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Das Social Media-Glossar: 207 wichtige Definitionen

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In einem Jahr kann sich viel ändern – vor allem in der Welt der sozialen Medien. Es ist oft nicht einfach, sich bei all den Fachbegriffen und dem einschlägigen Lingo auszukennen; neue Technologien und Plattformen erfordern immer auch eine neue Sprache. Deshalb haben wir beschlossen, ein Social Media-Glossar zu erstellen. Dieser Beitrag ein „lebendiges“ Dokument, das weiter wachsen wird, wenn wir neue Begriffe hinzufügen und unsere Definitionen erweitern.

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+1-Button

Wie der „Gefällt mir“-Button von Facebook ist auch der +1-Button ein firmeneigenes Symbol. Er wird von Google als „Daumen hoch“-Symbol für das Internet verwendet. „+1“ kann auch in E-Mails und Kommentar-Threads auftauchen, wie z. B. „+1 für diese Idee“ – was bedeutet: „Mir gefällt diese Idee richtig gut und ich zeige, dass ich sie befürworte.“

#

Dieses Symbol wird „Doppelkreuz“ oder „Rautezeichen“ genannt.

Siehe auch: Hashtag

/r/

Siehe auch: Subreddit

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Abbruchrate

Prozentsatz von Social Media-Service-Anliegen, die von den Kunden ungelöst abgebrochen werden

Algorithmus

Regelbasiertes Handlungsverfahren für Rechenvorgänge oder die Lösung von Problemen. Algorithmen sind ein wichtiger Bestandteil der Informatik und sorgen dafür, dass all die Software läuft, mit der die heutige Welt betrieben wird. Im Bereich Social Media legen die wichtigsten Algorithmen fest, welche Inhalte wir zu sehen bekommen. So zeigt zum Beispiel Ihr Facebook-Newsfeed nicht jede einzelne Statusaktualisierung und jedes Foto von allen Ihren Freunden an, sondern eine von Algorithmen gesteuerte Content-Auswahl, die Facebook für sehenswert hält. Twitter, Facebook und Google+ arbeiten zudem mit Algorithmen, die feststellen, welche Themen und Hashtags gerade im Trend liegen.

Social Media-Algorithmen haben – ähnlich wie die Algorithmen, mit denen Suchmaschinen funktionieren – eine massive Auswirkung darauf, wie sichtbar Ihre Marke online ist. Die sicherste Methode, um in der Algorithmen-Rangliste eine bessere Position einzunehmen: bezahlen Sie dafür mit „Paid Social Media“.

AMA

Beliebte Abkürzung bei Reddit, die „Ask me anything“ („Frag mich alles“) bedeutet. In einem AMA-Post beantwortet ein Nutzer sämtliche Fragen, die von der Reddit-Community gestellt werden. Der bisher beliebteste AMA-Subdreddit aller Zeiten war der von US-Präsident Barack Obama (2012).

Analytics

Analytics erklären Ihnen, was passiert ist. Im Allgemeinen geht es darum, mit Hilfe von Technologie Daten zu sammeln, die dann von Analysten studiert werden können. Aufgabe der Analysten ist es, diese Daten genau zu untersuchen und darin nach Verhaltensmustern zu suchen. Die verbreitetste Methode zur Datensammlung ist der Einsatz eines Tracking-Tags (Verfolgungsmarkers) auf einer Website oder in einer Software-Anwendung. Dieser Marker verzeichnet eine „Sitzung“, sobald ein Nutzer die Website aufsucht, und speichert dann alle Daten darüber, auf welchen Seiten der User war, was er dort getan und wie er mit verschiedenen Seitenelementen interagiert hat – also ob er zum Beispiel einen Button angeklickt oder eine Suchanfrage gestellt hat.

Angehefteter (Pinned) Tweet

Ein Tweet, der ganz oben auf einer Twitter-Profilseite angeheftet wird. Das Anheften (oder Pinnen) eines Tweets ist eine äußerst praktische Methode, um wichtige Ankündigungen oder einen Ihrer „größten Hits“ prominent zu featuren, weil ihn jeder Besucher Ihrer Profilseite sofort sieht. Das Anheften eines Tweets wirkt sich jedoch nicht auf die Timeline anderer Nutzer aus. Wenn Sie Ihre Reichweite und die Zahl der Zugriffe erhöhen wollen, sollten Sie zu gesponserten Tweets greifen.

Antwort

Reaktion auf den Tweet eines anderen Nutzers, die mit dem @Nutzernamen beginnt. Im Gegensatz zu Direktnachrichten sind Antworten öffentlich: Wenn Sie die „Antwort“-Schaltfläche unterhalb eines Tweets anklicken, ist die daraus resultierende Konversation im öffentlichen Bereich Ihres Profils sichtbar.

Anmerkung: Auf Twitter wird jeder Tweet, der mit einem @Nutzernamen beginnt, als Antwort gewertet, ob Sie damit nun auf einen bestimmten Tweet reagieren oder nicht. Das bedeutet, dass ein Nutzername als Einleitung eines Tweets die Sichtbarkeit der Nachricht begrenzt, da sie nicht in den Zeitleisten Ihrer Follower auftaucht – außer, diese folgen dem von Ihnen erwähnten Twitter-Nutzernamen ebenfalls. Wollen Sie Ihren Tweet also mit einem @Nutzernamen beginnen lassen, dann fügen Sie vor dem @-Symbol noch ein anderes Zeichen (z. B. einen Punkt) ein, damit Twitter die Nachricht nicht als Antwort, sondern als Erwähnung wertet.

Archivierung

Verfahren der Speicherung aller Social Media-Nachrichten und dazugehörigen Metadaten einer Organisation – häufig praktiziert, um gesetzliche Compliance -Auflagen zu erfüllen. Die Archivierung wird in letzter Zeit immer wichtiger, da die geschäftliche Kommunikation zunehmend in den sozialen Medien stattfindet. Organisationen können ihre Social Media-Konversationen in eigenen sicheren Datenbanken abspeichern, wie zuvor auch schon E-Mails und andere Dokumente. Diese Archivdaten lassen sich später abrufen und analysieren, um die Wirksamkeit der Social Media-Aktivitäten zu überprüfen. Sie können aber auch als Teil eines rechtlichen E-Discovery-Verfahrens zum Einsatz kommen.

Authentizität

Manche Leute verschleiern in den sozialen Medien ihre wahre Identität und drücken sich somit nicht wirklich selbst aus. Ihre Social Media-Zielgruppe schätzt es aber, wenn Sie offen und authentisch sind, weil sie den aufrichtigen Wunsch hat, mit Ihnen oder Ihrem Unternehmen zu interagieren. Daher ist es besonders wichtig, in den sozialen Medien Ihre eigene Persönlichkeit zum Ausdruck zu bringen und mit einer individuellen Stimme zu sprechen. Wir würden Ihnen nicht folgen, wenn wir Sie nicht für toll hielten  also seien Sie doch einfach Sie selbst!

Avatar

Visuelle Darstellung eines Online-Nutzers, bei der es sich nicht unbedingt um ein echtes Foto des Users handeln muss. Social Media-Profilbilder sind gute Beispiele für Avatare. Wussten Sie übrigens, dass „Avatar“ im Hinduismus die „körperliche Manifestation eines Gottes“ bedeutet. Passt doch ganz gut, oder?

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Banner-Werbung

In erster Line kleine, grafisch gestaltete Werbebanner auf Websites, meist im Bild-, Flash-, Video- und Audioformat. Es gibt aber auch reine Textbanner (so können Sie beispielsweise bei Google AdWords Textbanner erstellen). Im Allgemeinen werden diese so genannten Display Ads auf Seiten mit vielen Besuchern oder für Retargeting eingesetzt.

Benachrichtigung

Nachricht oder Update über Social Media-Aktivitäten. Wenn z. B. jemand eines Ihrer Instagram-Fotos mit „Gefällt mir“ markiert, erhalten Sie auf Wunsch eine Benachrichtigung auf Ihrem Handy.

Bezahlte Reichweite

Gesamtzahl der Personen, die von Ihnen veröffentlichte bezahlte Inhalte –Werbeanzeigen, gesponserte Beiträge, PR-Material – zu sehen bekommen. So werden z. B. bezahlte Werbeanzeigen auf Facebook als gesponserte Inhalte bezeichnet, auf Twitter hingegen als gesponserte Tweets. Die bezahlte Reichweite schließt im allgemeinen ein wesentlich größeres Netzwerk ein als die organische; Nachrichten haben damit die Chance, von Menschen außerhalb einer bestimmten Kontaktliste gesehen zu werden. Man kann auch spezielle Nachrichten an Gruppen senden, die sich beispielsweise an einem bestimmten Standort befinden oder gemeinsame Interessen haben.

Bezahlte Social Media

Einsatz sozialer Medien zur Anzeigenplatzierung. Am verbreitetsten sind die zu einem Netzwerk gehörigen Werbeformen wie Facebook-Ads, gesponserte Tweets bei Twitter, Sponsored Updates bei LinkedIn und gesponserte Videos bei YouTube. Zu Paid Social Media zählen aber auch herkömmliche Banner-Anzeigen in sozialen Netzwerken oder gesponserte Accounts bei Twitter.

Bezahltes Replay

Seit September 2015 existierende Snapchat-Funktion, die es dem User ermöglicht, für 99 US-Cent drei Snaps seiner Wahl noch einmal abzuspielen; erster In-App-Kauf bei Snapchat.

Big Data

Große Mengen unstrukturierter Daten. Normalerweise sind die Daten, die wir analysieren, bereits in übersichtlichen Zeilen und Spalten angeordnet – wie etwa in einer Tabelle mit Kundennamen und E-Mail-Adressen. Die Analyse von Big Data ist aufgrund der gigantischen und komplexen Datensätze aber nicht so einfach. Diese können beispielsweise die chaotische natürliche Sprache enthalten, wie wir sie in Tweets- und Facebook-Aktualisierungen finden. Es geht also darum, diese Daten zu sortieren, zu analysieren und zu verarbeiten. Da die Datensätze aber so groß sind und vielschichtige Informationen enthalten, kann eine gute Big-Data-Analyse zu überraschenden Einsichten führen.

Bildtext

Kurze Beschreibung, die unter einem Instagram-Foto steht. Wenn Sie mehr über die Kunst des Instagram-Bildtexts wissen wollen, klicken Sie hier.

Bio

Abkürzung für Biographie. Der kleine Teil Ihres Online-Profils, der neuen oder potenziellen Followern kurz erklärt, wer Sie sind. Irgendeine Bio-Version gibt es auf allen Social Media-Plattformen, weil dieses Element sich sehr gut zum Gewinnen neuer Follower mit ähnlichen Interessen eignet. Denken Sie bei Ihrer Twitter-Strategie daran: Ihre Bio ist das erste, was ein Nutzer zu sehen bekommt, wenn er Ihr Profil entdeckt – und eine gute Bio hat starken Einfluss darauf, wie oft Ihr Name (oder der Ihres Unternehmens) bei Schlagwortsuchen auftaucht.

Erfahren Sie mehr: Wie Sie Social Media-Profile erstellen oder Ihr Profil optimieren

Blockieren

Twitter-Funktion, mittels der Sie einen anderen Nutzer daran hindern können:

  • Ihnen zu folgen
  • Sie zu seinen Twitter-Listen hinzuzufügen
  • seine Erwähnungen und Antworten in Ihren Benachrichtigungen bzw. Ihrem Mitteilungen-Tab auftauchen zu lassen
  • Sie in einem Foto zu markieren

Das Blockieren ist eine nützliche Methode, einen lästigen Nutzer aus Ihren Erwähnungen „auszusperren“ und ihm ausdrücklich mitzuteilen, dass Sie nichts mit ihm zu tun haben wollen. Twitter kann aber nicht verhindern, dass jemand Ihre öffentlichen Tweets zu sehen bekommen. Wenn Sie also wollen, dass Ihre Tweets bestimmten Lesern vorbehalten bleiben, legen Sie sich ein geschütztes Twitter-Konto zu.

Brandjacking

Die „Entführung” einer Marke zur Förderung eigener Ziele oder der Rufschädigung des eigentlichen Markeninhabers. Brandjacker hacken sich nicht in die Social Media-Accounts der Personen und Organisationen, die sie aufs Korn genommen haben, sondern nehmen die Online-Identität ihrer Opfer indirekt an – mittels falscher Konten, beworbener Hashtags oder satirischer Marketingkampagnen.

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Check-in

Auf Foursquare und Facebook verwendeter Ausdruck. Mit einem Check-in erklärt der Nutzer, dass er an einem bestimmten Ort oder bei einem bestimmten Event physisch anwesend ist. Dadurch kann er zum einen seine Freunde wissen lassen, wo er gerade ist, und zum anderen Medaillen und Punkte gewinnen.

