Mit 875 Millionen Nutzern weltweit (Stand: Oktober 2022) ist LinkedIn das weltweit führende Business-Netzwerk. 73 % der aktiven LinkedIn-Mitglieder leben laut FutureBiz außerhalb den USA, 18 Millionen stammen aus den DACH-Ländern.

Der Hauptgrund? Sie wollen „ihr berufliches Netzwerk stärken“. Für Einzelpersonen ist LinkedIn eine ausgezeichnete Anlaufstelle, um Kontakt zu alten Kollegen zu halten, sich Empfehlungen für neue Geschäfte zu holen oder nach einem neuen Job zu suchen.

Doch wie sieht effektives Marketing für Unternehmen auf LinkedIn aus?

Wir haben alles zusammengetragen, was Ihr über die Vermarktung Eurer Firma auf LinkedIn wissen müsst — frisch aktualisiert für 2023.

Bevor Ihr in unseren Beitrag einsteigt, schaut Euch unsere Schritt-für-Schritt-Anleitung dazu an, wie man eine LinkedIn-Unternehmensseite von Grund auf erstellt:

Bonus: Laden Sie sich einen kostenlosen Leitfaden herunter, der Ihnen die 11 Taktiken vorstellt, mit denen das Social Media-Team von Hootsuite die LinkedIn-Zielgruppe des Unternehmens von 0 auf 278.000 Follower vergrößerte.

So nutzt Ihr LinkedIn für Unternehmen

Haltet Euch an die folgenden Schritte, um eine LinkedIn-Unternehmensseite einzurichten, sie weiterzuentwickeln und zu bewerben, damit Ihr Eure strategischen Ziele auf der Plattform erreicht.

Schritt 1: Erstellt eine LinkedIn-Unternehmensseite

Um auf LinkedIn zuzugreifen, müsst Ihr einen persönlichen Account einrichten. Dieser wird auch zum Administrator für Eure Unternehmensseite (obwohl Ihr später weitere Seitenmanager hinzufügen könnt). Ich empfehle, sich mit der beruflichen E-Mail-Adresse anzumelden, aber das müsst Ihr selbst entscheiden.

Alles klar? Jetzt können wir Eure Seite einrichten. Nachdem Ihr eingeloggt habt, klickt auf das „Work“-Symbol oben rechts in Eurem Browser. Scrollt im nun geöffneten Pop-up-Menü nach unten und wählt Unternehmensseite erstellen.

Einrichten einer Unternehmensseite auf LinkedIn

Wählt die für Euch passende Seite aus den verfügbaren Optionen:

  • Kleinunternehmen
  • Mittlere bis große Unternehmen
  • Showcase-Seite
  • Bildungseinrichtung

Erstellen einer LinkedIn-Seite

Sie sind alle selbsterklärend, mit Ausnahme der „Showcase“-Seiten. Diese sind für Unternehmen gedacht, die ihre Geschäftsbereiche in eigene Unterseiten aufteilen möchten, welche aber mit der Hauptseite des Unternehmens verknüpft sind.

Showcase-Seiten werden auf der Hauptseite des Unternehmens angezeigt, wie Ihr unten sehen könnt, wo die COVID-19-Ressourcenseite von Hootsuite unter „Verbundene Seiten“ aufgeführt ist.

COVID-19-Ressourcenseite von Hootsuite als „verbundene Seite“

Nachdem Ihr den Seitentyp ausgewählt habt, gebt Eure Daten ein. Euer Logo und Euer Slogan sind der erste Eindruck, den die meisten LinkedIn-Nutzer von Euch gewinnen. Nehmt Euch also die nötige Zeit, um einen guten Slogan zu texten.

Der Slogan von Hootsuite lautet: „Your Guide to the Wild“.

Wenn Ihr fertig seid, klickt auf Seite erstellen.

Seite erstellen

Gratulation! Jetzt habt Ihr eine Unternehmensseite.

Schritt 2: Optimiert Eure Seite

Das waren die Grundlagen. Jetzt solltet Ihr Eure neue Seite optimieren, damit sie wahrgenommen wird und Eure Follower-Zahlen wachsen.

