The Center for Strategic & International Studies, @CSIS auf Twitter

CSIS wurde Opfer eines Skandal-Tweet. So vermeiden Sie denselben Fehler

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July 23, 2015

Vergangenes Jahr wurde, wie bereits eine Vielzahl weiterer Unternehmen, auch das Center for Strategic and International Studies (CSIS) zum Opfer eines Skandal-Tweet, der versehentlich von einem offiziellen Account aus verbreitet wurde. Ein Praktikant mit Zugang zu den öffentlichen Accounts verschickte eine Nachricht, die eigentlich für sein persönliches Twitter Profil bestimmt war. Zum Pech von CSIS wurde die Nachricht an die humanitäre Organisation Amnesty International geschickt und enthielt beleidigende Ausdrücke. Aua.

CSIS entschuldigte sich in einem Statement für den Tweet, doch der Schaden war bereits angerichtet. Diese Art von Fehler, die auch bereits dem amerikanischen Roten Kreuz und Chrysler unterlaufen sind, sollten eigentlich ein warnendes Beispiel für Unternehmen sein. Skandal-Tweets wie diese hätten einfach verhindert werden können, wenn die richtigen Schritte durchgeführt worden wären, um die offiziellen Accounts zu schützen.

Nun zeigen wir Ihnen ein paar einfach Schritte, mit denen Sie sicherstellen können, dass diese Fehler Ihrem Unternehmen nicht unterlaufen:

Übertragen Sie die Verantwortung nicht einfach auf Ihre Praktikanten

Das ist ein Tipp, der zwar häufig wiederholt, aber dennoch von viel zu vielen Unternehmen ignoriert wird. Social Media ist keine Aufgabe, die Sie einfach Ihrem Praktikanten übertragen können. Social Media-Konten sollten unter Aufsicht eines erfahrenen Angestellten zu einem einheitlichen Social-Media-Management System zentralisiert und zusammengeführt werden. Diese Instrumente führen alle Social Media-Kanäle, wie Twitter, Facebook und LinkedIn an einer Schnittstelle für ein leichtes Monitoring und Kontrollieren zusammen.

Das soll nicht heißen, dass überhaupt keine Mitarbeiter und Praktikanten zu den offiziellen Social Media Leistungen beitragen dürfen. Sie müssen jedoch weitere Schritte unternehmen, um sicherzustellen, dass es dabei eine Kontrolle von oben gibt.

Stellen Sie sicher, dass die Mitarbeiter geschult werden und dass sie die Umgangsformen in den sozialen Medien kennen

CSIS teilte der Washington Post mit, dass der Praktikant zum Zweck des Monitoring Zugang zu Accounts erhielt. Unabhängig davon, warum ihm Zugang gewährt wird sollte der Mitarbeiter in der Nutzung sozialer Netzwerke und in den Umgangsformen in Social Media geschult werden. Dadurch hätte er seine Nachricht vor dem Absenden nicht nur ein oder mehrere Male überprüft, sondern hätte sie sogar generell nochmal überdacht.

In einer Zeit, in der jeder in den sozialen Medien vertreten ist, kann häufig beobachtet werden, dass Mitarbeiter ihr Unternehmen sogar über ihr persönliches Profil vertreten. Hätte der Praktikant den Tweet mit dem beleidigenden Ausdruck erfolgreich an sein persönliches Konto gesendet, wäre dies trotzdem in falscher Form und entgegen der Umgangsformen in den sozialen Medien geschehen. Unabhängig davon hätte eine kurze Suche von Amnesty International nach seinem Namen auf Google, seine Verbindung mit CSIS ans Licht gebracht und die Kommentare hätten immer noch einen sehr schlechten Beigeschmack. Kurzum, schulen Sie Ihre Mitarbeiter, damit sie vom persönlichen und professionellen Account aus, intelligent mit Social Media umgehen.

Treffen Sie Sicherheitsvorkehrungen, um Skandal-Tweets zu vermeiden

Mit Social-Media-Management Instrumenten wie Hootsuite können Sie die Berechtigung zum Erstellen und Versenden von Nachrichten für Ihre Nachwuchskräfte einschränken. Diese Nachrichten werden in eine Warteschlange zur Bewilligung durch einen Vorgesetzten gestellt, der diese dann freigibt und abschickt. Sie können auch mit dem Hootsuite Sicherheits-Slider eine zusätzliche Vorkehrung gegen Skandal-Tweets treffen. Bei der Funktion werden Sie gefragt “Sind Sie sicher, dass Sie diesen Tweet senden möchten?” und der Absender wird veranlasst, die Nachricht nochmals vor der Veröffentlichung zu lesen. Gemeinsam hätten diese beiden Nutzungsmöglichkeiten das CSIS Problem ganz schnell im Keim erstickt.

So reagieren Sie, wenn etwas schief läuft

Es muss CSIS zugute gehalten werden, dass die Reaktion darauf schnell und angemessen war. Sie haben den entsprechenden Tweet schnell gelöscht und ihren Fehler in einer Entschuldigung zugegeben.

Immer mehr Unternehmen simulieren Krisensituationen, um ihre Teams auf einen Fehler oder Sicherheitsprobleme vorzubereiten. Das ist ein großartiges Mittel um sicherzustellen, dass im Falle mit den richtigen Maßnahmen reagiert wird. CSIS hat auch bekannt gegeben, dass sie ihre internen Social Media-Richtlinien angesichts des Vorfalls nochmals überprüfen. Hoffentlich werden dadurch Unternehmen dazu veranlasst, dasselbe zu tun, bevor sie ebenfalls eine ähnliche Lektion auf die harte Tour lernen müssen.

Mit Hootsuite behalten Sie Ihre Social Media-Aktivitäten im Auge und können bestimmen, wer auf auf Ihren Plattformen posten kann. Finden Sie jetzt heraus, welcher Tarif am besten zu Ihnen passt.

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