Clickbait

(„Klickköder“) Web-Inhalte mit einer irreführenden oder sensationsheischenden Überschrift, die den Leser dazu verführt, die ganze Story anzuklicken. Ziel dieser Maßnahme ist es üblicherweise, die Zahl der Seitenaufrufe und damit die Werbeeinnahmen zu steigern. „Ein erstaunlicher Trick!“ macht Sie neugierig, Sie klicken den Link an und – „Unglaublich, was da passiert ist!“ – der Artikel ist Mist. Clickbait hat in den sozialen Medien so überhand genommen, dass Facebook bereits Maßnahmen zu seiner Beseitigung eingeleitet hat.

Clickbait-Schlagzeilen sind natürlich auch ein beliebtes Ziel für Parodien und Satire, Sehen Sie sich Clickhole an – eine Website, auf der ausschließlich Clickbait persifliert wird. 

Community-Management

Aufbau einer Beziehungsstruktur rund um ein gemeinsames Interesse. Wird üblicherweise praktiziert, indem man die Aktivitäten jener Leute, die sich für das betreffende Thema interessieren, beobachtet und mit diesen Leuten interagiert. Ziel ist die Pflege von Beziehungen, damit die Community öffentlich als Fürsprecher für das gemeinsame Interesse auftritt.

Compliance

Einhaltung von Regeln, Richtlinien oder Gesetzen. Social Media-Compliance ist für Organisationen in stark regulierten Branchen – wie im Gesundheits-, Banken- oder Versicherungswesen – besonders relevant. Für Unternehmen aus diesen Branchen existieren strenge Regeln, was sie der Öffentlichkeit wie mitteilen dürfen/müssen; viele Aufsichtsbehörden haben bereits offiziell bestätigt, dass diese Regeln auch für die sozialen Medien gelten. So müssen Organisationen aus regulierten Branchen beispielsweise nachweisen können, dass sie Social Media-Mitteilungen archivieren und die Nutzung sozialer Medien durch ihre Mitarbeiter überwachen.

Content-Kuratierung

Suche im Web nach den besten und relevantesten Inhalten für eine bestimmte Zielgruppe, der man diese Inhalte dann in sinnvoller, aussagekräftiger Weise präsentiert. Im Gegensatz zu Content-Marketing werden bei der Content-Kuratierung keine neuen Inhalte erstellt und veröffentlicht, sondern man schafft für die Zielgruppe einen Wert, indem man ihr Zeit und Mühe erspart. Schließlich gibt es jede Menge Content da draußen, aber längst nicht alles ist lesens- und sehenswert. Außerdem gibt es keine Garantie dafür, dass die besten Artikel, Videos und Infografiken bei einer Google-Suche gleich auf der ersten Ergebnisseite auftauchen. Wenn Sie ähnliche Inhalte zu Pinnwänden, Newslettern oder wöchentlichen Blog-Posts zusammenfassen, können Sie damit ein Stammpublikum aufbauen und noch dazu Ihr Fachwissen zu einem bestimmten Thema beweisen.

Erfahren Sie mehr rund um Content: Leitfaden zur effizienten Content-Kreation 

Content-Discovery

Marketingexperten spüren bei der „Entdeckung von Inhalten“ wertvollen Content und für ihre Zielgruppe relevante Trends auf. Content-Discovery ist Teil jeder erfolgreichen Content-Marketing-Strategie und kann auf unterschiedliche Arten betrieben werden.

Content-Management-System (CMS)

Ob Sie nun einen Blog oder eine Marketing-Website betreiben oder einfach nur Ihre Social Media-Präsenz pflegen – ein Content-Management-System (CMS) ist stets das Rückgrat Ihrer Content-Marketing-Strategie. Ein Web-CMS ist eine Online-Anwendung, mit der Sie Ihre Inhalte erstellen, teilen, redigieren, zeitlich einplanen und indexieren können. Populäre Web-Content-Management-Systeme verwenden einfache Editor-Programme, die sich zur Erstellung und Veröffentlichung von Content eignen, ohne dass Sie dazu Programmierkenntnisse benötigen.

Content-Marketing

Eine Marketing-Strategie, die darauf beruht, Kunden durch die Erstellung und Verbreitung wertiger Inhalte – wie Videos, White Papers, Leitfäden und Infografiken – zu gewinnen und zu binden. Content-Vermarkter wollen durch die Bereitstellung nützlicher, unterhaltender oder lehrreicher Medieninhalte die Kundentreue steigern und Entscheidungen beeinflussen. Ein berühmtes Beispiel für Content-Marketing ist der Guide Michelin, der vom Reifenhersteller Michelin erstmals im Jahr 1900 veröffentlicht wurde. Das Unternehmen forderte darin (potenzielle) Kunden nicht einfach dazu auf, seine Reifen zu kaufen, sondern stellte den Lesern Landkarten, Ratschläge zu Autoreparaturen, Listen von Hotels und andere wertvolle Informationen zur Verfügung, die zum Kauf eines Autos motivieren sollten. Im Laufe der Zeit wurde aus dem Guide Michelin der einflussreichste Restaurantführer der Welt – der Michelin eine geradezu unglaubliche Markenbekanntheit und Kundentreue einbrachte. Mit dem Aufkommen von Social Media und Suchmaschinen wurde Content-Marketing zur Pflichtübung für Unternehmen jeder Größe.

Verwandtes Thema: Social Media Marketing

Content-Rate

Die Menge an Inhalten, die in einer bestimmten Zeitspanne erstellt werden.

Conversation Map

Visualisierung der Begriffe, die in den sozialen Medien am häufigsten in Zusammenhang mit einem bestimmten Schlagwort erwähnt werden und meist in Prozenten der gesamten Erwähnungen zu diesem Schlagwort angegeben werden. Die Conversation Map ist eine Funktion von Hootsuite Analytics, die Daten aus mehr als 25 Internet-Quellen sammelt.

Erfahren Sie mehr: Kartenleser – was Sie aus Ihrer Conversation Map alles lernen können

Coverfoto

Das große horizontale Bild oben auf Ihrem Facebook-Profil oder Ihrer Seite. Ein Coverfoto ist – ähnlich wie ein Profilfoto – öffentlich und kann von jedem gesehen werden. Das bietet eine wunderbare Gelegenheit für Personen, Marken und Organisationen, sich mit einem einzigartigen Bild zu präsentieren und so auszudrücken, wer sie sind, worum es in ihrem Geschäft geht oder welche Anliegen sie haben.

Erfahren Sie mehr: Wie Sie Social Media-Profile erstellen oder Ihr Profil optimieren

Creative Commons

Ein öffentliches Nutzungsrecht, das Ihnen die Möglichkeit gibt, ansonsten Copyright-geschützte Materialien zu verwenden und teilen. Wir Social Media-Nutzer kommen oft mit Creative Commons in Berührung, wenn wir nach Fotos und Bildern suchen, die eine Social Media-Nachricht oder einen Blog-Post illustrieren sollen. In beiden Fällen kann man – wenn man keine eigenen Bilder erstellt oder die ausdrückliche Genehmigung des Rechteinhabers hat – nur Creative-Commons-Bilder verwenden. Seiten wie Google Image Search und Flickr sind mit Filtern ausgestattet, die eine mühelose Suche nach Creative-Commons-Fotos ermöglichen. Seien Sie trotzdem vorsichtig: Es gibt unterschiedliche Creative-Commons-Lizenzen, und manche davon legen auch fest, ob ein Bild zu kommerziellen Zwecken genutzt oder modifiziert werden darf und welche Angaben zum Werk gemacht werden müssen.

Creep

Jemand, der „creept“ (= schleicht), verbringt viel Zeit damit, sich Profile, Fotos und Videos einer anderen Person in den sozialen Medien anzusehen. Der Ausdruck wird vor allem im Zusammenhang mit der Partnersuche verwendet; Social Media-Netzwerke wie Facebook geben ihren Nutzern die Möglichkeit, potenzielle oder Ex-Partner zu überprüfen. Das haben wir zumindest gehört – selbst machen wir sowas natürlich nie.

Crowdsourcing

Einsatz einer Online-Community zur Unterstützung bei Dienstleistungen, Content-Erstellung und Ideenfindung für ein Unternehmen. Zu den geschäftlichen Anwendungen zählt etwa die Anfrage bei der Zielgruppe, freiwillig Produktbeschreibungen zu übersetzen oder Inhalte für Ihr Blog zu erstellen.

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Direktnachricht (DM)

Eine private Twitter-Nachricht, die Sie an einen Ihrer Follower senden. Direktnachrichten können nur an einen Twitter-User geschickt werden, der Ihnen bereits folgt; ebenso können Sie nur Direktnachrichten von Nutzern empfangen, denen Sie folgen.

Discover

Snapchat-Funktion, die aus einer Kollektion handverlesener Videos von Partnern bzw. aus bestimmten Regionen besteht.

Durchschnittliche Bearbeitungszeit

Durchschnittszeit, die eine Firma, ein Team oder eine Person benötigt, um Kundenprobleme in den sozialen Medien zu lösen – vom Beginn des Vorgangs bis zu seinem Ende.

Durchschnittliche Reaktionszeit

Durchschnittszeit, die eine Firma, ein Team oder eine Person benötigt, um auf Kundennachrichten zu antworten, während ein Kundenproblem gelöst wird.

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E-Discovery

Sammeln relevanter elektronischer Aufzeichnungen (wie Social Media-Nachrichten) im Rahmen eines Gerichtsverfahrens oder einer behördlichen Untersuchung. Viele Organisationen sind dazu verpflichtet, ihre digitale Kommunikation vollständig, sicher und regelmäßig zu speichern, damit sie für E-Discovery zur Verfügung steht.

Verwandtes Thema: Compliance

Eingebettete Medien

Digitale Medienobjekte, die in einen anderen Inhalt eingebettet sind, statt nur in ihrer ursprünglichen Umgebung konsumierbar zu sein.

Engagement/Teilnahme

Bezeichnet in den sozialen Medien den Vorgang einer Konversation, Nachricht oder sonstigen Interaktion mit anderen Nutzern sozialer Netzwerke. Dieser weitgefasste Begriff schließt die unterschiedlichsten Aktivitäten in den sozialen Medien ein, von Facebook-Kommentaren bis zur Teilnahme an Twitter-Chats. Im einfachsten Fall ist Engagement jede beliebige Interaktion zwischen Ihnen und anderen Nutzern; aus diesem Grund ist es auch ein zentraler Bestandteil jeder Social Media-Strategie. Ihre Follower erwarten, dass Sie mit ihnen interagieren. Schließlich steckt soziales Verhalten im Kern der sozialen Medien.

Erfahren Sie mehr: 7 Tipps für mehr Engagement auf Facebook

Ermächtigungsmodell

Organisationsansatz für soziale Medien, der die Teilnahme und Initiative aller unternehmenseigenen Abteilungen, Teams und Mitarbeiter hervorhebt.

Entdecken

Feature auf der Twitter-Plattform mit fünf Funktionen: Tweets, Aktivität, Wem folgen?, Freunde finden und Beliebte Konten.

  • Die Tweets-Option zeigt die beliebtesten Tweets im gesamten Twitter-Netzwerk an; manche davon sind auf Sie persönlich zugeschnitten, andere spiegeln globale Trends wider.
  • Der Aktivitäts-Tab zeigt erwähnenswerte Interaktionen der Leute, denen Sie folgen – von Retweets über Antworten bis hin zu den Favoriten Ihrer Freunde.
  • Mit Wem folgen? können Sie neue und interessante Twitter-Accounts entdecken.
  • Freunde finden lässt Sie Kontakte aus Ihrem Adressbuch importieren und auf Twitter finden.
  • Über Beliebte Konten erhalten Sie eine Liste spannender und beliebter Twitter-Konten, die an Ihren eigenen Interessen orientiert ist.

Entfolgen

Abonnement für einen anderen Twitter-Account beenden.

Entfreunden

Jemanden aus der Liste der eigenen Social Media-Kontakte entfernen.

Erwähnung

Markieren (taggen) des Social Media-Nutzernamens oder -Kontos eines anderen Nutzers in einer Social Media-Nachricht. Eine Erwähnung führt im Regelfall dazu, dass der betroffene Nutzer davon benachrichtigt wird; sie ist also ein entscheidender Teil dessen, was die sozialen Medien erst „sozial“ macht. Wenn eine Erwähnung richtig formatiert ist (z. B. als @Erwähnung auf Twitter oder +Erwähnung auf Google+), kann Ihr Zielpublikum auch direkt in die Bio oder das Profil des erwähnten Nutzers klicken.