Scrollt zunächst nach unten und klickt auf den blauen Button Seite bearbeiten.

Optimieren der Seite, einschließlich Titelbild und Bildvorschau

Füllt alle Felder in diesem Bereich für zusätzliche Informationen aus. Das verdeutlicht Euren Tätigkeitsbereich für die Nutzer und hilft Euch bei der LinkedIn-SEO, d. h. bei der Anzeige in den Suchergebnissen. Es ist die Mühe wert: Unternehmen mit vollständigen Profilen erhalten 30 % mehr Views.

Bildbeschreibung und URL

Ein paar Tipps zur Optimierung der LinkedIn-Seite

Arbeitet mit Übersetzungen

Richtet Ihr Euch an ein globales Publikum? Dann könnt Ihr Übersetzungen hinzufügen und müsst nicht für jede Region eine eigene Unternehmensseite erstellen. Ihr könnt Eure Seite in bis zu 20 Sprachen anlegen, einschließlich des Namens, des Slogans und der Beschreibungsfelder. C’est bon.

Fügt Keywords in Eurer Beschreibung hinzu

Eure LinkedIn-Seite wird von Google indiziert. Fügt deshalb im ersten Absatz Eurer Unternehmensbeschreibung möglichst natürlich klingende Keywords ein. Beschränkt Euch auf maximal 3-4 Absätze zu Eurer Vision, Euren Werten, Produkten und Dienstleistungen.

Fügt Hashtags hinzu

Nein, nicht im Seitentext — aber Ihr könnt bis zu 3 Hashtags hinzufügen, denen Ihr folgen wollt.

Wählen Sie relevante Hashtags (bis zu 3) aus einer Liste von Themen

Ihr könnt alle Posts sehen, die diese Hashtags verwenden, indem Ihr auf Eure Seite geht und unter dem Post-Editor auf Hashtags klickt. So könnt Ihr relevante Beiträge direkt auf Eurer Seite kommentieren, liken und teilen.

Hashtag-Seitenthema

Erstellt ein markenkonformes Titelbild

Nutzt diesen Platz, um auf Eure neueste Produkteinführung oder andere wichtige Neuigkeiten aufmerksam zu machen. Haltet es markenkonform und einfach. Hootsuite weist in jedem Jahr auf den Social Media Trends Report hin: eine kostenlose, ausführliche Analyse mit den Rezepten, die Ihr braucht, um Eure Konkurrenz in diesem Jahr (und im nächsten und übernächsten Jahr…) zu überflügeln.

Die aktuell empfohlene Bildgröße beträgt 1128 x 191 Pixel.

markenkonformes Titelbild zum Social Media Trends Report 2022 von Hootsuite

Zu guter Letzt: Fügt einen angepassten Button hinzu

Dies ist der Button, den LinkedIn-Nutzer auf Eurer Seite neben dem „Folgen“-Button sehen. Ihr könnt diesen wie folgt ändern:

  • Kontaktieren Sie uns
  • Mehr erfahren
  • Registrieren
  • Anmelden
  • Website besuchen

„Website besuchen” ist die Standardoption.

Benutzerdefinierte Buttons auswählen, die auf der Seite zu sehen sein sollen

Ihr könnt dies jederzeit ändern. Wenn Ihr z. B. ein Webinar oder eine Veranstaltung durchführt, ändert Euren Button auf „Registrieren“ oder „Anmelden“, um Eure aktuelle Aktion hervorzuheben und wechselt danach wieder zu „Website besuchen“. Eure URL kann einen UTM-Parameter enthalten, damit Ihr verfolgen könnt, woher die Leads kommen.

Schritt 3: Sorgt für Follower

Niemand wird wissen, dass Eure Seite existiert, wenn Ihr es keinem sagt.

