Facebook-Gruppen eignen sich hervorragend, um aus Gleichgesinnten eine interessierte Community zu schmieden. Unternehmen sollten sich diese Form der Social Media-Kommunikation mit einem ausgewählten Publikum zunutze machen, denn im kleineren Kreis vertrauter Mitglieder lassen sich spannende Diskussionen führen, die Ihrer Marke oder Ihrem Produkt  neue Impulse geben. Ganz ohne den üblichen Gruppenzwang…

Ich habe mich nie besonders für organisierten Sport interessiert. Mit fünf Jahren spielte ich ganze zwölf Monate lang Fußball, ohne zu wissen, dass es dabei überhaupt einen Ball gibt (ich nahm an, es handle sich um eine besonders lange und intensive Form des Fangenspielens). Als Teenager war ich in einem Hockeyteam – und erinnere mich bis heute gut daran, wie erleichtert ich immer war, wenn ich vom Platz genommen wurde und mich endlich hinsetzen durfte. Ich weiß auch noch, wie meine Knochen geknirscht haben, als der Hockeyschläger meiner Mannschaftskollegin versehentlich mit meiner Wange kollidierte …

Die Ausübung einer Sportart war mir also relativ egal – aber ich war immer gern Teil einer Gruppe und hätte dieses Erlebnis nie missen mögen. In der Welt der sozialen Medien lassen sich dieses Kameradschaftsgefühl, die gemeinsamen Erfahrungen und die gegenseitige Unterstützung, wie man sie in einer Sportmannschaft erleben kann, am ehesten in Facebook-Gruppen nachempfinden.

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Eine Facebook-Gruppe wird nie „Beeil dich!“ oder „Stell sofort die Orangen wieder auf den Tisch!“ zu Ihnen sagen. Diese Gruppen sind ein Ort, an dem Ihre Kunden und Fans zusammenkommen können, „um sich zu organisieren, über ihre Ziele zu äußern, unterschiedliche Themen zu besprechen, Fotos zu posten und mit ihren Interessen zusammenhängende Inhalte zu teilen“. Sollten Sie für Ihre Marke noch keine Facebook-Gruppe eingerichtet haben, dann erfahren Sie imfolgenden Leitfaden, warum solche Gruppen eine gute Idee sind – und wie Sie die bestmögliche Gruppe für Ihre Zwecke einrichten können. Willkommen im Team!

Vorteile von Facebook-Gruppen

Kontrolle

Stellen Sie sich vor, Sie hätten die absolute Kontrolle über Ihre Social Media-Zielgruppe und jene Menschen, die mit Ihrer Marke oder Ihrem Produkt interagieren. Mit Facebook-Gruppen ist genau das möglich. Sie können eine Gruppe einrichten und die Privatsphäre-Einstellung „Geschlossen“ wählen; d. h. dass potenzielle Mitglieder erst bei Ihnen anfragen müssen, bevor sie in die Gruppe aufgenommen werden. Sie können falls notwendig auch jederzeit Gruppenmitglieder entfernen. Mit einer geschlossenen Gruppe können Sie die perfekte Community für Ihre Marke aufbauen und sich genau an den Bedürfnissen dieser Zielgruppe orientieren.

Als Administrator der Gruppe können Sie auch Beiträge genehmigen. Wenn Sie es beispielsweise mit einem besonders unverblümten Markenbotschafter zu tun haben, können Sie dessen Posts vor der Veröffentlichung (oder eben nicht) bestätigen oder löschen. Facebook liefert dazu folgende Anleitung:

  1. Klicken Sie oben rechts in Ihrer Gruppe auf „…“ und wählen Sie „Gruppeneinstellungen bearbeiten“ aus.
  2. Klicken Sie, um das Feld neben „Beitrag bestätigen“ zu markieren.
  3. Klicken Sie unten auf „Speichern“.

Sie werden benachrichtigt, wenn Posts zur Genehmigung ausstehen. Gehen Sie wie folgt vor, wenn ein Beitrag zur Bestätigung aussteht:

  1. Klicken Sie auf das Häkchen, um den Post zu bestätigen.
  2. Klicken Sie auf „x“, um den Post zu löschen.
  3. Klicken Sie auf das „Betreten verboten“-Symbol, um den Post zu löschen und das Mitglied zu blockieren.

Bitte beachten Sie aber auch, dass jeder Gruppenadministrator einen Post bestätigen kann.

