Instagram Performance

6 Tipps für eine bessere Instagram-Performance

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Instagram entwickelt sich ständig weiter. Künftig will das Bilder-Netzwerk auch beim Online-Handel mitmischen. Ein Testlauf in den USA it bereits in Vorbereitung. Weltweit 500 Millionen Nutzer und 500.000 Werbetreibende sind bereits auf Instagram aktiv – ein E-Commerce-Potenzial, dass sich das Facebook-Unternehmen erschließen will. Es lohnt sich also, etwas mehr Zeit in die Instagram-Performance Ihres Unternehmens zu investieren. Wir haben ein paar hilfreiche Tipps für Sie.

Sie kennen das. Sie machen sich Gedanken, investieren Zeit und Mühe in ein perfektes Foto mit dem exakt passenden Filter und formulieren eine Bildbeschriftung, die selbst Goethe neidisch machen würde. Zufrieden klicken Sie auf “Posten” und erwarten umgehend zahlreiche “Gefällt mir”-Angaben und Kommentare. Eine Stunde später müssen Sie sich eingestehen, dass die Reaktion auf Ihr Werk nicht gerade umwerfend war. Was haben Sie falsch gemacht?

Grundsätzlich gar nichts. Sie machen tolle Fotos und erstellen gut durchdachte, sinnvolle Bildbeschriftungen. Wenn Sie beim Posten jetzt noch ein paar ganz simple Regeln beachten, können Sie sich eine größere Scheibe vom Engagement-Kuchen der 500 Millionen Instagram-Nutzern abschneiden.

6 Tipps für eine bessere Instagram-Performance

1. Speichern Sie passende Hashtags, damit Sie sie schnell zur Hand haben

Hashtags sortieren Instagram-Content in verschiedene Kategorien. Der gekonnte Einsatz von Hashtags zieht auch Nutzer an, die Ihre Marke noch nicht kennen, sich aber für ähnliche Themen und/oder Werte interessieren. Nehmen wir zum Beipsiel an, Sie wollen in zwei Monaten ein Café mit dem Nahmen “Berliner Kaffeepause” in Berlin eröffnen. Höchstwahrscheinlich wird dann niemand nach #BerlinerKafeePause suchen. Mit Hashtags wie #Kaffeepause oder #kleineKaffeepause stehen die Chancen jedoch gut, dass andere Kaffee-Fans auf Ihrem Instagram-Account landen.

Bevor Sie Hashtags setzen, recherchieren Sie mit der “Tags”-Kategorie der Instagram-Suche. Finden Sie heraus, wie oft dieser oder ähnliche Hashtags bereits verwendet wurden. Bleiben wir bei unserem Beispiel: #kleineKaffeepause mag Ihnen sinnvoll und klug erscheinen. Eine Schnelle Suche ergibt, dass der Hashtag es derzeit auf nur 182 Posts bringt. Anderersiets muss sich Ihr Post mit #coffeejunkie gegen mehr als 55.000 andere mit demselben Hashtag durchsetzen. Experimentieren Sie ein bisschen und finden Sie heraus, was für Sie am besten funktioniert.

Welche zu Ihrem Beitrag passenden Hashtags gerade im Trend liegen, können Sie auch mit der Trendspottr App von Hootsuite herausfinden.

Haben Sie einige zu Ihrer Marke passende Instagram-Hashtags gefunden, sichern Sie sich diese auf Ihrem Smartphone – bei iOS-Geräten etwa in der Notiz-Funktion. So können Sie diese Hashtags via Copy&Paste schnell und einfach in zukünftigen Posts verwenden.

2. Verbergen Sie Hashtags, um Bildunterschriften nicht zu überfrachten

Seit dem Instagram-Update vom Oktober 2015 können Sie bis zu 30 Hashtags in einem Beitrag einsetzen (und auch alle verbergen). Das vermeidet ein optisches Chaos für vorhandene Follower, Ihr Post wird aber trotzdem bei einer Suche nach dem Hashtag gefunden. Sie haben zwei Möglichkeiten, Hashtags zu verbergen:

Möglichkeit 1: Wenn Ihr Beitrag bereits eine Bildbeschriftung enthält, fügen Sie die Hashtags als Kommentar hinzu. Nach ein paar weiteren Kommentaren rutscht Ihr Kommentar mit den Hashtags nach unten und wird nicht mehr angezeigt.

Möglichkeit 2: Die perfekte Alternative, falls Sie gerade dabei sind, sich eine Community aufzubauen und noch nicht genug Kommentare erhalten, um die Hashtags zu verbergen. Verstecken Sie die Hashtags unter mehreren „leeren“ Zeilen mit nur einem Punkt. Gehen Sie dazu in das Feld für Bildbeschriftung oder das Kommentarfeld. Tippen Sie dort auf den 123 Button. Wählen Sie Enter und geben Sie dann einen Punkt ein. Wiederholen Sie das mindestens fünf Mal und geben Sie in der Zeile darunter Ihre Hashtags ein. Weil Kommentare nach drei Zeilen abgeschnitten werden, sind die Hashtags ab Zeile sechs für die anderen Nutzer unsichtbar.

Mehr Tipps und Tricks für Instagram-Hashtags finden Sie in unserem Leitfaden.

