Den Begriff Social Selling haben Sie höchstwahrscheinlich schon gehört – aber vielleicht wissen Sie noch nicht ganz genau, was es damit auf sich hat.

Ist Social Selling dasselbe wie Social Media Marketing? (Nein.)

Oder hat es mit Social-Media-Werbung zu tun? (Ebenfalls nein, auch das ist etwas ganz anderes.)

Kurz gesagt: Social Selling ermöglicht es Ihrem Unternehmen, in den sozialen Medien Interessenten anzusprechen und Beziehungen zu einem Netzwerk potenzieller Kunden aufzubauen. Wenn Sie es richtig machen, kann Social Selling die gefürchtete Kaltakquise ersetzen.

Sollten Sie Social Selling noch nicht in Ihren Vertriebs-Funnel integriert haben, verlieren Sie wahrscheinlich Geschäftschancen an Mitbewerber, die in den sozialen Medien versierter sind als Sie. Sobald Sie diesen Leitfaden gelesen haben, haben Sie sämtliche Informationen an der Hand, um diesen Zustand zu ändern.

In diesem Beitrag

  • beantworten wir die Frage: Was ist Social Selling?
  • erklären wir Ihnen, was ein Social Selling Index ist
  • nennen wir Ihnen vier Gründe, warum sich Ihr Unternehmen mit Social Selling beschäftigen sollte
  • skizzieren wir Social-Selling-Tipps und Best Practices
  • stellen wir Ihnen drei wichtige Social-Selling-Tools vor

Steigen wir ein.

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Was ist Social Selling?

Bei Social Selling geht es um die Nutzung der Social-Media-Kanäle einer Marke, um mit Interessenten in Kontakt zu treten, eine Beziehung zu ihnen aufzubauen und mit potenziellen Kunden zu interagieren. Diese Taktik kann Unternehmen beim Erreichen ihrer Verkaufsziele helfen.

Betrachten Sie Social Selling als modernen Beziehungsaufbau. Wenn Sie in den sozialen Medien aktiv mit möglichen Kunden in Kontakt treten, können Sie die erste Marke sein, die ein Interessent in Betracht zieht, wenn er kaufbereit ist. Zudem können Sie mit Social Selling überkommene Methoden zum Beziehungsaufbau und Vertrieb wie die Kaltakquise ersetzen!

Was Social Selling nicht ist

Bei Social Selling geht es nicht darum, Fremde unaufgefordert mit Tweets und privaten Nachrichten zu bombardieren. Das ist Spam. Und das sollten Sie tunlichst vermeiden.

Bei Social Selling geht es auch nicht nur darum, Ihrer Adressliste neue Kontakte hinzuzufügen. Es dreht sich vielmehr darum, diese Interaktionen sinnvoll zu gestalten und Ihre Marke als Lösung für ein Problem in Stellung zu bringen. Wenn Sie das tun, ist es wahrscheinlicher, dass Sie Vertrauen und Loyalität aufbauen können.

Das Unternehmen SoKind, ein Hersteller natürlicher Hautpflegeprodukte, wendet zum Beispiel in diesem Facebook-Post grundlegende Social-Selling-Prinzipien an. Es zeigt deutlich, wie sein Produkt ein Problem für Mütter löst. Die Hervorhebung des Wertes eines Produkts hilft der Marke, auf natürliche Art und Weise die richtige Zielgruppe anzuziehen und den Absatz zu fördern:

An intensely nourishing body lotion packed with potent antioxidants, vitamin E and active botanical extracts to protect…

Posted by Sokind on Tuesday, August 25, 2020

Sind Sie bereits im Social Selling aktiv?

Wahrscheinlich! Wenn Ihre Marke eine Facebook-Unternehmensseite, eine LinkedIn-Seite oder ein Twitter-Profil hat oder auf irgendeiner anderen Plattform aktiv ist, befassen Sie sich bereits mit den Grundlagen des Social Selling.

Wenn Sie mehr über Social Selling erfahren wollen, besuchen Sie den Social-Selling-Zertifizierungskurs der Hootsuite Academy:

Was ist der Social Selling Index?

Der Social Selling Index (SSI) ist eine Kennzahl, die den Erfolg der Social-Selling-Aktivitäten einer Marke misst.