Größere organische Reichweite

Da die Konkurrenz täglich wächst, haben Sie vielleicht auch schon bemerkt, dass Ihre organische Reichweite ständig abnimmt. Mit Facebook-Gruppen können Sie diesem Zustand abhelfen und wieder bessere Ergebnisse erzielen. Da Ihre Gruppe genau auf Ihre Zielgruppe und die Demografie Ihrer Marke ausgerichtet ist, werden wahrscheinlich wesentlich mehr Menschen Ihre Inhalte anklicken und lesen. Eine Gruppe, die aus einem ohnehin bereits engagierten Publikum besteht, sorgt in der Regel auch für eine höhere Interaktionsrate. Diese Nutzer sind extrem wertvoll für Sie. Achten Sie also darauf, dass Sie nur Inhalte teilen, die für die Gruppe nützlich sind.

Als er auf eigene Faust nachprüfen wollte, ob Facebook-Gruppen wirklich beim Ausbau der organischen Reichweite helfen, konnte sich Ryan Stewart von Moz dank seiner eigenen Facebook-Gruppe über 6.000 organische Besuche auf seiner Website freuen. Er führte ein Experiment durch, bei dem er einen Link von seinem Blog sowohl auf seine Facebook-Seite (die 660 „Gefällt mir“-Angaben hatte) als auch in seine Facebook-Gruppe (mit 660 Mitgliedern) kopierte. Der Gruppen-Link brachte ihm 122 Seitenaufrufe ein, der auf seiner Seite nur acht. Aus diesem Ergebnis (15 Mal mehr Website-Zugriffe) geht klar hervor, dass das präzise umrissene, engagierte Zielpublikum einer Facebook-Gruppe sich als geschäftlicher Vorteil erweisen kann.

Mehr Kundenkontakte

Sie können davon ausgehen, dass eine Person, die der Facebook-Gruppe Ihrer Marke beitritt oder beitreten will, ein gewisses Interesse an Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung hat. Sie arbeiten in einer Branche, die für eine bestimmte Facebook-Gruppe relevant ist? Dann könnten Sie auch dort relevante Inhalte mit interessierten Nutzern teilen.

Mit Hilfe von Facebook-Gruppen können Sie Leads generieren, wenn Sie …

  • … den Gruppen beitreten, in denen Ihr Zielpublikum am aktivsten ist;
  • … aufmerksam verfolgen, über welche Probleme Ihre Zielkunden in diesen Gruppen diskutieren;
  • … Ihre Posts in diesen Gruppen so gestalten, dass sie Lösungen für diese Probleme anbieten und einschlägige Fragen beantworten;
  • … die Kontaktdaten Ihrer Firma in Ihrer Facebook-Gruppe, auf Ihrer Unternehmensseite und in Ihrem persönlichen Profil gut sichtbar angeben;
  • … Ihre eigene Facebook-Gruppe gründen, die sowohl für Ihre Branche als auch Ihre spezielle Marke gedacht ist; und
  • … hilfreiche Beiträge veröffentlichen, mit denen Sie auf die Bedürfnisse Ihrer Zielkunden in diesen Gruppen eingehen (und die Gruppe als Medium für den Kundenkontakt und nicht zum Austausch mit anderen Branchenvertretern und Kollegen nutzen).

Über Facebook-Gruppen können Sie Ihr Fachwissen mit einer genau abgesteckten und ausgewählten Zielgruppe teilen – und so garantiert qualitativ hochwertige Leads für Ihr Unternehmen entdecken.

Event-Kontakte pflegen

Als Social Media- oder Content-Marketingspezialist besuchen Sie wahrscheinlich mehrere Veranstaltungen pro Jahr. Die hergebrachten Methoden des Networking bei diesen Events sind durchaus brauchbar – aber wahrscheinlich verlieren Sie meisten Leuten, die Sie dort kennenlernen, schnell aus den Augen. Gründen Sie deshalb nach der Veranstaltung eine Facebook-Gruppe, in der sich alle interessierten Teilnehmer vernetzen können.

So haben Sie die Möglichkeit, Gespräche weiterzuführen, von neuen Geschäftschancen zu erfahren und Ihre Networking-Tätigkeit fortzusetzen, ganz ohne Stress und leere Versprechungen wie „Gehen wir doch einmal zusammen einen Kaffee trinken!“ Eine Facebook-Gruppe hält den Kontakt mit Gleichgesinnten, die Sie im „wirklichen Leben“ kennengelernt haben, aufrecht und bietet eine wunderbare Gelegenheit, sinnvolle Beziehungen zu knüpfen und zu pflegen.

Facebook-Gruppen vs. Facebook-Seiten

Im Hinblick auf die vielen Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten von Facebook-Gruppen dürfen Sie nicht vergessen, dass Facebook-Seiten (trotz einiger Überschneidungen) eine ganz andere Funktion haben.