Erweiterte Kreise

Diese enthalten auf Google+ sämtliche in Ihren Kreisen erfassten Personen sowie sämtliche Personen, die in den Kreisen Ihrer Kreise vorkommen – also jeden Menschen innerhalb zweier Bekanntheitsgrade.

Sie können einen Inhalt auf Google+ auch mit Ihren erweiterten Kreisen teilen. Der Beitrag könnte dann auf der Homepage einer Person aus Ihren Kreisen auftauchen, wo ihn dann wiederum die Mitglieder der Kreise dieser Person zu sehen bekommen.

Verwandtes Thema: Kreise

Exzellenz-Center

Lenkungsausschuss oder Spezialteam aus Social Media-Experten, die Richtlinien und Verfahren festlegen und eine Organisation mit Best Practices, Ausbildung und Schulungen unterstützen. Ein Exzellenz-Center kann auch als betriebliche Drehscheibe für die laufenden Social Media-Aktivitäten einer Organisation dienen.

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F4F

“Follow for follow”: Einladung, einem Twitter- oder Instagram-User zu folgen, der verspricht, Ihnen dafür ebenfalls zu folgen.

Facebook-Fans

Menschen, die Ihre Facebook-Seite mit „Gefällt mir“ markiert haben.

Facebook-Gruppe

Ein Ort auf Facebook, an dem Sie mit einer ausgewählten Gruppe anderer Personen kommunizieren und Inhalte teilen können. Es gibt drei Gruppenarten: öffentlich, geschlossen und geheim. Achten Sie darauf, die Privatsphäre-Einstellungen jeder Gruppe zu verstehen, der Sie beitreten (hier finden Sie eine brauchbare Übersicht). Sie können bis zu 6.000 Facebook-Gruppen beitreten – sollte diese Beschränkung je zum Problem für Sie werden, dann schreiben Sie uns doch, bitte!

Facebook-Netzwerk

Das Netz der Menschen, mit denen Sie auf Facebook befreundet sind. Der Begriff drückt das Gefühl von Verbundenheit aus, die Nutzer der Facebook-Plattform erfahren, weil sie Zugang zu einem ganzen Netz aus Aktualisierungen und Informationen von allen wichtigen Menschen in ihrem Leben haben.

Facebook-Notizen

Facebook-Funktion, die es einem Nutzer ermöglicht, längere Inhalte im Blog-Format zu veröffentlichen. 2015 brachte ein Update den Begriff ins Social Media-Lexikon zurück; Facebook-User können ihre Notizen jetzt mit einem großen Titelbild versehen, Bilder neu formatieren sowie Links und Hashtags in den Beitrag einfügen.

Facebook-Reichweite

Anzahl der einzelnen Nutzer, die Inhalte auf Ihrer Facebook-Seite zu sehen bekommen haben. Die Reichweite ist nicht dasselbe wie die Seitenaufrufe – bei letzteren handelt es sich um die Gesamtanzahl der Aufrufe Ihrer Inhalte (also auch das mehrfache Ansehen durch ein und denselben Nutzer). Facebook stellt zwei Kennzahlen zur Verfügung: Gesamtreichweite und Beitragsreichweite.

  • Die Gesamtreichweite ist die Anzahl der einzelnen Besucher, die innerhalb der vergangenen sieben Tage beliebige Inhalte betrachtet haben, die mit Ihrer Facebook-Seite zu tun haben – also Besucher, die Ihre Beiträge gesehen haben, Ihre Seite mit einer Suchanfrage gefunden haben und die Werbeanzeigen gesehen haben, die mit Ihrer Seite zusammenhängen.
  • Beitragsreichweite bezeichnet die Anzahl einzelner Besucher, die einen bestimmten Facebook-Beitrag aus Ihrem Newsfeed betrachtet haben.

Wenn Sie jemals die Beitragsreichweite all Ihrer Posts zusammengerechnet und sich gefragt haben, warum die Summe nicht der Gesamtreichweite entspricht, sind Sie nicht der einzige, der vor diesem Problem steht. Der Hauptgrund für die scheinbare Diskrepanz: In der Gesamtreichweite werden Besucher nur einmal gezählt – unabhängig davon, wie viele Ihrer Beiträge sie in den vergangenen sieben Tagen betrachtet haben. Zudem enthält sie auch die Nutzer, die Ihre Ads gesehen haben und die aus einer Suchanfrage oder von einem externen Link direkt auf Ihre Seite gelangt sind.

Die beiden Hauptkategorien der Facebook-Reichweite lassen sich wiederum in organische und bezahlte Reichweite unterteilen.

  • Organische Reichweite ist die unbezahlte Reichweite – und gibt die Anzahl der einzelnen Besucher an, die Ihre Inhalte gesehen haben, ohne dass Sie dafür bezahlen mussten. Der Großteil der organischen Reichweite ergibt sich dann, wenn der Facebook-Algorithmus Ihren Beitrag in den Newsfeed Ihrer Fans aufnimmt.
  • Bezahlte Reichweite ist nicht kostenlos und gibt die Anzahl der einzelnen Besucher an, die Ihre Inhalte gesehen haben, weil Sie für beworbene Beiträge oder Banner-Anzeigen bezahlt haben.

Favorit

Ein Tweet wird dann zum Favoriten, wenn er einem User gefällt und er auf das Sternsymbol klickt.

Feed

Social Media-Datenformat, das dem Nutzer einen kontinuierlichen Strom aus Aktualisierungen und Informationen liefert.

Filter

Fotografischer Effekt, der zur Verbesserung von Bildern in den sozialen Medien angewandt werden kann – vom Vintage-Look bis zu Schwarzweiß und Sepia, von verschiedenen Sättigungsgraden bis zu unzähligen anderen optischen Modifikationen. Wird vorzugsweise auf Instagram verwendet, wo die Nutzer derzeit aus 20 unterschiedlichen Filtern auswählen können. Die Beliebtheit von Filtern hat dazu geführt, dass zu unbearbeiteten Fotos mittlerweile der Hashtag #nofilter hinzugefügt wird. Auch Snapchat-User können Ihre Snaps mit Filtern bearbeiten, um Farbeffekte, die aktuelle Uhrzeit, Wetter, Geschwindigkeit oder Geofilter (so lokal vorhanden) hinzuzufügen.

Follower

Twitter-User, der Ihren Twitter-Account abonniert hat, um Ihre Tweets in seinem Feed zu sehen. Wenn Sie ihm eine Direktnachricht schicken wollen, müssen auch Sie ihm folgen.

Follower-Following-Verhältnis

Verhältnis der Anzahl Ihrer Social Media-Follower zu der Anzahl der Leute, denen Sie folgen. Im Idealfall haben Sie mehr Follower als Nutzer, denen Sie folgen.

Following

Anzahl der Accounts, denen ein bestimmer Twitter-Nutzername folgt.

Follows

Anzahl der Accounts, die einem bestimmten Twitter-Nutzernamen folgen.

Forum

Online-Seite – auch als Bulletin Board bekannt –, auf der Leute miteinander diskutieren können.

Mehr dazu erfahren Sie hier

Foursquare

Standortbasierter Empfehlungsdienst, der Menschen dabei hilft, vor Ort Lokale und Veranstaltungen zu entdecken, die ihren Interessen und Geschmäckern entsprechen. Foursquare war das erste Social Media-Netzwerk, das mit dem Begriff „Check-in“ arbeitete, und setzte damit schon 2009 die Idee des Standort-Teilens in Echtzeit in die Welt. Das Unternehmen hat eine Schwester-App namens Swarm gestartet, die ausschließlich dazu dient, einzuchecken und zu sehen, wo sich die eigenen Freunde gerade befinden.

Freund

Person, mit der Sie über Facebook oder ein anderes soziales Netzwerk in Verbindung stehen. Im Gegensatz zu einem Fan oder einem Follower muss die Verbindung zu einem Freund von beiden Seiten bestätigt und gewünscht werden.

Freund-Emojis

Zeigen auf Snapchat an, welche Beziehung ein User zu einem anderen hat. So bedeutet etwa das Emoji mit dem coolen Sonnenbrillenträger, dass die beiden Snapchatter einen gemeinsamen besten Freund in der App haben.

Freundschaftsseite

Zeigt auf Facebook die Geschichte der Freundschaft zweier Menschen an, die über Facebook miteinander in Verbindung stehen. Auf diesen Seiten sind vielfältige Inhalte zu sehen – von Fotos, auf denen beide Personen markiert wurden, über öffentliche Nachrichten, die sie miteinander ausgetauscht haben, bis hin zu gemeinsamen Freunden und Interessen.

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Gefällt mir

Die Bedeutung entspricht der in gängigen Wörterbüchern, doch in den sozialen Medien bedeutet diese Facebook-Erfindung ganz allgemein, dass man einen bestimmten Inhalt mag und unterstützt. „Gefällt mir“-Angaben können wie Teilen, Kommentare und Favoriten als Interaktionsformen gemessen werden. Der Facebook-Algorithmus passt individuelle Content-Feeds den „Gefällt mir“-Mustern des jeweiligen Nutzers an – was zu interessanten Ergebnissen führen kann, wenn man bewusst damit experimentiert.

Lesen Sie den Artikel auf Wired.com über ein Experiment mit „Gefällt mir Angaben“

Gegenseitige(r)

Jeder Social Media-Nutzer, dem Sie folgen und der Ihnen dafür auch folgt.

Geofilter

Spezielle Overlays für Snapchat-User, die etwas über den geografischen Standort des Nutzers aussagen. Geofilter wurden bereits von Marken-Partnern, aber auch von Snapchat-Usern selbst erstellt. Wie Sie Snapchat Ihren eigenen Geofilter zur Beurteilung vorlegen können, erfahren Sie hier.

Geotagging & Ortsbestimmung

Markieren eines Fotos, Videos oder einer Nachricht mit einem bestimmten Standort. Da mittlerweile fast jeder ein Smartphone mit GPS-Funktion besitzt, ist Geotagging zu einem der wichtigsten Aspekte der sozialen Medien geworden.

Geotargeting

Funktion vieler Social Media-Plattformen, die es dem Nutzer erlaubt, seine Inhalte mit geografisch festgelegten Zielgruppen zu teilen. Statt eine allgemeine Nachricht zu versenden, die man auf der ganzen Welt sehen kann, können Sie Ihre Nachricht in verschiedenen Sprachen verfassen und mit lokalen Bezügen versehen, damit Menschen in bestimmten Städten, Ländern und Regionen besser darauf ansprechen. Sie können auch Ihre Zielgruppen nach Sprache filtern.

Geschützter Account

Privates Twitter-Konto, dessen Tweets, Fotos und vollständiges Profil nur von zugelassenen Followern gesehen werden können. Tweets von geschützten Profilen können nicht retweeted werden, auch nicht von genehmigten Followern.

Gesponserte Accounts

Seit 2010 existierende Funktion von Twitter Ads, mit der Nutzer aus der Zielgruppe dazu eingeladen werden, einem bestimmten Twitter-Nutzernamen zu folgen. Damit kann man die Anzahl der Follower sehr schnell steigern. Gesponserte Accounts (oder Promoted Accounts) erscheinen in der Startseiten-Timeline, dem „Entdecken“-Tab und auf Profilseiten.

Gesponserte Trends

Funktion von Twitter Ads, mit der ein Werbetreibender zeit-, kontext- und Event-abhängige Trends gegen Bezahlung an die Spitze der Twitter-Trends-Liste hieven kann, wo sie aber deutlich als „gesponsert“ (promoted) gekennzeichnet sind.

Gesponserte Tweets

Twitter-spezifische Werbeform von Twitter Ads, mit der sich bestimmte Zielgruppen erreichen lassen. In den Zeitleisten der Nutzer sehen sie organischen Tweets sehr ähnlich, sind aber mit einer kleinen „Gesponsert“(Promoted)-Markierung versehen. Gesponserte Tweets werden dazu eingesetzt, das potenzielle Publikum zu vergrößern.

GIF

Abkürzung für Graphics Interchange Format – ein Dateiformat, in dem sowohl statische als auch animierte Bilder möglich sind. GIFs wurden deshalb so beliebt, weil man damit kurze Videos in einem viel stärker komprimierten Bildformat präsentieren kann. GIFs werden zum Beispiel von sozialen Netzwerken wie Google+ und Twitter unterstützt. Wenn sie welche brauchen, schauen Sie doch bei giphy.com vorbei.

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Hashtag

Wort oder Wortverbindung, vor dem/der das Zeichen # steht. #Hashtags sind eine einfache Methode, das Thema (oder die Themen) von Social Media-Nachrichten zu bezeichnen und diese daher für Nutzer mit ähnlichen Interessen leicht auffindbar zu machen. In den meisten sozialen Netzwerken zeigt ein Klick auf den Hashtag sämtliche öffentlichen und vor Kurzem veröffentlichten Nachrichten an, die diesen Hashtag ebenfalls enthalten. Hashtags wurden von Twitter-Nutzern erfunden und tauchten daher zuerst in diesem Netzwerk auf; heute kommen sie in fast allen Social Media-Plattformen – darunter auch Facebook, Google+, Instagram, Vine und Pinterest – zum Einsatz.