LinkedIn führte das SSI-Konzept im Jahr 2014 ein. Der LinkedIn-SSI kombiniert vier Komponenten, um eine Punktzahl zu ermitteln. Er sieht sich an, ob Sie

  1. eine professionelle Marke mit einem gut geführten LinkedIn-Profil aufbauen
  2. die richtigen Leute auf der Plattform finden
  3. relevante, zu Konversationen anregende Inhalte teilen
  4. Beziehungen aufbauen und festigen

Um Ihren LinkedIn-SSI-Wert zu berechnen, melden Sie sich bei Ihrem Account an und gehen Sie zu Ihrem Social-Selling-Index-Dashboard. Betrachten Sie Ihre Punktzahl als einen Ausgangswert, von dem aus Sie Ihre Social-Selling-Leistung verbessern können.

4 Gründe, warum Ihr Unternehmen sich mit Social Selling beschäftigen sollte

Noch nicht ganz von Social Selling überzeugt sind? Hier kommen vier Gründe, warum Sie es ausprobieren sollten.

1. Social Selling funktioniert

Das ist nicht nur so, weil wir es sagen. Auch die internen Daten von LinkedIn Sales Solutions verraten es:

  • Unternehmen, die im Bereich Social Selling führend sind, erzielen 45 % mehr Vertriebschancen als Marken mit einem niedrigen Social Selling Index.
  • Unternehmen, die Social Selling priorisieren, erreichen ihre Verkaufsquoten mit 51 % höherer Wahrscheinlichkeit.
  • 78 % der Unternehmen, die Social Selling nutzen, machen höhere Umsätze als Unternehmen, die Social Media nicht nutzen.

2. Mit Social Selling kann ihr Vertriebsteam echte Beziehungen aufbauen

In einem Forbes-Artikel vom Januar 2021 heißt es: „87 % der Fachleute für Business-Events haben Veranstaltungen wegen der Pandemie abgesagt, 66 % Veranstaltungen verschoben.“

Networking und Beziehungsaufbau haben sich aufgrund der COVD-19-Pandemie in den Online-Bereich verlagert. Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt, um Social Selling zu priorisieren.

Social Selling schafft Möglichkeiten, mit neuen potenziellen Kunden in den sozialen Medien in Kontakt zu treten, wo sie bereits aktiv sind und sich an Konversationen beteiligen. Mithilfe von Social-Listening-Tools können Ihre Vertriebsmitarbeiter einen Schritt weitergehen und Leads finden, die bereits über Ihr Unternehmen, Ihre Mitbewerber oder Ihre Branche sprechen.

Das bedeutet: Sie erreichen eine Zielgruppe, die sich bereits für Ihr Angebot interessiert, und können auf authentische Art mit ihr in Kontakt treten, um ihr zum richtigen Zeitpunkt brauchbare Informationen anzubieten. Authentizität schafft Vertrauen—und das wiederum kann zu treuen Kunden führen.

3. Ihre Kunden (und Interessenten) betreiben bereits heute Social Buying

In der zweiten Hälfte des Jahres 2020 tätigten 25 % aller Amerikaner und 23 % der Deutschen im Alter von 18 bis 34 Jahren einen Kauf über soziale Medien. In Indien, Großbritannien, Australien und Neuseeland hat etwa ein Drittel der 18- bis 34-Jährigen im selben Zeitraum über soziale Medien gekauft.

Prozentsatz der Menschen nach Ländern, die einen Kauf über soziale Medien getätigt haben.
Quelle: Statista

In Anbetracht der gewaltigen Anzahl von Menschen, die derzeit soziale Medien nutzen, ist das Potenzial für Marken, über Social Media zu verkaufen, enorm.

  • 4,2 Milliarden Menschen weltweit sind in sozialen Medien aktiv.
  • Social-Media-Plattformen gewannen allein im Jahr 2020 ganze 490 Millionen neue Nutzer.
  • Das ist ein Anstieg von 13,2 %: 2019 waren es noch 7,2 %.
Digital around the World-Studie: Nutzung von Mobile, Internet und Social Media
Quelle: The Global State of Digital 2021

Viele dieser Menschen nutzen Social-Media-Plattformen zur Markenrecherche. Oder anders ausgedrückt: sie bereiten sich auf einen Kauf vor.