3. Teilen Sie Ihre Instagram-Posts in anderen Netzwerken

Instagram ist sicher einer der hellsten Sterne am Social Media-Himmel. Wenn Sie sich allerdings nur und ausschließlich auf Instagram konzentrieren, verpassen Sie eine Menge Kontakte zu potenziellen Kunden. Teilen Sie Ihre Beiträge daher auf Facebook, Twitter und in anderen sozialen Netzwerken, und Sie werden sehen, wie das Engagement steigt. Auf Facebook beispielsweise haben Posts mit Bildern die zweithöchste Interaktionsrate. Und über Instagram erstellte Beiträge steigern das Engagement um 23 Prozent.

Alle Ihre Social Media-Accounts auf Instagram abzustimmen, mag auf den ersten Blick nach enormem Aufwand klingen. Mit ein paar simplen Handgriffen ist das aber ganz einfach. Instagram bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihre Facebook-, Twitter-, Tumblr-, Flickr- und Swarm-Accounts direkt mit der App zu verlinken. Nun müssen Sie vor dem Veröffentlichen eines Instagram-Posts nur noch die Accounts auswählen, mit denen dieser Beitrag geteilt werden soll.

Bedenken Sie dabei aber, dass Nutzernamen in verschiedenen Plattformen nicht unbedingt übereinstimmen müssen. Dies gilt auch für die in den Kommentaren oder der Bildunterschrift markierten Nutzer. Möglicherweise benachrichtigen Sie in einem anderen Netzwerk also nicht alle gewünschte Personen oder sogar niemanden.

Ebenfalls ganz einfach funktioniert das Teilen der Beiträge mit dem Hootsuite Dashboard. Erfahren Sie hier, wie Sie Instagram in Hootsuite integrieren und dadurch Beiträge vorausplanen und in mehreren sozialen Netzwerken teilen können.

4. Posten Sie nur zu optimalen Tageszeiten

Wenn im Wald ein Baum umfällt, und keiner hört es, macht der Baum auch kein Geräusch. So ähnlich ist es auch mit Ihren Beiträgen. Wenn Sie posten und keiner durch den Newsfeed scrollt, erreichen Sie auch niemanden. Lernen Sie Ihre Community kennen und posten Sie, wenn diese auf Instagram aktiv ist. Für die Auswahl des richtigen Zeitfensters gibt es kein geheimes Patentrezept. Die folgenden allgemeinen Empfehlungen können Ihnen jedoch als Richtlinie dienen:

  • Hubspot: Montag bis Donnerstag ganztags, ausgenommen zwischen 15.00 und 16.00 Uhr
  • Latergramme: Mittwoch um 17.00 Uhr
  • Unter der Woche generell zwischen 6.00 und 24.00 Uhr

Selbstverständlich müssen Sie nicht bis Punkt 17:00 Uhr warten, um dann Ihren Content manuell hochzuladen. Erstellen Sie stattdessen Ihre Instagram-Posts mit Hootsuite und planen Sie diese voraus.

Mit einem kostenlosen Social Media-Training der Hootsuite Academy profitieren Sie noch stärker von Hootsuite.

5. Zu wenig eigene Inhalte? Regrammen Sie!

Früher war Regrammen (das Foto eines anderen Instagram-Nutzers weiterposten) eine ziemlich mühsame Angelegenheit. Sie mussten einen Screenshot des Fotos in Ihrem Newsfeed machen, diesen Screenshot in Ihrem eigenen Account einfügen, die Originalbeschreibung kopieren und hinzufügen und schließlich noch den Nutzer markieren, von dem das Bild stammte. Heute ist das zum Glück wesentlich einfacher. Inhalte Ihrer Follower, von Accounts, denen Sie folgen oder anderer relevanter Instagram-Nutzer zu regrammen, ist eine effektive Möglichkeit, Ihre Sichtbarkeit zu erhöhen und mit Ihrer Community zu interagieren.

Es gibt ein paar einfache Regeln, was Sie beim Regramming tun und besser lassen sollten. So sollten Sie zum Beispiel die Erlaubnis zum Regrammen einholen und den Urheber des Beitrags markieren, damit alle Beteiligten davon profitieren.

6. Erstellen und veröffentlichen Sie mit Boomerang schnell und einfach faszinierende Videos

Mit Videos eröffnet sich auf Instagram und für das Erscheinungsbild Ihres Unternehmens eine völlig neue Welt. Richtig eingesetzt, erzeugen Videos ein Engagement, das Fotos nicht erreichen können. Videos galten früher als etwas, das besser Experten überlassen bleibt. Mittlerweile stellt Instagram dafür die Boomerang-App zur Verfügung und hat die maximale Dauer eines Videos auf 60 Sekunden verlängert. Damit können Sie mit vertretbarem Aufwand verschiedene Videos produzieren, von einfach und GIF-artig bis zum komplexen Kurzfilmchen.

Mit Boomerang können Sie auch bis zu 20 kleine Video-„Bursts” aufnehmen. Die integrierte App beschleunigt die Stückchen und fügt sie von vorne nach hinten und von hinten nach vorne zusammen. Dadurch entsteht ein witziger „Vor- und Zurückspul“-Effekt. Wie bei anderen Video-Beiträgen auch, zählt Boomerang die Views. Sie können also beobachten, wie viele Personen sich das Video ansehen und Ihre Strategie zur Content-Kreation entsprechend modifizieren.

 

Fügen Sie Instagram auf Ihrem Hootsuite Dashboard hinzu und probieren Sie diese Tipps gleich aus. 

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