Headerbild

Das Bannerbild oben im Twitter-Profil eines Nutzers – nicht zu verwechseln mit dem Profilfoto.

Herzen

Funktion der Periscope-App von Twitter. Zeigt die Beliebtheit an und ist eine Art virtuelles „Daumen hoch“, das zeigen soll, wie sehr man den Sender schätzt.

Home-Seite

Meist die erste Seite, die Sie zu sehen bekommen, wenn Sie sich bei Ihrem Social Media-Profil anmelden. Sie zeigt eine stetig aktualisierte Zeitleiste oder einen Feed der Nutzeraktivitäten und Neuigkeiten innerhalb Ihres Netzwerks an.

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Inbound-Kontakte

Gesamtanzahl der innerhalb einer bestimmten Zeitspanne eintreffenden Nachrichten an eine Organisation oder ein bestimmtes Social Media-Profil.

Inbound-Marketing

Verwandtes Thema: Content-Marketing

Influencer

Ein Social Media-Nutzer, der ein Publikum von signifikanter Größe erreichen und das Bewusstsein für einen bestimmten Trend, ein Thema, ein Unternehmen oder ein Produkt wecken bzw. verstärken kann. Aus der Sicht eines Marketingexperten ist der ideale Influencer auch ein leidenschaftlicher Markenfürsprecher. Influencer neigen jedoch häufig dazu, in Bezug auf Marken unparteiisch zu bleiben, damit sie für ihr hart erarbeitetes Publikum weiterhin glaubwürdig wirken. Damit eine Influencer-Strategie erfolgreich ist, müssen üblicherweise Marketing-, Kundenservice- und PR-Teams kooperieren.

Erfahren Sie mehr: Wie finde ich die richtigen Influencer für meine Marke?

Verwandtes Thema: Klout Score

Instagram

Kostenlose Online-App zum Teilen von Fotos und Videos; man kann dort Bilder mit Filtern versehen, bearbeiten und auf verschiedene Arten teilen. Weitere Informationen über Instagram und erstaunliche Statistiken über die Popularität des Dienstes finden Sie hier.

Instagram Direct

Instagram-Funktion, mit der man Threads von Konversationen, die mit einem oder mehreren anderen Instagram-Nutzer(n) geführt wurden, versenden kann. Das Feature eignet sich auch dazu, Fotos oder Videos aus dem Feed nur an bestimmte Nutzer oder Nutzergruppen zu senden.

Instagram-Homepage

Feed, in dem ein Nutzer alle Inhalte der anderen Nutzer sieht, denen er folgt.

Interaktionsrate (Engagement)

Der Prozentsatz aller Nutzer, die Ihren Social Media-Post gesehen und aktiv damit interagiert haben – also einen Link angeklickt, das angehängte Bild betrachtet, geantwortet, ihn mit „Gefällt mir“ markiert, als Favorit gekennzeichnet, geteilt, als Retweet verschickt haben usw. Die Interaktions- oder Engagement-Rate ist eine wertvolle Kennzahl, mit der Sie Qualität und Erfolg Ihrer Social Media-Nachrichten messen können, weil sie anzeigt, wie interessant oder nützlich Ihre Zielgruppe jede Nachricht gefunden hat. Twitter Analytics liefert Ihnen ausführliche Interaktionsraten für jeden versandten Tweet.

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Kanu-Tweet

Siehe auch: Twitter-Kanu

Kik

Instant-Messaging-Dienst für Smartphones und Tablets. Mit Kik können sich Nutzer mit anderen in Verbindung setzen, indem sie einen Nutzernamen statt einer Handynummer eingeben, und ihnen dann über ihre WLAN- oder sonstige Internetverbindung Texte, Videos, Fotos, Zeichnungen und anderes senden. Die App enthält auch einen Webbrowser, damit die Nutzer Links anklicken und andere Social Media-Profile einsehen können, ohne dafür die App verlassen zu müssen. Das macht Kik nicht nur für seine Nutzer, sondern auch für die Unternehmen reizvoll, die diese Nutzer erreichen wollen.

Klickrate (Click-through-rate; CTR)

Eine der wichtigsten Kennzahlen im Internet-Marketing. Sie hält fest, wieviele Menschen, die eine Nachricht oder einen Inhalt gesehen haben, tatsächlich die gewünschte Aktion – z. B. eine Anzeige oder den Link in einer E-Mail-Marketingkampagne anzuklicken – durchgeführt haben. Die Kennzahl wird erhoben, indem man die Anzahl der Klicks mit der der Seitenaufrufe vergleicht. Wenn beispielsweise 100 Leute Ihre Anzeige auf Google gesehen haben und nur ein Besucher diese angeklickt hat, dann beträgt die Klickrate ein Prozent. CTR wird vor allem im Suchmaschinen-Marketing und auf anderen ergebnisorientierten Kanälen eingesetzt, weil man hier davon ausgeht: je höher die Klickrate, desto effektiver die Marketingaktivität.

Klout Score

Numerische Bewertung des sozialen Einflusses, den man online hat; liegt zwischen 1 und 100. Klout bewertet Social Media-User nach der Größe ihrer sozialen Netzwerke und der Art, wie andere User mit ihrem Content interagieren. Das Unternehmen definiert „Einfluss“ als „die Fähigkeit, andere zum Handeln zu bewegen“, und misst hunderte Signale von Twitter, Facebook, Google+, LinkedIn, Instagram, Wikipedia und seinem eigenen Netzwerk. Sie können Ihren Klout Score verbessern, indem Sie mehrere Plattformen mit Ihrem Klout-Profil verbinden.

Erfahren Sie mehr: Wie Klout Ihren Score errechnet (offizielle Klout-Website)

Kontakt

Auf LinkedIn gibt es verschiedene Arten von Kontakten, die Sie eingehen können. Die einfachste ist ein Kontakt ersten Grades, also jemand, den Sie privat oder beruflich kennen und der Ihre Kontaktanfrage akzeptiert hat. Andere Kontaktgrade hängen von Ihrem erweiterten Netzwerk und davon ab, wie eng diese Kontakte mit anderen Personen aus Ihren Kontakten verbunden sind.

Konversionen

Im Social Media Marketing wird als Konversion eine positive Handlung bezeichnet, die ein Besucher aus den sozialen Medien auf einer Website tätigt. Diese Handlung zeigt, dass ein Besucher zu einem Kunden „konvertiert“. Zu den Konversionen zählen nicht nur Verkäufe; viele Websites messen auch Anmeldungen zu Webinaren oder Newslettern, das Herunterladen von Inhalten oder andere wichtige Resultate, die schlussendlich zu einem Verkauf führen. Das Messen der Konversionen ist die Grundlage, um Umsätze Social Media-Aktivitäten zuordnen zu können.

Verwandte Themen: Social Media-ROI

Kreise

Auf Google+ eine Methode, Ihre Kontakte nach sozialem Kontext, Standort, gemeinsamen Interessen oder anderen Kriterien zu ordnen. Dadurch können Sie die Leute auf Google+ in Kategorien unterteilen, die Ihrer Bekanntschaft im wirklichen Leben entsprechen. Mit Kreisen ist es auch problemlos möglich, verschiedene Inhalte mit verschiedenen Zielgruppen zu teilen. Zudem können Sie filtern, was andere teilen, sodass Sie nicht Gefahr laufen, eine wichtige Aktualisierung von Ihren besten Freunden oder Ihrer Familie zu verpassen.

Krisenmanagement

Social Media-Steuerungsmaßnahmem, die ein Unternehmen zum Umgang mit Risiken in sozialen Medien vorbereitet hat und die es ihm ermöglichen, schnell und angemessen auf eine Krisensituation zu reagieren. Krisen können alles Mögliche sein – von Hackerangriffen über fehlgeleitete Tweets bis hin zu externen Ereignissen, die die Anzahl der Erwähnungen in den sozialen Medien sehr schnell erhöhen (z. B. die Auswirkungen einer Naturkatastrophe auf das Rote Kreuz). Krisenmanagement ist vor allem für größere Organisationen, die Risiken in den sozialen Medien behandeln und wirksam darauf reagieren wollen, von hoher Bedeutung.

Erfahren Sie mehr zum Krisenmanagement in den sozialen Medien.

Kurz-URL-Dienst

Hilfsprogramm, mit dem man eine URL in ein kürzeres (und somit für die sozialen Medien besser geeignetes) Format umwandelt, das als „Kurzlink“ bekannt ist. Wer diesen Kurzlink anklickt, wird zur Original-URL umgeleitet. Über Kurz-URL-Dienste lässt sich auch Link-Tracking betreiben; d. h. Unternehmen können die Klickrate Ihrer Social Media-Nachrichten messen und Website-Konversionen einzelnen Nachrichten zuordnen. Beliebte Kurz-URL-Dienste sind etwa bit.ly oder ow.ly von Hootsuite.

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Like-Baiting

Explizite Aufforderung, Posts oder Seiten mit „Gefällt mir“ zu markieren (oder sie zu teilen bzw. kommentieren), um so die Interaktionsrate zu erhöhen. Facebook hat seinen Algorithmus entsprechend angepasst, damit Like-Baiting-Beiträge seltener in den Newsfeeds der Nutzer auftauchen.

LinkedIn-Endorsement

„Bestätigung“ der Fähigkeiten und Kenntnisse – etwa Content-Marketing, Web-Programmierung oder Raketentechnik (darauf warten wir allerdings noch …) eines LinkedIn-Mitglieds durch eine andere Person. Endorsements erhöhen Ihre Glaubwürdigkeit, weil sie anzeigen, dass Sie Ihre dort aufgeführten Fähigkeiten tatsächlich besitzen. Sie können nur die Fähigkeiten und Kenntnisse Ihrer Kontakte ersten Grades bestätigen.

LinkedIn-Influencer

Top-Branchenführer oder anderer prominenter Fachmann, der eingeladen wurde, auf LinkedIn zu publizieren. LinkedIn-Influencer sind beispielsweise Bill Gates, Richard Branson und auch unser CEO Ryan Holmes. Zwar kann jeder LinkedIn-Nutzer das soziale Netzwerk als Veröffentlichungsplattform nutzen, doch zum LinkedIn-Influencer wird man nur auf Einladung.

LinkedIn-Empfehlung

Schriftliche Anerkennung von einem Ihrer Kontakte, die Sie in Ihrem LinkedIn-Profil zitieren dürfen, um so die Aufmerksamkeit von Personalchefs, potenziellen Kunden oder dem interessanten Typen, den Sie bei der TedX-Veranstaltung kennengelernt haben, zu wecken. Sie können unbegrenzt viele Empfehlungen abgeben oder für sich selbst anfordern – denken Sie aber dabei immer daran, dass die authentischsten Empfehlungen von Leuten stammen, mit denen Sie tatsächlich zusammengearbeitet haben. Wenn Sie eine halbherzige Empfehlung erhalten, die Sie lieber nicht zeigen wollen, können Sie diese in Ihrem Profil problemlos verbergen. Außerdem können Sie Ihre Empfehlung für ein anderes LinkedIn-Mitglied jederzeit bearbeiten, entfernen oder verbergen – zum Beispiel dann, wenn Ihnen der Kollege schon wieder Ihr Pausenbrot gemopst hat.

Erfahren Sie mehr: Wie funktionieren Empfehlungen? (offizielle LinkedIn-Website)

Liste

Gezielt ausgewählte Twitter-Profile, die Sie in einer eigenen Timeline zusammenfassen können. Mit Hilfe von Listen lassen sich andere Twitter-Nutzer – ob Sie denen nun folgen oder nicht – leicht organisieren. Bei der Erstellung einer Twitter-Liste können Sie festlegen, ob sie öffentlich sein soll oder nicht. Private Listen eignen sich gut dazu, potenzielle Kunden oder Ihre Erzfeinde zusammenzufassen; öffentliche Listen kann jeder andere Nutzer abonnieren. Solche Listen sind eine wirksame Methode der Content-Kuratierung und zudem eine wunderbare Art, der Welt zu demonstrieren, wie gut Sie sich bei den Persönlichkeiten aus einer bestimmten Branche oder kulturellen Nischen auskennen.

Live Stories

Live Stories sind ein kuratierter Stream von Snaps, die Snapchat-Nutzer an diversen Standorten und bei Events aufgenommen haben. Ein Nutzer, der seine Geo-Dienste am selben Veranstaltungsort aktiviert hat, erhält die Möglichkeit, eigene Snaps zur jeweiligen Live Story beizusteuern. Das Endergebnis ist eine Geschichte, die aus Community-Perspektive – d. h. von vielen verschiedenen Standpunkten aus – erzählt wird.

