23 Vorteile, die Social Media für Unternehmen bietet

Mehr als drei Milliarden Menschen sind weltweit in Social Media-Netzwerken aktiv. Für neun von 10 deutschen Internetnutzern ist Social Media längst Alltag, wie der Verband Bitkom Anfang 2018 ermittelte. Laut Bitkom ist der durchschnittliche Internetnutzer in drei sozialen Netzwerken angemeldet. “38% nutzen die sozialen Medien, um Angebote für Produkte und Dienstleistungen zu finden, 31%, um über Unternehmen und Marken auf dem Laufenden zu bleiben, 10%, um sich bei Unternehmen und Marken zu beschweren”, so der Branchenverband in seinem Social Media-Trends-Report 2018.

Wenn Sie die Vorteile von Social Media nicht nutzen, verpassen Sie eine schnelle, kostengünstige und äußerst wirksame Methode, fast die halbe Weltbevölkerung zu erreichen.

Sehen wir uns also an, welche zahlreichen Möglichkeiten Ihnen Social Media bietet, um sich mit Leuten zu verbinden, mit ihnen zu interagieren und dabei Ihr Geschäft auszubauen.

Bonus: Erfahren Sie in unserem Schritt-für-Schritt-Leitfaden, wie Sie eine Social Media-Strategie erstellen und Ihre Präsenz in den sozialen Netzwerken mit Hootsuite optimieren.

Social Media-Vorteile für die Markenpflege

1. Steigern Sie die Markenbekanntheit 

Da Social Media-Plattformen heute von beinahe der Hälfte der gesamten Weltbevölkerung genutzt werden, eignen sie sich perfekt dazu, neue und ganz gezielt angesprochene potenzielle Kunden zu erreichen.

Wer glaubt, dass sich die Menschen in den sozialen Medien nur für Marken interessieren, die sie bereits kennen, der irrt. 60 Prozent aller Instagram-Nutzer geben an, auf der Plattform neue Produkte zu entdecken.

Als Absolut Vodka eine Instagram-Kampagne zur Bewerbung seiner in begrenzter Auflage produzierten Spark-Flasche durchführte, konnte die Marke ihre Bekanntheit immerhin um fünf Prozent erhöhen.

2. Vermenschlichen Sie Ihre Marke.

Laut einer britischen Studie von Trinity Mirror Solutions vertrauen mehr als die Hälfte aller Erwachsenen einer Marke nicht, bis sie „reale Beweise“ dafür sehen, dass die Marke ihre Versprechen hält.

Wenn Sie mit Kunden – und potenziellen Kunden – einen Kontakt herstellen wollen, müssen Sie die menschliche Seite Ihrer Marke zeigen. Wie demonstrieren Sie Ihre Markenwerte? (Haben Sie überhaupt Markenwerte?) Wie nehmen Sie die Interessen Ihrer Kunden und Mitarbeiter wahr? Funktioniert Ihr Produkt wirklich?

Das Vermögen, eine echte menschliche Verbindung zu schaffen, ist einer der entscheidenden Vorteile von Social Media für Unternehmen. Wir nennen das sinnvolle Beziehungsmomente. Stellen Sie Ihren Followern die Menschen in Ihrem Unternehmen vor, und zeigen Sie Beispiele, wie Ihre bestehenden Kunden Ihre Produkte nutzen und davon profitieren.

Ein Social Media-Markenbotschafterprogramm kann eine wunderbare Methode zur Vermenschlichung Ihrer Marke sein.

3. Verschaffen Sie Ihrer Marke eine Vordenkerrolle.

In welcher Branche Ihr Unternehmen auch tätig ist – Social Media bietet Ihnen die Chance, sich als Vordenker zu etablieren. Hier können Sie zur wichtigsten Informationsquelle für alle Themen zu Ihrer Marktnische werden.