Bis Ihr anfangt, Content zu posten, seht Ihr nur diese nette Illustration eines Marketers in Jogginghose, der mit seinem Hund über das aktuelle Quartal diskutiert — Huch, das bin ja ich…

Post-Highlights aus den vergangenen 30 Tagen

Es gibt vier Möglichkeiten, Eurer neuen Seite mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen:

Teilt Eure Seite

Klickt auf Eurer Homepage neben dem „Bearbeiten“-Button auf Seite teilen.

Die „Seite teilen“-Option neben dem „Bearbeiten“-Symbol

Teilt Eure neue Seite auf Eurem persönlichen LinkedIn-Profil und bittet Eure Mitarbeiter, Kunden und Freunde, dieser zu folgen. Dies ist ein einfacher erster Schritt.

Verlinkt von Eurer Website zu Eurer LinkedIn-Seite

Fügt das LinkedIn-Symbol zu den anderen Social-Media-Symbolen in der Fußzeile Eurer Website und überall dort hinzu, wo Ihr auf soziale Medien verlinkt.

Bittet Mitarbeiter, ihre Profile zu aktualisieren

Dies ist der Schlüssel für ein langfristiges Wachstum Eurer Seite. Als Eure Mitarbeiter ihre Stellenbezeichnungen zum ersten Mal in ihren Profilen erfassten, gab es noch keine Unternehmensseite. Diese Jobbezeichnungen sind also nirgends verlinkt.

Da die Page nun steht, bittet Eure Mitarbeiter, ihre Stellenbeschreibungen in ihren LinkedIn-Profilen zu bearbeiten, um sie mit Eurer neuen Unternehmensseite zu verknüpfen.

Sie müssen lediglich diesen Abschnitt in ihrem Profil bearbeiten, den Unternehmensnamen löschen und ihn neu in dasselbe Feld eingeben. LinkedIn sucht dann nach passenden Seitennamen. Sobald sie auf Euren Firmennamen klicken und die Änderungen speichern, wird ihr Profil mit Eurer Seite verlinkt.

Auf diese Weise können ihre Kontakte Euch finden und folgen, aber es fügt diesen Nutzer auch als Mitarbeiter Eures Unternehmens hinzu. Die Angabe der Anzahl seiner Mitarbeiter trägt dazu bei, dass ein Unternehmen auf der Plattform Glaubwürdigkeit gewinnt.

Ladet dazu ein, Euch zu folgen

Über Eure Unternehmensseite könnt Ihr Eure Kontakte einladen, dieser zu folgen. LinkedIn begrenzt die Anzahl der Einladungen, die Ihr verschicken könnt, um sicherzustellen, dass keine Spam-Mails verschickt werden.

Dies ist nicht die effektivste Methode, weil viele Leute ihre LinkedIn-Benachrichtigungen ignorieren (schuldig!), aber es dauert nur eine Minute, also warum nicht?

Kontakte zum Folgen einladen

Schritt 4: Setzt Eure LinkedIn-Marketingstrategie um

Ihr habt doch eine LinkedIn-Marketingstrategie, oder?

Eine Seite einzurichten ist einfach. Sie mit Content lebendig zu halten, der Eure Zielgruppe interessiert, ist der schwierige Teil — es sei denn, Ihr habt einen Plan.

Der LinkedIn-Teil Eurer Social-Media-Strategie sollte folgende Fragen beantworten:

  • Welches Ziel verfolgt Ihr mit Eurer LinkedIn-Seite? (Dieses kann sich von Euren generellen Social-Media-Zielen unterscheiden.)
  • Wofür werdet Ihr Eure Seite nutzen? Personalbeschaffung? Lead-Generierung? Zum Teilen von sehr speziellen Brancheninformationen, die auf Instagram oder Facebook nicht so gut laufen?
  • Werdet Ihr Werbung schalten? Wie hoch ist Euer LinkedIn Ads-Budget?
  • Was treibt Eure Konkurrenz auf LinkedIn, und wie könnt Ihr bessere Inhalte erstellen?

Dann erstellt Ihr einen Content-Plan:

  • Wie oft wollt Ihr posten?
  • Welche Themen werdet Ihr behandeln?
  • Wie könnt Ihr vorhandenen Content zur Nutzung auf LinkedIn weiter verwerten?
  • Werdet Ihr Inhalte von anderen kuratieren?