Nutzung sozialer Medien zur Markenrecherche
Quelle: The Global State of Digital 2021

4. Ihre stärksten Mitbewerber arbeiten schon mit Social Selling

Wer Social Selling betreibt, bleibt wettbewerbsfähig. Andere Marken sind in den sozialen Medien aktiv und interagieren auf populären sozialen Plattformen mit potenziellen Kunden. Laut Daten von Statista: „2020 planten schätzungsweise 25 % aller E-Commerce-Unternehmen weltweit, ihre Waren über soziale Medien zu verkaufen.“

Sehen Sie sich die Zahlen an:

  • 200 Mio. Instagram-Nutzer besuchen mindestens einmal täglich ein Profil, während 81 % der Instagram-Nutzer auf der Plattform über Produkte und Dienstleistungen recherchieren.
  • < a href=”https://www.emarketer.com/content/why-small-businesses-could-benefit-launch-of-facebook-shops”>18,3 % aller amerikanischen Facebook-Nutzer tätigten im Jahr 2020 einen Kauf über Facebook.
Erwachsene in den USA, die einen Kauf über ausgewählte Social-Media-Plattformen getätigt haben.
Quelle: eMarketer

(Wir haben noch mehr Daten für Sie! Sehen Sie sich unseren Beitrag mit mehr als 140 Social-Media-Statistiken an, die für Marketer im Jahr 2021 relevant sind.)

Welche Netzwerke eignen sich am besten für Social Selling?

Kurz gesagt: Das hängt davon ab …

Ihre Wahl sollte mit Ihrer Zielgruppe und Ihrem Ansatz für Social Selling korrespondieren.

Twitter und Instagram eignen sich sehr gut zur Interaktion mit Kunden. Beide bieten Tools zur Beantwortung von Kundenanfragen und bieten ungezwungene virtuelle Räume, in denen die Kommunikation ganz natürlich abläuft. Einfach ausgedrückt: Man kann dort sehr gut Beziehungen aufbauen.

So stellt beispielsweise das Unternehmen Destination BC neue Kontakte zu Nutzern her und baut Beziehungen auf, indem es die Beiträge der Nutzer proaktiv kommentiert:

Ein Kommentar von Destination BC auf Instagram

Left On Friday wiederum antwortet auf die Kommentare von Nutzern und Influencern, um bestehende Beziehungen zu verfestigen:

LinkedIn hingegen ist eine formellere Plattform. Das Business-Netzwerk ist ideal für B2B-Unternehmen, die geschäftliche Entscheidungsträger finden und erreichen wollen. Hier können sich Unternehmen direkt mit potenziellen Kunden verbinden und eine professionelle Beziehung zu ihnen aufbauen:

LinkedIn Direktnachricht von CleverTap

Laut LinkedIn

  • nutzen 89 % der B2B-Marketer LinkedIn zur Leadgenerierung
  • geben 62 % aller B2B-Marketer an, dass LinkedIn doppelt so viele Leads generiert wie der zweitbeste Social-Media-Kanal.

Das heißt: Sie sollten die Social-Media-Plattform nutzen, auf der Ihre Zielgruppe am häufigsten vertreten ist—und die Ihre Marke auch konsequent nutzen kann.

So können Sie auf drei populären Plattformen sofort loslegen:

3 Schritte zum Social Selling auf LinkedIn

1. Bauen Sie Ihre Glaubwürdigkeit auf.

Wenn Sie eine gute Beziehung zu Ihren Kontakten haben, bitten Sie sie um Endorsements oder Empfehlungen. Diese erscheinen dann in Ihrem Profil und können Ihnen bei neuen Kontakten sofort Glaubwürdigkeit verschaffen.

Hier ein Beispiel mit zahlreichen Endorsements im Profil von Brené Brown, die Research und Storytelling betreibt:

Brené Brown LinkedIn skills and endorsements

Als Marke sollten Sie darauf achten, in Ihrem Profil Expertenwissen hervorzuheben, das für einen potenziellen Kunden oder Klienten relevant sein könnte—idealer Weise, indem Sie dokumentieren, wie Sie früheren Kunden beim Erreichen ihrer Ziele geholfen haben.

Sie sollten zudem ausschließlich Informationen und Inhalte aus glaubwürdigen Quellen teilen. Achten Sie bei all Ihren LinkedIn-Aktivitäten auch auf einen professionellen Ton.

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2. Erweitern Sie Ihr LinkedIn-Netzwerk.

Verwenden Sie die Suchfunktion von LinkedIn zur Erweiterung Ihres Netzwerks—suchen Sie bei Ihren bestehenden Kontakten nach gemeinsamen Beziehungen.