Die Vordenkerrolle ist – ebenso wie das Markenbotschafterkonzept – eine hervorragende Möglichkeit zum Aufbau von Kundenvertrauen. Eine Untersuchung, die LinkedIn in Zusammenarbeit mit Edelman durchführte, hat gezeigt, dass Vermarkter – vor allem B2B-Vermarkter – die Bedeutung der Vordenkerrolle für die Vertrauensbildung weitgehend unterschätzen. Nur etwa die Hälfte aller befragten B2B-Marketers war der Ansicht, dass eine Vordenkerrolle das Vertrauen in ihr Unternehmen erhöhen würde. 80 Prozent der Käufer glauben jedoch, dass eine Vordenkerschaft das Vertrauen erhöht.

Das 2018 Edelman Trust Barometer hält zudem fest, dass 63 Prozent aller Befragten technischen Experten und nur 42 Prozent Unternehmen vertrauen.

Thoughtleader und Hootsuite CEO Ryan Holmes hat mehr als 1,5 Millionen Follower auf LinkedIn, wo er seine Erkenntnisse zu Social Media und Unternehmen mit den Nutzern des Netzwerks teilt.

LinkedIn – und hier vor allem die Plattform LinkedIn Publishing – eignet sich soziales Netzwerk besonders gut für Marken, die sich als Vordenker etablieren wollen.

4. Bleiben Sie präsent.

Wie das Pew Research Center feststellte, loggen sich die meisten Social Media-Nutzer mindestens einmal täglich in ihre Accounts ein. Viele melden sich sogar mehrmals täglich an.

Social Media erlaubt es Ihnen, Fans und Follower bei jedem Einloggen zu erreichen. Achten Sie darauf, dass Ihre Posts sowohl unterhaltsam wie informativ sind. So freuen sich Follower stets über die neuen Inhalte in ihren Feeds. Auf diese Weise bleiben Sie präsent und sorgen dafür, dass Social Media-Nutzer zuerst an Sie denken, wenn Sie eine Kaufentscheidung treffen wollen.

Social Media-Vorteile für das Geschäftswachstum

5. Erhöhen Sie die Anzahl der Website-Zugriffe.

Social Media-Beiträge und Anzeigen bieten sich gleichermaßen an, um den Traffic auf Ihrer Website zu steigern. Wenn Sie nützliche Inhalte aus Ihrem Blog oder von Ihrer Website in Ihren Social Media-Kanälen teilen, können Sie sofort nach Veröffentlichung viele Leser gewinnen.

Auch die Teilnahme an Social Media-Chats wie zum Beispiel dem wöchentlichen #HootChat auf Twitter kann Ihre Sichtbarkeit erhöhen, neue Interessenten anlocken, Ihre Kompetenz demonstrieren und Ihrer Website mehr Traffic bringen.

Bewerben Sie im Chat nicht nur Ihre Produkte und Dienstleistungen, sondern liefern Sie einen echten Nutzwert. Achten Sie darauf, dass Ihre Website-Adresse in allen Ihren Social Media-Profilen enthalten ist, damit jeder Interessent mit nur einem Klick mehr über Sie erfahren kann. Noch besser: verlinken Sie über einen fixierten Post (Pinned Post) auf eine für den Chat relevante Landing-Page auf Ihrer Website.

6. Generieren Sie Leads.

In den sozialen Medien können potenzielle Kunden ganz einfach (und ohne sich allzu sehr festzulegen) Interesse an Ihrem Unternehmen und Ihren Produkten zeigen. Das Generieren von Leads gehört zu den ganz großen Vorteilen von Social Media für Unternehmen. Deshalb bieten viele soziale Netzwerke spezielle Werbeformate für das Sammeln von Leads.

So arbeitete Renault Europe beispielsweise mit Facebook Lead Ads, bei denen Nutzer, die mehr über ein neues Modell erfahren wollten, direkt über Facebook eine Testfahrt buchen konnten – ein paar Mal Antippen genügte.

Diese Ads hatten einen 7,9 Mal geringeren Cost per Lead als Anzeigen, die mit einem Formular auf der Website des Herstellers verlinkt waren.

7. Kurbeln Sie den Verkauf an.

Egal, was Sie verkaufen – Social Media kann Ihnen dabei helfen. Ihre Accounts in den sozialen Medien sind ein entscheidender Bestandteil Ihres Sales-Funnels, also des Vorgangs, durch den ein neuer Kontakt zum Kunden wird.