Sobald Ihr wisst, was Ihr posten werdet und wie oft, macht es Euch der Hootsuite Planner leicht, auf dem Laufenden zu bleiben.

Ihr könnt Euren Content hochladen, automatisierte Veröffentlichungen terminieren und Euch in einer Wochen- oder Monatsansicht einen schnellen Überblick verschaffen. Stellt auf einen Blick sicher, dass sich Eure Posts ausgewogen auf alle Ziele und Themen verteilen, die Ihr abdecken wollt, und fügt bei Bedarf einfach neue Inhalte hinzu oder ordnet anstehende Posts neu an.

Ansicht Hootsuite Planner

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Neben der Veröffentlichung Eurer eigenen Inhalte solltet Ihr auch mit anderen interagieren. Auch wenn sich LinkedIn an Unternehmen richtet, bleibt es immer noch ein soziales Netzwerk.

Seht Euch unsere besten Tipps an, um Eure Zielgruppe im Jahr 2023 zu vergrößern:

4 Möglichkeiten, LinkedIn für Unternehmen zu nutzen

1. LinkedIn-Werbung

Ihr könnt aus einer Vielzahl von LinkedIn-Anzeigenformaten wählen, darunter:

  • Sponsored Text Ads
  • Sponsored Posts (wie das „Boosten“ eines vorhandenen Seiten-Posts)
  • Sponsored Messaging (in das LinkedIn-Postfach eines Nutzers)
  • Personalisierte Dynamic Ads, die Nutzerdetails wie Name, Profilfoto und Arbeitgeber in der Anzeige beinhalten
  • Stellenanzeigen
  • Foto-Carousel-Ads

Vier von fünf LinkedIn-Nutzern haben Einfluss auf Kaufentscheidungen von Unternehmen, und damit kann Werbung auf LinkedIn sehr erfolgreich sein.

Mit Hootsuite-Social-Media-Werbung könnt Ihr all Eure Social-Media-Werbekampagnen auf LinkedIn, Instagram und Facebook über ein einziges Dashboard erstellen, verwalten und die Performance analysieren. Die einzigartige Analytics von Hootsuite eröffnet Euch neue Einblicke, indem sie die Leistung von bezahlten und organischen Kampagnen auf allen drei Plattformen anzeigt. Ihr habt somit stets die notwendigen Informationen zur Hand und könnt Eure Kampagnen auf maximale Ergebnisse optimieren.

2. Veröffentlichung von Stellenangeboten und Personalbeschaffung

Stellenanzeigen werden von LinkedIn-Nutzern bereits geschätzt. 40 Millionen Menschen suchen jede Woche auf LinkedIn nach einem neuen Job. Ihr könnt kostenlos ein Stellenangebot veröffentlichen, das auch auf Eurer Unternehmensseite angezeigt wird.

Es kann sich aber auch lohnen, für Eure Stellenanzeigen zu bezahlen. Auf bezahlte einzelne Stellenanzeigen gehen 25 % mehr Bewerbungen ein als auf nicht beworbene Stellenanzeigen.

LinkedIn bietet einen speziellen Premium-Account für Recruiter, der seit Jahren Standard für Personalvermittler auf der ganzen Welt ist. Es gibt auch eine Lite-Version für kleine Unternehmen.

3. Netzwerken

Genau darum dreht es sich bei LinkedIn! Euer berufliches Netzwerk war wohl noch nie so wertvoll wie heute, da immer mehr Tätigkeiten und Geschäfte virtuell erledigt werden.

Wie LinkedIn berichtet, haben die Konversationen zwischen verknüpften Nutzern von Januar 2020 bis Januar 2021 um 55 % zugenommen.

LinkedIn Groups ist ein großartiges Tool zur Vernetzung. Hierbei handelt es sich um private Diskussionsgruppen — alles, was Ihr dort postet, erscheint nicht auf Eurem Profil. Der einzige Nachteil für Unternehmen: Man kann nicht mit seiner Unternehmensseite beitreten. Ihr müsst in Gruppen also Euer persönliches Profil verwenden.