Live-Tweet

Posten von Kommentaren und Teilnahme an Twitter-Konversationen, während ein Ereignis oder eine Situation gerade stattfindet.

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Markenfürsprecher

In der Welt des Marketing bezeichnet man damit einen Kunden, der von einem Produkt so begeistert ist, dass er dem Hersteller hilft, es zu vermarkten. Er tut das selbständig und von ganz alleine, kann aber noch wertvoller für Sie werden (zwecks Verbreitung von Nachrichten, allgemein guter Stimmung und Produktinformationen), wenn Sie Kontakt mit ihm aufnehmen, mit ihm interagieren und ihm ein wenig Autorität verleihen, für Sie zu sprechen. In den sozialen Medien finden sich jede Menge Markenfürsprecher; nehmen Sie sich Zeit, nach diesen für Ihre Marke Ausschau zu halten.

Marketing-Automatisierung

Kombination aus Taktiken und Technologieplattformen, die es Unternehmen ermöglichen, über eine Vielzahl von Online-Kanälen – wie Social Media, E-Mail und Websites – personalisierte Inhalte automatisch an Kaufinteressenten und Kunden zu liefern. Die Empfänger erhalten dadurch genau zum richtigen Zeitpunkt die Informationen, die sie brauchen – und das konstant und in großem Maßstab. Aus diesem Grund ist die Automatisierung auch so wichtig: In einem idealen System legen die Marketingexperten kluge logische Prozesse fest, mit deren Hilfe potenzielle Kunden zum einen kategorisiert und „bewertet“, zum anderen aber stetig mit zeitgerecht bereitgestelltem Content versorgt werden. Danach kann sich die Marketingabteilung beruhigt zurücklehnen und zusehen, wie die Technologie die Aufgabe übernimmt, qualifizierte Interessenten durch den „Konversions-Trichter“ zu befördern, bis sie einen Kauf tätigen.

In der Praxis ist das natürlich alles wesentlich komplizierter; wir wollen uns aber an dieser Stelle darauf konzentrieren, welche Rolle soziale Medien dabei spielen. Ein System zur Marketing-Automatisierung braucht immer neue potenzielle Kunden, die es mit Informationen versorgen kann. Mit Social Media Marketing- und Content-Marketing-Strategien lassen sich neue Interessenten aufspüren, um die Marketingmaschine anzutreiben. Marketingfachleute können diese Maschine noch effizienter machen, indem Sie Daten aus den sozialen Medien nutzen, um potenzielle Kunden genauer zu bewerten.

Verwandtes Thema: Content-Marketing

Markierung (Tag)

Schlagwort, das einem Post in den sozialen Medien hinzugefügt wird und ursprünglich den Zweck hatte, dessen Inhalt einer Kategorie zuzuordnen. Man kann aber auch jemanden in einem Beitrag markieren, dadurch einen Link zum Social Media-Profil dieser Person erzeugen und sie mit dem Inhalt des Posts in Verbindung bringen.

Meerkat

Livestreaming-Video-App, die mit Twitter verbunden ist und es ihren Nutzern ermöglicht, Videos live von ihren Smartphones zu senden. Meerkat schickt dann automatisch Tweets mit Links zum Content des Nutzers an dessen Follower.

Meerkatting

Über Meerkat Videos senden.

Mem

Idee, Modeerscheinung oder Verhaltensweise, die über Medien, Sprache, Gesten und andere Kommunikationsformen von einer Person auf die andere übertragen wird. Der Begriff wurde in den 1970er Jahren vom Evolutionsbiologen Richard Dawkins geprägt, aber erst mit dem rasanten Aufstieg der Online-Kultur im vergangenen Jahrzehnt richtig populär und relevant. Wenn Sie mehr als fünf Sekunden im Internet verbracht haben, sind Sie garantiert schon auf irgendein Mem gestoßen – von Klassikern wie „All Your Base“ oder dem Dancing Baby bis zu modernen Meisterwerken wie Doge oder Grumpy Cat. Und Sie haben garantiert das Bedürfnis verspürt, diese Meme zu teilen, mit „Gefällt mir“ zu markieren oder zu remixen.

Dawkins’ Theorie zufolge sind Meme Ideen, die auf ihrem Weg von einem Menschen zum anderen kopiert und kombiniert werden, ähnlich wie Gene, die von einer Generation an die nächste weitergegeben werden. Dawkins nahm an, dass wir das Konzept der Evolution durch natürliche Auslese auch auf die Klärung der Frage anwenden können, wie sich Ideen verbreiten und im Lauf der Zeit verändern. Manche Meme breiten sich über die ganze Welt aus, während andere still und heimlich sterben und wieder andere mutieren. Durch die sozialen Medien ist es möglich geworden, dieses Phänomen so gut wie nie zuvor zu visualisieren und zu messen. So können wir zum Beispiel beobachten, wie die Beliebtheit von Hashtags zu- und abnimmt, oder verfolgen, wie schnell sie sich in einem Netzwerk verbreiten.

Wenn man die ganze Sache von der Metaebene her betrachtet, ist auch der Begriff „Mem“ selbst logischerweise ein Mem. Die Theorie ist alles andere als perfekt und wurde von vielen kritisiert, doch sie ist eine verlockend einfache Methode, über die Ausbreitung von Ideen nachzudenken. Daher verwenden viele Menschen diesen Begriff und geben ihn an andere weiter. Seine Bedeutung hat sich zudem in den letzten Jahren gewandelt, da man mit „Mem“ zunehmend virale Social Media-Inhalte bezeichnet.

Messenger

App, mit der Facebook-Nutzer einander ohne Zeitverzögerung Nachrichten über ein Smartphone schicken können. Nach mehreren Updates kann man mit der Messenger-App nun auch seine Freunde leichter finden, zusätzliche Nutzer erreichen und seine Privatsphäre-Einstellungen präziser festlegen.

Mikroblogging

Die Veröffentlichung von kleinteiligem Content in kurzen Abständen auf Mikroblogging-Plattformen wie Twitter oder Tumblr.

Mitarbeiter-Fürsprecher

Mitarbeiter, der bereit ist, „sein Unternehmen“ sowohl on- als auch offline zu bewerben und zu verteidigen. Leidenschaftlich engagierte Mitarbeiter können – wie andere Markenfürsprecher – die Kaufentscheidungen ihrer Familie, ihrer Freunde und anderer Sozialkontakte beeinflussen.

Mitarbeiter-Verstärkung

Teilen von Social Media-Inhalten der Firma durch einen (oder mehrere) Mitarbeiter. Organisierte und koordinierte Verstärkungsprogramme setzen Mitarbeiter-Fürsprecher dazu ein, die Social Media-Reichweite einer Marke stark zu erhöhen.

Mitbewerber-Sentimentanalyse

Um Ihre Aktivitäten in einen größeren Kontext zu stellen, kann es nützlich sein, die Stimmung, die Ihrer Marke entgegengebracht wird, mittels Social Media Monitoring der Stimmung für Konkurrenzmarken gegenüberzustellen. Diese Information – ob Sie dabei nun gut oder schlecht abschneiden – ermöglicht es Ihnen, strategische unternehmerische Entscheidungen zu treffen und der Konkurrenz voraus zu sein.

Verwandtes Thema: Sentiment-Analyse

Multikanal-Zuordnung

Wenn jemand ein Produkt kauft, erfolgt dieser Kaufvorgang meist in mehreren Schritten. Der Kunde kann beispielsweise aus einem Tweet von der Marke erfahren haben, später eine Banner-Werbung für das Produkt sehen, mit Google nach weiteren Informationen darüber suchen – und dann, viele Tage später, endlich die Website aufsuchen, um das Produkt zu erwerben. Die Multikanal-Zuordnung ist ein Versuch, jedem dieser Kanäle einen relativen Wert zuzuordnen, wobei jeder Kanal als ein Beitrag bewertet wird, der den Kunden näher an den tatsächlichen Kauf geführt hat. In der Praxis wird diese Zuordnung über ein Web-Analytics-Programm (wie Google Analytics) durchgeführt. Ziel der Maßnahme sind Erkenntnisse darüber, wie der Kunde Ihre Produkte oder Dienstleistungen entdeckt, beurteilt und schließlich kauft; daraus soll sich ein ganzheitliches Verständnis der unterschiedlichen Einflüsse der einzelnen Marketingkanäle – von Social Media über organische Suche und Paid Media bis zu E-Mail-Marketing – ergeben.

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Net Promoter Score („Promotorenüberhang“)

Eine Kennzahl zur Kundenbindung, die auf folgender Frage aufbaut: „Wie wahrscheinlich ist es auf einer Skala von 0 bis 10, dass Sie unser Unternehmen, unser Produkt oder unsere Dienstleistung einem Freund oder Kollegen weiterempfehlen würden?“ Die Leute, die darauf mit 9 oder 10 antworten, werden als „Promotoren“ (Förderer) bezeichnet; die mit 7 oder 8 als „Passive“; die mit 6 oder darunter als „Detraktoren“ (Kritiker). Anschließend wird jener Prozentsatz der Kunden, die sich als Detraktoren erwiesen haben, vom Prozentsatz der Promotoren abgezogen – so erhält man den Net Promoter Score (NPS) eines Unternehmens. (Die Passiven werden dabei ignoriert, so wie überall im Leben …) Der Wert kann von +100 bis –100 reichen; läge ein NPS aber tatsächlich bei einem dieser Extreme, dann würde das in den Chefetagen jedes Unternehmens wahrscheinlich für Herzinfarkte sorgen.

Newsjacking

Benutzung eines Nachrichten-Posts oder -ereignisses zu eigenen Zwecken. Beim „Nachrichtenraub“ sorgt man dafür, dass man selbst/das eigene Unternehmen in einem Beitrag vorkommt bzw. bei dem Ereignis mitmischt, um das Publikum zu erreichen, das die betreffende Story verfolgt und darüber diskutiert. Durch die sozialen Medien ist es viel einfacher geworden, die eigene Story mit einer News zu verbinden, da jeder Nutzer einfach mittels Hashtag oder Suchbegriff seinen eigenen Content an aktuelle Nachrichten anhängen kann. Sie sollten allerdings nur dann zum Newsjacking greifen, wenn es tatsächlich eine nahe Verbindung zwischen Ihrem Produkt oder Ihrer Idee und der Nachricht gibt. Einfach einen News-Hashtag an Inhalte zu heften, die überhaupt nichts mit Ihnen zu tun haben, zählt nicht gerade zu den Best Practices und wird auch Ihre Follower verärgern.

Nutzergenerierter Inhalt

Mediale Inhalte, die von Nutzern einer Social Media- oder Kooperationsplattform erstellt und online veröffentlicht werden, meist zu nichtkommerziellen Zwecken. Nutzergenerierte Inhalte gehören zu den prägendsten Merkmalen der sozialen Medien. Sie werden oft gemeinsam und in Echtzeit von mehreren Usern gleichzeitig erstellt (z. B beim Twitch plays Pokemon-Projekt). Viele Unternehmen nutzen und fördern nutzergenerierte Inhalte mit großer Begeisterung, weil genau dieser Content die Markenbekanntheit und Kundentreue besonders erhöht. Instagram-Preisausschreiben, Vine-Video-Wettbewerbe und andere auf nutzergenerierte Inhalte fokussierende Social Media-Kampagnen geben Unternehmen die Möglichkeit, die Kreativität Ihrer Kunden zu Werbezwecken zu nutzen und die von Nutzern entwickelten Inhalte in ihre Marketingstrategien einzubauen.

Nutzername

Andere Bezeichnung für den Profil- bzw. Account-Namen. Der Twitter-Nutzername von Hootsuite lautet beispielsweise @Hootsuite. Achten Sie darauf, dass Sie in allen Ihren Profilen auf sozialen Netzwerken denselben Nutzernamen angeben; schließlich könnte ein Twitter-Follower Sie auch auf Instagram oder Pinterest finden wollen – und so hat er es leichter.

