behalten Sie den Überblick über Ihre gesammelten Erkenntnisse—vor allem, wenn Sie später dieselbe oder eine ähnliche Zielgruppe ansprechen wollen.

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