Aber viele Gruppen gestatten es ihren Mitgliedern, Seiteninhalte zu teilen. Damit ist der Beitritt zu einer Gruppe eine gute Möglichkeit, um sowohl Eure persönlichen Netzwerkverbindungen wie die Anzahl der Follower Eurer Seite auszubauen.

Ihr findet die Gruppen unter dem „Work“-Symbol oben rechts auf dem LinkedIn-Dashboard.

LinkedIn-Produkte, einschließlich Learning, Insights und Gruppen

4. Thoughtleadership

LinkedIn ermöglicht es Euch, lange Inhalte zu posten, was viele Führungskräfte nutzen, um sich als Vordenker zu profilieren. Langform-Content kann, wenn richtig eingesetzt, den Ruf als innovative Führungspersönlichkeit und Experte in Eurer Branche festigen.

Um einen Beitrag zu verfassen, klickt oben auf der Startseite auf Artikel schreiben.

Ihr können Euren persönlichen Account oder Eure Unternehmensseite nutzen, um von dort aus zu posten. Da es hier aber um das Ziel geht, die Follower-Zahl Eures Unternehmens zu erhöhen, wählt Ihr hier Eure neue Unternehmensseite.

Alternativ könnt Ihr Thoughtleader-Content auf dem persönlichen Profil Eures CEOs posten und diese Inhalte dann auf Eurer Unternehmensseite noch einmal teilen.

aus dem persönlichen Profil oder von der Unternehmensseite veröffentlichen

Die Publishing-Plattform funktioniert fast so, als hättet Ihr Eure eigene Blog-Software. Sie ermöglicht es Euch, Posts einfach zu formatieren, einschließlich des Hinzufügens von Bildern und Videos — und Ihr könnt sogar Entwürfe speichern.

Einen Artikel zu verfassen, ist der einfache Teil. Aber wer wird ihn lesen?

Wer sich als Thoughtleader profilieren will, muss dauerhaft dranbleiben, um eine Dynamik und Interesse an der eigenen Arbeit aufzubauen. Warum sich das lohnt? B2B-Entscheidungsträger schätzen Vordenker-Content.

Diese wertvollen potenziellen Kunden geben an, dass sie bereit sind, mehr für die Zusammenarbeit mit Unternehmen zu zahlen, die Vordenker-Inhalte veröffentlichen.

Ein paar Tipps für den Erfolg:

  • Konsistenz. Das ist das Wichtigste, um bestehende Leser zu halten und neue zu gewinnen. Entscheidet Euch für einen wöchentlichen, zweiwöchentlichen oder monatlichen Veröffentlichungszeitplan und dann — man kann es gar nicht oft genug betonen — haltet Euch auch daran!
  • Originalität. Plappert keine schon im Internet vorhandenen Artikel nach. Nehmt Stellung, bildet Euch eine Meinung und liefert starke Argumente für Euren Standpunkt. Nicht jeder muss Eurer Meinung sein. Wer das tut, hat wahrscheinlich nichts mit echter Thoughtleadership am Hut.
  • Einmal schreiben, beständig bewerben. Vergesst nicht, ältere Beiträge zu teilen und zu bewerben. Die Content-Produktion auf LinkedIn ist 2020 um 60 % gestiegen. Ihr habt also Konkurrenz. Es gibt aber nach wie vor Platz für Eure Inhalte — sorgt nur dafür, dass Ihr sie mehr als einmal teilt.

3 wichtige Marketing-Tipps für LinkedIn

Wie Ihr Euer Unternehmen auf LinkedIn vermarktet, hängt von Euren Zielen ab. Grundsätzlich geht es hier aber um drei Maßnahmen, die jeder beherzigen sollte, der Marketing wie ein Profi betreiben will.

1. Optimiert Eure Posts

Relevanz ist auf LinkedIn wichtiger als Aktualität. Der Algorithmus zielt wie bei allen Plattformen darauf ab, Nutzern mehr von dem zu zeigen, was sie sehen wollen, und weniger von dem, was nicht.