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Organische Reichweite

Gesamtzahl der Einzelpersonen, die Ihre Beiträge ohne bezahlte Werbung sehen. Die organische unterscheidet sich von bezahlter Reichweite logischerweise dadurch, dass sie kostenlos ist. Nutzer stoßen dabei über die Feeds, Streams, Posts und Seiten ihrer Kontakte – vor allem, die von Freunden, Familie, Kollegen, vertrauenswürdigen Marken sowie Katzen und Hunde – auf Ihren Content.

ow.ly

Kurz-URL-Dienst, der eine normale Web-Adresse in ein kürzeres Format umwandelt. Genauer gesagt: ow.ly ist der bei Hootsuite integrierte Kurz-URL-Dienst, den Sie mit Ihrem Hootsuite Dashboard oder über die ow.ly-Website nutzen können. Dieser URL-Verkürzer lässt Sie Bilder hochladen, aber auch in Echtzeit verfolgen, wie oft Ihr Content (von echten Usern, nicht von Bots) angeklickt wird, sowie Links zu diversen sozialen Netzwerken wie Facebook, LinkedIn, Twitter und Google+ posten. Die verkürzte URL können Sie auch in E-Mails oder auf Ihrer Website verwenden; die URL-Klickstatistik von Hootsuite zeigt Ihnen dann an, wie oft diese Links angeklickt werden.

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Permalink

URL-Adresse eines bestimmten Inhalts. Permalinks sind nützlich, weil Sie damit angeben können, wo ein bestimmter Tweet, ein Update oder ein Blog-Post genau zu finden ist – anstatt nur den Feed oder die Zeitleiste, wo Sie diese Content-Elemente entdeckt haben, anzugeben. Den Permalink eines Inhalts finden Sie schnell, indem Sie seinen Zeitstempel anklicken.

Phishing

Versuch, in betrügerischer Absicht an vertrauliche Informationen wie Nutzernamen, Passwörter und Kreditkartendaten (und damit indirekt auch Geld) zu gelangen, indem man echt aussehende elektronische Kommunikation – meist E-Mails – einsetzt. Außerdem eine Methode, durch das Ausnutzen von Sicherheitsmängeln Computerviren zu verbreiten. Sie wollen mehr erfahren? Dann setzen Sie doch bitte hier Ihr Gmail-Passwort ein …

Pins

Auf Pinterest gespeicherte Lieblings-Links. Jeder Pin besteht aus einem Bild und einer kurzen Beschreibung durch den jeweiligen Nutzer; beim Anklicken führt der Pin zur Originalquelle des Bildes. Pins können von anderen Nutzern mit „Gefällt mir“ markiert oder repinnt werden. Die User können Pins auch nach Thema oder Ereignis zu Kollektionen anordnen, die Pinnwände genannt werden.

Pinterest

Visuell orientiertes soziales Netzwerk zum Speichern und Teilen von Links zu Webseiten und anderen Medien, die man mag; die Links werden Pins genannt und bestehen aus einem Bild und einer kurzen Beschreibung durch den Nutzer. Die Pins lassen sich zu Kollektionen, so genannten Pinnwänden, zusammenstellen. Pinterest-Nutzer können ihre Pins mit anderen teilen oder Bilder von anderen Nutzern, die ihnen gut gefallen, repinnen. Pinterest ist eine Art virtuelles Sammelalbum oder eine Bookmark-Seite mit Bildern. Das Netzwerk wird gerne zur Event-Planung oder als Kulinarik- oder Mode-Blog verwendet. Wie Sie Pinterest zu geschäftlichen Zwecken nutzen erfahren Sie hier.

Pinnwand

Pin-Kollektion auf Pinterest. Eine Pinnwand kann zu jedem beliebigen Thema erstellt werden und sowohl öffentlich als auch nur zu privaten Zwecken sichtbar sein. Einige Beispiele für Pinnwände: „50 alternative Nutzungsmöglichkeiten für Einmachgläser“, „Die besten Kurzhaarschnitte“, „Meine Traumhochzeit“, „Die besten und einfachsten Vorspeisen“. Man sieht also, wie einfach es ist, auf Pinterest kreativ zu sein.

Podcast

Via Internet erhältliche Audiodatei, meist in Serienform und von den Hörern abonnierbar.

Post

Status-Update auf Facebook oder Beitrag in einem Blog oder Forum.

Privat

Einstellung für ein Social Media-Konto, z. B. auf Instagram oder Twitter, die Inhalte für die Öffentlichkeit unsichtbar macht. Andere Nutzer müssen sich als Follower für private Accounts anmelden, wenn sie den Content sehen wollen.

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Quote-Tweet

Art des Retweetens, bei der ein Nutzer seinen eigenen Kommentar zum Original-Tweet hinzufügen darf.

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Response Rate

Engagement-Kennzahl, die festhält, wie stark Sie mit Ihrer Social Media-Zielgruppe interagieren. Zur Ermittlung Ihrer Response Rate dividieren Sie die Anzahl der Erwähnungen, auf die Sie geantwortet haben, durch die Anzahl der Erwähnungen, die Sie erhalten haben (ausgenommen Retweets). Sie können auch unser praktisches Tool Bewerten Sie Ihre Social Media-Aktivität benutzen, um Ihre Reaktionsquote auf Twitter zu ermitteln.

Reaktions- (oder Response) Volumen

Gesamtanzahl der ausgehenden Nachrichten, die eine Organisation, ein Team oder ein bestimmtes Social Media-Konto innerhalb einer gewissen Zeitspanne als Reaktion auf Kundenservice-Anfragen verschickt.

Reaktionszeit

Zeit, die ein Unternehmen benötigt, um auf den Kommentar oder die Anfrage eines Kunden in den sozialen Medien zu reagieren; sie kann eine maßgebliche Leistungskennzahl für den Kundenservice in den sozialen Medien sein. Auch wenn das Problem nicht sofort gelöst wird, zeigt eine schnelle erste Reaktion doch, dass das Unternehmen zuhört und hilfsbereit ist.

Reichweite

Reichweite ist eine Daten-Kennzahl, mit der sich die potenzielle Größe des Publikums ermitteln lässt, das Sie mit einer beliebigen Nachricht erreichen können. Sie sagt nicht aus, dass auch wirklich alle Mitglieder dieses Publikums Ihren Social Media-Beitrag zu sehen bekommen, sondern verrät Ihnen eher die maximale Anzahl der Menschen, die Ihren Beitrag vielleicht sehen werden. Die Reichweite wird durch einen ziemlich komplexen Rechenvorgang ermittelt, in den die Anzahl Ihrer Follower, Ihrer Shares und Seitenaufrufe sowie der Nettozuwachs der Follower-Anzahl im Lauf der Zeit einfließen. Reichweite ist nicht mit Seitenaufrufen oder Teilnahme zu verwechseln.

Siehe auch: Seitenaufrufe

Siehe auch: Engagement/Teilnahme

Reddit

Beliebte Website und soziales Netzwerk, wo der von Nutzern bereitgestellte oder geteilte Content – von Videos bis Text – von anderen Besuchern positiv oder negativ bewertet wird. Die Posts, die am häufigsten positiv beurteilt und kommentiert werden, werden auf der Hauptseite der reddit-Website sowie auf den vielen themenorientierten Unterseiten (Subreddits) ganz oben gelistet.

Siehe auch: Subreddit

Regrammen

Foto oder Video eines anderen Instagram-Nutzers weiterposten.

Retargeting

Werbetechnik im Online-Marketing, mit dem Sie Besucher Ihrer Website, die Interesse an Ihren Produkten oder Dienstleistungen gezeigt haben, mit Hilfe eines Retargeting-Pixels markieren. Dadurch wird auf dem Computer/Mobilgerät des Besuchers ein Cookie gesetzt, das Ihnen die Möglichkeit gibt, ihn auf andere Websites wie Facebook, Nachrichtenseiten, Blogs oder weitere Online-Medien zu verfolgen. Der Gedanke dahinter: Bei diesen Besuchern ist die Chance, dass sie etwas kaufen, wesentlich höher als bei Fremden, die Ihre Werbeanzeigen sehen – also geben Sie Ihr Werbebudget doch lieber für potenzielle Kunden aus, die schon auf Ihrer Website waren. Zu den erweiterten Nutzungsmöglichkeiten zählen: das Ansprechen benutzerdefinierter Zielgruppensegmente (auf Grundlage von Daten, die Sie aus anderen Quellen wie einem Customer-Relationship-Management [CRM]-System oder Facebook gewonnen haben); Sonderangebote für Kunden, die nicht bis zum Bezahlvorgang vorgedrungen sind – damit sie wieder auf Ihre Website zurückkehren; und das Erstellen von Listen mit wertvollen Interessenten, die Sie ansprechen sollten (z. B. Besucher, die mehr als 25 Ihrer Blog-Posts gesehen und bestimmte Produktseiten angeklickt haben).

Repin

Wenn man auf Pinterest einen besonders attraktiven Pin auf der Pinnwand eines anderen Nutzers entdeckt, kann man diesen mittels Repin auf der eigenen Pinnwand pinnen. Dazu muss man nur den Mauszeiger kurz über dem jeweiligen Bild verweilen lassen und aus dem Optionsmenü „Repin“ auswählen. Dann kann man den Pin zu einer bereits bestehenden Pinnwand-Kollektion hinzufügen oder eine neue Pinnwand erstellen. Wenn Ihnen der Pin zwar gefällt, aber nicht auf Ihrer Pinterest-Seite sichtbar sein soll, gehen Sie nicht auf „Repin“, sondern eben nur auf „Gefällt mir“.

Return on Investment (ROI)

Siehe auch: Social Media-ROI

Return on Relationship (ROR)

Messung des Werts, den eine Person oder ein Unternehmen aus dem Aufbau einer Kundenbeziehung gewinnt. ROR ist nicht sehr einfach messbar – man muss dazu nicht nur das Wachstum der Verbindungen analysieren, sondern auch verstehen, welchen Einfluss Kundenaussagen auf eine Marke und den Ruf eines Unternehmens haben. Dazu arbeitet man mit Sentimentanalyse und den Engagement-Kennzahlen der eigenen Inhalte (z. B. wie oft der Content organisch geteilt wurde). ROR dient als alternative (oder ergänzende) Kennzahl zum Social Media-ROI.

Retweet

Tweet, der mit den Followern eines anderen Nutzer-Accounts geteilt wird. Es gibt zwei Arten von Retweet: den klassischen „manuellen“ Retweet und den heute üblichen „Web-Retweet“. Beim manuellen Retweet tippt man einfach die zwei Buchstaben „RT“ vor den @Nutzernamen und Inhalt des Tweets einer anderen Person. Früher war das die einzige Art, wie man retweeten konnte – und es ist nach wie vor die einzige Möglichkeit, einem weitergeleiteten Tweet einen eigenen Kommentar hinzuzufügen. Ein „Web-Retweet“ erfolgt, wenn man die offizielle Retweet-Schaltfläche anklickt; dann erscheint der Original-Tweet, inklusive Name und Avatar des Verfassers, in der eigenen Zeitleiste. Da Ihre Follower mittels Web-Retweet Ihren Original-Tweet mühelos retweeten oder als Favoriten markieren können, gilt diese Methode allgemein als gute Twitter-Umgangsform – außer, man hat dem Tweet eine wertvolle Information hinzuzufügen; dann verwendet man das manuelle RT.

RSS

Das „Rich Site Summary“ ist ein Format zur Syndikation von Web-Content. Blogger, Nachrichtenmedien und andere Ersteller von Inhalten verwenden RSS-Feeds, um ihren Content (oder kurze Zusammenfassungen davon) möglichst effektiv zu verbreiten. Als Leser kann man RSS-Feeds abonnieren, ohne dazu persönliche Daten angeben zu müssen; man erhält dann automatische Updates über eine Newsreader-App oder einen Aggregator.

Erfahren Sie mehr: Hootsuite Syndicator: Verstärken Sie Ihre Social Media-Aktivitäten mit RSS-Inhalten.

RT

Siehe auch: Retweet

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Schlagwortwolke

Auch als „Tag-Cloud“ oder „gewichtete Liste“ bekannt; visuelle Darstellung von Texten, bei der die Häufigkeit, mit der ein bestimmtes Wort vorkommt, durch dessen Größe in der Wortwolke angezeigt wird. Praktisches Hilfsmittel zur Ermittlung von Worten, die sich oft wiederholen oder stark verbreitet sind.

Scope

Mit Periscope erstellte Live-Sendung.

Scoper

Spitzname für einen Periscope-Nutzer.

Screenshot

Foto bzw. Aufnahme der Aktivität auf einem Smartphone-Bildschirm. Da es bei Snapchat in erster Linie darum geht, dass die gesendeten Nachrichten nur kurze Zeit zu sehen sind, sind Screenshots, die von einer der beiden Parteien angefertigt werden, ein durchaus umstrittenes Thema. Snapchat benachrichtigt zwar den Nutzer, dessen Foto oder Video mittels Screenshot festgehalten wurde, doch bisher existiert keine Option, mit der man Screenshots von vornherein verhindern könnte.

Seitenaufrufe

Anzahl der Zugriffe auf eine Werbeanzeige, ein Sponsored Update oder einen beworbenen Beitrag.