Sie können auch LinkedIn-Gruppen beitreten, die relevant für Ihre Branche sind, um sich dort mit Gleichgesinnten und Interessenten zu vernetzen.

LinkedIn Gruppen

3. Nutzen Sie den LinkedIn Sales Navigator.

Sales Navigator, das professionelle Social-Selling-Tool von LinkedIn, kann Sie dabei unterstützen, die richtigen Interessenten mit personalisierten Nachrichten anzusprechen, und hilft Ihnen mit detaillierten Analytics, Ihre Leistung besser zu beurteilen.

3 Schritte zum Social Selling auf Twitter

Dieses Netzwerk eignet sich besonders gut für Social Listening, weil Sie Twitter-Listen zur Beobachtung von Inhalten spezieller Nutzergruppen erstellen können. Wir stellen Ihnen drei wichtige Twitter-Listen vor, mit denen Sie Ihre Social Selling-Aktivitäten in diesem Netzwerk starten können.

  1. Liste Ihrer Bestandskunden

Verwenden Sie diese Liste, um Ihre bestehenden Kunden genau zu beobachten und nach Möglichkeiten Ausschau zu halten, deren Tweets zu beantworten oder mit einem „Like“ zu markieren. So geraten Sie bei diesen Kunden nicht in Vergessenheit.

Übertreiben Sie es aber nicht. Achten Sie darauf, dass Ihre Interaktionen mit Kunden stets sinnvoll sind. Markieren Sie nur die Tweets mit „Like“, die Sie wirklich gut finden. Kommentieren Sie nur dann, wenn Sie etwas Wesentliches beizutragen haben. Und stellen Sie sicher, dass Sie relevant bleiben—Ihre Kunden brauchen keine Marken-Interaktion mit jeder Menge privater Updates.

2. Liste potenzieller Kunden

Sobald Sie potenzielle Kunden ermittelt haben, fügen Sie diese einer privaten Liste hinzu. Interagieren Sie mit ihnen aber nicht ganz so vertraulich wie mit Bestandskunden. Achten Sie stattdessen besonders auf Hilfeanfragen oder Beschwerden über Ihre Konkurrenten. Auf diese können Sie mit einem hilfreichen Kommentar antworten.

3. Liste Ihrer Mitbewerber

Wenn Sie Ihre Mitbewerber in eine private Liste aufnehmen, können Sie sie beobachten, ohne zum Follower zu werden. Damit kommen Sie eventuell auf neue Ideen für Ihre eigenen Social-Selling-Aktivitäten.

2 Methoden, um auf Facebook mit Social Selling zu beginnen

Bevor Sie die folgenden Strategien einsetzen, um Ihre Social-Selling-Aktivitäten zu starten, müssen Sie zuerst eine Facebook-Seite einrichten.

1. Interagieren Sie mit anderen Unternehmen.

Es ist einfach, andere Unternehmen durch „Likes“, Kommentare und geteilte Inhalte zu erreichen. Gehen Sie aber noch einen Schritt weiter: Wenn Sie gut durchdachten, wertvollen Content erstellen, wird dieser eher geteilt und erhöht so die Reichweite Ihrer Marke. Ihre Facebook-Seite könnte eine ganz neue Zielgruppe erreichen, wenn andere Unternehmen Ihren Content teilen und mit „Gefällt mir“ markieren.

2. Interagieren Sie mit Followern.

Reagieren Sie auf die Kommentare und Markenerwähnungen Ihrer Follower—und zwar immer. Wenn Sie Ihre eigenen Beiträge erstellen, fügen Sie gelegentliche Fragen ein, um eine Diskussion in Ihrer Facebook-Zielgruppe auszulösen. Die Fragen müssen sich nicht direkt auf Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung beziehen, um effektiv zu sein!

Dieser Reiseveranstalter stellt zum Beispiel eine Frage und postet danach Wissenswertes über Seelöwen, bevor er einen Zusammenhang mit seinem Unternehmen herstellt.

Did you know that some male Steller sea lions can weigh over 1 ton?!Despite being the largest of all sea lions, on our…

Posted by Spirit of the West Adventures on Tuesday, May 11, 2021

Durch diese Strategie interagieren Sie direkt mit Ihren Followern, stellen eine Beziehung zu ihnen her und bauen Ihr Image als Experte aus.

Best Practices für Social Selling

Unabhängig davon, welche Plattform Sie nutzen, um Ihre einzigartige Zielgruppe zu erreichen—nutzen Sie bewährte Best Practices für Ihr Social Selling. Die folgenden vier sollten Sie im Kopf haben.