Je mehr Menschen Social Media nutzen und je mehr über die sozialen Medien verkauft wird, desto wichtiger werden Social Media-Netzwerke für Produktrecherchen und E-Commerce. Genau deshalb sollten Sie Ihr Social Media-Marketing jetzt mit Ihren Verkaufszielen auf Linie bringen.

Für einige Vertriebsprofis ist Social Selling bereits heute ein wichtiges Verkaufs-Tool.

Belegen Sie den Social Selling-Kurs der Hootsuite Academy und lernen Sie, wie Sie mit Social Media mehr Leads finden und den Umsatz steigern.

8. Kooperieren Sie mit Influencern

20 bis 50 Prozent aller Kaufentscheidungen werden durch Mundpropaganda entscheidend beeinflusst. Wenn Sie es schaffen, dass die Leute in den sozialen Medien über Ihr Produkt oder Ihre Firma sprechen, erhöhen Sie Ihre Markenbekanntheit und Glaubwürdigkeit – und sind auf dem besten Weg zu höheren Umsätzen.

Eine entscheidende Methode, die Social Media-Mundpropaganda voranzutreiben, ist die Kooperation mit Influencern. Dieser Personenkreis hat viele Follower in den sozialen Medien und kann diese auch auf Ihre Marke aufmerksam machen.

Studien von Nielsen, Carat und YouTube zeigen, dass die Zusammenarbeit mit einem Influencer Ihrer Marke eine vier Mal höhere Bekanntheit verschaffen kann als die Kooperation mit einem Prominenten.

Social Media-Vorteile für Content-Erstellug und Verbreitung

9. Bewerben Sie Content.

Durch die Bewerbung Ihrer Inhalte in den Social Media-Kanälen können Sie Ihren smarten und gut recherchierten Content neuen Leuten präsentieren, damit Ihre Kompetenz unter Beweis stellen und Ihre Zielgruppe erweitern.

So arbeitete zum Beispiel das Unternehmen Adobe mit LinkedIn Sponsored Content, um seine Marktforschung zu präsentieren – auch mit Infografiken und Videos.

Marketing-Entscheidungsträger, die diesen beworbenen Content von Adobe zu sehen bekamen, neigten mit 50 Prozent höherer Wahrscheinlichkeit dazu, Adobe als Gestalter der Zukunft des digitalen Marketing zu betrachten. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie der Aussage zustimmten, Adobe könne ihnen beim Optimieren ihrer Mediaspendings helfen, war sogar 79 Prozent höher.

Um die Social Media-Vorteile für Ihr Unternehmen zu maximieren, sollten Sie unbedingt einen Content-Marketingplan zur Hand haben.

10. Werden Sie viral.

Wenn Social Media-Nutzer Ihren Beiträgen Likes geben, sie kommentieren und teilen, erreicht Ihr Content ein neues Publikum – nämlich die Freunde und Follower der besagten Nutzer. Viral zu gehen ist die Fortsetzung dieses Konzepts. Wenn immer mehr Menschen Ihren Content in ihren Netzwerken teilen und diese Netzwerke dann dasselbe tun, verbreiten sich die Inhalte über das Internet und werden tausende oder gar Millionen Mal geteilt.

Diese Verbreitung ist deshalb besonders von Vorteil, weil all das Teilen, Kommentieren und Liken auf eine bestehende Verbindung zu Ihrer Marke hinweist. Wenn ich sehe, dass meinem Freund Ihr Artikel gefällt, bin ich eher bereit, diesen Artikel auch zu lesen, auch wenn ich vorher noch nie von Ihrem Unternehmen gehört habe. In einer Welt, in der es viel mehr Content gibt, als ein einzelner Mensch je konsumieren kann, dienen von einem Freund geteilte Inhalte als eine Art Vorauswahl.

Natürlich ist es nicht einfach, viral zu gehen – aber ohne Social Media wäre es fast unmöglich.