Facebook erläutert die Unterschiede zwischen Seiten und Gruppen so: „Seiten ermöglichen echten Organisationen, Unternehmen, Stars und Marken mit den Menschen, die sie mögen, auf breiter Ebene zu kommunizieren. Seiten dürfen nur von offiziellen Vertretern erstellt und verwaltet werden. Gruppen bieten Raum zur Kommunikation über gemeinsame Interessen. Gruppen können von jedem erstellt werden.“

Seiten eignen sich sehr gut zur allgemeinen und weitreichenden Geschäfts- und Markenkommunikation, doch Gruppen bieten den Nutzern einen vertraulicheren und gezielteren Kontakt mit Ihrem Unternehmen. Und da Qualität bekanntlich wichtiger ist als Quantität, genießen Sie mit Facebook-Gruppen einen eindeutigen Vorteil. Facebook listet noch weitere Unterschiede zwischen Gruppen und Seiten auf – nämlich diese:

Seiten

  • Privatsphäre: Seiteninformationen und Beiträge sind öffentlich und für alle auf Facebook verfügbar.
  • Zielgruppe: Jeder kann eine Seite mit „Gefällt mir“ markieren, um sich damit zu verbinden und aktuelle Meldungen in den Neuigkeiten zu erhalten. Es gibt keine Begrenzung für die Zahl der Personen, denen eine Seite gefallen kann.
  • Kommunikation: Personen, die an der Verwaltung einer Seite mitwirken, können Posts im Namen der Seite veröffentlichen. Seiten-Posts können in im News-Feed der Personen erscheinen, denen die Seite gefällt. Seiteninhaber können außerdem eigene Apps für ihre Seiten entwickeln und die Seitenstatistiken nutzen, um das Wachstum und die Aktivität der Seite zu beobachten.

Gruppen

  • Privatsphäre: Zusätzlich zu den öffentlichen Einstellungen gibt es für Gruppen weitere Privatsphäre-Einstellungen. In geschlossenen und geheimen Gruppen sind die Posts nur für die Mitglieder sichtbar.
  • Zielgruppe: Sie können in der Privatsphäre-Einstellung für Gruppen festlegen, dass Mitglieder von Administratoren genehmigt oder hinzugefügt werden müssen. Erreicht eine Gruppe eine bestimmte Größe, werden einige Funktionen eingeschränkt. Die nützlichsten Gruppen sind meist die, die Sie mit einer kleinen Gruppe von Bekannten erstellen.
  • Kommunikation: Die Mitglieder von Gruppen erhalten standardmäßig eine Benachrichtigung, wenn ein Mitglied in der Gruppe etwas postet. Gruppenmitglieder können miteinander chatten, Fotos in gemeinsame Alben hochladen, an Gruppendokumenten mitarbeiten und alle Mitglieder, die Freunde sind, zu Gruppenveranstaltungen einladen.

Wie man eine Facebook-Gruppe einrichtet

Da Sie jetzt wissen, wozu Facebook-Gruppen gut sind, sollten Sie auch lernen, wie man eine solche Gruppe einrichtet.

Facebook bietet zu diesem Thema einen ausführlichen Leitfaden mit folgender Anleitung an:

  1. Wählen Sie auf Ihrer Startseite das Dreiecks-/Pfeilsymbol rechts oben aus, klicken Sie es an und gehen Sie auf Gruppe erstellen.
  2. Geben Sie im jetzt erscheinenden Fenster den Namen Ihrer Gruppe und die Namen der Personen ein, die Sie der Gruppe hinzufügen möchten, und wählen Sie die Privatsphäre-Einstellung für die Gruppe aus.
  3. Klicken Sie danach auf Erstellen.

Wenn Sie die Gruppe erstellt haben, werden Sie direkt auf die neue Gruppenseite weitergeleitet. Um fortzusetzen, klicken Sie das Zahnradsymbol rechts oben an und wählen Sie Gruppe bearbeiten aus. Jetzt können Sie eine Beschreibung der Gruppe und Schlagworte hinzufügen, eine eigene Email-Adresse für die Gruppe einrichten und ein Bild hochladen.