1. Etablieren Sie Ihre Marke, indem Sie einen Mehrwert bieten.

Bei der Interaktion mit Interessenten und Kunden über Social-Media-Netzwerke sollten Sie nicht zu sehr verkaufsorientiert agieren. Ist Ihre Marke neu auf einer Social-Media-Plattform, sollten Sie nicht sofort in Social Selling einsteigen. Bevor Sie sich in den Sales-Pitch stürzen, festigen Sie lieber Ihre Position als Branchenexperte.

Eine Möglichkeit, Ihre Marke in sozialen Medien für das Social Selling aufzubauen, ist das Veröffentlichen interessanter, wertvoller und zum Teilen anregender Inhalte. B2B-Marken und Branchen-Influencer, die LinkedIn nutzen, könnten beispielsweise Content von anderen teilen, der zu ihrer Marke passt:

Sie können aber auch selbst Hand anlegen und interessanten Content mit Nutzwert für andere schreiben und veröffentlichen, um Ihre Marke (oder persönliche Marke) als Thoughtleader der Branche zu etablieren. Destination B teilt beispielsweise geschäftsspezifische Inhalte, die für das professionelle Netzwerk des Unternehmens interessant sein könnten:

 

Prinzipiell sollten Sie Ihren Interessenten zeigen, dass Sie nicht nur auf Ihren Umsatz aus sind—sondern auch anderen etwas geben wollen.

2. Betreiben Sie strategisches Listening und bauen Sie Beziehungen zu den richtigen Personen auf.

Effektives Social Selling bedeutet, aufmerksam zu sein. Und das heißt, dass Sie unbedingt Social Listening betreiben sollten.

Verwenden Sie Social-Media-Listen und Hootsuite-Suchstreams, um zu verfolgen, was die Menschen über Sie, Ihr Unternehmen, Ihre Branche und Ihre Mitbewerber sagen. Achten Sie besonders auf Pain Points und Anfragen nach Empfehlungen. Beide bieten Ihnen selbstverständliche Chancen, die Lösung für ein Problem zu liefern.

Wann immer möglich, sollten Sie auch Ihr bestehendes Netzwerk nutzen. Bevor Sie sich an die von Ihnen identifizierten Leads wenden, überprüfen Sie, wer diesen Personen folgt und wem sie folgen, um gemeinsame Kontakte zu finden. Wenn das der Fall ist, bitten Sie Ihren gemeinsamen Kontakt um eine Vorstellung.

3. Bleiben Sie authentisch.

Statt eine Nachricht zu schreiben und diese an unzählige potenzielle Käufer zu senden, sollten Sie sich die Zeit nehmen, Ihre Social-Selling-Nachrichten zu personalisieren. Das bedeutet, dass Sie

  • auf Ihre gemeinsamen beruflichen Kontakte Bezug nehmen
  • sich auf einen Inhalt beziehen, den Sie beide geteilt oder darauf reagiert haben
  • ein gemeinsames Interesse oder eine andere Gemeinsamkeit hervorheben

Anders gesagt: Seien Sie authentisch. Stellen Sie eine Verbindung her, indem Sie ein echtes Gespräch beginnen.

Natürlich könnten Sie auch automatisierte Tools zum Liken und Kommentieren einsetzen, aber diese tragen nicht zum Aufbau einer Beziehung bei. Im Gegenteil— Sie können Ihrer persönlichen und professionellen Marke schweren Schaden zufügen. Wenn es ums Verkaufen geht, kann nichts die Interaktion mit einem echten Menschen ersetzen.

4. Verhalten Sie sich konsequent.

Zu guter Letzt sollten Sie nicht mit sofortigen Ergebnissen rechnen. Geben Sie also nicht gleich auf, wenn Ihre Bemühungen zum Aufbau von Beziehungen nicht umgehend zu Resultaten führen. Manche Kontakte sind vielleicht noch nicht bereit, das zu kaufen, was Sie anbieten. Bleiben Sie trotzdem in Kontakt.

Sprechen Sie neue Leads noch einmal an. Melden Sie sich bei Kontakten, mit denen Sie bereits in Verbindung waren, von denen Sie aber schon längere Zeit nichts gehört haben. Pflegen Sie sinnvolle Beziehungen, indem Sie Leuten beispielsweise zu einer neuen beruflichen Position oder dem Wechsel in ein anderes Unternehmen gratulieren. Interagieren Sie auch mit dem Content, den sie auf sozialen Medien teilen. Seien Sie stets bereit, Rat oder Hilfe anzubieten, auch wenn Sie damit nicht direkt Ihr Produkt bewerben.