11. Finden Sie Content.

Es gibt zwei grundlegende Methoden für Unternehmen, um in den sozialen Medien Content zu entdecken:

  1. Sammeln Sie Ideen: Fragen Sie Ihre Follower, was sie sehen wollen, oder betreiben Sie Social Listening, um an Ideen für Inhalte zu kommen, die Sie selbst erstellen können. Einfach ausgedrückt: Geben Sie den Menschen, was sie wollen. So stellen Sie sicher, dass Ihr Content möglichst oft gelesen und geteilt wird.
  2. Sammeln Sie Material für Beiträge: Veranstalten Sie einen Wettbewerb oder verwenden Sie ein Hashtag, um nutzergenerierte Inhalte zu finden, die Sie teilen können. Die Einbindung Ihrer Follower kann Begeisterung für Ihre Marke schaffen und Sie zusätzlich mit einer Bibliothek von Social Media-Beiträgen versorgen, die Sie im Lauf der Zeit teilen können.

Wenn Sie wissen wollen, wie viel Content nutzergenerierte Inhalte schaffen, brauchen Sie sich nur den #wanderlustcontest-Hashtag von National Geographic anzusehen, der der Zeitschrift mehr als 60.000 Posts einbrachte.

Social Media-Vorteile für die Kommunikation

12. Reputationsmanagement

Ihre Kunden sprechen bereits in den sozialen Medien über Sie – ob Sie nun darauf reagieren oder nicht. Wenn Sie und Ihr Team hier am Ball bleiben, können Sie relevante Social Media-Beiträge über Ihre Marke schnell aufgreifen, um positive Äußerungen hervorzuheben und Negatives anzusprechen, bevor es zu einem größeren Problem ausartet.

Behauptet jemand etwas Unwahres über Ihr Unternehmen? Dann stellen Sie Ihre Version der Geschehnisse höflich und professionell klar. Lobt Sie jemand über den grünen Klee? Bedanken Sie sich herzlich dafür und machen Sie andere auf die freundlichen Worte aufmerksam.

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13. Krisenkommunikation

Als in einer Starbucks-Filiale in Philadelphia zwei Männer aufgrund ihrer Hautfarbe verhaftet wurden, ging der Hashtag #BoycottStarbuck sehr schnell viral – er wurde in nur drei Tagen mehr als 100.000 Mal verwendet. Das kann man hochoffiziell als Krise einstufen.

Man muss dem Unternehmen Starbucks zu Gute halten, dass es schnell darauf reagierte.

Nach dieser ersten Entschuldigung gab die Firma in den sozialen Medien noch weitere Statements zum Thema ab und kündigte an, alle Filialen einen Tag lang schließen zu wollen, damit die Mitarbeiter eine Fortbildungsveranstaltung über rassistische Vorurteile besuchen konnten. Welche langfristigen Folgen dieses Ereignis für die Marke Starbucks haben wird, ist noch nicht klar. Fest steht aber, dass der Vorfall schlimmere Konsequenzen gehabt hätte, wenn die schnelle und angemessene Reaktion des Unternehmens in den sozialen Medien ausgeblieben wäre.

Gibt es in Ihrem Unternehmen einen Plan für den Umgang mit Krisen? Bei kleineren Marken ist es zwar unwahrscheinlich, dass eine Krise derartige Ausmaße annimmt – doch in einer verschworenen Gemeinschaft oder Nische können auch schon seltener geteilte Inhalte katastrophale Auswirkungen haben.

Sobald sich eine Krise in den sozialen Medien zeigt, nützt Schweigen gar nichts mehr. Daher sollten Sie darauf achten, gut geführte und ordentlich verwaltete Social Media-Konten sowie einen Krisenplan in petto zu haben, damit Sie richtig reagieren können, wenn der schlimmste Fall eintritt.

14. Interaktionen mit Kunden und der Zielgruppe

Über Social Media-Netzwerke können Sie direkt mit Kunden und Fans interagieren, während Ihre Zielgruppe die Möglichkeit hat, direkt mit Ihrer Marke zu interagieren. Im Gegensatz zur einseitigen Kommunikation, wie sie die traditionellen Medien bieten, funktioniert Social Media in beide Richtungen.

Wenn Sie wollen, dass Ihre Kunden und Follower mit Ihnen interagieren, dann müssen auch Sie jederzeit zur Interaktion bereit sein. Bleiben Sie daher aktiv und reagieren Sie auf Kommentare sowie Fragen zu Ihren eigenen Social Media-Posts – und zwar auf eine Weise, die Ihrer Marke angemessen ist.