Als stolzer Betreiber einer eigenen Facebook-Gruppe sollten Sie auch Ihr Gruppenprofil so gestalten, dass Ihre bestehenden und potenziellen Kunden es sofort erkennen. Laden Sie ein markenkonformes Titelbild hoch, verfassen Sie eine geeignete Gruppenbeschreibung und legen Sie Schlagworte fest, mit denen sich Ihre Gruppe bei Suchvorgängen leichter finden lässt. Sie sollten auch einen Post schreiben, der ganz oben auf der Gruppenseite auftaucht und erklärt, worum es in Ihrer Community geht und wie deren Richtlinien aussehen. Warum haben Sie die Gruppe gegründet? Welche Vorteile sollen die Mitglieder von der Gruppe haben? Alle diese Fragen sollten Sie in Ihrem oben angehefteten Beitrag beantworten.

Und dann können Sie natürlich auch mit den Privatsphäre-Einstellungen Ihrer Facebook-Gruppe herumspielen.

Unterschiedliche Arten von Facebook-Gruppen

Bei Erstellung Ihrer Gruppe ist Ihnen vielleicht aufgefallen, dass Sie aus drei unterschiedlichen Arten von Gruppen auswählen konnten: offen, geschlossen und geheim. Offene Gruppen sind öffentlich, also für jeden auffindbar und sichtbar; zudem kann jeder sehen, wer der Gruppe angehört.

Geschlossene Gruppen sind solche, bei denen jeder Facebook-Nutzer um Aufnahme bitten kann oder von einem anderen Gruppenmitglied eingeladen wird. So fordert zum Beispiel die verdientermaßen beliebte Facebook-Gruppe Cool Dog Group interessierte Personen auf, eine Mitgliedschaft zu beantragen; so wollen die Administratoren der Gruppe sicherstellen, dass jeder Bewerber aus den richtigen Gründen (eben wegen cooler Hunde …) dabei sein will. Wenn Sie eine Facebook-Gruppe für Ihre Marke oder eine branchenbezogene Gruppe gründen, ist eine derartige Kontrolle über die Mitgliedschaft von unschätzbarem Wert.

Und eine private oder geheime Gruppe ist eben geheim. Das heißt, dass sie mit einer normalen Facebook-Suche nicht zu finden ist und dass Mitglieder nur von einem Gruppenmitglied hinzugefügt oder eingeladen werden können. Nur aktuelle und ehemalige Mitglieder können den Namen der Gruppe, die Mitglieder, Beiträge, Schlagworte und Storys über die Gruppe auf Facebook sehen. Wenn Sie also die höchstmögliche Kontrolle über Ihre Gruppe haben wollen, weil diese unter Umständen vertrauliche Informationen enthält, entscheiden Sie sich für diese Option.

Sie können Mitglieder zwar überprüfen, bevor Sie sie in Ihre Gruppe aufnehmen, aber es ist natürlich immer möglich, dass jemand aus der Reihe tanzt und unangemessenes Verhalten an den Tag legt. Wollen Sie die Integrität und den Wert Ihrer Facebook-Gruppe erhalten, dann sollten Sie unbedingt wissen, wie man respektlose Mitglieder aus der Gruppe entfernt. In seinem Leitfaden zu Gruppen gibt Facebook zu diesem Thema folgende Handlungsanweisungen:

Nur ein Administrator kann ein Mitglied aus einer Gruppe entfernen oder blockieren. So entfernen oder blockieren Sie ein Mitglied:

  1. Klicken Sie oben in Ihrer Gruppe auf „Mitglieder“.
  2. Gehen Sie zum Mitglied, das Sie entfernen möchten.
  3. Klicken Sie neben dem Namen des Mitglieds auf das Zahnradsymbol und wählen Sie „Aus Gruppe entfernen“.
  4. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen neben „Dauerhaft blockieren“, um ein Mitglied, das Sie entfernen, dauerhaft auszuschließen.
  5. Klicken Sie auf „Bestätigen“.

Hinweis: Nur Administratoren sehen neben dem Namen von Gruppenmitgliedern das Symbol. Beachten Sie, dass nur Administratoren Gruppenmitglieder entfernen oder blockieren können.

Entfernte Mitglieder müssen eine erneute Mitgliedschaft zu einer Gruppe beantragen, wenn sie wieder aufgenommen werden möchten. Blockierte Mitglieder können die Gruppe über die Suche nicht finden und können den Inhalt nicht sehen. Sie können auch nicht wieder von Mitgliedern zur Gruppe hinzugefügt werden.

Wenn der betreffende Nutzer sich „rehabilitiert“ hat, können Sie ihn auch wieder in die Gruppe aufnehmen.

So entfernen Sie die Blockierung für eine Person::

  1. Klicken Sie oben in Ihrer Gruppe auf „Mitglieder“.
  2. Klicken Sie oben auf „Blockiert“.
  3. Klicken Sie neben dem Namen der Person auf „Blockierung entfernen“.