Bei der einzigen LinkedIn-Umfrage, an der ich je teilgenommen habe, ging es darum, wie sehr ich Umfragen hasse. Deshalb musste ich lachen, als LinkedIn mir heute diese Anzeige ganz oben in meinem Feed präsentierte:

LinkedIn-Umfrage, mögliche Antworten

Hier sind die wichtigsten Methoden zur Optimierung Eures Contents:

  • Baut immer ein Bild oder ein anderes Element ein. Posts mit visuellen Elementen erhalten 98 % mehr Kommentare als reine Textbeiträge. Fügt zum Beispiel ein Foto, eine Infografik, eine SlideShare-Präsentation oder ein Video ein. (Videos werden fünfmal so häufig kommentiert wie andere Assets.)
  • Haltet Euren Post kurz. Wenn Ihr lange Inhalte teilt, textet einen kurzen Vorspann und verlinkt dann auf den vollständigen Artikel.
  • Fügt immer einen klaren Call to Action ein.
  • Nennt die Zielgruppe, die Ihr erreichen wollt (z. B. „An alle Kreativen“ oder „Sind Sie ein berufstätiger Elternteil?“).
  • Taggt erwähnte Personen und Seiten.
  • Stellt eine Frage, um Antworten zu erhalten.
  • Erstellt LinkedIn-Umfragen für Feedback und Engagement.
  • Fügt zwei bis drei relevante Hashtags auf natürliche Art und Weise ein.
  • Verfasst starke Überschriften für Eure Artikel.
  • Reagiert schnell auf Kommentare, um mehr Engagement zu fördern.

Weitere Tipps bietet dieser Kurs der Hootsuite Academy zur Optimierung von LinkedIn-Content.

2. Macht Euch schlau mit LinkedIn Analytics

Wer nicht trackt, der fischt im Trüben.

Ganz im Ernst: Ob Ihr Eure Marketingziele erreicht, könnt Ihr nur anhand genauer und zeitnaher Analysen messen. LinkedIn verfügt über integrierte Analytics, die Euch die Grundlagen vermitteln, aber Ihr könnt Zeit sparen und noch mehr lernen, wenn Ihr Hootsuite Analytics verwendet.

Wir haben einen vollständigen Leitfaden zu allem, was Ihr über LinkedIn Analytics wissen müsst, aber im Wesentlichen lässt sich das Folgende tracken:

  • Euer Content mit dem höchsten Engagement
  • wie Leute Eure Seite entdeckt haben
  • Traffic für jeden Bereich Eurer Seite und für Showcase-Seiten, falls Ihr die habt
  • demografische Daten

Hootsuite Analytics versorgt Euch mit benutzerdefinierten Erkenntnissen, damit Ihr Eure LinkedIn-Strategie nach Bedarf anpassen könnt, um Eure Ziele zu erreichen.

Hootsuite Analytics für Social Media-Accounts

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3. Postet zum optimalen Zeitpunkt

Wann ist die beste Zeit, um auf LinkedIn zu posten?

Es gibt nicht den einen besten Zeitpunkt. Es geht vielmehr darum, wann Eure Zielgruppe auf LinkedIn ist. Und das hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab, von der Zeitzone bis zu den Arbeitszeiten.

Wie bei allem, was mit Content Marketing zu tun hat, wird der Erfolg davon bestimmt, dass Ihr Eure Zielgruppe kennt.

Hootsuite ist dabei eine große Hilfe.

Ihr könnt alle Eure Posts im Voraus planen, damit Euch keiner mehr versehentlich durchrutscht. Und nicht nur das — Ihr könnt festlegen, dass Eure Posts automatisch zu der für Euer Unternehmen besten Zeit erscheinen. Hootsuite analysiert die bisherige Performance, um zu ermitteln, wann das Engagement Eurer Zielgruppe am höchsten ist.

Screenshot zeigt das Feature in Hootsuite

4 Marketing-Tools für LinkedIn

1. Hootsuite

Wir haben in diesem Artikel bereits angesprochen, wie Hootsuite Eure LinkedIn-Strategie unterstützt.