Sie können auch Social Media Monitoring betreiben, um stets darüber auf dem Laufenden zu sein, was in den sozialen Medien geäußert wird.

15. Kundendienst und -betreuung

Die Nutzer erwarten, dass Marken auf Social Media erreichbar sind und wenden sich daher auch an die Social Media-Konten dieser Marken, wenn es um Kundenservice-Anliegen geht. Eine in der Harvard Business Review veröffentlichte Studie weist nach, dass Marken, die diesen Erwartungen nicht entsprechen, umsatzschädigend agieren.

Die HBR-Studie befasste sich mit Tweets und kam zum Ergebnis, dass Kunden, die auf ihre Tweets eine Antwort erhielten, bereit waren, bei einem späteren Kauf mehr auszugeben – vor allem dann, wenn die Antwort binnen fünf Minuten erfolgte. Das gilt auch dann, wenn der ursprüngliche Tweet eine reine Beschwerde war.

Social Media-Vorteile für das Gewinnen von Erkenntnissen

16. Beobachten Sie Konversationen, die für Ihre Marke relevant sind.

Wir haben bereits weiter oben erwähnt, dass Social Media Monitoring ein wichtiger Teil des Engagements mit der Zielgruppe ist. Ebenso viel leistet es aber als zentrale Informationsquelle über Ihre Marke, Ihre Mitbewerber und Ihre Marktnische.

17. Erfahren Sie mehr über Ihre Kunden.

Social Media erzeugt in Echtzeit eine gewaltige Menge von Informationen über Ihre Kunden. Diese Daten können Sie nutzen, um intelligentere Geschäftsentscheidungen zu treffen.

Alle großen sozialen Netzwerke bieten Analytics-Tools, die Ihnen demografische Informationen über die Nutzer liefern, die mit Ihrem Account interagieren. So können Sie eine Strategie entwickeln, die auf Ihr wahres Publikum zugeschnitten ist.

18. Ermitteln Sie die Stimmungslage zu Ihrer Marke.

Möglichst viele Erwähnungen sind doch etwas Gutes, oder? Ja … in den meisten Fällen schon. Andererseits: Wenn Sie viele Erwähnungen erhalten, in denen eine negative Stimmung zu Ihrer Marke geäußert wird, sollten Sie schnell herausfinden, was da schiefgegangen ist – und sich etwas einfallen lassen, um das Problem zu lösen.

Nick Martin, Koordinator für Social Media Engagement bei Hootsuite, definiert die Stimmungslage in den sozialen Medien als „die wahrgenommene positive oder negative Stimmung, wie sie in einem Social Media-Post oder einer Interaktion zum Ausdruck kommt“.

Das Wissen, wie oft online über Ihre Marke gesprochen wird, bleibt also weiterhin wichtig. Genauso relevant ist aber das Wissen, welche Gefühle die Menschen Ihrer Marke entgegenbringen.

Wenn Sie Social Media zu geschäftlichen Zwecken einsetzen, sollten Sie in Sachen Sentimentanalyse also stets den Überblick behalten, um den Ruf Ihrer Marke zu schützen.

19. Behalten Sie die Konkurrenz im Auge

Ebenfalls wichtig: zu wissen, was und wie in den sozialen Medien über Ihre Mitbewerber gesprochen wird.

Es lohnt sich, die Erwähnungen Ihrer Mitbewerber zu beobachten, wenn Sie dadurch Kundenprobleme mit den Produkten der Konkurrenz herausfinden. Sie könnten diese Probleme dann einfach direkt ansprechen und damit neue Kunden für sich gewinnen.

Als Uber Canada eine Werbeaktion startete, in deren Rahmen man einen Tag lang in Vancouver Gratis-Eis geliefert bekam, lief alles eklatant schief. Das mit der Eiscreme-Lieferung klappte nicht wie geplant, die Leute waren verärgert und ließen ihren Zorn in den sozialen Medien aus.