3 nützliche Social-Selling-Tools

Um Ihre Chancen zu erhöhen, in den sozialen Medien neue Kunden zu gewinnen, sollten Sie Social-Selling-Tools nutzen. Die drei folgenden erleichtern Ihnen den Einstieg:

1. Hootsuite Inbox

Unabhängig davon, ob die Social-Selling-Techniken Ihrer Marke private Nachrichten, öffentliche Nachrichten (wie Kommentare) oder beides beinhalten—Hootsuite Inbox sorgt dafür, dass alles stets organisiert ist.

Betrachten Sie dieses Social-Selling-Tool als bequeme Möglichkeit, sämtliche Social-Media-Konversationen Ihrer Marke an einem Ort zu verwalten. Mit Hootsuite Inbox können Sie alle privaten und öffentlichen Nachrichten, die Ihre Marke über mehrere soziale Plattformen erhält, überwachen, organisieren und darauf reagieren.

Durch die Organisation Ihrer Social-Media-Kommunikation stellen Sie sicher, dass keine Nachricht unter den Tisch fällt und jeder, der mit Ihnen Kontakt aufnimmt, eine Antwort erhält.

Weitere nützliche Features sind unter anderem:

  • praktische Filter, die Sie anwenden können, um schnell und einfach den gesuchten Kommunikations-Thread zu finden, selbst wenn Sie es täglich mit sehr vielen Nachrichten und Kommentaren zu tun haben
  • Teamwork- und Kooperationslösungen, mit denen Sie Teammitgliedern Nachrichten als Aufgaben zuweisen können, damit jede Anfrage eine Antwort von der am besten geeigneten Person in Ihrem Unternehmen erhält
  • gespeicherte Antworten, die Sie wiederverwenden können, um schnell auf häufig gestellte Fragen zu reagieren

Hier finden Sie weitere Informationen zur optimalen Nutzung von Hootsuite Inbox:

2. Amplify

Diese App ist mit Hootsuite integriert und bietet eine wirksame Methode für Ihre Marke, ihre Reichweite in den sozialen Medien zu erhöhen. Amplify hilft Ihnen dabei, die Online-Sichtbarkeit Ihrer Marke zu verbessern: Das Tool macht es Teammitgliedern leichter, Neuigkeiten aus dem Unternehmen, Kampagnen oder Ankündigungen zu teilen.

Eine Employee-Advocacy-App wie Amplify kann dazu beitragen, dass sich die Mitarbeiter eingebunden und motiviert fühlen, Unternehmensinhalte zu teilen. Mit diesen Personen als Markenbotschafter ist Ihre Marke bestens aufgestellt, um neue potenzielle Kunden erreichen. Denn wenn Sie die persönlichen Netzwerke Ihrer Mitarbeiter anzapfen, erhöhen Sie die Reichweite Ihres Contents.

Hootsuite Amplify macht Employee Advocacy einfach.
Quelle: Hootsuite

3. Salesforce

Auch diese App lässt sich mit Hootsuite integrieren—und sie bietet eine einfache Möglichkeit, nach neuen Geschäftskontakten zu suchen, sie zu bearbeiten und zu überwachen.

Mit Salesforce können Sie Datensätze über neue Kunden oder Interessenten direkt aus Hootsuite-Streams in die App ziehen. Außerdem vereinfacht die App die Kontaktaufnahme mit potenziellen Leads und deren nähere Qualifizierung. Sie können zudem weitere Details zu bestehenden Salesforce-Datensätzen hinzufügen, um sie in künftige Social-Selling-Konversationen einfließen zu lassen.

Hier finden Sie weitere Informationen darüber, wie Sie mit Hootsuite das Beste aus Salesforce herausholen:

Im Vertrieb geht es schon immer um den Aufbau von Beziehungen, die Schaffung von Glaubwürdigkeit und die Kunst, den richtigen Interessenten zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Lösungen anzubieten. Genauso verhält es sich auch bei Social Selling. Es nutzt einfach Social Media, um Beziehungen aufzubauen, Ihr Netzwerk zu erweitern, die Leadgenerierung zu optimieren und Ihre Vertriebsziele zu erreichen!

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