Haben Sie die grundlegenden Administratoren-Funktionalitäten von Facebook-Gruppen einmal verinnerlicht, dann können Sie sich an die folgenden Best Practices und Tipps halten, die Ihnen dabei helfen werden, aus Ihrer Gruppe eine wertvolle Ressource und auch eine echte Community zu machen.

Facebook-Gruppen – Tipps und Ideen

Konsequente Interaktion

Sie würden doch sicher keinen Twitter-Account für Ihre Marke einrichten und gleich wieder aufgeben. Bei einer Facebook-Gruppe ist es genauso: Erstellen und teilen Sie regelmäßig wertvolle Inhalte. Stellen Sie der Gruppe Fragen, bieten Sie Ihr Fachwissen an und unterstützten Sie Diskussionen. Gestalten Sie Ihren Content möglichst abwechslungsreich – von Videos über Fotos und Artikel bis hin zu Influencer-Beiträgen –, damit sich Ihre Gruppenmitglieder nicht langweilen.

Beantworten Sie in der Gruppe gestellte Fragen oder hinterlassene Kommentare so schnell es geht, um Vertrauen aufzubauen und den Wert der Gruppe zu demonstrieren. Zeigen Sie den Mitgliedern, dass Sie sich für die Gruppe engagieren und die Verbindungen zu schätzen wissen, die dadurch hergestellt werden. Das macht sich bezahlt, weil Ihr Zielpublikum durch Ihren Einsatz verstärkt interagiert und Ihre geschäftlichen Beziehungen bereichert werden.

Nutzergenerierte Inhalte

Eine moderierte Facebook-Gruppe ist eine Community. Wenn die Mitglieder wissen, dass sie sich in einer sicheren und geregelten Umgebung aufhalten, werden sie eher dazu bereit sein, etwas zu teilen. Ermuntern Sie sie dazu, ihre liebsten relevanten Inhalte zu teilen, Ihnen Feedback zu geben oder Diskussionen anzuregen. Animieren Sie die Gruppenmitglieder dazu, für sie interessante Videos und Bilder hochzuladen. Vergessen Sie nicht, diese geteilten Inhalte zu kommentieren und mit „Gefällt mir“ zu markieren.

In einer Facebook-Gruppe gibt es auch einen Bereich, in dem man Dokumente erstellen und hochladen kann. Motivieren Sie die Mitglieder dazu, dort wichtige Informationen beizutragen. Dabei kann es sich etwa um schwer auffindbare Inhalte von früher handeln; die Dokumente sind somit eine wunderbare Quelle für beliebte Informationen, die hier konsolidiert werden und leicht auffindbar sind. Auch für eine Zusammenarbeit sind die Dokumente in Facebook-Gruppen hilfreich. Regen Sie Ihre Gruppenmitglieder dazu an, Dokumente innerhalb der Gruppe zu erstellen und bei Projekten, Brainstorming-Sessions usw. miteinander zu kooperieren. So sorgen Sie dafür, dass Ihre Gruppe zu einem festen Anlaufplatz für neue Ideen und Verbindungen wird.

Umfragen

Veranstalten Sie Umfragen in Ihrer Facebook-Gruppe. Das motiviert Gruppenmitglieder zu Interaktionen und regt zum Gedankenaustausch an. Stellen Sie Fragen, die für Ihre Branche beziehungsweise Marke relevant sind, und werten Sie die Antworten entsprechend aus. Wenn die Mitglieder Ihrer Facebook-Gruppe Kunden sind, können Sie mit solchen Umfragen sehr leicht ermitteln, was die Leute von Ihrem Produkt halten und welche Probleme sie damit haben. Mit dieser Variante des Social Media Listening gewinnen Sie auch die Aufmerksamkeit Ihrer Gruppenmitglieder.

Ihre Facebook-Gruppe ist nur so gut wie ihre Mitglieder. Daran sollten Sie immer denken, wenn Sie eine solche Online-Community erstellen und verwalten. In Gruppen lassen sich tiefe und sinnvolle Beziehungen herstellen, von denen Sie jahrelang profitieren werden – und das ganz ohne den Zwang, wie er beim Sportunterricht in der Schule üblich ist …

Erfahren Sie mehr über Content, der bei Facebook gut ankommt. In unserem Leitfaden lernen Sie die Content-Arten und Strategien für Facebook kennen, die garantiert für mehr Traffic und Kunden-Engagement sorgen—mehr Shares inklusive.

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Dieser Beitrag stammt ursprünglich von Dara Fontein und wurde unter dem Titel „Facebook Groups 101: Everything You Need to Know“ auf unserem internationalen Blog veröffentlicht.