Hootsuite + LinkedIn = BFFs (Best Friends Forever ;-))

Hootsuite kann einfach alles, zum Beispiel:

  • Erstellung und Terminierung von LinkedIn-Posts und -Ads
  • Veröffentlichung zum optimalen Zeitpunkt (d. h. wenn Eure Zielgruppe online und aktiv ist)
  • Kommentare verfolgen und beantworten
  • Analyse der Performance organischer und gesponserter Beiträge
  • Einfaches Erstellen und Teilen umfassender benutzerdefinierter Reports
  • Optimierung Eurer LinkedIn Ads mit wenigen Klicks
  • Verwaltung Eurer LinkedIn-Unternehmensseite, zusammen mit allen Euren anderen Accounts auf Facebook, Twitter, Instagram, TikTok, YouTube und Pinterest

die LinkedIn-Heatmap zeigt die beste Zeit zum Posten

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2. Adobe Creative Cloud Express

Creative Cloud Express, vormals Adobe Spark, ermöglicht es Euch, kostenloses und aufmerksamkeitsstarkes Bildmaterial direkt über Euren Browser oder Euer Mobilgerät zu erstellen.

Ihr könnt Bildhintergründe entfernen, Animationen hinzufügen, die Größe von Grafiken für jede Plattform anpassen und Videos in professioneller Qualität erstellen. Zusätzlich gibt es eine Template-Bibliothek mit professionell gestalteten Assets, die Euch dabei helfen, Eure Marke ins rechte Licht zu setzen. Zudem könnt Ihr kostenlos Adobe-Stock-Bilder verwenden.

Adobe Creative Cloud Express
Quelle: Adobe

SlideShare

Aussagekräftiger Content wie eine Präsentation, eine Infografik oder ein Whitepaper macht Euren LinkedIn-Post gleich viel teilenswerter.

Diese Art von Inhalten müsst Ihr über SlideShare hinzufügen. Da es sich um eine separate Plattform handelt, wird man Euren Content auch dort finden (Bonus!). Aber der eigentliche Grund für den Weg über SlideShare ist dieser: Man kann solche Inhalte als praktische Slider-Präsentation an LinkedIn-Posts anhängen, so wie hier:

Ihr könnt auf diese Weise eine PDF-, PowerPoint-, Word- oder OpenDocument-Datei hochladen, die LinkedIn dann in einem Präsentationsformat anzeigt.

Glassdoor

Der Reputation Eures Unternehmens auf LinkedIn ist für die Personalbeschaffung unerlässlich — deshalb solltet Ihr diese unbedingt pflegen.

Installiert die Glassdoor-App über das App-Verzeichnis von Hootsuite. Teilt Eure Posts auf der LinkedIn-Unternehmensseite mit Glassdoor, damit sich Jobsuchende ein besseres Bild von Eurem Unternehmen machen können. Die App bietet außerdem Analytics-Reports für das Engagement mit Glassdoor-Content, die Eure anderen Hootsuite-Reports ergänzen.

Glassdoor über das App-Verzeichnis von Hootsuite

LinkedIn ist ein professionelles Netzwerk, das es Euch ermöglicht, Glaubwürdigkeit aufzubauen, ein sinnvolles Netzwerk zu schaffen und Euer Unternehmen als Autorität in der Branche zu etablieren. All dies ist mit der richtigen LinkedIn-Marketingstrategie möglich — und jetzt wisst Ihr alles darüber, wie Ihr Eure eigene entwickeln könnt.

Managt Eure LinkedIn-Unternehmensseite gemeinsam mit Euren anderen Social-Media-Kanälen ganz einfach mit Hootsuite. Terminiert und teilt Content (inklusive Videos), beantwortet Kommentare und interagiert mit Eurem Netzwerk — alles über ein einziges Dashboard. Jetzt kostenlos testen.

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Managen Sie sämtliche Social Media-Aktivitäten an einem Ort: sparen Sie Zeit mit Hootsuite.

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