Verwandte Themen: Reichweite, Engagement

Selfie

Fotografisches Selbstporträt, meist mit einem Smartphone aufgenommen und in den sozialen Medien geteilt.

Sentiment-Analyse

Versuch, zu verstehen, was eine bestimmte Zielgruppe für eine Marke, ein Unternehmen oder ein Produkt empfindet – auf der Grundlage von Daten, die aus den sozialen Medien erhoben werden. Dabei wird üblicherweise mit linguistischer Datenverarbeitung oder einem anderen Computer-Analyseverfahren gearbeitet, um herauszufinden, welche Einstellung sich hinter einer Social Media-Nachricht verbirgt. Unterschiedliche Analytics-Plattformen klassifizieren die Stimmung auf unterschiedlichste Arten, von einer „polaren“ Einstufung (positive oder negative Stimmung) bis hin zur Sortierung nach Emotion oder Tonfall (Zufriedenheit/Dankbarkeit, Angst/Unbehagen usw.).

Verwandte Themen: Big DataMitbewerber-Sentimentanalyse

Share of Voice

Die Kennzahl Share of Voice zeigt an, wie häufig eine bestimmte Marke im Vergleich zu den Mitbewerbern erwähnt wird. Sie wird üblicherweise als Prozentsatz der gesamten Erwähnungen innerhalb einer Branche oder einer vordefinierten Gruppe angegeben.

Skalieren

Ausmaß, indem eine Organisation Social Media über mehrere Abteilungen und geografische Standorte hinweg effektiv nutzen kann. Mit „Skalieren der sozialen Medien“ bezeichnet man das Bestreben, Social Listening, Engagement und Analytics für die gemeinsame Nutzung mehrerer Gruppen zu koordinieren und dabei Redundanzen, Unübersichtlichkeit sowie die Vergeudung von Arbeitskraft und -zeit auszuschalten.

Verwandte Themen: Triage, Social Relationship Plattform

SlideShare

Beliebte Social Media-Plattform zum Teilen von Präsentationen und anderen unternehmerischen Inhalten. Mit SlideShare kann man Content einfach in Websites einbetten und in anderen sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter und LinkedIn (seit 2012 Eigentümer der Plattform) teilen.

SMS

Textnachrichtendienst, der Bestandteil von Telefon-, Web- und Mobil-Kommunikationssystemen ist. Wird häufig von Marken benutzt, die Verbrauchern textbasierte Angebote machen, ihre Kunden an Rechnungen erinnern (vor allem bei Telekommunikationsfirmen üblich) oder ihnen standortbezogene Benachrichtigungen schicken wollen (z. B. einen Promotion-Code, wenn jemand gerade an einem Restaurant vorbeigeht).

Snapcash

Dieser in Partnerschaft mit Square entwickelte Service gibt Snapchat-Nutzern die Möglichkeit, innerhalb eines Chats schnell und problemlos Geld hin und her zu schicken. Der Nutzer muss nur seine Bankkarte mit der App verknüpfen und kann dann Geld an jede Person in seiner Kontaktliste senden, die zum Erhalt von Snapcash berechtigt ist.

Snapchat

Im September 2011 gestarteter Foto- und Video-Instant-Messaging-Dienst, bei dem man zu den eigenen Aufnahmen auch noch Text, Zeichnungen oder Emojis hinzufügen kann, bevor man sie an die Empfänger schickt. Wichtigstes Merkmal dieses Social Media-Netzwerks: einzelnen Nachrichten sind nur bis zu zehn Sekunden sichtbar, bevor sie für immer verschwinden und von den Servern des Unternehmens gelöscht werden. 2013 wurde die Funktion „Story“ eingeführt, mit der Nutzer einen wieder abspielbaren Snap im Bereich „Our Story“ posten dürfen, wo dieser dann bis zu 24 Stunden lang sichtbar ist.

Snapchat-Linsen

Seit September 2015 können Snapchat-Nutzer Ihre Selfies mit animierten Masken ausstatten. Um die Linsen nutzen zu können, muss die Kamera auf Selfie-Modus eingestellt sein und dann auf dem Bildschirm das Gesicht des Nutzers ausgewählt werden.

Snapchat-Trophäen

Im September 2015 eingeführte Funktion, die Nutzer mit Emoji-Trophäen belohnt, wenn sie Snapchat-Herausforderungen und -Aktivitäten erfolgreich abgeschlossen haben.

Snapcode

Einzigartiger, scanbarer QR-Code, den jeder Snapchat-Nutzer erhält. Ein Nutzer kann seine Handykamera auf den Snapcode eines Freundes richten (entweder auf dem Smartphone oder auf einer ausgedruckte Vektorgrafik), damit die betreffende Person automatisch zu den Snapchat-Kontakten hinzugefügt wird.

SnapKidz

Snapchat-Version für Kinder bis zum 13. Lebensjahr; enthält ein Interface zum Aufnehmen und Bearbeiten (also auch mit Zeichnungen versehen) von Snaps, schränkt aber das Hinzufügen von Freunden oder das Versenden von Nachrichten ein.

Snapstreak

Ereignis, das eintritt, wenn zwei Snapchat-Nutzer einander an aufeinanderfolgenden Tagen Snaps zusenden – dann tauchen neben dem Nutzernamen ein Feuer-Emoji und eine Zahl auf, die zeigt, wie viele Tage der Snapstreak schon andauert.

Snap-Stories

In Stories werden Snaps aneinandergehängt, damit sie eine Geschichte erzählen, die dann bis zu 24 Stunden lang sichtbar ist. Um eine Story anzulegen, wählt der User einfach die Option Snaps in Story hinzufügen. Je nach Privatsphäre-Einstellungen können die Fotos und Videos in einer Story entweder von allen Snapchat-Nutzern, nur von Freunden des Story-Erzählers oder von einer individuell erstellten Gruppe betrachtet werden.

Social Media-Kundenservice

Identifizieren und Bearbeiten von Kundenservice-Anfragen in den sozialen Medien. Der Social Media-Kundenservice sollte firmenintern abteilungsübergreifend koordiniert werden, sodass eine Organisation möglichst schnell auf jede Kundenanfrage in jedem beliebigen Kanal reagieren kann. Der effizienteste Social Media-Kundenservice ist proaktiv: Die Organisation bearbeitet nicht nur an sie gerichtete Nachrichten, sondern überwacht die sozialen Medien auch nach Schlagworten, die auf Kundenprobleme hinweisen könnten. Dann wendet sie sich von selbst an die Betroffenen und kümmert sich um das Problem, bevor es eskalieren kann. Das schafft mehr Kundenzufriedenheit und -treue.

Erfahren Sie mehr: Social Media-Kundenservice, der überzeugt

Social Media Listening

Prozess des Herausfindens und Bewertens all dessen, was in den sozialen Medien über ein Unternehmen, ein Thema, eine Marke oder eine Person gesagt wird.

Social Media Management

Technologische und geschäftliche Verfahren zur sicheren Verwaltung von Social Media-Konten, zur Förderung des Engagements der Zielgruppe und zum Messen der durch Social Media-Aktivitäten erzielten Geschäftsergebnisse. Ein effektives Social Media Management ist unabdingbar, wenn man in und mit den sozialen Medien Geschäfte machen will. Nur so kann eine Organisation sämtliche ihrer Social Media-Profile im Auge behalten und unterschiedlichen Teams oder Einzelpersonen die geeigneten Zugangsberechtigungen zu diesen Konten erteilen. Wenn gut koordinierte Social Media Management-Verfahrenweisen auf ein abteilungsübergreifendes und diverse Regionen umfassendes Programm hochskaliert werden, kann jeder innerhalb der Organisation an den Social Media-Aktivitäten mitwirken und messbare Ergebnisse erzielen.

Social Media Marketing

Einsatz der sozialen Medien durch Marketingfachleute, um damit die Markenbekanntheit zu steigern, wichtige Zielgruppen zu bestimmen und sinnvolle Kundenbeziehungen aufzubauen. Social Media Marketing sollte immer auf die Aktivitäten des Social Media-Kundenservice, des Community-Managements und des Social Selling abgestimmt sein, um nahtlose Kundenbeziehungen während des gesamten Kundenlebenszyklus zu schaffen. Natürlich sind die sozialen Medien nur ein Kanal innerhalb des Marketingmixes; die wirksamsten Social Media Marketing-Programme sind immer auch in Mehrkanalstrategien integriert.

Erfahren Sie mehr: Social Media Marketing-Tipps von den Profis

Social Media Monitoring

Beobachten und Beantworten von Marken- und Schlagworterwähnungen in den sozialen Medien. Social Media Monitoring ist ein wesentlicher Bestandteil des Social Media-Kundenservice, des Social Selling, des Social Media Marketing und des Community-Managements.

Social Media-ROI

Dieser misst die Effektivität der Investition einer Organisation in die sozialen Medien. Wie jede Kennzahl, die den „Return on Investment“ misst, wird auch der Social Media ROI errechnet, indem man den Gesamtnutzen einer Investition durch die Gesamtkosten dividiert. Der Wert hängt also ausschließlich davon ab, welche Kosten- und Nutzenfaktoren man in die Berechnung einbezieht. Um bei einer ROI-Berechnung ein aussagekräftiges Ergebnis zu erhalten, sollte die Kennzahl vollständig auf die geschäftlichen Ziele hinter einer Social Media-Aktivität abgestimmt sein. Zudem sollten die sozialen Medien in ein Web-Analytics-Programm integriert sein, damit man ihren Wert innerhalb eines Multikanal-Zuordnungsmodells bestimmen kann.

Erfahren Sie mehr: Social Media-Kennzahlen, an die Sie noch nie gedacht haben

Social Relationship Plattform (SRP)

Sichere und skalierbare Technologien, die es Unternehmen erlauben, Social Media-Kommunikation jeder Art abteilungsübergreifend und für sämtliche Geräte zu verwalten. Das klingt zugegebenermaßen kompliziert; einfach ausgedrückt heißt es nur, dass diese Werkzeuge alles, was Sie für Ihren Umgang mit sozialen Medien brauchen, an einem Ort versammeln und sich diese so leichter handhaben lassen. Social Relationship Plattformen werden zum Beobachten und Verfolgen von Social Media-Aktivitäten, zum Posten von Beiträgen und zur Verwaltung sämtlicher Aspekte – vom Kundenservice bis zur Leadgenerierung – eingesetzt. Hootsuite ist eine Social Relationship Plattform.

Social Selling

Einsatz sozialer Medien durch Vertriebs- und Verkaufspersonal, um die Produktivität zu steigern und Umsätze zu generieren. Ein Verkäufer kann Social Media wirksam dafür einsetzen, seinen Ruf zu verbessern, seine persönliche Vernetzung voranzutreiben und neue potenzielle Kunden anzusprechen. Mittel Listening kann er auch Kaufbereite identifizieren und mit ihnen an den Online-Orten interagieren, wo potenzielle Kunden recherchieren und um Rat fragen.

Erfahren Sie mehr über Social Selling.

SoLoMo

Kürzel, das die drei wichtigsten aktuellen Konsumtrends zusammenfasst: Die Kunden verwenden soziale Medien (So); führen standortbasierte Suchen durch und nutzen das Internet, um lokale (Lo) Produkte und Dienstleistungen zu finden; und verwenden zunehmend Mobilgeräte (Mo), d. h. sie greifen lieber mit ihren Smartphones auf Apps und das Internet zu, als mit Desktop-Computern oder Tablets. Wie sehr SoLoMo derzeit im Trend liegt, soll folgender fiktiver Dialog zeigen:

Risikokapitalgeber: „Warum sollten wir 50 Millionen Euro in Ihre Startup-Firma investieren, obwohl Sie keine Kunden haben und noch keine einzige Programmzeile geschrieben haben?“

Typ im Kapuzenpullover: „SoLoMo!“

Spam

Unnötige und sich dauernd wiederholende Social Media-Inhalte, die die Feeds der Nutzer verstopfen. Oder, anders ausgedrückt: der Fluch Ihrer Existenz. Der Ausdruck wird seit den Anfangstagen des Internets für Junk-Nachrichten benutzt; er stammt aus einem Monty-Python-Sketch von 1970, in dem das Wort „Spam“ so oft wiederholt wird, dass es schon mehr als lächerlich – und vor allem sehr lustig – ist. Am Höhepunkt des Sketches trägt eine Bande Wikinger einen zeitlosen Lobgesang auf jedermanns Lieblings-Dosenfleisch (Frühstücksfleisch, im Englischen „spam“) vor. Das müssen Sie einfach gesehen haben.