Das Social Media-Team von Skip The Dishes sah darin eine Chance und wandte sich an die Leute, die sich über Uber beklagt hatten. Man bot den Beschwerdeführern eine alternative Gratis-Eislieferung in Form eines Skip The Dishes-Gutscheins an. Und schon waren all die Uber-Hasser neue Skip The Dishes-Fans und neue Kunden (weil man ein Skip The Dishes-Konto anlegen musste, um sein Gratis-Eis zu erhalten).

Unternehmen, die die Konkurrenz in den sozialen Medien überwachen, sichern sich weitere Vorteile: Sie sind stets darüber informiert, wenn Ihre Mitbewerber neue Produkte auf den Markt bringen, Promotions durchführen und neue Reports oder Daten veröffentlichen.

20. Bleiben Sie zu Branchen-News auf dem Laufenden.

In der Online-Welt geht alles sehr schnell – da darf man sich nicht abhängen lassen. Wer hier das Ohr durch Social Listening am Markt hat, bleibt über bevorstehende Veränderungen in der Branche informiert und weiß, welche Ereignisse auch die eigene Unternehmenspolitik beeinflussen könnten.

Social Media-Vorteile für die Werbung

21. Zielgruppenorientierte Werbung

Social Media Ads sind eine kostengünstige Methode, um Ihr Unternehmen zu bewerben und Ihren Content zu verbreiten. Sie bieten außerdem leistungsstarke Targeting-Möglichkeiten, um die richtige Zielgruppe zu erreichen und Ihr Budget optimal auszuschöpfen.

Versierte Marketingprofis nutzen diesen entscheidenden Vorteil der sozialen Medien für Unternehmen längst zu ihren Gunsten: Sie geben 2018 doppelt so viel für Facebook-Werbung aus wie für Print-Anzeigen.

Dank der zur Verfügung stehenden Werbe-Targeting-Optionen, die von demografischen Informationen über Standort und Sprache bis hin zu Online-Verhaltensweisen reichen, können Sie spezielle Botschaften erstellen, die für unterschiedliche Gruppen potenzieller Kunden funktionieren. Und das Beste daran: Sie bezahlen nur für die Nutzer, die Sie wirklich erreichen wollen.

22. Retargeting

Fast 70 Prozent aller Online-Warenkörbe werden verlassen, ohne dass der Kauf abgeschlossen wurde.

Menschen, die auf diese Art Produkte in einem Warenkorb zurückgelassen haben, sind erstklassige potenzielle Kunden. Sie haben bereits Ihre Website gefunden, Ihr Produktangebot durchgeschaut und eine Entscheidung darüber getroffen, was sie wollen könnten. Internet-Nutzer brechen den Einkauf aus allen möglichen Gründen ab – aber jemanden, der bereits so viel Interesse an Ihrem Unternehmen gezeigt hat, darf man einfach nicht ignorieren.

Mit Analysetools wie Facebook Pixel können Sie diesen potenziellen Kunden Social Media-Ads für genau die Produkte vorsetzen, die sie sich auf Ihrer Website angesehen oder in ihren Warenkorb gelegt haben.

So nutzte beispielsweise die Handarbeits-Website Craftsy Retargeting Ads von Facebook, um Produkte bei Nutzern zu bewerben, die bereits mit einer Produktseite auf der Craftsy-Website interagiert hatten.

Die Kampagne erwirtschaftete eine 4,3-fache Werbeausgabenrendite und einen 33-prozentigen Anstieg der durch Facebook bewirkten Einnahmen.

Social Media-Vorteile für den Nachweis des ROI

23. Reporting und Analytics

Für Marketers bleibt der Nachweis des Return on Investment eine beständige Herausforderung. Mit den geeigneten Tools für Social Media-Tracking und Analytics können Sie die ganze Wirkung Ihrer Social Media-Aktivitäten erfassen – von Nutzern, die Ihnen folgen, über das Engagement bis hin zum eigentlichen Kauf.

Tools wie Google Analytics und Hootsuite Impact messen den Website-Traffic aus den sozialen Medien, ebenso wie Konversionen, Email-Anmeldungen und den ROI organischer wie bezahlter Social Media-Kampagnen.

Ein weiteres hervorragendes Tracking-Tool sind UTM-Parameter, die Ihnen wertvolle Informationen darüber liefern, welche sozialen Netzwerke Ihrem Unternehmen die meisten Vorteile bieten.

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