Stummschalten

Es gibt immer ein paar Leute auf Twitter, bei denen Sie das Gefühl haben, Sie müssten ihnen folgen – weil diese Leute garantiert tödlich beleidigt wären, wenn Sie in ihrem Fall „Entfolgen“ anklickten. Einer davon ist vielleicht ihr Chef, die andere eine zum Dramatisieren neigende Freundin und die dritte Ihre #Mama, die #gern #plaudert (Nein, du nervst nicht, Mama, nur deine 25 Tweets am Tag nerven …). Stummschalten ist eine Twitter-Funktion, mit der man ausgewählte Nutzer aus seinem Feed entfernen kann, ohne dass diese davon erfahren. Die betreffenden Leute sehen nach wie vor, dass Sie ihnen folgen; und sie können nach wie vor bei Ihren Beiträgen Favoriten markieren, sie retweeten und auf sie antworten – nur tauchen all diese Aktivitäten nicht mehr in Ihrer Timeline auf. Einen anderen Nutzer stummschalten ist nicht dasselbe wie ihn blockieren.

Subreddit

Ein kleineres Forum innerhalb der Social Media-Website reddit, das einem bestimmten Thema oder Sujet gewidmet ist. Subreddits sind durch das Symbol „/r/“ gekennzeichnet, das vor der reddit-URL des jeweiligen Subreddits steht. Es gibt große Subreddits wie /r/Politik oder /r/Videos, aber auch viele wesentlich spezialisiertere wie /r/lernnutzlosetalente oder /r/ansteckendes Lachen. Die beliebtesten Inhalte aus den Abertausenden von Subreddits werden auf der reddit-Homepage angezeigt. Man kann auch seine eigene reddit-Homepage personalisieren, indem man seine Lieblings-Subreddits abonniert.

Subtweet

Die Kunst, sich heimlich in einem Tweet abschätzig über jemanden zu äußern, ohne dessen Twitter-Nutzernamen zu @erwähnen. Sie reden also hinter seinem Rücken schlecht über jemanden – und das in aller Öffentlichkeit. Paradox, aber wahr.

Suchmaschinenoptimierung

Mittels Suchmaschinenoptimierung oder „Search engine optimization“ (SEO) will man die „organische“ Sichtbarkeit einer Webseite in einer Suchmaschine wie Google verbessern. Firmen können zwar auch für eine Bewerbung Ihrer Websites auf Suchmaschinen-Ergebnisseiten bezahlen (Suchmaschinenmarketing), doch SEO bezeichnet nur die „Gratis“-Methoden, mit denen sich das Suchmaschinenranking einer Seite verbessern lässt.

Erfahren Sie mehr: Warum Content-Marketing und Social Media Ihre stärksten SEO-Waffen sind.

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Teilen

Wiederveröffentlichung eines Inhalts auf einer Social Media-Seite im Kanal eines anderen Nutzers.

Terminierung

Vorausplanen von Social Media-Updates und Inhalten mit Hilfe einer Social Relationship Plattform (SRP) oder eines anderen Publishing-Tools. Durch das Terminieren ihrer Social Media-Posts können Social Media-Nutzer im täglichen Arbeitsablauf Zeit sparen, indem sie mehrere Nachrichten auf einmal verfassen – oft auch als Teil eines Veröffentlichungs-Freigabeprozesses. Zudem lassen sich so Zielgruppen in verschiedenen Zeitzonen erreichen und ausgedehnte Marketingkampagnen organisieren.

Erfahren Sie mehr über die beste Zeit zum Twittern.

Thread

Nachrichtenstrang, der eine Konversation oder den Teil einer Konversation abbildet. Threads sind ein wichtiger Bestandteil jeder Art von Online-Kommunikation, inklusive Social Media, Web-Foren und E-Mail. Ohne sie ist es unglaublich schwierig, Nachrichten in einen Kontext zu stellen oder laufenden Konversationen zu folgen; das kann jeder bestätigen, der mit E-Mails zu tun hatte, bevor Gmail dieses Medium mit Thread-Konversationen revolutionierte. Threads beginnen mit einer ursprünglichen Nachricht, gefolgt von einer Reihe von Antworten oder Kommentaren dazu.

Throwback Thursday (#tbt)

Wöchentliche Social Media-Tradition, in deren Rahmen Instagram seinen Instant-Charakter verliert. Der Throwback Thursday wurde zwar nicht auf Instagram erfunden, doch die Social Media-Plattform machte diesen Begriff erst so richtig bekannt. Im Prinzip geht es darum, dass Instagram-Nutzer jeden Donnerstag entweder ein sehr altes Foto von sich selbst (als Kind, im Schulalter etc.) oder ein gespeichertes, vor nicht so langer Zeit aufgenommenes Foto posten, das sie, weil es so gut ist, mit anderen teilen wollen. Wenn Sie also nächstes Mal eine Campingtour machen und dabei richtig gute Fotos schießen, spammen Sie Ihre Follower nicht mit all den Bildern auf einmal zu, sondern heben Sie diese auf und #btb sie jeden Donnerstag, solange Sie lustig sind.

Top-Tweets

Vom Twitter-Algorithmus ermittelte beliebteste und am ehesten zum Engagement einladende Tweets zu einer bestimmten Suchanfrage. Eine Suche auf Twitter.com führt standardmäßig zu den Top-Tweets; man kann aber auch auf „Alle“ Ergebnisse umschalten, wenn man sämtliche Tweets sehen will, die der Suchanfrage entsprechen.

Trend

Thema oder Hashtag, das/der zu einem bestimmten Zeitpunkt in den sozialen Medien angesagt ist. Social Media-Netzwerke wie Twitter und Facebook stellen solche Trends besonders heraus, um Diskussionen anzuregen und ihre Nutzer zu mehr Interaktionen zu bewegen. Das „Trending“-Konzept wurde von Twitter bekannt gemacht und danach auch von Facebook, Google+ und anderen Netzwerken übernommen. Die Trends, die Sie auf Twitter und Facebook zu sehen bekommen, wurden für Sie personalisiert – je nach Standort, den Leuten, denen Sie folgen, oder den Seiten, die Sie mit „Gefällt mir“ markiert haben.

Trending

Siehe auch: Trend

Trendjacking

Versuch einer Marke oder Einzelperson, von einem Social Media-Tend zu profitieren, indem sie ihren eigenen irrelevanten Content in die Konversation einfügt und damit die Kontrolle über das Gespräch an sich reißen will.

Triage

Vorgang des Priorisierens, Zuweisens und Beantwortens eingehender Social Media-Nachrichten. Der Ausdruck stammt aus der Notfallmedizin, wo es entscheidend ist, die relative Dringlichkeit eines Falls zu bewerten, um zu wissen, welchen Patienten man zuerst behandeln soll. Bei der Triage in den sozialen Medien werden eingehende Nachrichten gefiltert, den zuständigen Mitarbeitern zugewiesen, nach Dringlichkeit bewertet und eventuell an eine höhere Position im Unternehmen weitergeleitet, damit die Nachricht korrekt beantwortet werden kann – entweder online oder offline oder beides.

Troll

Netzjargon für einen Social Media-Nutzer, der vorsätzlich beleidigende oder lästige Beiträge postet, nur um andere Nutzer damit zu provozieren

Tweet

Twitter-Nachricht. Ein Tweet kann bis zu 140 Zeichen Text, aber auch Fotos, Videos und andere Medien enthalten. Tweets sind standardmäßig öffentlich und tauchen in Twitter-Zeitleisten und -Suchen auf, wenn sie nicht von geschützten Accounts oder als Direktnachrichten versandt werden. Tweets können auch in Websites eingebettet werden.

Twitter

Social Media-Netzwerk und Medienplattform, deren Nutzer 140 Zeichen lange Nachrichten inklusive Fotos, Videos und anderer Inhalte veröffentichen können. Twitter ist berühmt für seine Echtzeit-Diskussionen um aktuelle News und Trends.

Twitterati

Leute, die Twitter oft und begeistert nutzen, viele Follower haben und täglich aktiv an Diskussionen teilnehmen.

Twitter-Kanu

Twitter-Konversation, in der zu viele Nutzernamen vorkommen, als dass noch eine echte Konversation stattfinden könnte. Der Thread beginnt unter Umständen als Dialog zwischen zwei Personen, gerät dann aber außer Kontrolle, wenn sich mehr und mehr Twitter-Nutzer mit „Allen antworten“-Nachrichten in die Konversation hineindrängen. Dann versinkt der Thread wie ein überladenes Kanu, in das zu viele Menschen gestiegen sind.

Twitter Card

Tweet mit multimedialen Inhalten – d. h. einem eingebetteten Video, einer Fotogalerie, einer Übersichtsseite oder anderen interaktiven Elementen neben dem Nachrichtentext. Mit Twitter Cards stechen Ihre Tweets besonders heraus; Ihre Follower fühlen sich dadurch angeregt, direkt aus ihren Timelines mit Ihrem Content zu interagieren. Twitter Cards werden automatisch an einen Tweet angehängt, sobald man einen Link zu einer Webpage mit HTML-Code einbaut. Wenn Sie herausfinden wollen, wie man Twitter Cards aktiviert, lesen Sie diesen Twitter-Leitfaden für Entwickler.

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Umlenkungsrate

Prozentsatz der Kundenservice-Anfragen in den sozialen Medien, die auf einen anderen Kommunikationskanal wie E-Mail, Telefon oder Live-Chat umgelenkt werden, auch als Deflection-Rate bezeichnet.

URL

Adresse einer Webseite oder einer anderen Ressource im World Wide Web. Die Abkürzung steht für „Uniform Resource Locator“ („einheitlicher Ressourcenanzeiger“) – aber das kann sich ohnehin kein Mensch merken.

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Vanity-URL

Web-Adresse, die zu Marketingzwecken mit einem Markennamen versehen ist. Vanity („Eitelkeit“)-URLs werden speziell dazu erstellt, die normalerweise von Kurz-URL-Diensten vergebenen Links durch solche zu ersetzen, in denen der Markenname vorkommt oder die sich auf den Inhalt der URL beziehen. Der Nutzer sieht dann keine ow.ly- oder bit.ly-Adresse, sondern beispielsweise eine Vanity-URL wie „ti.me“ vom Unternehmen Time Inc.

Hootsuite-Nutzer können Vanity-URLs verwenden. 

Verifiziert

Wenn ein Social Media-Profils nach Ermessen des jeweiligen Providers für authentisch erklärt wird; diese Maßnahme kommt vor allem bei bekannten Marken und prominenten Personen zum Einsatz, um Missbrauch zu verhindern und die Integrität der Marke oder Person hinter dem Social Media-Account zu schützen.

Verkürzter Link

Siehe auch: Kurz-URL-Dienst

Veröffentlichungs-Freigabeprozess

Ein Geschäftsprozess, der sicherstellen soll, dass nach außen gehende Social Media-Nachrichten fehlerfrei, termingerecht und markenkonform sind. Viele Organisationen schützen ihre Konten in den sozialen Medien mittlerweile mit einer Social Relationship Plattform (SRP), die den unternehmenseigenen Teams ein sicheres Umfeld bietet, in dem sie gemeinsam an Inhalten arbeiten können, bevor diese veröffentlicht werden. Die Nachrichten werden in der Regel von Mitarbeitern der unteren Ebenen, Praktikanten oder externen Auftragnehmern verfasst, bevor sie dann von Managern, Vorgesetzten und/oder Compliance-Verantwortlichen freigegeben werden.

Views

Beispielsweise bei Snapchat die Anzahl der Nutzer, die sich eine Snap-Story angesehen haben. Wenn ein Nutzer wissen will, wer seine Story betrachtet hat, braucht er nur das „Auge“-Symbol neben der Story anzuklicken.

Vlogger

Jemand, der Video-Blogs erstellt und Videos sendet.

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Wand

Siehe auch: Pinnwand

Wem folgen?

Feature auf der linken Seite Ihrer Twitter-Homepage, die es Ihnen ermöglicht, für Sie relevante Accounts zu entdecken, denen Sie folgen können. Die dort erwähnten Accounts werden Ihnen vorgeschlagen, weil sie von Menschen/Firmen mit ähnlichen Interessen, Berufen oder einem Standort in Ihrer Nähe stammen. Sie können sie anklicken und ihnen sofort folgen – oder sich zuvor auf ihrer Profilseite näher informieren.

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Zeitstempel

Datum und Uhrzeit, an dem/zu der eine Nachricht in einem sozialen Netzwerk veröffentlicht wird; wird üblicherweise unterhalb der Titelzeile oder dem Nutzernamen angezeigt. Wenn Sie einen Zeitstempel anklicken, gelangen Sie in fast allen Fällen auf den Permalink des Inhalts.

Zielgruppen-Auswahl

Ein Tool, mit dem man auswählen kann, mit welcher Zielgruppe man einen Inhalt auf Facebook teilen will. Mehr über die Privatsphäre-Einstellungen bei Facebook erfahren Sie im Facebook-Hilfebereich.

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